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Zum 1000. Profispiel – die Geschichte des grössten Torhüters aller Zeiten

Gianluigi Buffon hat sich seit seinem Profidebüt 1995 auf und neben dem Feld zum besten und charismatischsten Torhüter der Fussball-Geschichte entwickelt. Nun steht für «Gigi» der nächste Meilenstein an.



Die Karriere von Gianluigi Buffon in Bildern

612 Spiele mit Juventus, 220 mit Parma und 167 mit der italienischen Nationalmannschaft. Für Torhüter-Legende Gianluigi Buffon steht heute Abend gegen Albanien das 1000. Spiel als Profi an. Zeit für einen Blick auf die illustre Karriere des 39-jährigen Keepers.

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Die Verwandlung des Gigi Buffon. gif: giphy.com

Über 21 Jahre ist es her, wir schreiben den 19. November 1995: Parma-Trainer Nevio Scala plagen Personalsorgen, sein Torwart Luca Bucci fällt ausgerechnet für das Spitzenspiel gegen die AC Milan aus. Die Bredouille von Scala entpuppt sich jedoch schnell als Segen – der 17-jährige Gianluigi Buffon kommt zu seinem Profidebüt und beginnt mit dem Meisseln seines eigenen Denkmals. 

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Die Lockerheit und das Selbstbewusstsein des 17-jährigen Gianluigi nach seinem ersten Serie-A-Spiel: «Ich hatte nicht erwartet, gegen Milan zu spielen, ich habe gedacht, ich träume noch. Als ich das Spielfeld betrat, stellte ich mir vor, mit der Primavera (Jugend) zu spielen. Vielleicht habe ich es deshalb nicht so schlecht gemacht, weil ich innerlich ruhig war.» Video: streamable

Dieser Teenager, der von sich selbst sagt, dass es seine grösste Lust ist, den Torschrei der gegnerischen Fans im Hals ersticken zu lassen, hat nur etwas im Kopf. Sein verdammtes Tor zu schützen. Mit Leib und Leben. Als wäre es eines seiner Kinder, welches er angegriffen sieht. Dabei ist er doch selbst noch ein halbes Kind. 

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Die Tabellenspitze der Serie A bei Buffons Debüt. screenshot: weltfussball.de

Bevor Buffon sein Debüt gibt, darf der damalige Primavera-Torhüter eine Woche mit der ersten Mannschaft trainieren. Trainer Scala erinnert sich zurück und sagt gegenüber goal.com

«Er stand im Tor und er machte aussergewöhnliche Dinge. Nur wirkten sie für ihn total normal.»

Der damalige Parma-Trainer Nevio Scala über Buffon nach dessen erstem Training mit den Profis

Torwart aus Narzissmus

Auch Parmas Torhütertrainer Vincenzo di Palma war von der ersten Sekunde hin und weg vom 17-jährigen Buffon: «Dieser Junge ist ein Phänomen». Buffon wusste selbst am besten, dass er aussergewöhnlich ist und was von ihm erwartet wird. Vor seinem Debüt gegen Milan sagte er gar zu Teamkollege Alessandro Melli: 

«Ich hoffe, Milan bekommt einen Penalty, damit ich ihn halten kann.»

Gianluigi Buffon vor seinem Profidebüt

Kommen solche Worte aus dem Mund von Buffon, glaubt man sofort, dass sie ernst gemeint sind. Für ihn war es immer selbstverständlich, der Beste der Welt zu werden. Buffon wusste um sein Talent, worauf also warten, um es zu zeigen? «Ich bin aus reinem Narzissmus Torwart geworden, weil ich immer die Hauptrolle wollte», sagte Buffon 2014 in einem Interview mit Tuttojuve.

Die Debüt-Partie gegen die AC Milan endete übrigens 0:0 – dank einem überragenden Gianluigi Buffon im Tor von Parma.

