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Josi im Glück – selbst nach dem vierten Crosscheck wandert er nicht auf die Strafbank



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Josis Crosschecks gegen Tanev. Video: streamable

Was war das für ein Playoff-Spiel! Im zweiten Conference-Halbfinal zwischen den Nashville Predators und den Winnipeg Jets wechselte viermal die Führung, ehe Kevin Fiala die «Preds» in der zweiten Verlängerung zum Sieg schoss. Der Ostschweizer sorgte mit dem goldenen Tor zum 5:4 dafür, dass Nashville nicht mit zwei Heimniederlagen für Spiel 3 und 4 nach Winnipeg reisen muss.

Wie wichtig dieses zweite Spiel für die Predators und die Jets war, zeigte sich auch an der Gangart, die angeschlagen wurde. Beide Teams zeigten Playoff-Hockey vom feinsten, mit Aktionen an der Grenze des Erlaubten – oder gar jenseits davon.

Ein Musterbeispiel dafür, wie Roman Josi hinter dem Tor Jets-Torschütze Brandon Tanev bearbeitete. Erst mit dem vierten Crosscheck brachte er den 28-jährigen Kanadier zu Boden. Die Schiedsrichter, die in den diesjährigen Playoffs ziemlich viel laufen lassen, sprachen keine Strafe aus.

Keine Strafe gab es auch in dieser Szene, die für viel Aufregung sorgte: Erst checkte Patrik Laine Nashville-Verteidiger P.K. Subban leicht in die Bande. Dieser drückte Winnipegs Superstar darauf zu Boden, worauf Laine Subbans Stock festhielt. Als der Finne auch nach einem ersten Befreiungsversuch nicht loslassen wollte, reagierte Subban mit einem Crosscheck in Laines Rücken. 

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Der Crosscheck von Subban gegen Laine. Video: streamable

Paul Stastny rächte seinen Teamkollegen mit einem Crosscheck gegen Subban, worauf dieser zu Boden ging und sich sofort das Knie hielt. Schauspielerei! Dachten zunächst alle. Doch aus einem anderen Blickwinkel ist klar zu sehen, wie Laine sich mit einem Stockschlag in Subbans Kniekehle revanchiert.

Torklau oder nicht?

Diese Szenen werden spätestens mit dem Start des nächsten Spiels vergessen sein. Noch zu Diskussionen wird aber wohl das nicht gegebene Tor von Patric Hörnqvist führen. Im anderen Conference-Halbfinal des Abends führten die Washington Capitals gegen die Pittsburgh Penguins 3:1, als Pittsburghs Schwede 11 Minuten vor der Schlusssirene eigentlich zum 2:3 traf.

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Der annullierte Treffer von Hörnqvist. Video: streamable

Aus kurzer Distanz drückte Hörnqvist den Puck über die Linie, doch die Unparteiischen auf dem Eis wie auch die Video-Schiedsrichter im «War Room» in Toronto entschieden auf «No Goal». In der Wiederholung sei nicht zu erkennen gewesen, ob die Scheibe mit vollem Umfang über der Linie war, so die Argumentation. In der Vogelperspektive verdeckte der Schoner von Torhüter Braden Holtby den Puck.

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Über der Linie oder nicht, das ist hier die Frage. bild: screenshot Streamable

Den Capitals war's egal. Sie gewannen am Ende 4:1 und glichen die Serie gegen den Dauerrivalen in den Playoffs zum 1:1 aus. (pre)

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