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Hat dieser falsche Schiri-Entscheid den Stanley-Cup-Final entschieden?



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Video: streamable

Während die Pittsburgh Penguins über den Stanley-Cup-Sieg jubeln, hadert Nashville mit dem Schiedsrichter. Die 0:2-Niederlage im sechsten Finalspiel wurde womöglich durch einen falschen Entscheid des Schiedsrichters entscheidend beeinflusst. 

Früh im zweiten Drittel wären die Predators eigentlich in Führung gegangen. Doch der Treffer von Colton Sissons zählte nicht. Der Schiedsrichter hatte die Partie bereits unterbrochen, obwohl Matt Murray im Tor den Pens die Scheibe nicht blockiert hatte. Die Schiedsrichter konnten die Situation nicht auf dem Video überprüfen, da dies nur möglich ist, wenn die Scheibe vor oder nach dem Pfiff ohne weitere Fremdeinwirkung über die Linie geht.

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Video: streamable

Nashville-Fans regen sich darüber auf, dass es in dieser Saison einen ähnlichen Fall bei den Calgary Flames gab. Damals wurde der Entscheid auf dem Eis umgestossen, und das Tor im Nachhinein noch gegeben. Das ist aber der einzige Fall dieser Art, in dem die Schiris noch eine 180-Grad-Wende vollzogen. 

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Ab 1:00 spricht Pekka Rinne über das aberkannte Tor. Video: YouTube/SPORTSNET

«Die Entscheidung war ein harter Schlag», sagt Nashville-Goalie Pekka Rinne nach dem Spiel. «Aber alle Menschen machen Fehler. Auch die Schiedsrichter.» Dass die Schiedsrichter entscheiden, das Tor nicht im Video anzuschauen, war richtig – auch wenn es für die Predators extrem bitter ist. Der Fehler passiert bereits früher, als der Offizielle das Spiel viel zu früh unterbricht. (abu)

Einer der Nashville-Fans, der sich auf Twitter noch anständig ausdrückt.

Dejà-vu? Die Schweizer Nati hat diese Situation auch erlebt.

Pittsburg gewinnt den Stanley Cup 2017

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    Alle Leser-Kommentare
  • Chris P. Bacon 13.06.2017 23:36
    Highlight Highlight da ist noch ein Faktor: Sissons, der das angebliche Tor, das es nie gab, schoss, hätte gesperrt sein sollen, weil er in spiel 5 eine Matchstrafe erhielt für cross checking, an Olli Määttä mitten ins Gesicht
  • StB 12.06.2017 17:48
    Highlight Highlight Klar gibt es Regeln. Aber ... Ich als Schiri hätte ein extrem schlechtes Gewissen, weil ich mit dieser 100% Fehlentscheidung das Spiel in andere Bahnen gelenkt habe.
  • genoni 12.06.2017 14:31
    Highlight Highlight Das Problem ist nicht, dass der Schiedsrichter abgefiffen hat. Er hat den Puck nicht mehr gesehen, deshalb hat er die Entscheidung getroffen das Spiel zu unterbrechen. Soweit korrekt!

    Das Problem ist, dass der Schiedsrichter in der Ecke steht und nicht in Richtung des Tores zieht. Das ist etwas, was man von NHL-Schiedsrichtern ansonsten kaum sieht. Die stehen teilweise schon fast im Torraum, um einen gute Entscheid treffen zu können.
  • thirty2 12.06.2017 11:51
    Highlight Highlight Hört endlich mal auf, immer von einem "falschen" Schiri-Entscheid oder sogar von einem Fehlentscheid zu sprechen. Wie beim Spiel Schweiz-Schweden kam auch hier Regel 71 des IIHF-Regelbuches zur Anwendung (der Regelpunkt ist im NHL-Reglement ebenfalls verankert), der besagt, dass der Schiedsrichter das Spiel abpfeifen MUSS, wenn er den Puck nicht mehr sieht. Der Home-Broadcaster der Predators hat die Sequenz angeschaut und genau beachtet, wo der Schiri zum Zeitpunkt des "Saves" von Murray stand. Ja, es würde zu früh abgepfiffen aber das ist KEIN Fehler. Es gibt auch keine "3-Sekundenregel".
    • BeatBox 12.06.2017 13:13
      Highlight Highlight Nach Deiner Argumentation (keine 3-Sekundenregel) würde das Spiel aber sehr viel öfter unterbrochen. Es ist nirgends festgelegt wie lange man den Puck nicht sehen darf und dies ist klar ein Regelproblem! Diese Regel ist nie an die zwei Schiedsrichter auf dem Eis angepasst worden, denn einer der beiden Schiris sieht den Puck meistens nicht mehr. Stell Dir vor, bei jedem zweiten Puckmove ist der Puck von der Schaufel verdeckt, somit nicht mehr Sichtbar... es ist also nicht alles so klar wie Du es darstellst ;-)

      Abpfeiffen ist Ermessensfrage des Schiris, schade kann er es nicht korrigieren
  • miarkei 12.06.2017 11:42
    Highlight Highlight Hätte, wäre und etc. Es war leider schon gepfiffen, die Regel ist klar. Fehlentscheidungen passieren nun einmal, sind beim besten Willen auch nur Menschen. Trotzdem gratulaton an die Preds. Unglaubliche Playoffs!
  • play off 12.06.2017 10:24
    Highlight Highlight Fehlentscheide gibt es immer, nur komisch, dass sie immer auf der gleichen Seite passieren.
  • Der müde Joe 12.06.2017 10:15
    Highlight Highlight Starke aussage von Rinne! Und das nach seiner wohl bittersten Niederlage in seiner Karriere.
    Das Spiel wäre wahrscheinlich in eine andere Bahn gelenkt worden, hätte das Tor gezählt, aber eben, -Fehler sind Menschlich. Hut ab Pekka, mehr Sportgeist geht nicht!👍🏼
  • BeatBox 12.06.2017 10:10
    Highlight Highlight Tja, irgendwie nicht das erste Mal, dass ich so eine Szene sehe in den letzten Wochen. Da ist ein riesen Fehler im Reglement, der sollte sofort korrigiert werden. Wenn so offensichtlich falsch gepfiffen wird und das Tor unmittelbar danach passiert, muss korrigiert werden können.

    Aber hier wurde nach Reglement gehandelt und so ist es halt geschrieben.

Die NHL kündet den Gesamtarbeitsvertrag nicht – droht nächstes Jahr dennoch ein Lockout?

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