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Roger Federer of Switzerland returns the ball to Marton Fucsovics of Hungry during their match at the Dubai Duty Free Tennis Championship, in Dubai, United Arab Emirates, Thursday, Feb. 28, 2019. (AP Photo/Kamran Jebreili)

Gegen Coric war Federer 67 Minuten lang klar überlegen. Bild: AP

Federer nach souveränem Sieg im Final, wo sein 100. Turniersieg winkt

Roger Federer (ATP 7) kommt am Tennisturnier in Dubai in Form. Nach drei erknorzten Siegen steigerte sich Federer im Halbfinal zu einem 6:2, 6:2-Sieg über Borna Coric (ATP 13), gegen den er letztes Jahr zweimal verloren hat.



Nur der 20-jährige Grieche Stefanos Tsitsipas steht noch zwischen Roger Federer und dessen 100. Turniersieg. Aber obwohl Tsitsipas im Januar am Australian Open in Melbourne den Achtelfinal gegen Federer mit 6:7 (11:13), 7:6 (7:3), 7:5, 7:6 (7:5) gewann, befindet sich diesmal Federer im Vorteil.

«Er hat mir in Melbourne gezeigt, wie gut er Tennis spielen kann.»

Roger Federer

Der 37-jährige Schweizer steht im Turnier in seiner Trainingsbasis in Dubai schon zum zehnten Mal im Final, greift am Samstag nach dem achten Titel, derweil Tsitsipas im Emirat erstmals im Endspiel steht. Ausserdem liess Tsitsipas am Freitag im dreistündigen Halbfinal gegen Gaël Monfils (4:6, 7:6, 7:6) viel Substanz liegen.

Stefanos Tsitsipas of Greece celebrates after he defeated Gael Monfils of France in their semi final match at the Dubai Duty Free Tennis Championship, in Dubai, United Arab Emirates, Friday, March 1, 2019. (AP Photo/Kamran Jebreili)

Der Finalgegner: Stefanos Tsitsipas. Bild: AP

Coric keine Chance gelassen

Schon im Halbfinal profitierte Federer von für ihn günstigen Bedingungen. Borna Coric beendete am Vorabend seinen Viertelfinal gegen den Georgier Nikolos Bassilaschwili erst nach der Geisterstunde. Ausserdem leerte auch Coric seinen Tank schon vor der Partie gegen Federer: In den ersten drei Runden Jiri Vesely, Tomas Berdych und Bassilaschwili siegte Coric zweimal nach Satzrückstand und alle dreimal erst im Tiebreak des dritten Satzes.

So geriet für Roger Federer die Partie gegen Coric zum Spaziergang. Im ersten Satz führte der Basler schon nach 19 Minuten und zwei Breaks mit 4:1; im zweiten Durchgang riss Federer die Initiative mit einem Break gleich im ersten Game an sich. Bei eigenem Aufschlag zeigte sich Federer zudem einiges stärker, als noch in seinen drei Matches zuvor: Der Baselbieter musste dem kroatischen Widersacher im gesamten Match keine einzige Breakchance zugestehen.

Einer von mehreren sagenhaften Stoppbällen Federers.

Federer wieder im Vorwärtsgang

2018 hatte Federer mit Coric stets grösste Mühe gehabt. In Halle auf Rasen verlor Federer gegen den erst 22-Jährigen den Final (6:7, 6:3, 2:6). Im Herbst in Schanghai wurde Federer von Coric im Halbfinal sogar dominiert (4:6, 4:6). Und selbst bei Federers Sieg im Halbfinal von Indian Wells (5:7, 6:4, 6:4) hatte Coric mit einem Satz und einem Break geführt.

«Auch wenn Coric müde war, dies war mein bislang bestes Match.»

Roger Federer

In der Weltrangliste geht es für Federer wieder aufwärts. Nach dem Absacken auf Platz 7 (weil ihm die Turniersiege 2018 am Australian Open und in Rotterdam aus der Wertung fielen) stösst Federer dank der Finalqualifikation in Dubai vor Kei Nishikori und Kevin Anderson wieder auf Platz 5 vor. Wenn ihm im Final auch gegen Tsitsipas die Revanche gelingt, grüsst Federer nächsten Montag bereits wieder vom 4. Platz. (ram/sda)

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Video: srf/SDA SRF

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3Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • feuseltier 01.03.2019 20:57
    Highlight Highlight Roger bleib uns noch lange erhalten und hoffe es kommen aufstrebende junge Spieler nach!
  • TodosSomosSecondos 01.03.2019 19:23
    Highlight Highlight Wenn Federer und Tsitsipas beide so spielen wie heute, können wir uns auf das vielleicht beste Match des bisherigen Jahres freuen. Go Roger!
  • birdiee 01.03.2019 17:38
    Highlight Highlight Lets go Roger, zeigs ihm!

Glanzleistung: Federer gibt nur vier Games ab und steht in Miami im Halbfinal

Roger Federer steht in Miami zum siebten Mal im Halbfinal. Der Basler setzt sich im Viertelfinal gegen den Südafrikaner Kevin Anderson nach einer grösstenteils überragenden Leistung 6:0, 6:4 durch.

Federer liegt weiterhin auf Kurs Richtung 101. Titel auf der ATP-Tour. Nachdem der 37-Jährige im Achtelfinal dem jungen Russen Daniil Medwedew keine Chance gelassen hatte, überzeugte er auch gegen den Routinier Anderson. Das hohe Tempo, das Federer von Beginn weg anschlug, überforderte sein Gegenüber lange Zeit komplett. Der dreifache Miami-Sieger leistete sich im ersten Satz kaum einen Fehler und brillierte gleich mit mehreren Zauberschlägen.

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