Sport
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
YBs Spieler jubeln und tanzen nach dem Tor zum 1-0 durch YBs Guillaume Hoarau, vorne rechts, im Schweizer Cup 1/8-Final Spiel zwischen dem BSC Young Boys Bern und dem Grasshopper Club Zuerich, am Mittwoch, 26. Oktober 2016 im Stade de Suisse Wankdorf in Bern. (KEYSTONE/Peter Klaunzer)

Freude bei den Spielern von YB: Sie gewannen das Cupspiel gegen GC mit 5:0. Vor dem Match kam es allerdings zu Ausschreitungen zwischen den Fans.  Bild: KEYSTONE

Brätscherei in Bern: Acht Personen bei Ausschreitungen vor Cupspiel verletzt 



Bei Ausschreitungen vor dem Fussball-Cupspiel zwischen YB und GC sind am Mittwochabend in Bern acht Personen verletzt worden. Laut Polizei griffen rund zwei Dutzend GC-Fans ein Lokal beim Stadion an. Dabei wurden sieben YB-Fans und ein GC-Fan verletzt, zwei Personen landeten im Spital.

Die Berner Kantonspolizei geht nach aktuellen Erkenntnissen von einer koordinierten und zuvor abgesprochenen Aktion aus. Die zwei Dutzend Angreifer hätten sich offenbar bereits vor dem Eintreffen des Extrazuges in Stadionnähe aufgehalten. Dieser traf fast zeitgleich mit dem Angriff auf das Lokal am Bahnhof Wankdorf ein.

Während ein Teil der Fans aus dem Extrazug «in hohem Tempo» auf dem vorgegebenen Weg in Richtung Stadion marschierte, löste sich eine andere Gruppe ab und rannte in Richtung der Angreifer beim Stadion. Die Polizei geht deshalb von einem koordinierten Vorgehen aus.

Die Polizei ging in der Folge dazwischen, um die Fangruppen zu trennen und die GC-Fans Richtung Gästesektor zurückzudrängen. Dabei kam auch Gummischrot zum Einsatz. Eine Person wurde von einem Diensthund gebissen, lief jedoch davon, ohne untersucht werden zu können.

Der Diensthundeführer sei seinerseits angegriffen und leicht verletzt worden. Die Polizei kontrollierte mehrere Personen rund um das Stadion. Nach dem Spiel verlief der Abzug der Gäste-Fans ohne Zwischenfälle. Der Zürcher Grasshopper Club verlor das Cupspiel in Bern mit 0:5. (gin/sda)

Abonniere unseren Newsletter

4
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
4Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • michi martin 27.10.2016 20:35
    Highlight Highlight Da sind alle gegen die "Nazis", aber Fussballchaoten und Reitschüler dürfen sich alles erlauben, ohne wirkliche Konsequenzen. Hätte der SFV Eier, 10 Auswärtsspiele mit gesperrtem GC - Fansektor und 5 Heimspiele ohne Fankurve. Es kann so nicht weiter gehen im Fussball, es muss einmal ein Exempel statuirt werden.
  • PV3L0 27.10.2016 12:55
    Highlight Highlight Immer diese bösen Basler Fans!
  • Randy Orton 27.10.2016 11:09
    Highlight Highlight Man könnte noch erwähnen, was für Personen verletzt/angegriffen wurden. Bei dem erwähnten Lokal handelte es sich um einen McDonalds und gleich daneben das Restaurant Eleven. Sprich viele Eltern mit ihren Kindern waren anwesend und es wurde auch eine Frau verletzt. So wie es im Text beschrieben wird, könnte man von einer koordinierter Schlägerei zwischen beiden Fanlagern ausgehen, dem war bei weitem nicht so.
    • Randy Orton 27.10.2016 14:44
      Highlight Highlight Anscheinend sogar mehr als eine Malin.B. Ich habe aber nur die eine mit blutendem Gesicht gesehen.

Verurteilt wegen Rassendiskriminierung – Jung-SVP-Chef könnte Job als Polizist verlieren

Wegen eines Wahlplakats wurden die Co-Präsidenten der Jungen SVP des Kantons Bern zu bedingten Geldstrafen verurteilt. Wird das Urteil rechtskräftig, droht Jungpolitiker Adrian Spahr im schlimmsten Fall die Entlassung: Er ist als Kantonspolizist in Basel tätig.

Das Plakat, das zur erstinstanzlichen Verurteilung der beiden Co-Präsidenten Nils Fiechter und Adrian Spahr geführt hat, kam während der JSVP-Kampagne für die Berner Kantonalwahlen im Frühjahr 2018 zum Einsatz. Es brachte Fahrende mit  «Schmutz, Fäkalien, Lärm, Diebstahl etc.» in Verbindung. «Wir sagen NEIN zu Transitplätzen für ausländische Zigeuner», hiess es auf dem Plakat.

Das Regionalgericht Bern-Mittelland taxierte das Plakat und seine Sprache nun als Verstoss gegen das …

Artikel lesen
Link zum Artikel