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Die erste unfassbare Profi-Parade von Gianluigi Buffon bei seinem Debüt gegen Milan.  Video: streamable

Steckbrief Gianluigi Buffon

Geburtsdatum: 28. Januar 1978
Geburtsort: Carrara, Italien
Grösse: 1,91 Meter
Gewicht: 83 kg
Fuss: Rechts
Vereine: AC Parma, Juventus Turin
Die wichtigsten Titel: 1x Weltmeister, 7x Italienischer Meister, 3x Italienischer Cupsieger, 6x Italienischer Supercupsieger, 1x UEFA-Cup-Sieger, 1x U21-Europameister
Die wichtigsten persönlichen Auszeichnungen:
4x Welttorhüter des Jahres, Welttorhüter der Dekade, 11x Serie-A-Torhüter des Jahres, bester Torhüter der WM 2006
Hier geht es zu allen Titeln und Auszeichnungen von Buffon.

«Er machte ein aussergewöhnliches Spiel und er feierte kein bisschen. Er dankte nur seinem Trainer und dem Klub, die ihm das Vertrauen geschenkt hatten. Das war seine Stärke. Für ihn war es, als hätte er die einfachste Sache der Welt erledigt. Fast so, als hätte er nicht realisiert, was passiert war. Sicher, er hatte enorme technische Fähigkeiten, aber über allem stand seine unglaubliche innere Stärke.»

Scala zu goal.com über Buffons Spiel gegen Milan 1995

«Es war einfach total schwer, im Training ein Tor gegen ihn zu erzielen. Er war so gut darin, unsere Schüsse zu lesen. Er kannte die Richtung, bevor wir gegen den Ball getreten hatten. Und das war für ihn selbstverständlich. Er war 17 und er ging mit den Anführern und sehr erfolgreichen Spielern um, als sei er einer von ihnen. Und tatsächlich war er auch einer von uns. Wir wussten es. Dieser Junge würde es ganz an die Spitze schaffen.»

Parma-Stürmer Alessandro Melli zu goal.com

Penalty Buffon

Eine Auswahl an Spielern, die vom Elfmeterpunkt an Gianluigi Buffon scheiterten. bild: infogr.am/watson

Ein Idol trotz oder gerade wegen seiner Fehler?

Buffon wurde bei Parma schnell zum Stammtorhüter, gewann 1999 den UEFA-Pokal und die Coppa Italia. Auf die überragenden Leistungen von Buffon schneite es jährlich Millionenofferten ein, Parma lehnte jedoch strikt ab. Bis Juventus Turin im Sommer 2001 umgerechnet 53 Millionen Euro in die Emilia Romagna überwies. Buffon ist damit bis heute der teuerste Torhüter aller Zeiten.

Juventus star Gianluigi Buffon arrives at Manchester airport ahead of his side's UEFA Champion's League final against AC Milan at Old Trafford, Monday May 26, 2003.  UK OUT EPA-PHOTO/PA/Phil Noble

Alles cool: Buffon im Jahr 2003 vor dem Champions-League-Final.  Bild: EPA PA

Bei Juventus wird Buffon zum absoluten Überflieger. Zwischen 2002 und 2006 holt Buffon mit Juventus viermal die italienische Meisterschaft – und wird in dieser Zeit dreimal zum Welttorhüter gewählt. 

Doch der «Superman» hat ein Kryptonit, es heisst Depression. In Buffons 2008 erschienener Biografie «Numero Uno» schreibt der Torwart, dass er Ende 2003 an einer schweren Depression erkrankte. 

«Ich fühlte mich so allein wie nie zuvor, ich war damals noch nicht verlobt. Ich vertrottelte vor dem Computer, im Internet. Bin in ein Loch gefallen, konnte mich nicht erheben. Ich sass im Bett, umschlang meine Knie und weinte. Weder der Fussball noch die Psychoanalyse konnten mir helfen.»

Gianluigi Buffon in einem Interview mit der «La Repubblica» über seine Depressionen

Juventus Turin's goalkeeper Gianluigi Buffon reacts in disbelief during the penalty shootout against AC Milan during the Champions League soccer final in Manchester, Wednesday 28 May 2003. AC Milan defetaed Juve 3-2 after penalty shootout to win the European Champion Club's Cup trophy for the sixth time in their history.   EPA-PHOTO/ANSA/FILIPPO MONTEFORTE

Buffon 2003 nach dem verlorenen Champions-League-Final. Bild: EPA ANSA

Darauf hat Buffon begonnen, sich eine kulturelle Basis anzulesen, Kunstausstellungen zu besuchen, sich mehr für die Welt zu interessieren. «Drei Monate später zeigten sich die ersten Früchte meiner ganz persönlichen Renaissance», so der Italiener zur «La Repubblica». Heute liest Buffon jeden Tag zwei Tageszeitungen und hat auf Reisen immer ein Heft bei sich, schreibt darin Gedanken und Begriffe auf, die er nicht kannte. Weil er reden können will.

