Sport
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Slalom in Adelboden

1. Marcel Hirscher AUT
2. Clément Noël FRA +0,50
3. Henrik Kristoffersen NOR +0,71

5. Ramon Zenhäusern +0,97
8. Daniel Yule +2,05
25. Tanguy Nef +10,17

epa07279802 Ramon Zenhaeusern of Switzerland reacts during the second run of the men's Slalom race at the FIS Alpine Skiing World Cup in Adelboden, Switzerland, 13 January 2019.  EPA/PETER SCHNEIDER

Bester Schweizer beim Heimrennen: Ramon Zenhäusern. Bild: EPA/KEYSTONE

Zenhäusern beim nächsten Sieg von Hirscher bester Schweizer in Adelboden



Der Sieger

Marcel Hirscher war wieder einmal nicht zu schlagen. Nach dem Riesenslalom gestern gewann der Österreicher heute am Chuenisbärgli auch den Slalom. Hirscher feierte seinen bereits neunten Weltcupsieg in Adelboden. Neun Siege an ein und demselben Ort hat vor ihm noch niemand erreicht.

Austria's Marcel Hirscher competes during a ski World Cup men's slalom in Adelboden, Switzerland, Sunday, Jan. 13, 2019. (AP Photo/Marco Tacca)

Wieder mal nicht zu schlagen: Marcel Hirscher. Bild: AP

«Es war so ein Sauwetter, aber sind wir froh, dass wir ein Rennen durchführen konnten», sagte Hirscher im SRF. Er sei glücklich, dass er nicht ausgeschieden sei, «ich musste an mein Limit gehen, die Jungen geben so Gas.» Doch noch war der nun 67-fache Weltcupsieger dem Nachwuchs überlegen.

Das Podest

Der grosse Dominator des Winters holte sich im zweiten Lauf dank Laufbestzeit noch den Sieg, nachdem er bei Halbzeit auf Rang drei klassiert war. Er profitierte auch davon, dass Leader Marco Schwarz in der Entscheidung ausschied. Schwarz hatte zuletzt schon in Zagreb nach dem ersten Lauf geführt und war dann ausgeschieden. Hirscher gewann vor dem 21-jährigen Franzosen Clément Noël, der erstmals auf einem Weltcuppodest stand, und Henrik Kristoffersen. «Ich muss am Limit fahren, weil Marcel so gut ist. Ich habe in beiden Läufen einen schweren Fehler und bin trotzdem auf dem Podest, da muss ich zufrieden sein», sagte der norwegische Dauerrivale Hirschers.

Spectators cheer during the second run of the men's slalom race at the Alpine Skiing FIS Ski World Cup in Adelboden, Switzerland, Sunday, January 13, 2019. (KEYSTONE/Jean-Christophe Bott)

Adelboden zelebrierte trotz Sauwetter einmal mehr ein Skifest. Bild: KEYSTONE

Die Schweizer

Die Ausgangslage der Schweizer war bei Halbzeit verheissungsvoll: Gleich vier Fahrer hatten sich in den Top Ten klassiert. Doch sowohl Luca Aerni wie Reto Schmidiger – der mit der Startnummer 38 auf Rang sieben vorgeprescht war – schieden nach einem Einfädler aus. So wurde Ramon Zenhäusern bester Schweizer. Dank eines starken zweiten Durchgangs schaffte es der Walliser auf Platz fünf. «Ich bin mehr als zufrieden», strahlte Zenhäusern im SRF. «Es ist das coolste, was du als Schweizer Skirennfahrer erleben kannst, wenn du in Adelboden mit einer Sekunde Vorsprung ins Ziel kommst.» Er verbesserte sich noch um vier Ränge.

Zweitbester Schweizer wurde Daniel Yule, der Sieger des Slaloms von Madonna di Campiglio, als Achter. (ram)

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Video: watson/nfr

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    Alle Leser-Kommentare
  • Skeletor82 13.01.2019 15:09
    Highlight Highlight Macht doch mal einen Artikel über Hirscher. So eine Dominanz, einmalig, oder?
    • Freilos 13.01.2019 15:32
      Highlight Highlight Ja, eine Ikone, der den Sport prägt wie nur wenige. In anderen Sportarten heissen die Personen Federer oder Schumacher, vielleicht noch Jordan und Tyson. Das Problem ist, er ist Österreicher.
    • Calvin Whatison 13.01.2019 15:40
      Highlight Highlight Leider hat Freilos mit dem letzten Satz recht. Ich mag ihn, ist bodenständig geblieben.
    • Bulwark 13.01.2019 15:43
      Highlight Highlight Fraglich, ob es im Skisport einmalig ist. Vor Jahren gab es einen Ingemar Stenmark, von dessen Erfolgen ist Hirscher teilweise noch einiges entfernt!
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