Sport
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
Roger Federer of Switzerland hits a shot as coach Stefan Edberg watches during a practice session at the Wimbledon Tennis Championships in London, July 11, 2015.                                          REUTERS/Stefan Wermuth

Federer mit Edberg beim Training, Juli 2015.
Bild: STEFAN WERMUTH/REUTERS

Wird Federer jetzt zum Aufschlagshünen? Trainer Edberg wird durch Ljubicic ersetzt



Roger Federer wird in der kommenden Saison nicht mehr von Stefan Edberg betreut werden. Der Schwede, der vor zwei Jahren zum Coaching-Staff des 17-fachen Grand-Slam-Siegers gestossen ist, wird durch den Kroaten Ivan Ljubicic (36) ersetzt.

In einem Statement auf seinem Facebook-Profil gab Federer die Trennung von Edberg bekannt. Der 34-jährige Baselbieter bedankte sich bei seinem Kindheitsidol für die Zusammenarbeit und die zwei erfolgreichen Jahre. «Für mich ist damit ein Traum wahr geworden.»

PARIS, FRANCE - JUNE 01:  Ivan Ljubicic, coach of Milos Raonic of Canada watches his men's singles match against Marcel Granollers of Spain on day eight of the French Open at Roland Garros on June 1, 2014 in Paris, France.  (Photo by Clive Brunskill/Getty Images)

Ivan Ljubicic.
Bild: Getty Images Europe

Ursprünglich sei nur eine einjährige Zusammenarbeit geplant gewesen, welche dann dank der Zustimmung Edbergs um eine weitere Saison verlängert worden sei, so Federer.Edberg war Ende 2013 als zweiter Coach neben Severin Lüthi zum Team von Federer gestossen.

Unter dem ehemaligen Serve-and-Volley-Spezialisten begann Federer offensiver zu spielen und erreichte 2014 und 2015 den Wimbledon- sowie im letzten September auch den US Open-Final, welche er aber allesamt gegen Novak Djokovic verlor. In den zwei Saisons mit Edberg feierte Federer elf ATP-Turniersiege und holte vor einem Jahr zusammen mit Stan Wawrinka den Davis Cup.

Nachdem diese Saison äusserst erfolgreich zu Ende gegangen war, wurde erwartet, dass Edberg auch im Olympiajahr dem Federer-Tross die Treue hält. Für den Schweden war dies aber kein Thema: «Roger (Federer) und ich hatten zwei wunderschöne Jahre zusammen. Es war für mich ein Erlebnis, wieder auf der Tour mitzureisen und hautnah zu erleben, wie sich das Tennis weiterentwickelt hat. Aber es war immer klar, dass 2015 mein letztes Jahr mit Federer sein würde. Ich bin überzeugt, dass er weiter fähig ist, die ganz grossen Turniere zu gewinnen. Wir bleiben Freunde, und ich werde 2016 Turniere besuchen, um Roger spielen zu sehen.»

Auch Federer betont das gute Verhältnis zum Schweden: «Stefan Edberg hat mir so viel beigebracht, sein Einfluss auf mein Spiel wird weiter zu sehen sein. Er wird immer Teil meines Teams bleiben.»

Was bringt Federer der Trainerwechsel zu Ljubicic?

Ersetzt wird Edberg durch den Kroaten Ivan Ljubicic. Die ehemalige Nummer 3 der Welt gewann den Davis Cup sowie das Master-1000 Turnier von Indian Wells. Ausserdem erreichte er zahlreiche grosse Finals, von denen er viele gegen Federer verlor. Ljubicic war 2012 zurückgetreten und arbeitete zuletzt mit dem Kanadier Milos Raonic zusammen. Haupttrainer Federers bleibt weiterhin Severin Lüthi, auch Fitnesstrainer Pierre Paganini und Physiotherapeut Daniel Troxler gehören weiterhin zur Entourage des 17-fachen Grand-Slam-Champions.

Federer wird vor Jahresende noch einige Partien in der asiatischen Exhibition-Liga IPTL bestreiten, ehe er Anfang Januar am ATP-Turnier in Brisbane in die Olympia-Saison starten wird. (dwi/si)

DANKE FÜR DIE ♥

Da du bis hierhin gescrollt hast, gehen wir davon aus, dass dir unser journalistisches Angebot gefällt. Wie du vielleicht weisst, haben wir uns kürzlich entschieden, bei watson keine Login-Pflicht einzuführen. Auch Bezahlschranken wird es bei uns keine geben. Wir möchten möglichst keine Hürden für den Zugang zu watson schaffen, weil wir glauben, es sollten sich in einer Demokratie alle jederzeit und einfach mit Informationen versorgen können. Falls du uns dennoch mit einem kleinen Betrag unterstützen willst, dann tu das doch hier.

Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen?

(Du wirst zu stripe.com umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)

Oder unterstütze uns mit deinem Wunschbetrag per Banküberweisung.

Nicht mehr anzeigen

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

1
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
1Kommentar anzeigen

Die Insta-Könige der Sport-Schweiz – zwei Überraschungen haben es in die Top 10 geschafft

Nachfolgend sind die 20 Schweizer Sportler mit den – gemäss «Likeometer» – meisten Instagram-Followern in absteigender Reihenfolge aufgelistet (Stand: 26. Juni 2019, 12.30 Uhr). Teams (Alfa Romeo Racing), zurückgetretene Sportler (Martina Hingis, Fabian Cancellara) und Schweizer, die für eine andere Nation antreten (Ivan Rakitic, Charyl Chappuis) wurden nicht berücksichtigt.

Der aufgestellte Nati-Stürmer war lange der Hoffnungsträger der Schweizer Fussball-Szene, doch seit seinem Wechsel in die …

Artikel lesen
Link zum Artikel