Wettsüchtig, aber loyal

Aufgrund des Manipulationsskandals, dem «Calciopoli», wurden Juventus die Meistertitel der Jahre 2005 und 2006 aberkannt. Für Buffon kam es noch schlimmer, er stand unter Verdacht, illegal auf Partien der Serie A gewettet zu haben – er wurde aber freigesprochen. Buffons Ex-Frau Seredova behauptet sogar, dass Buffon bereits mehrere Millionen Euro bei Sportwetten verloren hat. 

«Ich habe viele Fehler begangen. Und ja, die Wetten ... auch das stimmt. Doch ich bin weit entfernt vom Bild, das man von mir zeichnet.»

Gianluigi Buffon über seine Wettsucht

Doch typisch Buffon war auch die Reaktion nach dem «Calciopoli»: Er führte Italien 2006 mit unfassbaren Leistungen zum ersten Weltmeistertitel seit 1982. Die Wahl zum besten Torhüter des Turniers war die logische Konsequenz. 

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Buffons beste Paraden: Zurücklehnen und geniessen. Video: YouTube/CaptainBlack

Zu fast schon gottähnlichem Ansehen – zumindest bei Juve-Fans – kam Buffon dank seiner Treue zu den «Bianconeri» während der Zwangsrelegation im Sommer 2006: Gigi war zusammen mit Alessandro Del Piero der Erste, welcher sich hinter die «Alte Dame» stellte und den Gang in die Serie B mitmachte – als amtierender Welttorhüter und frischgebackener Weltmeister.

«Wenn du oft wechselst, bist du entweder ein Panzer oder du gehst daran leicht zugrunde. Ich bin nicht so wie die anderen Torhüter. Ich wollte mir nie diesen Mantel der Einsamkeit überziehen, so bin ich nicht. Ich brauchte Freunde, die mich stützen.»

Gianluigi Buffon sprach mit der La Repubblica über Klubtreue

Seit der Saison 2011/12 läuft es Buffon mit Juventus besser denn je. In jenem Frühling wird er mit den Turinern den sechsten Meistertitel in Serie feiern. Dazu hat «Gigi» die letzten beiden Jahre mit Juve den italienischen Pokal gewonnen. Eine grosse Trophäe fehlt im Palmarès von Buffon aber noch immer: die Champions League, 2003 (gegen Milan) und 2015 (gegen Barcelona) scheiterte er im Final. Dieses Jahr nimmt er mit Juve den nächsten Anlauf und trifft im Viertelfinal erneut auf den FC Barcelona

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Buffon glaubt weiter an einen Sieg in der Champions League. bild: facebook/UEfa champions leauge

In Turin und Italien hat Buffon zudem diverse Rekorde aufgestellt: Zum Beispiel 39'681 Minuten im Tor von Juventus zu stehen oder die längste Serie ohne Gegentor in der Serie A (973 Minuten), um nur zwei von unzähligen Bestmarken zu nennen.

Der David Duchovny des Fussballs

Gianluigi Buffon ist geschieden, an Depressionen erkrankt und spielsüchtig. Doch genau die Tatsache, dass er nicht perfekt ist, macht ihn so nahbar und menschlich. Gigi Buffon erinnert in seinem Wesen an zwei Rollen von Schauspieler David Duchovny: Mal brillant und kontrolliert wie FBI-Agent Fox Mulder aus «Akte X», dann lässt er sich wieder von seinen Trieben leiten wie Hank Moody in Californication. 

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Liebt den Nervenkitzel: Buffon am Pokertisch.  Bild: redmancunian.com

Mit seinen Lastern kann Gianluigi Buffon mittlerweile aber ganz gut leben. «Die Perfektion hat mich immer gestört. An Fehlern wächst man.» Gianluigi Buffon ist daran gewachsen – zum grössten Torhüter der Fussballgeschichte.

