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«Sorry, Sir»: Wenn grosse, böse 108-Kilo-Rugbybrocken plötzlich zum kleinen Wurm werden

04.12.2015, 09:3304.12.2015, 11:35

Das müsste es mal im Fussball geben! Die Gopro-Kamera beim Schiedsrichter und vor allem das Verhalten von John Muldoon. Dieser bärtige 108 Kilo schwere, 1,90m grosse Hüne wird plötzlich zum kleinen Schuljungen, den man bei einem kleinen Streich in der 10-Uhr-Pause erwischt hat. Denn als er sich im Spiel zwischen Munster und Connacht in der Pro-12-Serie nach einem Fehlentscheid von Schiedsrichter Ben Whitehouse (selbst gegnerische Fans haben sich ab diesem Entscheid gefragt) beschweren will, liest ihm der Unparteiische deutlich die Leviten:

Schiedsrichter: Jetzt rede ich. Sprich nicht so mit mir. Noch einmal und es gibt keinen Scrum, sondern einen Penalty. Ich bin offen für Diskussionen – zur richtigen Zeit und im richtigen Ton. Ist das klar?
Muldoon: (schaut weg)
Schiedsrichter: Schau mich an, wenn ich mit dir rede. Zeig mir bitte diesen Respekt. Ist das klar?
Mudoon: Ja.
Schiedsrichter: Vielen Dank. Du weisst, mit mir kann man reden. Sprich mit mir in einem normalen Ton und ich höre dir den ganzen Tag zu.
Mudoon: Sorry, Sir.
Schiedsrichter: Danke. Was wolltest du sagen?
Mudoon: Sir, er hat mir den Ball aus der Hand geschla...

Hier wird der Captain schon unterbrochen. Schiri Whitehouse erklärt ihm, dass dies nicht so war und seine Entscheidung steht. Zurück
bleibt ein völlig belämmerter Mudoon. Immerhin kann er sich am Ende über den 18:12-Sieg seines Teams freuen. Den ersten Auswärtssieg von Connacht nach 29 Jahren in einem Auswärtsspiel gegen ein irisches Team. Und Schiri-Legende Nigel Owens («Das ist kein Fussball hier») dürfte wegen seines Nachfolgers vor Stolz platzen ... (fox)

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