Sport
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
epa04036207 Roger Federer of Switzerland celebrates after defeating Andy Murray of Britain in their quarter final match of the Australian Open Grand Slam tennis tournament in Melbourne, Australia, 22 January 2014.  EPA/MADE NAGI

Bild: EPA/EPA

Federer vor dem Nadal-Knüller

«Das wird hart, das wird brutal. Ich freue mich.» 

Roger Federer zeigt sich nach dem Viersatzsieg gegen Andy Murray gut gelaunt. Er kann sogar über seine miserable Quote bei Breakbällen lachen. 

«Ich war schon immer der Typ, der mehr Breakbälle auslässt, als andere. Daran habe ich mich mittlerweile gewöhnt», lacht Federer beim Platzinterview nach dem 6:3, 6:4, 6:7, 6:3-Sieg gegen Andy Murray im Viertelfinal von Melbourne. Federer hat gut Lachen, denn es ist ja aufgegangen. Aber seine Bilanz von nur vier von 17 genutzten Breakbällen wird wohl zumindest intern zu reden geben. In der Öffentlichkeit wahrt er das Pokerface - genauso wie auf dem Feld: «Ich versuche einfach mir nichts anmerken zu lassen, wenn ich zu viele Breakchancen auslasse.»

Ganz zufrieden darf Federer mit seinem Spiel nicht sein. «Der Start war super. Aber wegen einer oder zwei Minuten habe ich ein sauberes 3:0 verpasst», resümiert der 32-Jährige. Damit spricht Federer das Tiebreak im dritten Satz an, wo er zwei Matchbälle - einen davon bei eigenem Service - verspielte.

MELBOURNE, AUSTRALIA - JANUARY 22:  Andy Murray of Great Britain speaks in a press conference after losing his quarterfinal match against Roger Federer of Switzerland during day 10 of the 2014 Australian Open at Melbourne Park on January 22, 2014 in Melbourne, Australia.  (Photo by Clive Brunskill/Getty Images)

Andy Murray an der Pressekonferenz nach der Partie. Bild: Getty Images AsiaPac

Murray enttäuscht, aber doch zufrieden

Tatsächlich musste man kurzzeitig etwas Angst haben, dass Murray zurück ins Spiel findet. «Ich habe gepusht und wäre beinahe zurück gekommen», so der Schotte nach der Partie. «Das ist das höchste Level auf dem ich seit langer Zeit gespielt habe. Leider konnte ich meinen Service im letzten Satz nicht wie gewohnt bringen.» Die Verletzung spielte natürlich eine Rolle. «Ich habe noch keinen Spieler gesehen, der nach so einer Operation bei seinem zweiten Turnier gleich einen Grand Slam gewinnt.»  

Federer kann sich derweil auf sein nächstes Duell mit dem ewigen Rivalen einstellen. Im 33. Spiel gegen die Weltnummer 1 strebt der Schweizer seinen erst elften Sieg an. Obwohl der Maestro die letzten vier Partien (1:8 Sätze) verlor, freut er sich auf das Spiel am Freitag: «Das wird hart, das wird brutal und all das. Aber ich freue mich auf Nadal.» Keine Frage: Das Selbstvertrauen ist beim Schweizer zurück. (fox)

Toni Kroos und Lindsey Vonn freuen sich mit Roger Federer



Das könnte dich auch interessieren:

«Es ist absurd» – der Chef erklärt, was er vom Feminismus hält

Link zum Artikel

Vorsicht, jetzt kommt die Wohnmobil-Rezession!

Link zum Artikel

Du bist ein Schwing-Banause? Wir klären dich rechtzeitig fürs Eidgenössische auf

Link zum Artikel

Zug steckt während 3 Stunden zwischen Grenchen und Biel fest – Passagiere wurden evakuiert

Link zum Artikel

Apples Update-Schlamassel – gefährliche iOS-Lücke steht zurzeit wieder offen

Link zum Artikel

So viel verdient dein Lehrer – der grosse Schweizer Lohnreport 2019

Link zum Artikel

Prügelt Trump die amerikanische Wirtschaft in eine Rezession?