Dieser Artikel ist in ähnlicher Form bereits 2015 erschienen. Aufgrund des Jubiläum-Spiels publizieren wir ihn heute in aktualisierter Form erneut. 

Auch hier ist Buffon vertreten: Die hässlichsten Torhüter-Trikots

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45
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    Alle Leser-Kommentare
  • Chesus80 24.03.2017 20:52
    Highlight Highlight In einer Hommage an einen grossen Sportler wird immer vom Besten gesprochen. Das ist auch okay so. Natürlich gibt es auch andere Goalies welche in einer Hommage als den Besten genannt werden. Gigi ist eine Legende, ein grosser Sportler welcher sich wohl fast einzigartig in seiner Karriere keinen Feind gemacht hat. Solchen Typen braucht der Sport, egal wer es ist. Grande Gigi. Meinen Repekt hast du für immer auf sicher. Leider kommen nur noch langweilige louis vuitton Jungs nach...
  • piedone lo sbirro 24.03.2017 17:18
    Highlight Highlight hätte mich jetzt auch gewundert wenn herr zappella als juve-fan buffon nicht als den "grössten torhüter aller zeiten" huldigen würde.
    auf einen sachlichen vergleich mit anderen grossen torhütern verzichtet er natürlich vorsichtshalber - es soll ja auch ein fan-artikel/geschichte und keine objektive, ernstzunehmende analyse sein.

    vielleicht feilt er ja gerade an der laudatio über "den grössten teamarzt bzw. manager aller zeiten". agricola & moggi würden sich freuen.

    http://www.faz.net/aktuell/sport/fussball/doping-teamarzt-von-juventus-turin-zu-22-monaten-gefaengnis-verurteilt-1193087.html
  • Mia_san_mia 24.03.2017 16:38
    Highlight Highlight Ich bin eigentlich kein Fan von Italienischem Fussball, Spielern oder Mannschaften. Aber Buffon ist da eine Ausnahme, den mag ich einfach. Einer der besten Goalies aller Zeiten und ein cooler Typ 😎✌
    • Luca Brasi 24.03.2017 21:50
      Highlight Highlight Dabei spielt Bayern momentan italienischen Fußball dank Ancelotti. ;)
  • Iko5566 24.03.2017 16:25
    Highlight Highlight Auch für mich einer der Besten. Den Titel würde aber auch ich an van der Sar geben. Neuer kann meiner Meinung nach auf der Linie nicht mit dem Können (Reaktionsgeschwindigkeit) dieser beiden mithalten. Im Feld sieht es dann ev. Wieder anderst aus.
  • Güntha 24.03.2017 16:06
    Highlight Highlight Ein guter goali ist der buffon ja schon, aber einen faschisten-sympathisanten zum grössten aller zeiten zu ernennen widerstrebt mir grundlegend...

    http://www.augsburger-allgemeine.de/sport/Gianluigi-Buffon-Welttorwart-mit-braunen-Flecken-id24773996.html
    • Tschakkaaa! 24.03.2017 17:09
      Highlight Highlight Dieser Bericht ist reine Missgunst des Autors. Völlig dilettantisch und nichts sagend. Ist jetzt jeder 88 Träger (zbsp. NBA) ein Fascho? Wenn es so wäre, ist das nicht zu billigen. Aber anhand vieler anderer gegensätzlichen Aussagen Buffons wage ich das zu bezweifeln.
    • ThomasHiller 24.03.2017 23:43
      Highlight Highlight Ein italienischer Faschist ruft bestimmt nicht "Heil Hitler".
      Ihm dann eine 88 negativ auszulegen scheint merkwürdig, denn das würde nicht passen.


