Sport
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
epa04039399 Rafael Nadal of Spain reacts during his semifinal match against Roger Federer of Switzerland at the Australian Open Grand Slam tennis tournament in Melbourne, Australia, 24 January 2014. Nadal won the match.  EPA/NARENDRA SHRESTHA

Bild: EPA/EPA

Rafael Nadal

«Die Frage ist nicht, wie viele Titel Wawrinka hat, sondern ob er für diesen bereit ist»

Rafael Nadal fertigt Roger Federer glatt in drei Sätzen ab. Trotzdem stapelt er – wie immer – tief und will sich nicht in der Favoritenrolle für das Endspiel gegen Stanislas Wawrinka sehen. Federer dagegen bedauert das verpasste «Swissfinal». 

«Ich habe heute mein bestes Spiel des Turniers gezeigt», so ein glücklicher Nadal beim Platzinterview nach dem Dreisatzsieg gegen Federer. Der Mallorquiner liess Federer zuvor praktisch keine Chance. Von Problemen mit der Blase auf der Hand war – mit Ausnahme einer medizinischen Pause nach dem ersten Satz – nichts zu sehen. «Es wird zu viel darüber gesprochen», lachte Nadal danach, «wir haben ein kleineres Pflaster benutzt als zuletzt. Ich bin nicht beeinträchtigt dadurch.

Rafael Nadal of Spain takes a drink during a press conference after Nadal won over Roger Federer of Switzerland in their semifinal at the Australian Open tennis championship in Melbourne, Australia, Friday, Jan. 24, 2014. (AP Photo/Aijaz Rahi)

Rafael Nadal greift nach seinem 14. Grand-Slam-Titel. Bild: AP/AP

Das sind keine guten News für Stanislas Wawrinka. Der Romand liegt gegen die Weltnummer 1 im Direktduell mit 0:12 zurück. In Sätzen ausgedrückt, liest sich die Statistik noch brutaler: 0:26. Zudem steht Wawrinka erstmals in einem Grand-Slam-Final, Nadal dagegen greift nach seinem 14. Major-Titel und würde mit Pete Sampras gleichziehen (Federer steht bei deren 17). Da ist der Fall klar für den Final, oder Rafael Nadal? «Die Frage ist nicht, ob Wawrinka bisher einen oder zwei Grand Slams gewonnen hat. Die Frage ist, ob Wawrinka für diesen Titel bereit ist.»  

Federer: «Er war besser»

Nach Nadals Einschätzung ist der Romand dies: «Wenn ich nicht mein bestes Tennis spiele, werde ich verlieren. Er serviert stark und spielt aggressiv. Ich darf ihn nicht in seine Komfortzone kommen lassen», weiss der Spanier. Dieses Vorhaben gelang ihm bisher gegen Stan immer hervorragend. 

«Er spielte heute wieder so, wie er das oft gegen mich tat. Mein Service hat mich heute nicht überzeugt», erklärt Federer an der Pressekonferenz und sagt dann das, was alle gesehen haben, «er war besser.» 

epa04039500 Roger Federer of Switzerland speaks during a press conference after his semifinal loss against Rafael Nadal of Spain at the Australian Open Grand Slam tennis tournament in Melbourne, Australia, 24 January 2014.  EPA/NARENDRA SHRESTHA

Roger Federer: Enttäuscht, aber für die Zukunft positiv gestimmt. Bild: EPA/EPA

«Mein bestes Tennis kommt erst noch»

Den Baselbieter schmerzt die Niederlage doppelt: «Ich hätte das Swissfinal so gerne erlebt. Das werde ich für immer bereuen.» Trotzdem ist der 32-Jährige zufrieden mit den Wochen in Australien: «Ich bin nicht sehr enttäuscht. Das war ein Schritt in die richtige Richtung. Ich glaube, dies kann ein sehr gutes Jahr für mich werden.»

Tatsächlich hat Federer in Melbourne bis ins Viertelfinal überzeugt und mit Jo-Wilfried Tsonga und Andy Murray zwei Topspieler souverän aus dem Turnier gekegelt. Was uns wirklich hoffen lässt – und irgendwie hört es sich auch glaubhaft an –, erwähnt der Maestro auch noch: «Ich spüre, dass mein bestes Tennis erst noch kommt.»  

Ueli Maurer gratuliert trotz Pleite, Toni Kroos traurig, Javi Martinez erfreut

Federer schauen und dann auf Gladbach konzentrieren.

Für Kroos' Teamkollege ist klar: Nadal ist der Grösste.

Lindsey Vonn - eine der grössten Bewunderer von Federer - hat dieses Mal das Spiel verpasst. Der Wecker sei schuld. Wenig später twitterte sie noch, dass sie «sehr beeindruckt von Nadal» sei.



