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Nadals Flaschentick – noch ein bisschen drehen und etwas nach links, so jetzt stimmt's!



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Rafael Nadal bei seiner täglichen Arbeit. Video: streamable

Es ist immer wieder ein ganz besonderes Schauspiel, wenn Rafael Nadal beim Seitenwechsel seine Trinkflaschen positioniert. Auf den Millimeter genau stellt er die Getränke vor seine Sitzbank, haargenau muss alles stimmen.

So auch gestern in der 1. Runde des French Open gegen den Italiener Simone Bolelli. Dabei wirkte Nadal noch etwas pingeliger als sonst. Weil die Weltnummer 129 den «King of Clay» mit seiner unbeschwerten Spielweise an den Rand eines Satzverlusts gebracht hatte? Das bleibt Nadals Geheimnis.

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Die Pressekonferenz nach Nadals Startsieg. Video: YouTube/Roland Garros

Am Ende gewann der bald 32-jährige Spanier doch in drei Sätzen mit 6:4, 6:3 und 7:6, obwohl sich Bolelli tapfer wehrte und im dritten Durchgang drei Satzbälle vergab. Vielleicht hätte es mit dem Satzgewinn ja geklappt, wenn der Italiener die Methode von Lukas Rosol angewandt hätte  ...

Der Tscheche kippte 2014 in der 2. Runde von Wimbledon eine Getränkeflasche von Nadal um und gewann prompt den ersten Satz. Doch die Weltnummer 1 rächte sich und Rosol konnte seinen Coup von 2012, als er Nadal in der 3. Runde bezwingen konnte, nicht wiederholen.

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Ganz fies: Rosol stösst Nadals Wasserflasche um. Video: streamable

Der Tick mit den Getränkeflaschen ist bekanntlich nicht Nadals einziges Ritual: Beim Aufschlag befolgt er stets den gleichen Bewegungsablauf und zwischen den Seitenwechseln steht er nie auf die Linien und überschreitet sie immer mit dem rechten Fuss zuerst. Wirkt etwas schrullig, bringt aber Erfolg: Nadals Rituale fördern bei ihm die Konzentration, wie er einst bestätigte. (pre)

Nadals Linientick beim US Open 2010:

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Video: streamable

Die besten Bilder des French Open 2018

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17
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17Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Carlitos Fauxpas 30.05.2018 18:26
    Highlight Highlight Vermutlich ist das ganze Gefummel nur ein besonders raffinierter Trick und keiner schnallts.
  • AJACIED 30.05.2018 17:56
    Highlight Highlight Was die Leute so aufregt.
    Da hat einer viele Macken und jetzt!
    Wegen den ist er ein schlechter Mensch als „andere“ Spieler?
    Ein Wunder wird nicht wieder über „Doping“ geredet in dem sind die Medien ja Weltmeister. Seit Jahren ohne beweise aber am wäffele was das Zeug hält 🙈
    • Ueli der Knecht 30.05.2018 19:32
      Highlight Highlight Für mich machen solche Spleens einen Menschen menschlicher und dadurch auch sympathischer.

      Auch wenn es nicht auf der Doping-Liste steht, würde es mich trotzdem interessieren, was in der grossen Flasche wirklich drin war. Denn gelbes Vittel gibt es nicht. Da muss er irgendwas anderes rein geschüttet haben. Nadals Zaubertrunk.
    • Hochen 30.05.2018 19:47
      Highlight Highlight Ähh sorry was?
    • lilie 31.05.2018 07:31
      Highlight Highlight @Ueli: Vittel ist der Sponsor, die Spieler müssen deshalb diese Flaschen benutzen. Sie füllen aber ihre eigene isotonische Lösung hinein (bei mehreren Stunden Hochleistungssport reicht normales Wasser nicht aus).

      Das machen alle Spieler so, nicht nur Nadal. ;)
    Weitere Antworten anzeigen
  • Ueli der Knecht 30.05.2018 17:38
    Highlight Highlight Es würde mich nicht wundern, wenn Nestlé/Vittel ein heimlicher, inoffizieller Nadal-Sponsor wäre. Anders kann ich mir nicht erklären, dass es keine neutralen Flaschen sind, bzw. dass die Marken-Logos nicht abgeklebt wurden.
  • maddiepilz 30.05.2018 17:33
    Highlight Highlight Aww :) irgendwie sympathisch
  • Joe Smith 30.05.2018 17:05
    Highlight Highlight Von wegen «Flaschentrick»: Er dreht einfach die Etikette mit dem Schriftzug «Vittel» in Richtung Kamera. Manchmal ist das Leben wirklich so simpel.
    • Ueli der Knecht 30.05.2018 19:35
      Highlight Highlight Er dreht etwas an den Flaschen, und schon füllt sich sein Bankkonto. Das ist nicht nur ein Trick sondern schon fast Magie.
    • Nothingtodisplay 31.05.2018 13:00
      Highlight Highlight Er dreht die Flaschen immer mit den Etiketten in die Richtung, in welcher er Spielt.
  • Nothingtodisplay 30.05.2018 16:21
    Highlight Highlight Hose aus dem A* ziehen, T-Shirt linke Schulter, T-Shirt rechte Schulter, Griff an die Nase, linkes Ohr, Griff an die Nase, rechtes Ohr... Bei ihm sind diese Ticks wirklich sehr ausgeprägt.
  • Anded 30.05.2018 16:17
    Highlight Highlight "Am Ende gewann der bald 32-jährige Spanier doch in drei Sätzen mit 6:4, 6:3 und 7:6, obwohl sich Bolelli tapfer wehrte und in Durchgang zwei und drei sogar Satzbälle vergab."
    - Wie kommt man in einem Satz wo man keine 5 Games gewonnen (2. Satz 6:4 Nadal) hat zu einem Satzball?
    • WStern 30.05.2018 19:10
      Highlight Highlight @Anded: Danke für den Hinweis, ist korrigiert! Bolelli vergab die Satzbälle natürlich im dritten Durchgang.
  • DerSimu 30.05.2018 16:16
    Highlight Highlight Das ist bei Weitem nicht sein einziger Tick. Das grenzt schon fast an Authismus (no offense).
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Laaksonen verliert in Winston-Salem – und sein gehörloser Gegner schreibt Geschichte

Der Schweizer Henri Laaksonen scheitert in der 1. Runde des ATP-250-Turniers in Winston-Salem, North Carolina. Normalerweise ist das nur eine (enttäuschende) Randnotiz. Doch dieses Mal ist etwas anders.

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