  • HerrOber 24.03.2017 15:29
    Highlight Highlight Habt jemand hier von Lev Yashin gehört? Viele von euch sind zu jung dafür, aber das Golden Glove Award hat 12 jähren seinen Name gehabt.
    • Ralf Meile 24.03.2017 16:02
      Highlight Highlight Hier gibt's mehr Infos über den «Schwarzen Panther» Lew Jaschin:

      http://www.watson.ch/!672662633
    • Mia_san_mia 24.03.2017 16:47
      Highlight Highlight Von Yashin habe ich natürlich gehört, aber bin halt wirklich zu jung um ihn zu kennen... Danke für diesen Super-Artikel Herr Meile, jetz weiss ich mehr 👍
  • Dr.Ball 24.03.2017 15:28
    Highlight Highlight Mein Lieblingszitat vom Gigi: ;)
    "Allzu oft lassen wir uns von der Negativität um uns herum bremsen, viel zu oft fügen wir uns einem Schicksal, dass andere uns zuteilen. Man hört auf zu träumen, wenn man ein gewisses Alter erreicht hat oder eine gewisse Position bei der Arbeit einnimmt, die uns zwar Unabhängigkeit verspricht, aber unsere Wahrnehmung und Kreativität beeinträchtigt. Ohne Träume beschränkt sich alles auf das Überleben; man ist nicht mehr der Hauptdarsteller seines eigenen Lebens, sondern nur eine farblose Figur, die vergessen hat, wie man lebt."
  • zsalizäme 24.03.2017 15:04
    Highlight Highlight Buffon, Casillas, oder Van der Sar... einer dieser dreien ist es für mich.
    • Too Scoop 24.03.2017 16:03
      Highlight Highlight Buffon, Kahn, Van der Sar und Taffarel... Dies sind/waren meine Lieblinge. Es gibt einige die wohl eher Sympathiekönig sind.
    • Forrest Gump 25.03.2017 07:18
      Highlight Highlight Taffarel? Der wäre für mich nicht mal in den Top 30..
  • Wehrli 24.03.2017 14:50
    Highlight Highlight Petr Čech
    Smoke the rest ....
  • shoerli 24.03.2017 14:16
    Highlight Highlight Grazie Gigi!
  • NWO Schwanzus Longus 24.03.2017 14:13
    Highlight Highlight Buffon ist eine lebende Legende! Was Treue Angeht im Internationalen Fussball ist er einer der wenigen Fussballer seiner Art. Das macht ihn unvergleichlich!
    • ThomasHiller 24.03.2017 23:46
      Highlight Highlight Buffon ist cool, unabhängig davon, wen man sonst als Torwart bevorzugt oder welcher Nationalität man angehört!
  • hoi123 24.03.2017 13:33
    Highlight Highlight OLI KAHN ist der grösste aller Zeiten!!
    • Tschakkaaa! 24.03.2017 14:01
      Highlight Highlight Khan ist ganz klar ein ganz Grosser. Aber einer der schwer zu lieben ist...Gigi ist in allen Kategorien ganz vorne und schneidet im Gesamtwettkampf deshalb besser ab.
    • Zarclay 24.03.2017 14:02
      Highlight Highlight Kahn war auch gut. Aber Gigi ist besser 😉
    • maxi 24.03.2017 15:20
      Highlight Highlight san iker!
    Weitere Antworten anzeigen
  • droelfmalbumst 24.03.2017 13:32
    Highlight Highlight Santo Buffon! Amen.
  • Micha Schläpfer 24.03.2017 13:21
    Highlight Highlight Dschidschi, was für ein Torhüter!! Bei der ersten Bilderstrecke auf dem Teamfoto von Parma (5/23) fiel mir als Erster Hernan Crespo auf, der bei der Beschreibung leider nicht aufgeführt ist. Was für eine Mannschaft, dieses Parma '99. Aber nochmals, was für eine Legende: Gianluigi "Gigi" Buffon
  • Ted Mosby, Architect 24.03.2017 13:20
    Highlight Highlight Grande Gigi!
  • Angelo C. 24.03.2017 13:16
    Highlight Highlight Ist seit Jahren, nicht zuletzt durch seine stets sehr professionelle Wesens- und Arbeitsart, auch mein Lieblingstorwart.

    Wobei "grösster Torhüter aller Zeiten" nicht ganz unproblematisch ist, wenn man z.B. u.a. an den legendären Lew Jaschin denkt, den die älteren Fans unter uns noch kennen werden.

    https://de.m.wikipedia.org/wiki/Lew_Iwanowitsch_Jaschin


    Und: Ob Manuel Neuer nicht eines Tages noch grösser als die Beiden erwähnten sein wird, muss wohl auch erst noch abgewartet werden 😉!

