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Riesenslalom in Meribel
1. Henrik Kristoffersen (No) 2:17,36
2. Fritz Dopfer (De) +0,79
3. Thomas Fanara (Fr) +0,97
12. Gino Caviezel (Sz) +1,47
15. Carlo Janka (Sz) +1,49
Die kleine Kugel hat er schon, die grosse wird er mit grösster Wahrscheinlichkeit am Sonntag entgegennehmen. Marcel Hirscher gewinnt den Riesenslalom-Weltcup.
Die kleine Kugel hat er schon, die grosse wird er mit grösster Wahrscheinlichkeit am Sonntag entgegennehmen. Marcel Hirscher gewinnt den Riesenslalom-Weltcup.Bild: ROBERT PRATTA/REUTERS

Kristoffersen holt sich den Tagessieg in Méribel und Hirschers Triumph im Gesamt-Weltcup wird vertagt

Der junge Norweger Henrik Kristoffersen sichert sich überlegen seinen ersten Weltcup-Sieg in der Disziplin Riesenslalom. Fritz Dopfer wird einmal mehr nur Zweiter. Weil Kjetil Jansrud als Elfter Punkte holt, wird die endgültige Entscheidung um den Gesamt-Weltcup auf den Sonntag vertagt.
21.03.2015, 13:5021.03.2015, 14:26

Der Sieger

Der 20-jährige Henrik Kristoffersen feiert in überlegener Manier seinen insgesamt vierten Weltcup-Sieg, den ersten im Riesenslalom. Schon nach dem ersten Durchgang hatte der Norweger die Spitzenposition inne. Die Überlegenheit Kristoffersens zeigt sich auch daran, dass er seinen Vorsprung auf die Verfolger im zweiten Lauf sogar noch auszubauen weiss. 

Der Slalom-Spezialist dominiert auch im Riesenslalom: Henrik Kristoffersen.
Der Slalom-Spezialist dominiert auch im Riesenslalom: Henrik Kristoffersen.Bild: EPA/APA

Das Podest

Hinter dem unangefochtenen Kristoffersen wird der Deutsche Fritz Dopfer Zweiter. Somit verpasst Dopfer einmal mehr die grosse Chance auf seinen ersten Sieg im Weltcup. Heute ist die Möglichkeit besonders gross, da die Riesenslalom-Spezialisten Hirscher und Ligety früh zurückfallen und der Weg für Dopfer offen ist. Dritter wird der Franzose Thomas Fanara, der zwischenzeitlich die Führung übernehmen kann und Hirscher anschliessend vom Podest kippt. 

Fritz Dopfer (links) hat das Lachen trotz erneut verpasstem Sieg nicht verlernt.
Fritz Dopfer (links) hat das Lachen trotz erneut verpasstem Sieg nicht verlernt.Bild: ROBERT PRATTA/REUTERS

Die Schweizer

Die beiden Schweizer Starter, Gino Caviezel und Carlo Janka, klassieren sich auf den Schlussrängen 12 und 15. Ein besseres Resultat verpasst Caviezel im ersten Lauf. Auch Janka bleibt unter Wert geschlagen, erringt aber immerhin noch Weltcuppunkte.

Caviezel ärgert sich im Zielraum über den Stockverlust während des ersten Laufs.
Caviezel ärgert sich im Zielraum über den Stockverlust während des ersten Laufs.Bild: Getty Images Europe

Der Aufreger

Nach guter ersten Zwischenzeit verliert Gino Caviezel im ersten Durchgang einen Stock, nachdem er mit der Hand an einem Tor anhängt. Trotz dieses Malheurs schafft es Caviezel im ersten Durchgang noch auf den 13. Platz. Im zweiten Lauf kann der Bündner noch einen Platz gut machen. 