Das könnte dich auch interessieren:

So viel verdient dein Lehrer – der grosse Schweizer Lohnreport 2019

Link zum Artikel

Prügelt Trump die amerikanische Wirtschaft in eine Rezession?

Link zum Artikel

Schweizer Firmen wollen keine Raucher einstellen – weil sie (angeblich) stinken

Link zum Artikel

Liam und Emma sind die beliebtesten Namen der Schweiz – wie sieht es in deinem Kanton aus?

Link zum Artikel

AfD-Politikerin Alice Weidel ist heimlich wieder in die Schweiz gezogen

Link zum Artikel

Mein Horror-Erlebnis im Militär – und was ich daraus lernte

Link zum Artikel

2 mal 3 macht 4! – Das wurde aus den Darstellern von «Pippi Langstrumpf»

Link zum Artikel

Greta Thunberg wollte Panik säen, erntet nun aber Wut

Link zum Artikel

Pasta mit Tomatensauce? OK, wir müssen kurz reden.

Link zum Artikel

«Es war die Hölle» – dieser Schweizer war am ersten Woodstock dabei

Link zum Artikel

Oppos Reno 5G ist ein spektakuläres Smartphone – das seiner Zeit voraus ist

Link zum Artikel

MEI, Minarett und Güsel: Das musst du zum Polit-Röstigraben wissen

Link zum Artikel

Ich hab die 3 neuen Huawei-Handys 2 Monate im Alltag getestet – es gab einen klaren Sieger

Link zum Artikel

Keine Hoffnung auf Überlebende nach Unwetter im Wallis ++ Gesperrte Pässe in Graubünden

Link zum Artikel

Immer wieder Djokovic – oder Federers Kampf gegen die Dämonen der Vergangenheit

Link zum Artikel

QDH: Huber ist in den Ferien. Wir haben ihn vorher noch ein bisschen gequält

Link zum Artikel

YB-Fan lehnt sich im Extrazug aus dem Fenster – und wird von Schild getroffen

Link zum Artikel

10 Tweets, die zeigen, dass in Grönland gerade etwas komplett schief läuft

Link zum Artikel

Wahlvorschau: Die Zentralschweiz ist diesmal nicht nur für Rot-Grün ein hartes Pflaster

Link zum Artikel

Sogar Taschenrechner verwirrt: Dieses Mathe-Rätsel macht gerade alle verrückt

Link zum Artikel

Die bizarre Geschichte der Skinwalker-Ranch, Teil 4: Die Zweifel des Insiders

Link zum Artikel

Uli, der Unsportliche – warum GC-Trainer Forte in Aarau unten durch ist

Link zum Artikel

Die Bloggerin, die 22 Holocaust-Opfer erfand, ist tot, ihre Fantasie war grenzenlos

Link zum Artikel

Google enthüllt sechs Sicherheitslücken in iOS – das solltest du wissen

Link zum Artikel

Der neue Tarantino? Ist Mist. Aber vielleicht seht ihr das ganz anders

Link zum Artikel

Wohin ist denn eigentlich die Hitzewelle verschwunden? Nun, die Antwort ist beunruhigend

Link zum Artikel

Gewalt und Krankheiten – die Bewohner der ersten Steinzeit-Stadt lebten gefährlich

Link zum Artikel

Ab heute lebt die Welt auf Ökopump – und diese Länder sind die grössten Umweltsünder

Link zum Artikel

ARD-Moderatorin lästert über «Fortnite»-Spieler und erntet Shitstorm – nun wehrt sie sich

Link zum Artikel
Alle Artikel anzeigen

Abonniere unseren Newsletter

0
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
0Alle Kommentare anzeigen

Roger Federer: «Mein Feuer wird nie erlöschen»

Nach zweimonatiger Pause kehrt Roger Federer in Stuttgart in den Tennis-Zirkus zurück. Wie er die letzten beiden Monate verbracht hat, wieso er heute mehr Freizeit hat denn je und wieso er das befristete Engagement seines Ex-Trainers Paul Annacone im Team von Stan Wawrinka kritisch betrachtet.

Wie schon im Vorjahr ist Roger Federer (35) das Aushängeschild beim Rasenturnier in Stuttgart. Auf der Anlage des TC Weissenhof hängt an jeder Ecke ein Bild des Baselbieters. Er kommt mit einer neuen Kurzhaarfrisur und erklärt: «Mirka hat es lieber, wenn es kürzer ist. Aber ich habe es gerne, wenn es länger ist.» Seit seinem Turniersieg im April in Miami hat er pausiert und auf die gesamte Sandsaison verzichtet.

Roger Federer, Sie haben nach dem Paris-Final Rafael Nadal gratuliert. Mit wem haben …

Artikel lesen
Link zum Artikel