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Die World Tour Finals können kommen

Federer gibt sich vor dem Saisonfinale zuversichtlich: «Ich weiss, dass ich mich auf mein Tennis verlassen kann»

06.11.2014, 14:22

Am Sonntag beginnen in London die World Tour Finals. Natürlich ist auch Roger Federer wieder mit von der Partie. Der «Maestro», der mit Andy Murray, Kei Nishikori und Milos Raonic in eine Gruppe gelost wurde, bestreitet sein erstes Gruppenspiel auch gleich am ersten Tag. Um 21 Uhr trifft er auf den Kanadier Raonic, gegen den er im Viertelfinal von Paris-Bercy zuletzt eine empfindliche Niederlage einstecken musste.

Rekordsieger Federer freut sich riesig auf das Saisonfinale. «Für mich sind die World Tour Finals der absolute Höhepunkt unseren Sports. Hier kannst du deine Fähigkeiten gegen die Besten der Welt präsentieren», sagt Federer in einem Interview mit der ATP.

6 Titel auf 3 Kontinenten in 2 Jahrzehnten

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Federers sechs Masters-Titel
quelle: ap / kirsty wigglesworth
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Kein Wunder: Die World Tour Finals (früher Tennis Masters Cup) sind für Federer eine einzige Erfolgsgeschichte. «Ich habe es sechsmal gewonnen und war zwölfmal dabei. Das zeigt mir, wie konstant ich über die letzten Jahre gespielt habe. Hier spielen ja immer nur die besten acht Spieler mit, deshalb bin ich schon stolz darauf.»

Sein letzter Titel beim Saisonfinale liegt mittlerweile drei Jahre zurück. 2012 scheiterte er im Final an Novak Djokovic, im vergangenen Jahr unterlag er im Halbfinal Rafael Nadal. Dank seiner tollen Herbstform darf sich Federer diesmal aber wieder berechtigte Hoffnungen auf seinen siebten Titel machen. «Ich habe wieder ein gewisses Level in meinem Tennis erreicht. Ich weiss, dass ich mich auf meinen Aufschlag, meine Returns oder meine Offensive verlassen kann», so der Schweizer.

Roger Federer und die World Tour Finals.
Video: youtube/atpworldtour

Dass ihm Djokovic oder Nadal zuletzt vor der Sonne standen stachelt Federer zusätzlich an. Schon immer haben ihn die Duelle mit seinen härtesten Konkurrenten gereizt. «Ich hatte in meiner Karriere einige harte Rivalen. Gegen Agassi und Hewitt hatte ich zu Beginn stets Mühe. Trotzdem habe ich einen Weg gefunden, sie zu besiegen. Dafür musste ich aber hart an meinem Spiel, vor allem von der Grundlinie, arbeiten, um mit allen mithalten zu können.» Dann hoffen wir also, dass Federer in London auch einen Weg findet, seine jüngeren Konkurrenten ein weiteres Mal in die Schranken zu weisen.

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