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Ein leichter Einfädler mit der Hand genügt. Caviezel verliert einen Stock.gif:srf

Der Liveticker zum Nachlesen

Liveticker: 21.3. Riesenslalom Männer Méribel

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Die Entscheidung fällt erst morgen
Der junge Norweger Henrik Kristoffersen fährt heute allen davon. Er kann Fritz Dopfer starke 19 Hundertstel abknöpfen und gewinnt den letzten Slalom der Saison souverän. Auch Thomas Famara gelingt mit seinem dritten Platz ein sehr gutes Resultat zum Saisonende. Nicht ganz so gut läuft es heute unseren zwei Schweizer Fahrern, denn nur Platz Zwölf und Fünfzehn nehmen Caviezel und Janka mit nach Hause. Aber eigentlich schauen heute ja sowieso alle nur auf Hirscher und Jansrud und auch in diesem Rennen ist noch nichts entschieden. Die Entscheidung im Gesamtweltcup wird also vertagt und so kommen wir im morgigen Slalom zum finalen Weltcup-Showdown.
Die ausführliche Rangliste
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Noch keine Entscheidung im Gesamtweltcup
von Benjamin Smart
Marcel Hirscher kann als vierter 50 Punkte aus dem heutigen Rennen nehmen. Das reicht noch nicht um den Abstand auf Jansrud uneinholbar auszubauen, denn auch Jansrud ist heute in die Punkte gefahren. Insgeheim ist die Entscheidung eigenltich schon gefallen, denn wenn Hirscher morgen nicht in die Punkte fahren würde, müsste Jansrud morgen im Slalom auf den dritten Rang fahren um den Österreicher noch zu überholen – ich traue dem schnellen Norweger ja viel zu, aber soviel nun auch wieder nicht.
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Henrik Kristoffersen - Schlusszeit
Zu gut, dieser junge Bengel! Henrik Kristoffersen vermiest Fritz Dopfer ein weiteres Mal den ersten Weltcup-Sieg. Kristoffersen selbst holt sich seinerseits den ersten Riesenslalom-Sieg seiner Karriere! Fast acht Zehntel beträgt der grosse Vorsprung im Ziel. Eine Machtdemonstration von Kristoffersen.
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Henrik Kristoffersen - Zwischenzeit
Wow, bei der ersten Zwischenzeit baut Kristoffersen seinen Vorsprung von 8 auf 43 Hundertstel aus.
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Fritz Dopfer - Schlusszeit
Die grosse Chance für Dopfer auf seinen ersten Weltcup-Sieg. Doch der Deutsche verliert schon bei der ersten Zwischenzeit die Hälfte seines Vorsprungs aus dem ersten Lauf. Die drei Zehntel die ihm bleiben kann er aber ökonomisch verwalten und im Ziel liegt Dopfer 18 Hundertstel vor dem bisher Führenden Thomas Fanara. Mein Gott ist das spannend. Kann Dopfer endlich vom obersten Treppchen grüssen?
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Leif Kristian Haugen - Schlusszeit
Im ersten Durchgang waren alle überrascht ab der Leistung von Leif Kritian Haugen. Wahrscheinlich auch der Athlet selber. Er kann die Leistung aus dem ersten Lauf nicht wiederholen und verpasst gar das Podest, da die Zeitabstände in den vorderen Rängen sehr klein sind. Platz 5 für Haugen. Zwei stehen noch oben.
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Thomas Fanara - Schlusszeit
Der beste Franzose des ersten Laufs fährt völlig entfesselt den Hang herunter. Zwischenzeitlich kann Fanara seinen Vorsprung aus dem ersten Lauf gegenüber Hirscher gar noch ausbauen. Dieses Polster lässt sich der Franzose nicht mehr nehmen. Wir haben einen neuen Führenden. Und Hirscher wird für einmal keinen Sieg im Riesenslalom feiern können.
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Ted Ligety - Schlusszeit
Jetzt wird's endlich richtig spannend. Ligety fährt lange Zeit auf Augenhöhe mit Marcel Hirscher, doch im Ziel fehlen dem Amerikaner 15 Hundertstel. Dies reicht nicht einmal für Rang 2. Ligety hinter Muffat-Jeandet Dritter.
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Marcel Hirscher - Schlusszeit
Fast acht Zehntel Vorsprung nimmt Hirscher in den zweiten Lauf mit. Nach Streckenhälfte sind es nur noch 26 Hundertstel und das obwohl Bernhard Russi keine Fehler ausmachen kann. Diese Verhältnisse sind echt zum Kotzen. Aber Hirscher lässt nicht locker und kämpft weiter. Der Österreicher wird belohnt. Acht Hundertstel rettet der Red-Bull-Liebhaber ins Ziel. Das ist die Führung!