Link zum Artikel

Schweizer Firmen wollen keine Raucher einstellen – weil sie (angeblich) stinken

Link zum Artikel

Liam und Emma sind die beliebtesten Namen der Schweiz – wie sieht es in deinem Kanton aus?

Link zum Artikel

AfD-Politikerin Alice Weidel ist heimlich wieder in die Schweiz gezogen

Link zum Artikel

Mein Horror-Erlebnis im Militär – und was ich daraus lernte

Link zum Artikel

2 mal 3 macht 4! – Das wurde aus den Darstellern von «Pippi Langstrumpf»

Link zum Artikel

Greta Thunberg wollte Panik säen, erntet nun aber Wut

Link zum Artikel

Pasta mit Tomatensauce? OK, wir müssen kurz reden.

Link zum Artikel

«Es war die Hölle» – dieser Schweizer war am ersten Woodstock dabei

Link zum Artikel

Oppos Reno 5G ist ein spektakuläres Smartphone – das seiner Zeit voraus ist

Link zum Artikel

MEI, Minarett und Güsel: Das musst du zum Polit-Röstigraben wissen

Link zum Artikel

Ich hab die 3 neuen Huawei-Handys 2 Monate im Alltag getestet – es gab einen klaren Sieger

Link zum Artikel

Keine Hoffnung auf Überlebende nach Unwetter im Wallis ++ Gesperrte Pässe in Graubünden

Link zum Artikel

Immer wieder Djokovic – oder Federers Kampf gegen die Dämonen der Vergangenheit

Link zum Artikel

QDH: Huber ist in den Ferien. Wir haben ihn vorher noch ein bisschen gequält

Link zum Artikel

YB-Fan lehnt sich im Extrazug aus dem Fenster – und wird von Schild getroffen

Link zum Artikel

10 Tweets, die zeigen, dass in Grönland gerade etwas komplett schief läuft

Link zum Artikel

Wahlvorschau: Die Zentralschweiz ist diesmal nicht nur für Rot-Grün ein hartes Pflaster

Link zum Artikel

Sogar Taschenrechner verwirrt: Dieses Mathe-Rätsel macht gerade alle verrückt

Link zum Artikel

Die bizarre Geschichte der Skinwalker-Ranch, Teil 4: Die Zweifel des Insiders

Link zum Artikel

Uli, der Unsportliche – warum GC-Trainer Forte in Aarau unten durch ist

Link zum Artikel

Die Bloggerin, die 22 Holocaust-Opfer erfand, ist tot, ihre Fantasie war grenzenlos

Link zum Artikel

Google enthüllt sechs Sicherheitslücken in iOS – das solltest du wissen

Link zum Artikel

Der neue Tarantino? Ist Mist. Aber vielleicht seht ihr das ganz anders

Link zum Artikel

Wohin ist denn eigentlich die Hitzewelle verschwunden? Nun, die Antwort ist beunruhigend

Link zum Artikel

Gewalt und Krankheiten – die Bewohner der ersten Steinzeit-Stadt lebten gefährlich

Link zum Artikel

Ab heute lebt die Welt auf Ökopump – und diese Länder sind die grössten Umweltsünder

Link zum Artikel

ARD-Moderatorin lästert über «Fortnite»-Spieler und erntet Shitstorm – nun wehrt sie sich

Link zum Artikel
Alle Artikel anzeigen

Abonniere unseren Newsletter

1
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
1Kommentar anzeigen

Laaksonen verliert in Winston-Salem – und sein gehörloser Gegner schreibt Geschichte

Der Schweizer Henri Laaksonen scheitert in der 1. Runde des ATP-250-Turniers in Winston-Salem, North Carolina. Normalerweise ist das nur eine (enttäuschende) Randnotiz. Doch dieses Mal ist etwas anders.

Laaksonen hat gegen einen besonderen Gegner gespielt: den Südkoreaner Lee Duck-hee. Der 21-Jährige ist seit Geburt gehörlos, dennoch wurde er im Alter von 15 Jahren Tennisprofi. Nun hat er Historisches geschafft. Er ist der erste gehörlose Spieler, der in einem ATP-Hauptfeld ein Spiel gewonnen …

Artikel lesen
Link zum Artikel