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ZUR MELDUNG, DASS DER SCHLUSSBERICHT DER FIFA-ETHIKKOMMISSION ZUM FALL BLATTER/PLATINI VORLIEGE, STELLEN WIR IHNEN AM SAMSTAG,  21. NOVMEBER 2015, FOLGENDES ARCHIBILD ZUR VERFUEGUNG  -  FIFA President, Swiss Joseph Sepp Blatter speaks during a press conference during the 18th edition of the

Blatter kämpft angeblich mit gesundheitlichen Problemen.
Bild: KEYSTONE

Blatter sei dem Tod nahe gewesen: «Ich war zwischen den Engeln, die gesungen haben und dem Teufel, der das Feuer anzündet»



Der suspendierte FIFA-Chef Sepp Blatter räumt in seinem ersten TV-Interview nach einem Check im Krankenhaus gravierende Gesundheitsprobleme ein. «Ich war dem Tod sehr nahe!»

Das sagte der 79-Jährige in einem Gespräch mit dem Westschweizer Sender RTS, das in voller Länge am Mittwoch ausgestrahlt werden soll. Für den Mittwoch kündigt auch die Politsendung «Rundschau» ein Interview mit dem Walliser an.

ZUR MELDUNG, DASS DER SCHLUSSBERICHT DER FIFA-ETHIKKOMMISSION ZUM FALL BLATTER/PLATINI VORLIEGE, STELLEN WIR IHNEN AM SAMSTAG,  21. NOVMEBER 2015, FOLGENDES ARCHIBILD ZUR VERFUEGUNG  -  A file picture dated 04 October 2013 of FIFA President Joseph Blatter following a FIFA Executive Committee meeting in Zurich, Switzerland.  (KEYSTONE/ENNIO LEANZA) *** Local Caption *** 51960643

Am Mittwoch erscheint in der Rundschau ein Interview mit Blatter. 
Bild: EPA FILE

«Ich war zwischen den Engeln, die gesungen haben und dem Teufel, der das Feuer anzündet, aber es waren die Engel, die gesungen haben», sagte Blatter im TV-Interveiw. Sein Zustand sei durch den «enormen Druck» begründbar. «In einem bestimmten Moment sagt der Körper einfach ‹Nein, genug ist genug›. Aber wenn du psychisch stark bist, kannst du widerstehen», sagte Blatter. Der angeschlagen wirkende Schweizer hatte sich Anfang des Monats ins Spital begeben müssen. Dabei hatte es unterschiedliche Meldungen über die Ernsthaftigkeit seines Zustands gegeben.

Blatter war am 7. Oktober für 90 Tage von der FIFA-Ethikkommission von allen Fussball-Ämtern suspendiert worden. Die Schweizer Justiz ermittelt wegen des Verdachts der «ungetreuen Geschäftsbesorgung».

Hintergrund ist eine Zahlung von zwei Millionen Franken an den ebenfalls suspendierten UEFA-Chef Michel Platini. Blatter bezeichnete die Vereinbarung über die Zahlung als «Arbeitsvertrag». Seinen einst engen Kollegen und heutigen Rivalen Platini hält er überraschend für einen guten potenziellen FIFA-Chef. (ndö/si)

Reaktionen aus dem Netz

Hat Blatter etwas den Teufel mit 50'000 Euro und einer Schweizer Uhr bestochen?

Der ehemalige englische Nationalspieler ist sich sicher: Nicht mal der Teufel möchte Sepp bei sich haben.  

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