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Alexis Pinturault - Schlusszeit
Jetzt müsste es doch klappen mit der Ablösung an der Spitze. Zweiter in der Disziplinenwertung, Bronzegewinner an der Weltmeisterschaft. Und nicht zuletzt der Tipp von Beni. Aber es reicht nicht für die Spitze. Pinturault verliert das teaminterne Duell gegen Muffat-Jeandet und kommt nur auf Platz 2.
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Roberto Nani - Schlusszeit
Da ist er wieder, der Nani. Nein, eben nicht der Fussballer. Der Skifahrer Nani. Und dieser schafft es ebenso wenig wie viele andere auch, den Franzosen Victor Muffat-Jeandet vom Leaderthron zu kippen. Platz 2 für Nani.
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Schweizer in den Punkten
von Benjamin Smart
Weil nur noch Acht Fahrer oben stehen und Janka als schlechtester Schweizer momentan auf Platz Sieben festsitzt, steht schon auf sicher fest, dass beide Schweizer in die Punkte fahren werden. Für Janka ist somit das Minimal-Ziel erreicht und falls er noch bis Rang 15 durchgereicht werden sollte, weiss er zumindest dass es Ski-Sportler gibt, denen es noch schlimmer ergangen ist – diesem zum Beispiel:
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Marcus Sandell - Schlusszeit
Auch der Finne kann nicht mit Muffat-Jeandet mithalten. Oder besser gesagt mit den verfluchten Verhältnissen. Über eine Sekunde der Rückstand von Sandell. Zählt man die Reserve aus dem ersten Lauf noch dazu, dann sind es ganze 1,66 Sekunden, die Sandell im zweiten Lauf liegen gelassen hat.
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Florian Eisath - Schlusszeit
Ich muss es leider wieder einmal sagen: Die Verhältnisse sind einfach nicht fair. Die ersten fünf Fahrer dieses zweiten Laufes hatten einen riesen Vorteil. Die Sichtverhältnisse sind mittlerweile alles andere als berauschend, die Spur kaum noch zu sehen. Nur so ist es möglich, dass Jansrud weiterhin einen Platz nach dem anderen gut macht.
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Mats Olsson - Schlusszeit
Über drei Zehntel liegt Olsson am Start vor Muffat-Jeandet. Über drei Zehntel beträgt der Rückstand im Ziel. Und zwar deutlich. 98 Hundertstel verliert der Schwede auf den führenden Franzosen ... das reicht nur für Rang 7.
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Davide Simoncelli - Schlusszeit
Auch Simoneccli kommt nicht in die Nähe von Muffat-Jeandet, doch immerhin überholt er Kjetil Jansrud, der so langsam aber sicher mit Weltcup-Punkten rechnen kann. Simoncelli auf Rang 2, direkt vor dem Norweger.
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Gino Caviezel - Schlusszeit
Schon nach dem ersten Durchgang fiel die Schweizer Bilanz mässig aus. Jetzt, da beide Schweizer den zweiten Lauf bestritten haben, fällt das Fazit noch ernüchternder aus. Auch Gino Caviezel kann seinen Vorsprung aus dem ersten Lauf nicht konservieren und klassiert sich – wie schon im ersten Lauf – direkt vor Carlo Janka.
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Carlo Janka - Schlusszeit
Fast drei Zehntel beträgt der Vorsprung von Janka auf Muffat-Jeandet im Starthaus. Auch nach der ersten Zwischenzeit ist der Bündner noch vorne, dann aber nur noch rote Zwischenzeiten. Im Ziel wird die vier eingeblendet. 88 Hundertstel Rückstand für Janka. Wieder einmal eine Enttäuschung.
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Benjamin Raich - Schlusszeit
Bei Raich kann man ja eigentlich davon ausgehen, dass ihm seine Erfahrung zur Seite steht. Doch bei dermassen vielen Fehlern kann auch die Erfahrung nichts gut machen. Weiterer Platz, den Jansrud gewinnt. Jenen von Benjamin Raich, dem Altmeister.
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Mathieu Faivre - Schlusszeit
Fünf Hundertstel nimmt der Franzose mit in den Entscheidungslauf. Schon bei der ersten Zwischenzeit aber wird aus dem Vorsprung ein Rückstand, den Faivre im Verlauf der Fahrt nicht mehr korrigieren kann. Rang 3.
