DE | FR
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Hall-of-Fame-Mitarbeiter kennt den einzigen Gast, den er kennen MUSS, nicht: Wayne Gretzky

29.09.2016, 10:2329.09.2016, 10:52

Wayne Gretzky gilt als grösster Eishockey-Spieler aller Zeiten. Der Kanadier brach Rekorde am Laufmeter, holte den Stanley Cup, ist in seiner Heimat eine Ikone. Einer, den einfach jeder kennt, wie bei uns Roger Federer. Wobei Gretzky feststellen musste, dass es zumindest einen Menschen in Kanada gibt, der «The Great One» nicht kennt. Am Rande einer NHL-Veranstaltung erzählte der 55-jährige Gretzky schmunzelnd diese Anekdote:

«Ich besuchte mal gemeinsam mit einem meiner Söhne die Hall of Fame in Toronto. Inkognito, mit einem Hut, um nicht aufzufallen. Es war toll, wir sahen alles, was es zu sehen gibt. Dann gingen wir in einen Raum, wo man selber schiessen kann. Mein Sohn sagte: ‹Du zuerst, Daddy!›, also griff ich mir einen Schläger und drückte ab. Als ich mit den ersten drei Schüssen nicht traf, kam ein junger Angestellter auf mich zu und gab mir den Tipp, den Schläger ein wenig anders zu halten. Ich nahm den Hut vom Kopf und antwortete ihm: ‹Wieso gehen Sie nicht dort hinüber und holen mir einen dieser Pucks? Es hat dort 802.› Mein Sohn krümmte sich vor lachen.»

Mit seinem 802. Tor löschte Wayne Gretzky den NHL-Rekord seines Idols Gordie Howe aus. Bis zu seinem Karriereende schoss er 1016 Tore.

Gretzky vor einer ihm gewidmeten Vitrine in der Hall of Fame.
Gretzky vor einer ihm gewidmeten Vitrine in der Hall of Fame.Bild: AP CP

Gretzkys Erben: Das sind die besten Spieler in NHL 17

1 / 17
Die besten Spieler in NHL 17
Auf Facebook teilenAuf Twitter teilenWhatsapp sharer

Unvergessene Eishockey-Geschichten

Alle Storys anzeigen
DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
twint icon
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

Abonniere unseren Newsletter

1 Kommentar
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 24 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
1
«Lieber Revanchen als Premieren» – so will Schwingchef Strebel den ersten Gang einteilen
Beim Eidgenössischen Schwing- und Älplerfest am übernächsten Wochenende in Pratteln BL amtet Stefan Strebel erstmals als Technischer Leiter des ESV. Auf den 45-jährigen Aargauer wartet viel Arbeit. Aber auch die Freude und der Stolz, die die verantwortungsvolle Aufgabe mit sich bringt.

Stefan Strebel, Sie traten 2004 als dreifacher Eidgenosse vom aktiven Schwingsport zurück. Sie waren damals 27-jährig, also in einem Alter, das für einen Schwinger das beste Alter sein kann.
Stefan Strebel: Schon als Bub und Jugendlicher hatte ich das Ziel, drei eidgenössische Kränze zu gewinnen. Mit 27 hatte ich dieses Ziel erreicht. Schwingerkönig zu werden war mit meinem Teilverband und mit meinem Können nicht realistisch. Ich hatte auch noch andere Ziele im Leben. Ich wollte eine Familie gründen und eine eigene Firma leiten, und im Schwingen wollte ich einst Technischer Leiter werden. Ich war allerdings nie ein Mensch, der viele wichtige Dinge gleichzeitig richtig tun konnte. Ich hätte also weniger trainieren können. Damals trainierte ich fünf- oder sechsmal pro Woche. Dadurch hätte ich weniger Erfolg gehabt, hätte auch mehr Gänge verloren. Als Schwinger muss man auch verlieren können, aber ich hatte immer meine Mühe damit. Ich hätte mich damit auseinandersetzen müssen, mehr zu verlieren. Als ich nach dem Eidgenössischen in Luzern an einem Sonntag wie üblich auf den Vita-Parcours ging, war ich nur noch am Gehen. An diesem Sonntag schrieb ich den Rücktritt. Meine Ziele im Schwingen hatte ich erreicht. Und meine neuen Ziele erreichte ich auch.

Zur Story