DE | FR
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Klägliche PR-Aktion: Werder Bremen schiesst den Vogel wortwörtlich selber ab



Dieser Schuss ging nach hinten los. Werder Bremen präsentierte in dieser Woche das Trikot für das kommende Nordderby gegen den HSV. Die Sponsorenfläche auf dem Shirt soll bei diesem Spiel für einen guten Zweck genutzt werden. Mit dem Slogan «Für mehr Tierschutz» wirbt Bremen beim Spiel für den Deutschen Tierschutzbund.

Dumm nur, dass normalerweise das Logo des Geflügelproduzenten Wiesenhof aufgedruckt ist. Wiesenhof selber wird zwar mit dem Tierschutzlabel ausgezeichnet, ist aber dennoch in der Vergangenheit immer mal wieder wegen skandalöser Zustände in den Betrieben kritisiert worden. 

Und die Werder-Fans? Die lassen im Netz nun ihren Hohn und Spott für die Aktion aus. Denn seit Werder 2012 den Hauptsponsor Wiesenhof bekannt gegeben hat, musste der Verein viel Kritik einstecken. Einige Fans boykottierten gar den Kauf von Trikots. Logisch, dass die Bremer mit diesem PR-Versuch nun den Vogel selber abgeschossen haben. (ndö)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

Unvergessen

Magdeburg gewinnt als einziger DDR-Klub einen Europacup – bloss schaut fast niemand zu

8. Mai 1974: Im Stadion De Kuip in Rotterdam sieht es aus wie in einem durchschnittlichen DDR-Supermarkt – ziemlich leer. Nur 4641 Zuschauer wollen den Final des Cupsieger-Cups zwischen Magdeburg und Milan sehen.

Sparwasser, 74. Fussballfans lächeln milde, wenn sie diese Kombination hören. Klar: Jürgen Sparwasser, der hat an der WM 1974 das Tor zum historischen 1:0-Sieg der DDR über Westdeutschland geschossen.

Sparwasser, 74 – das steht aber auch für eine andere Sternstunde des Fussballs in Ostdeutschland. Denn der Stürmer ist Mitglied jener legendären Mannschaft, die als einzige aus der DDR einen Europacup gewinnen konnte: des 1. FC Magdeburg.

Dabei steht das Weiterkommen schon in der 2. Runde auf der …

Artikel lesen
Link zum Artikel