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Tim Jitloff - Schlusszeit
Als würden die Athleten die Entscheidung im Gesamt-Weltcup auf morgen vertagen wollen. Auch Tim Jitloff klassiert sich hinter Jansrud. Somit nähert sich der Norweger den Top-15 und den Punkten.
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Victor Muffat-Jeandet - Schlusszeit
Zwei Fahrer konnte Jansrud nach seiner Fahrt hinter sich lassen, beim Dritten aber ist fertig lustig. Muffat-Jeandet fährt Laufbestzeit und nimmt dem Norweger gleich 66 Hundertstel ab.
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Filip Zubcic - Schlusszeit
Der Kroate reiht sich zwischen Jansrud und Schoerghofer ein und liegt auf Platz 2.
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Philipp Schoerghofer - Schlusszeit
Einen Platz hat Jansrud bereits gut gemacht. Jenen des Österreichers Schoerghofer, der auch im zweiten Lauf nicht auf Touren kommt. Jansrud somit im schlechtesten Fall 20.
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Kjetil Jansrud - Schlusszeit
Das ist die letzte Chance für Jansrud, den Sieg im Gesamt-Weltcup für Marcel Hirscher zu gefährden. Jansrud gibt sein Bestes, holt alles aus sich heraus und übernimmt mit grossem Vorsprung die Spitze. Ob diese Fahrt schliesslich für Punkte reicht sei dahingestellt. Die Moral von Jansrud aber ist bemerkenswert. Ein Kämpfer durch und durch.
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Giovanni Borsotti - Schlusszeit
Jaja, das war klar. Noesig's Fahrt war gespickt von Fehlern, nicht so jene von Borsotti. Der Italiener liegt im Ziel 1,38 Sekunden vor seinem Vorläufer.
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Christophe Noesig - Schlusszeit
Das Reglement will es so, dass es beim Weltcup-Finale nur für die besten 15 Punkte gibt. Noesig liegt zwar in Führung, allerdings wird er diese kaum allzu lange halten können.
Los geht's mit dem zweiten Lauf
Christophe Noesig eröffnet den zweiten Lauf, der vor allem eine Frage beantworten soll. Kann sich Marcel Hirscher den Gesamt-Weltcup-Sieg schon ein Rennen vor dem Finale morgen sichern? In knapp 30 Minuten wissen wir's.
Ich habe (vorerst) fertig
Der erste Lauf ist Geschichte. In Führung liegt etwas überraschend der junge Norweger Henrik Kristoffersen. Auf Rang zwei kann sich Fritz Dopfer ein weiteres Mal Hoffnung darauf machen, endlich den ersten Weltcup-Sieg zu feiern. Marcel Hirscher belegt den dritten Rang. Weil Kjetil Jansrud über zwei Sekunden gegenüber dem Führenden in den Schnee setzte und nur auf Platz 21 fungiert, dürfte Hirscher heute schon die Möglichkeit haben, den Sack im Gesamt-Weltcup zuzumachen. Wir werden sehen. Um 12:30 Uhr geht's los mit dem zweiten Lauf. Bis dann.
Dopfer im Norweger Sandwich
Der Deutsche Fritz Dopfer hat mit seiner voll auf Risiko ausgelegten fahrt extrem viel Glück gehabt und darf sich als zweiter auf den zweiten Lauf freuen. Vor und nach ihm werden zwei Norweger starten. Die Norweger zeigen sich heute wiedereinmal von der besten Seite, nur Kjetil Jansrud war deutlich anzusehen, dass er in den Technischen Disziplinen so fehl am Platz ist wie eine Hyäne im Streichelzoo.
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Filip Zubcic - Schlusszeit
Unter zwei Sekunden, Jawoll! Der Kroate wirbelt das Klassement mit der Startnummer 25 auf. 19. Platz für Zubcic. Reiner Wahnsinn, was sich hier abspielt. Es lebe die Ironie.
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Christoph Noesig - Schlusszeit
Wow, der Kampf um die langsamste Fahrt nimmt so langsam aber sicher skurrile Züge an. Deutschland ist einmal mehr zuoberst. Auch wenn dies in diesem Fall negativ ist, aber Hauptsache zuoberst. Noesig verliert ganze zweidreiviertel Sekunden. Respekt.
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Giovanni Borsotti - Schlusszeit
Nä, es ist definitiv nicht der Tag der Tricolore. Auch Borsotti schafft das Kunststück, über zwei Sekunden auf den Führenden zu verlieren. 23 Rang. Borsotti: «Ist doch egal. Mein Trainer hat mir gesagt, dass sowieso alle für den zweiten Lauf qualifiziert sind. »
