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Kumpel Kyrgios hilft Kokkinakis, der wegen seines Vaters Krach mit Verdasco hat

27.03.18, 10:24


Nach dem sensationellen Sieg gegen die Weltnummer 1 Roger Federer ist das Turnier in Miami für Thanasi Kokkinakis vorbei. Der Australier unterliegt dem spanischen Routinier Fernando Verdasco 6:3, 4:6, 6:7. Nicht das Resultat gibt nach der Partie aber zu reden, sondern eine Auseinandersetzung der beiden Spieler mitten im Spiel.

Verdasco fühlt sich belästigt, weil während seines Aufschlags jemand hinter ihm ständig redet. Als er sich bei Kokkinakis beklagt, wird dieser sauer. Denn es handelt sich weder um seinen Coach noch um einen vorlauten Anhänger: «That's my fucking dad!»

Verdasco entschuldigt sich, er habe nur sagen wollen, dass er sich gestört fühle beim Service. Nun hätte dieser kleine Streit beendet sein können. Gäbe es da nicht Nick Kyrgios. Der Tennis-Rüpel, Landsmann und Kumpel von Kokkinakis mischt sich ein. Auf Twitter beschimpft er Verdasco, ehe er seinen Tweet kurze Zeit später wieder löscht.

Das wiederum macht den Spanier sauer. «Wenn du den Mut hast, jemanden in einem Tweet zu beleidigen, solltest du auch den Mut haben, ihn so stehen zu lassen», twittert Verdasco. 

Nun krebst Kyrgios plötzlich zurück. «Ich würde Fernando gerne persönlich sagen, weshalb ich meinen Tweet gelöscht habe: Weil ich nicht für ungewolltes Aufsehen sorgen wollte. Lassen wir das einfach.» Aber natürlich lässt es Kyrgios dabei nicht bewenden: «Vielen Dank dafür, dass du mich blockiert hast (auf Twitter, Anm.d.Red.). Das brauchte sicher eine grosse Portion Mut.»

In Miami könnte es im Halbfinal auch auf dem Platz zum Duell zwischen Verdasco und Kyrgios kommen. Dazu müssen sie aber beide ihren Achtelfinal (Verdasco gegen Pablo Carreño Busta und Kyrgios gegen Alexander Zverev) sowie danach den Viertelfinal gewinnen. (ram)

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6Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Angelo C. 27.03.2018 12:17
    Highlight Eine neue Art von Tennisrüpeln, die sich von chrakterfesten Altstars wie Federer oder Djokovic ein wackeres Stück Anstand, Fairness und Professionalität abschneiden könnten 🤔!

    Kyrgios ist doch diese ultrabillige Nummer, welche auch mal zu Wawrinka höhnisch auf dem Court sagte, dass er
    dessen Freundin schon lange vor ihm gevögelt habe 🙄.

    Die Schiedsrichter sollten viel vehementer und entschiedener gegen das niveaulose Auftreten und die Gossenmanieren solcher parvenus vorgehen, Vergehen dieser Art ahnden und gegebenenfalls auch Spielsperren verhängen.
    24 6 Melden
    • Silent_Revolution 27.03.2018 14:05
      Highlight Wenigstens ist da noch etwas Leben im Spiel, nicht nur dieses gleichgeschaltete immer lächelnde und freundliche sponsorenkonforme Gesülze um noch etwas mehr Geld rauszuholen. Die Interviews mit Federer könnte man heutzutage auch weglassen, er sagt eh immer das Gleiche.

      Da sind die Australier um Tomic, Kyrgios und Kokkinakis ein Segen für den Sport.

      Auf jeden Fall aber, sind dir die ersten Jahre auf der Tour der beiden entgangen. Denn auch der allseits geliebte Fedi, kam als Rüpel auf die Tour.
      4 18 Melden
    • Heieiei 27.03.2018 15:11
      Highlight Absolut richtig. Auch Fedi war anfangs dafür bekannt eine kurze Zündschnur zuhaben.

      Ich glaube das ist auch noch eine Frage des Alters. Die haben noch Zeit Ihren Charakter zu formen.
      7 6 Melden
    • JonathanFrakes 27.03.2018 15:47
      Highlight @Angelo C.: Er hat Stan gesagt, Kokkinakis habe seine Freundin bereits gevögelt, nicht er selber. Kyrgios fiel früher oft negativ auf, er hat sich aber doch sehr gebessert. Hier aus einer Mücke eine Elefant gemacht.
      7 6 Melden
    • Angelo C. 27.03.2018 17:42
      Highlight Silent_Revolution :

      Mit anderen Worten, auch jeder Fussballhooligan hat seine moralische Berechtigung, dies solange er nur für etwas action sorgt 🤨?!

      Federer steht seit Jahren für Ausgewogenheit und Fairness, selbst wenn er in jungen Jahren auch mal den Schiri angemotzt hat.

      Aber zwischen Spielern habe ich noch nie von ihm eine direkte Anmache, wie aus meinem ersten Posting ersichtlich, bemerkt - und ich sehe ihn seit längeren Jahren

      Als Tennis-, aber auch Fussballfan, erfreue ich mich im Gegensatz zu solchen, die das eher langweilig finden, ausschliesslich an der Qualität des Spiels 😉

      11 2 Melden
    • Silent_Revolution 27.03.2018 19:08
      Highlight Nein, das kann definitiv nicht mit anderen Worten aus meiner Aussage gezogen werden, denn du vergleichst Kyrgios Verhalten mit dem eines Hooligans.

      Sport geht einher mit Emotionen, nicht nur Freude und Enttäuschung, auch Wut und Ärger, die sich manchmal auch am Gegner entladen können. Das ist alles menschlich.

      Im Eishockey bsp werden Schlägereien toleriert, Härte wird gefeiert und Beleidigungen (auch im Fussball) kaum wahrgenommen geschweige denn geahndet.

      Ein falsches Wort im Tennis, und der Spieler gilt schon als Gewalttäter und sollte möglichst lebenslang gesperrt werden.
      2 1 Melden

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