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2016 Rio Olympics - Wrestling - Final - Men's Freestyle 65 kg Bronze - Carioca Arena 2 - Rio de Janeiro, Brazil - 21/08/2016. The coach (R) of Mandakhnaran Ganzorig (MGL) of Mongolia stands undressed as he protests after the match against Ikhtiyor Navruzov (UZB) of Uzbekistan. REUTERS/Toru Hanai FOR EDITORIAL USE ONLY. NOT FOR SALE FOR MARKETING OR ADVERTISING CAMPAIGNS.

Nicht nur die Aktivistinnen von Femen demonstrieren oben ohne. Bild: TORU HANAI/REUTERS

Komplett gaga! Mongolische Ringer-Trainer strippen aus Protest gegen Schiri-Entscheid

Der Ringer Mandakhnaran Ganzorig ist drauf und dran, Olympia-Bronze in der Klasse bis 65 kg zu gewinnen. Doch er feiert zu früh und wird deshalb vom Schiedsgericht bestraft. Zuviel für die Trainer des Mongolen.



Wenn der Usbeke Ikhtiyor Navruzov den Bronze-Kampf der Ringer bis 65 kg gegen den Mongolen Mandakhnaran Ganzorig gewinnt, dann interessiert das in der Schweiz niemanden. Doch was sich am Abschlusstag der Olympischen Spiele in Rio zugetragen hat, das hat die Welt so noch nicht gesehen.

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Ähm … wie bitte?! streamable

So kam es dazu

Der Mongole Ganzorig liegt knapp in Führung und so feiert er bereits kurz vor Ablauf des Kampfs seinen Medaillengewinn, anstatt sich nochmals dem Kampf zu stellen. Das bestrafen die Schiedsrichter mit einem Strafpunkt – und prompt schnappt sich Navruzov Edelmetall, weil bei Remis derjenige zum Sieger ausgerufen wird, der den letzten Punkt macht.

Ausser sich vor Wut toben nun auf der Matte Ganzorigs Trainer Tserenbaatar Tsogtbayar und Byambarenchin Bayaraa. Einer der beiden zieht das Shirt aus, knallt steihässig die Schuhe auf den Boden. Und nun kommt das Beste: Der andere Betreuer scheint seinen Kollegen zu beruhigen – nur um sich dann selber aus Protest auszuziehen. Am Ende steht er nur noch in Unterhose und Socken da und Mandakhnaran Ganzorig, der soeben Bronze verloren hat, schämt sich für seine Coaches.

2016 Rio Olympics - Wrestling - Final - Men's Freestyle 65 kg Bronze - Carioca Arena 2 - Rio de Janeiro, Brazil - 21/08/2016. The coach of Mandakhnaran Ganzorig (MGL) of Mongolia takes off his clothes as he protests after the match against Ikhtiyor Navruzov (UZB) of Uzbekistan. REUTERS/Toru Hanai TPX IMAGES OF THE DAY. FOR EDITORIAL USE ONLY. NOT FOR SALE FOR MARKETING OR ADVERTISING CAMPAIGNS.

Rot für den Coach. Bild: TORU HANAI/REUTERS

Zwei statt drei Medaillen

«Die Schiedsrichter waren nicht gut», begründete Byambarenchin Bayaraa laut USA Today seinen Striptease. «Es gibt drei Millionen Menschen in der Mongolei und alle warteten auf diese Bronzemedaille. Und nun? Keine Medaille.»

So bleibt es für die Mongolei bei zwei Mal Edelmetall in Rio: Silber für die Judoka Sumiya Dorjsuren und Bronze für den Boxer Otgondalai Dorjnyambuu. (ram)

Die besten Bilder der Olympischen Spiele

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quelle: epa/keystone / peter klaunzer
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