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Matts Olsson - Schlusszeit
Alter Schwede, wieso bist du so langsam? Gut, so langsam auch wieder nicht. Ollson gehört zu den Wenigen, die behaupten können, nicht bei jeder Zwischenzeit noch mehr Hundertstel verloren zu haben. Er kann gar aufholen. Ganze 4 Hundertstel. Von 1,44 auf 1,40 Sekunden. Der Mann verdient einen Orden!
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Philipp Schoerghofer - Schlusszeit
Wow, die Fahrt dauert in der Regel zwischen 1:08 und 1:09 Minuten. Da fragt man sich schon, wie es möglich ist, auf einer eher kurzen Strecke so viel Zeit zu verlieren. 1,78 Sekunden sind es bei Schoerghofer.
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Stefan Luitz - Schlusszeit
Mit Fritz Dopfer liegt bereits ein Deutscher auf einem Podestplatz. Also braucht es nicht noch einen, denkt sich Stefan Luitz, und scheidet einfach mal aus. Klasse gemacht.
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Weit verfehlt ist auch vorbei.
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Aus und vorbei für Jansrud?
von Benjamin Smart
Da wir versuchen möglichst sportlich und fair zu berichten, hüstl, hüslt, wollen wir den Norweger noch nicht ganz abschreiben und überlassen das Formulieren von eigentlich schon klaren Tatsachen diesem Herrn:
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Mathieu Faivre - Schlusszeit
Die Rückstände auf den Führenden Kristoffersen werden immer grösser. Faivre klassiert sich auf Rang 15.
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Davide Simoncelli - Schlusszeit
Wieder ein Italiener, diesmal aber einer, der es auch eine Minute ohne Landsmann aushaltet. Mehr oder weniger, denn der Rückstand ist auch bei Simoncelli sehr gross. 1,40 Sekunden und Platz 11.
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Marcus Sandell - Schlusszeit
Auch die Finnen sind heute vertreten. Marcus Sandell fährt solide und wird dafür belohnt mit dem für ihn starken neunten Zwischenrang.
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Kjetil Jansrud - Schlusszeit
Das sich Kjetil Jansrud auf dem Riesenslalom-Kurs nicht wohl fühlt, sieht jeder. Dass er aber gleich so viel Zeit liegen lässt, konnte man nicht erwarten. Über zwei Sekunden verliert der Zweite des Gesamt-Weltcups. So wird das nichts.
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Roberto Nani - Schlusszeit
Die Italiener sind nicht gerne alleine. Das ist auch im Skisport zu beobachten. Die Italiener folgen immer aufeinander. Nach Eisath folgt Roberto Nani. Nein, es ist nicht der Bruder des Fussballers von Sporting Lissabon. Der ist ja auch Portugiese. Obrigado. Nani klassiert sich direkt hinter seinem Teamkollegen. Sage ich doch, diese Italiener sind nicht gerne alleine.
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Caviezels Pech
von Benjamin Smart
Die Fahrt von Gino Caviezel war im oberen Streckenteil sehr gut – bis zur ersten Zwischenzeit lag der Bündner nämlich noch vorne und das, obwohl ihm schon beim sechsten Tor der Stock weggeschleudert wurde. Mit nur einem Stock fahren und trotzdem vor Janka landen, dass schafft nun mal nicht jeder.
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Hier verliert Caviezel seinen Stock.
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Florian Eisath - Schlusszeit
Florian Eisath stellt für die Bestzeit von Kristoffersen keine Gefahr dar. 1,33 Sekunden Rückstand und Platz 8. Da scheint sein Motivations-Lied nicht gewirkt zu haben. Wie wär's mit Gianna Nannini und Un’estate italiana?
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Victor Muffat-Jeandet - Schlusszeit
Weiter geht's mit dem nächsten Franzosen. Wäre Muffat-Jeandet so gut gefahren wie sein Name schwierig auszusprechen ist, würde er nun vom Leaderthron aus Küsschen verteilen. Aber Muffat-Jeandet kommt überhaupt nicht auf Touren. Und so gibt es auch keine Küsschen im Ziel. Letzter Platz.
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Henrik Kristoffersen - Schlusszeit