    Als bester Schweizer Goalie aber gefällt mir persönlich der reflexschnelle Yann Sommer klar am Besten.
    • zsalizäme 24.03.2017 15:02
      Highlight Highlight @Angelo C. Jörg Stiel oder Pascal Zuberbühler machen diesen Titel ganz klar unter sich aus. :P
    • Angelo C. 24.03.2017 17:18
      Highlight Highlight zsalizäme :

      Wer aufmerksam die Bundesliga verfolgt, vor Allem auch die aufsehenerrregenden Kommentare und Benotungen von Sommer im KICKER, der kann die von dir erwähnten Torhüter hintanstellen 🤒!

      Nichts gegen sie, aber bei Zubi weiss man, dass herauslaufen nicht gerade seine Hausspezialität war, und Stiel war zwar gut, doch hat er kaum je den Palmares von Yann Sommer erreicht.

      Zubi und Sommer kann man auch in die Vergangenheit beim Abomeister Basel zurückverfolgen, und wer des Letzeren Geschichte kennt, wird da auch klar Sommer vereinsintern den Vortritt lassen.

      Facts, keine fakenews 😊!
    • BoomBap 24.03.2017 20:18
      Highlight Highlight Was meint ihr zu Lopar? Auf der Linie kann ihm kaum einer das Wasser reichen, nach draussen hat er sich auch verbessert.
  • Olmabrotwurst 24.03.2017 13:12
    Highlight Highlight Das gegen Albanien 1 ;)
  • Dan Rifter 24.03.2017 13:00
    Highlight Highlight Die GGOAT-Diskussion ist eröffnet.

    Die fehlende Champions League ist ein Makel.

    Verglichen mit Neuer (meiner Meinung nach Konkurrent Nr1 in dieser Diskussion) hat er seinen Klub aber mehr geprägt bzw. grösseren sportlichen Anteil an den Erfolgen.
    • Martinov 24.03.2017 13:25
      Highlight Highlight und was ist mit Caslilas, Kahn oder Schmeichel?
    • Forrest Gump 24.03.2017 13:30
      Highlight Highlight Naja, Neuer mag zwar ein klasse Towart sein, hat aber seinen Ruf und die Titel als Welttorhüter vor allem auch seinem spektakulären Spielstil zu verdanken. Ich halte aber ansonsten De Gea, Curtois, Oblak und auch Buffon für praktisch ebenbürtig.

      Was neuer irgendwie völlig fehlt, ist das Charisma von Buffon. Trotz seiner spektakulären Spielweise langweilt er mich. Ein Torwart muss auch mal ausflippen, wie dies z.B. Kahn früher getan hat.

      Buffon ist für mich aufgrund des Gesamtpakets (Talent, Konstanz, Ausstrahlung, Dauer der Karriere, Vereinstreue, Erfolge) klar der beste aller Zeiten.
    • ETH1995 24.03.2017 13:32
      Highlight Highlight Neuer, machst du Witze? Schmeichel, Banks, Casillas, Dino Zoff, Jean Marie Pfaff, Joel Bats, Barthez, ja selbst Kahn...
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Daniela Ryf und Nino Schurter sind die Schweizer Sportler des Jahres

Nino Schurter und Daniela Ryf wurden an den Credit Suisse Sports Awards in Zürich als Schweizer Sportler und Sportlerin des Jahres ausgezeichnet. Den Preis für das Team des Jahres erhielt die Schweizer Eishockey-Nationalmannschaft.

Zahlreiche Schweizer Sportler haben 2018 Ausserordentliches geleistet, deshalb präsentierte sich das Feld der Nominierten für die Sports Awards von heute hochkarätig wie selten zuvor. Mit Triathletin Daniela Ryf und Mountainbiker Nino Schurter setzten sich im Gegensatz zum Vorjahr, als Wendy Holdener und Roger Federer triumphierten, zwei Athleten durch, die eher aus Randsportarten stammen.

Die weiteren Awards in der TV-Gala gingen an Eishockey-Nationaltrainer Patrick Fischer (Trainer …

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