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Masters-1000-Turnier in Paris, Achtelfinals

R. Federer – L. Pouille 6:4 6:4

N.Djokovic – G. Monfils 6:3 7:6

K. Anderson – S. Wawrinka 6:7 7:5 7:6

M. Raonic – R. Bautista Agut 7:5 7:6

K. Nishikori – J.W. Tsonga 6:1 4:6 6:4

A. Murray – G. Dimitrov 6:3 6:3

Switzerland's Roger Federer rests during the third round match against France's Lucas Pouille at the ATP World Tour Masters 1000 indoor tennis tournament on October 30, 2014 at the Bercy Palais-Omnisport (POPB) in Paris. AFP PHOTO / FRANCK FIFE

Roger Federer steht in Paris im Scheinwerferlicht, wo immer er auftaucht. Bild: AFP

Auch Djokovic in Paris im Viertelfinal

Federer lässt Pouille keine Chance und ist trotz Mammut-Programm zuversichtlich: «Ich fühle mich immer noch ziemlich frisch»

Roger Federer qualifiziert sich am Masters-1000-Turnier in Paris-Bercy mit einem 6:4, 6:4-Erfolg über den Qualifikanten Lucas Pouille für die Viertelfinals. Auch Novak Djokovic gibt sich keine Blösse.



» Hier gibt es den Liveticker der Partie zum Nachlesen

Roger Federer bleibt in Paris-Bercy auf Kurs. Ohne Mühe erreicht der Baselbieter beim letzten Masters-1000-Turnier der Saison den Viertelfinal. Der französische Qualifikant Lucas Pouille (ATP 176) zeigt zwar eine beherzte Leistung und lässt verschiedentlich sein beachtliches Potenzial aufblitzen.

Letztlich ist er bei Federers 6:4, 6:4 in 74 Minuten aber dennoch chancenlos; der Schweizer muss nicht einen Breakball abwehren und verliert nur zwei Punkte, wenn sein erster Aufschlag im Feld landet.

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Die Statistiken der Partie. bild: Screenshot tennistv.com

Im ersten Satz schafft Federer mit der ersten Chance gleich das Break zum 4:3. Im zweiten Durchgang lässt er die Effizienz etwas vermissen. Er braucht neun Breakmöglichkeiten, ehe er erneut zum 4:3 zuschlagen kann.

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Die Highlights der Partie. video: youtube/Alex rf

Dank Familien-Ferien immer noch frisch

«Ich fühle mich ziemlich gut», bestätigt Federer nach der Pflichtaufgabe. Sein Mammutprogramm zum Saisonende scheint er ohne grössere Schwierigkeiten zu bewältigen. «Ich habe nach dem Davis-Cup-Halbfinal Mitte September zwei Wochen Ferien mit der Familie gemacht. Deshalb fühle ich mich immer noch ziemlich frisch.»

Die Partie gegen Pouille sei aber nicht einfach gewesen. Zwar trainierte er Anfang Jahr schon einmal mit dem jungen Franzosen, doch «ich kannte seine Bälle noch nicht so genau und wusste nicht, wohin er jeweils aufschlägt». Ausserdem habe er viel zu verlieren gehabt, deshalb habe er sich vor allem auf seine eigenen Servicegames konzentriert und nicht zu viel riskiert.

Switzerland's Roger Federer (R) shakes hands with France's Lucas Pouille after winning the third round match at the ATP World Tour Masters 1000 indoor tennis tournament on October 30, 2014 at the Bercy Palais-Omnisport (POPB) in Paris. AFP PHOTO / FRANCK FIFE

Federer nimmt die Gratulationen von Pouille entgegen. Bild: AFP

Rennen um die Nummer 1 bleibt offen

Im Viertelfinal trifft Federer am Freitag (ca. 15.30 Uhr) auf den aufschlagstarken Milos Raonic (ATP 10). Im Head-to-Head führt der Schweizer mit 6:0. Der Kanadier braucht zwingend einen Sieg, um seine Chance auf die Qualifikation für die ATP-Finals zu wahren.

Federer muss gewinnen, um die Möglichkeit zu behalten, Novak Djokovic am Montag als Nummer 1 der Welt abzulösen. «Ich bin happy, gegen Raonic zu spielen, weil ich da nicht viel laufen muss», so Federer.

Novak Djokovic of Serbia returns a shot during his men's singles tennis match against Gael Monfils of France in the third round of the Paris Masters tennis tournament at the Bercy sports hall in Paris, October 30, 2014. REUTERS/Benoit Tessier (FRANCE - Tags: SPORT TENNIS)

Djokovic kommt gegen Monfils zu seinem zweiten Sieg als Vater. Bild: BENOIT TESSIER/REUTERS

Weil der Serbe gegen Gael Monfils trotz grosser Gegenwehr mit 6:3, 7:6 siegte, muss Federer auf jeden Fall den Titel holen, um den Tennis-Thron wieder zu besteigen. Doch das allein reicht noch nicht: Djokovic müsste zudem spätestens im Halbfinal scheitern. In der Runde der letzten Acht trifft der Serbe auf den formstarken Andy Murray. (pre/si)

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