Jetzt ist auch der Exploit von Haugen zu erklären. Die Norweger sind heute gedopt. Henrik Kristoffersen liegt während seiner gesamten Fahrt in Front, so auch im Ziel, wenn auch nur hauchdünn mit 8 Hundertsteln Vorsprung. Egal, die Führung.
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Leif Kristian Haugen - Schlusszeit
Danke, Leif-Kristian! Endlich fährt wieder einmal ein Fahrer in die ersten drei Ränge. Haugen stellt sogar den grossen Marcel Hirscher in den Schatten. Und Ligety. Und Janka. Platz 2 für den Norweger.
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Carlo Janka - Schlusszeit
Soeben ist auch mein Tipp ins Wasser gefallen. Ich dachte vorhin, die Fahrt von Pinturault sei schlecht gewesen. Jene von Janka ist noch schlechter. Die Rückstände werden kontinuierlich grösser und im Ziel muss sich Janka gar noch von Teamkollege Caviezel geschlagen geben. Nur Zwischenrang 7 für den Bündner.
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Carlo Janka - Zwischenzeit
Come on, Carlo! Bei der ersten Zwischenzeit nimmt Janka dem Führenden Dopfer zwei Zehntel ab. Bei der zweiten Zeitmessung beträgt der Rückstand aber schon beträchtliche sieben Zehntel ...
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Gino Caviezel - Schlusszeit
Jaja, das war fast zu befürchten. Caviezel leistet sich in der Folge einen Fehler nach dem anderen und rettet sich gerade noch so ins Ziel. Dort aber leuchtet dem Bündner eine rote Zahl entgegen. 1,39 Sekunden Rückstand und Platz 6.
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Gino Caviezel - Zwischenzeit
So chum jetzt, Gino. Nach der ersten Zwischenzeit liegt er vorne. Aber nur gerade mickrige 9 Hundertstel.
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Benjamin Raich - Schlusszeit
Der Altmeister kommt nie auf Touren und verliert eineinhalb Sekunden. Das ist noch mehr als Pinturault. Rang 6 für Raich.
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Sorry für meinen Kollegen
von Benjamin Smart
Ich muss mich für meinen Kollegen entschuldigen. Marcel Hirscher hat natürlich keinen Joint geraucht. Das war nur eine fiese Videomontage von Jan Böhmermann. Deshalb für alle denen unser Liveticker zu wild ist, empfehle ich zukünftig folgendem Ticker zu folgen.
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Alexis Pinturault - Schlusszeit
Hoppla, Beni. Dein Tipp dürfte soeben ins Wasser gefallen sein. Alexis Pinturault konzentriert sich während seiner Fahrt eher darauf, seine Oma unter den Zuschauern zu suchen, anstatt schnell den Hang runter zu fahren. Tja, wusste ich's doch. Pinturault nur auf Rang 5.
Entry Type
Thomas Fanara - Schlusszeit
Bonjour, Thomas. Er antwortet: Bonjour, Marco. Und dann geht's los. Fanara fährt eine gute und schnelle Linie. Im Ziel sind es 66 Hundertstel Rückstand. Das ist ärgerlich, denn Fanara weiss genau, wo er diese Zehntel verloren hat. Beim Bonjour, Marco. Aber meine Sympathie hat er zumindest.
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Ted Ligety - Schlusszeit
Fritz Dopfer kommt uns zuvor und singt auf dem Leaderthron gerade den Song der Superperforator-Werbung. Auch Ted Ligety kommt nicht einmal in die Nähe der Zeit von Dopfer. Auch der Amerikaner verliert ganze acht Zehntel, das ist Zwischenrang 2.
Entry Type
Marcel Hirscher - Schlusszeit
Wie bitte? Ich glaube wir müssen die Wette nochmals genauer durchgehen, Beni. Hirscher nimmt das Ganze zu locker und raucht während der Fahrt noch einen Joint. So resultiert im Ziel halt ein ziemlich grosser Rückstand von fast neun Zehntel. Aber Hauptsache er hat einen Joint geraucht. Auf der Piste. Mit Skiern.
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Fritz Dopfer - Schlusszeit
So, jetzt aber fertig gewettet. Fritz Dopfer stellt die erste Zeit auf. 1:08,68. Wie viel diese wert ist, wird sich gleich zeigen, denn Marcel Hirscher steht oben.
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Janka wird Zweiter, glaube ich
von Merengue
Ich bin heute patriotisch und tippe auf Carlo Janka. Und was das Lied angeht, Deal.

