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Medizincheck nicht bestanden: SCB trennt sich nach nur einer Woche wieder von NHL-Star Versteeg



Drei Tage vor dem ersten Spiel der neuen Saison gibt der SC Bern überraschend die Trennung von Kris Versteeg bekannt. Der Kanadier hat den Medizincheck nicht bestanden und darf seinen Vertrag deshalb nicht antreten.

Erst vor knapp einer Woche war der 30-jährige Kanadier nach Bern gekommen. Wegen der ärztlichen Schweigepflicht gibt der Schweizer Meister keine weiteren Details bekannt. «Der SCB hatte bei der Vertragsunterzeichnung keine Kenntnis von der gesundheitlichen Situation von Kris Versteeg», schrieben die Berner in einer Medienmitteilung nur. Vor vier Jahren musste sich der rechte Flügel einer Hüftoperation unterziehen.

Versteeg wechselte aus der NHL zu den Bernern und hätte als einer der Teamleader die verloren gegangenen Punkte des letztjährigen PostFinance-Topskorers Cory Conacher ersetzen sollen. In der vergangenen Saison erzielte der 639-fache NHL-Spieler für die Carolina Hurricanes in 63 und für die Los Angeles Kings in 19 Partien total 40 Skorerpunkte.

ZUM START DER EISHOCKEY NATIONAL LEAGUE A-SAISON 2016/17 AM MITTWOCH, 7. SEPTEMBER 2016, STELLEN WIR IHNEN FOLGENDES BILDMATERIAL ZU DEN WICHTIGSTEN TRANSFERS ZUR VERFUEGUNG - Los Angeles Kings right wing Kris Versteeg celebrates his goal during the second period of Game 5 in an NHL hockey Stanley Cup playoffs first-round series against the San Jose Sharks, Friday, April 22, 2016, in Los Angeles. (KEYSTONE/AP Photo/Mark J. Terrill)

In der letzten Saison absolvierte Versteeg für die Hurricanes und die Kings insgesamt 82 NHL-Spiele. Bild: AP

Weil der zweifache Stanley-Cup-Sieger erst im August Vater geworden war, kam Versteeg erst vor wenigen Tagen in Bern an. Er bestritt kein Testspiel für den SCB und kam auch in der Champions Hockey League nicht zum Einsatz. Eine Lizenz haben die Berner für Versteeg keine gelöst.

Bern wird am Freitag gegen die SCL Tigers damit nur mit drei Ausländern (Mark Arcobello, Andrew Ebbett, Maxim Noreau) in die Saison starten, wie Sportchef Alex Chatelain auf Anfrage sagte. «Wir hätten Kris sehr gerne bei uns gehabt, er ist ein hervorragender Spieler und auch ein super Typ. Aber die Situation ist nun so, wie sie ist», sagte er. Bei der Suche nach einem Nachfolger lasse man sich nicht stressen. (pre/sda)

Der SCB beim «königlichen» Teamevent

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Der SCB beim «königlichen» Teamevent
quelle: keystone / manuel lopez
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