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Besitzertum bizarr

Neuer Besitzer von Leeds schmeisst Goalie raus – weil er an einem 17. geboren ist



epa03407737 (FILE) Photo dated 24  August  2011 shows the President of Cagliari soccer club, Massimo Cellino, arriving at Parc des Princes to attend the extraordinary meeting of Italian Serie A in  Rome, Italy. Cagliari’s match on on 23 September 2012 against Roma has been cancelled after fears over safety of fans at the hosts new stadium. The stadium was opened by Cagliari over the summer but is yet to pass security tests, meaning local authorities insisted the Serie A clash would take place behind closed doors.  EPA/-

Innovation durch Obsession: Massimo Cellino. Bild: EPA

Massimo Cellino, man kann es nicht anders sagen, ist besessen von der Nummer 17. In negativer Hinsicht. Der neue Klubbesitzer von Leeds macht auch an seiner neuen Wirkungsstätte keinen Hehl aus seiner Abneigung. Eine seiner ersten Amtshandlungen: Er schmeisst Torhüter Paddy Kenny aus dem Kader. Weil der an einem 17. (Mai) auf die Welt kam.

Der zweitteuerste Spieler? Egal, raus mit ihm!

Cellinos Argwohn der Zahl gegenüber ist so gross, dass er auch aufs eigene Portemonnaie keine Rücksicht nimmt. Paddy Kenny war bis anhin nämlich nicht nur Teamstütze, sondern mit 10'000 Pfund Wochenlohn auch einer der bestbezahlten Spieler der Mannschaft.

Bis im Frühjahr gehörte der sardische Fussballverein Cagliari dem exzentrischen Unternehmer. Dort hatte er seine Mitarbeiter angewiesen, im Stadion sämtliche Sitzplätze mit der Nummer 17 durch die Nummer 16B zu ersetzen. (tom)

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