Ps: Du hast es dir natürlich wieder einmal einfach gemacht, Beni. Nimmst einfach den Zweiten der Riesenslalom-Wertung. Pff. Da kann ich nur lachen.
Felix Neureuther
Seine Parade-Disziplin ist der Slalom, doch auch im Riesenslalom landete Felix Neureuther schon auf dem Podest, so zum Beispiel in Garmisch, so gesehen vor seiner Haustüre. Im Disziplinen-Klassement liegt Neureuther auf dem sechsten Platz. Heute wette ich, dass im Ziel die 1 aufleuchtet .... und ich verliere! Nicht zu fassen, Neureuther verliert die Kontrolle seiner Skier und scheidet aus.
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Wetten dass...
von Benjamin Smart
Da ja eigentlich eh schon klar ist, dass Marcel Hirscher heute Nachmittag zu oberst auf dem Treppchen stehen wird, wetten wir heute einmal nicht, wer den Riesenslalom gewinnen wird, sondern wer hinter Hirscher zweiter wird. Ich tippe auf den Franzosen Alexis Pinturault, was meinst du Marco?
Wetteinsatz: wer verliert, performt das Lied aus der Superperforator-Werbung
Gleich geht's los
Zwei Deutsche werden das Rennen in wenigen Minuten eröffnen. Felix Neureuther trägt die Nummer 1, Fritz Dopfer die 2.
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Versöhnlicher Abschluss der Saison für Janka?
von Benjamin Smart
Nach dem Ausfall von Icemann Janka im Super-G, und den schlechten Resultaten im Riesenslalom in dieser Saison, will der coole Bünder der Welt nocheinmal zeigen, dass wir Schweizer im Riesenslalom nicht nachhinken. Es müsste ihm allerdings schon eine sehr gute Fahrt gelingen um heute für Furore zu sorgen. Fast die gleiche Ausgangslage hat Gino Cavielzel – nur zwei Top Ten Plätze konnte der Jungspund in dieser Saison einfahren, auch von ihm ist also heute kein Exploit zu erwarten. Wir haben ja bekanntlich zwei Daumen und die drücken wir heute den beiden Schweizern.
Hirscher steht vor grossem Erfolg - Vor dem Rennen
Die kleine Kristallkugel im Riesenslalom ist Marcel Hirscher nicht mehr zu nehmen. Zu gross ist sein Vorsprung auf den auf Platz zwei liegenden Alexis Pinturault. Beim abschliessenden Riesenslalom geht es für Hirscher aber noch um den vorzeitigen Gewinn des Gesamt-Weltcups. Es wäre sein vierter Erfolg im Gesamt-Weltcup in Serie, ein Wahnsinn. 34 Punkte beträgt der Vorsprung von Hirscher auf Kjetil Jansrud. Eigentlich nicht die Welt, doch wenn man sich das Restprogramm zu Gemüte führt (Riesenslalom heute, Slalom morgen), ist Hirscher die Butter kaum mehr vom Brot zu nehmen. Und dennoch, was sollen wir schon anders sagen. Es ist erst zu Ende, wenn es zu Ende ist. Amen.
Wilmaa
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