Sport
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
Aug 15, 2014; Cincinnati, OH, USA; Roger Federer returns the shot from Andy Murray on day five of the Western and Southern Open tennis tournament at Linder Family Tennis Center. Mandatory Credit: Mark Zerof-USA TODAY Sports

So kennen wir Federers Rückhand seit Jahren bestens. Bild: Reuters

Das sieht ungewohnt aus

Hier spielt Federer die Rückhand im Training zweihändig – aber keine Angst: Eine Umstellung steht nicht zur Debatte



Sie ist gleichzeitig sein Markenzeichen, aber auch seine einzige wirkliche Schwäche: Roger Federers Rückhand. Stilistisch zwar perfekt, aber eben nicht ganz so wirkungsvoll wie diejenige seiner grossen Rivalen. Vor allem auf langsamen Belägen ist es für die Konkurrenz oft ein Leichtes, den Schweizer auf der Rückhand-Seite festzunageln.

Auch sein Coach Stefan Edberg kennt die Schwachstelle des Rekord-Grand-Slam-Siegers: «Ich hatte die bessere Rückhand als Federer», stellte der Schwede vor rund zwei Wochen fest. 

Federer und das Umlaufen der Rückhand

Dennoch: Federer mit einer zweihändigen Rückhand? Das ist schwer vorstellbar. Umso erstaunter waren die Blicke im Publikum, als die aktuelle Weltnummer 3 während einer Trainingssession plötzlich zweihändig durchzog. Sein doppelhändige Rückhändige flog allerdings weit hinter die Grundlinie und es blieb bei diesem einzigen Versuch. 

Animiertes GIF GIF abspielen

Federer mit einer zweihändigen Rückhand im Training in Cincinnati. gif: Youtube/Zak Toscani

Federer ist neben Stan Wawrinka, Richard Gasquet, Nicolas Almagro, Tommy Robredo oder Grigor Dimitrov einer der wenigen Profis auf der ATP-Tour, welche die Rückhand noch einhändig schlagen. Junge Talente spielen heutzutage fast ausschliesslich zweihändig. Das hat einen Grund: Die Kraft. 

Auch Federer hatte als Junior Mühe, mit seiner einhändigen Rückhand genügend hart zu schlagen. «Weil ich zu wenig Power hinter den Ball brachte, schob ich ihn einfach mit Slice rein. Zwischen 13 und 15 machte ich dann grosse Fortschritte, konnte ich mehr Tempo erzeugen», erklärte Federer während dem Australian Open 2011 dem «Tages-Anzeiger».

Im Alter von zwölf Jahren versuchte Federer an einem Juniorenturnier in Frankreich mit dem Bruder von Patty Schnyder noch auf eine doppelhändige Backhand umzustellen. «Aber es klappte nicht richtig, mir tat es überall weh, an der Brust, am Handgelenk. Mit einer einhändigen Rückhand fühlt es sich freier an. Ich bin glücklich damit», so der Baselbieter damals.

Federers Rückhand kann auch eine Waffe sein

abspielen

Federers Backhand-Winner gegen Milos Raonic im Halbfinal von Cincinnati 2014. video: youtube/atpWolrdTour

abspielen

Federers Backhand-Winner gegen David Ferrer im Final von Cincinnati 2014. video: youtube/atpworldtour

DANKE FÜR DIE ♥

Da du bis hierhin gescrollt hast, gehen wir davon aus, dass dir unser journalistisches Angebot gefällt. Wie du vielleicht weisst, haben wir uns kürzlich entschieden, bei watson keine Login-Pflicht einzuführen. Auch Bezahlschranken wird es bei uns keine geben. Wir möchten möglichst keine Hürden für den Zugang zu watson schaffen, weil wir glauben, es sollten sich in einer Demokratie alle jederzeit und einfach mit Informationen versorgen können. Falls du uns dennoch mit einem kleinen Betrag unterstützen willst, dann tu das doch hier.

Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen?

(Du wirst zu stripe.com (umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)

Oder unterstütze uns mit deinem Wunschbetrag per Banküberweisung.

Nicht mehr anzeigen

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

Unvergessen

Im Interview mit CNN hat Roger Federer seinen legendären Lachanfall

24. November 2009: Roger Federer müsste im Interview mit Pedro Pinto eigentlich nur ruhig da sitzen, doch der Journalist bringt ihn komplett aus der Fassung. Die Fragen auf spanisch scheinen Federers Lachmuskeln total an ihre Grenzen zu bringen.

Wer kennt es nicht: Dieses Gefühl, wenn man eigentlich nur ruhig da sitzen und zuhören müsste. Doch aus irgendeinem Grund findet man alles unglaublich witzig und muss auf einmal loslachen. Und je mehr man mit dem Lachen eigentlich aufhören müsste, desto schlimmer wird es. Genau so geht es an diesem Tag auch Roger Federer.

Im Rahmen eines Sponsoring-Termins darf der amerikanische Fernsehsender CNN mit Roger Federer ein Interview machen. Zunächst läuft das Gespräch auch ganz gut. Obschon die …

Artikel lesen
Link zum Artikel