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Roger Federer, right, of Switzerland, clasps hands with Novak Djokovic, of Serbia, after the men's final at the Western & Southern Open tennis tournament, Sunday, Aug. 23, 2015, in Mason, Ohio. Federer defeated Djokovic 7-6 (1), 6-3. (AP Photo/John Minchillo)

«Too good!» Das sind die Worte Djokovics beim Handshake mit Federer nach der Partie. Bild: John Minchillo/AP/KEYSTONE

Djokovic von gelöstem Federer entzaubert: «Ich muss wohl warten, bis Roger zurückgetreten ist, um hier siegen zu können»

Roger Federer dominierte den Final des Masters-1000-Turniers in Cincinnati gegen Novak Djokovic mit 7:6 (7:1), 6:3 überraschend deutlich. Es ist bereits sein siebter Titel in Cincinnati, der 87. insgesamt.



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Wie während des gesamten Turniers trat Federer vor allem bei eigenem Aufschlag äusserst dominant auf und musste seinen Service nie abgeben. Der weltbeste Tennis- und Returnspieler Djokovic kam nicht einmal zu einem Breakball. Da der 34-jährige Basler im ersten Satz seine vier Möglichkeiten ungenutzt verstreichen liess, brauchte er ein Tiebreak, um die Differenz zu schaffen. Mit 7:1 tat er dies auf sehr überzeugende Weise.

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Näher ans Netz kann man beim Return fast nicht. gif: srf

Mit dem ersten – und bis zum Schluss einzigen – Break zum 2:0 im zweiten Satz war angesichts der Aufschlagstärke des Schweizers bereits eine Vorentscheidung gefallen. Nach 91 Minuten verwertete er seinen ersten Matchball mit einem Aufschlagwinner zu seinem 21. Sieg im 41. Duell mit Djokovic. Die drei Partien zuvor – unter anderem im Wimbledonfinal – hatte der Serbe für sich entschieden.

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Der Ball im Aus, der Sieg im Trockenen. gif:srf

Federer überzeugte nach seiner fünfwöchigen Sommerpause auf der ganzen Linie und bezwang mit Djokovic und Andy Murray die Nummern eins und zwei der Welt, die vor Wochenfrist im Final des Turniers in Montreal gestanden hatten. Vor allem verblüffte er mit einer ultra-offensiven Taktik, mit der er vor allem die zweiten Aufschläge seiner Gegner sehr weit im Feld drin attackierte. Auch seine in der Regel etwas schwächere Rückhand funktionierte ausgezeichnet – bei Federer immer ein gutes Omen.

«Ich hoffe, du gewinnst auch einmal»

Mit dem Turniersieg überholt er in der Weltrangliste vom Montag Murray wieder und wird am US Open als Nummer 2 gesetzt sein. Für Djokovic bleibt hingegen Cincinnati der einzige Masters-1000-Titel, der in seinem Palmares fehlt. Im fünften Final verlor er zum fünften Mal in zwei Sätzen. «Ich muss wohl warten, bis Roger zurückgetreten ist, um hier siegen zu können», meinte der Serbe mit Galgenhumor.

Novak Djokovic, of Serbia, reacts during a final match against Roger Federer, of Switzerland, at the Western & Southern Open tennis tournament, Sunday, Aug. 23, 2015, in Mason, Ohio. (AP Photo/John Minchillo)

Kein Brot gegen Federer: Djokovic muss sich in Cincinnati geschlagen geben. Bild: John Minchillo/AP/KEYSTONE

Darauf antwortet Federer mit einem Lachen: «Hoffentlich wirst du das Turnier irgendwann auch einmal gewinnen.» Doch soll dies natürlich nicht in Anbetracht des Schweizers geschehen. Denn dieser hat noch Grosses vor: «Ich hoffe, hier noch viele weitere Jahre spielen zu können»

(si/qae)

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