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Wendy Holdener of Switzerland poses with the gold medal for the Team Event and the gold medal for the Alpine Combined after the Alpine Team Event at the 2019 FIS Alpine Skiing World Championships in Are, Sweden Tuesday, February 12, 2019. (KEYSTONE/Jean-Christophe Bott)

Wendy Holdener mit ihren zwei Goldmedaillen von Are: Errungen in der Kombination und im Team-Event. Bild: KEYSTONE

Good news für die Schweiz: Die Kombination bleibt im WM-Programm

Die zweifache Kombinations-Weltmeisterin Wendy Holdener erhält doch die Möglichkeit zur Titelverteidigung. Der Wettkampf aus je einem Abfahrts- und Slalom-Lauf wird auch 2021 bei den Weltmeisterschaften in Cortina d'Ampezzo zum Programm gehören.



«Das freut mich natürlich sehr, dass die Kombination zumindest vorläufig und an Grossanlässen erhalten bleibt», sagte Holdener nach dem Entscheid des Councils des Internationalen Skiverbandes FIS am Rande der Weltmeisterschaften in Are. Die dreifache Weltmeisterin aus Unteriberg findet die Kombination eine «spannende Disziplin, in welcher sicher zehn Fahrerinnen mit guten Chancen um die Medaillen kämpfen können.»

Auch Stéphane Cattin, Alpin-Direktor von Swiss-Ski, sprach von einer «positiven Nachricht. Wir werden uns wie bis anhin dafür einsetzen, dass auch künftig pro Winter bei den Männern wie den Frauen zwei bis drei Weltcup-Kombinationen im Programm stehen.»

Wie weiter im Weltcup?

Ursprünglich war angedacht gewesen, die Kombination schon im Hinblick auf Cortina aus dem Programm zu kippen und sie durch einen Parallel-Wettkampf zu ersetzen. Doch die schon totgesagte Kombi erhielt zuletzt im FIS-Council durch prominente Fürsprecher wie den FIS-Präsidenten Gian Franco Kasper und auch den ÖSV-Präsidenten Peter Schröcksnadel wieder Auftrieb.

Zusätzlich zum vorläufigen Beibehalten der Kombi beschloss das FIS-Council in Are, eine Arbeitsgruppe einzusetzen. Diese soll sich mit dem Format der Kombination und auch mit Strategien für den Weltcup-Kalender befassen. Das Interesse für die einzelnen Wettbewerbe soll mittels Analyse von Mediendaten und Zuschauerzahlen ausgelotet werden.

Medaillen in Parallel-Rennen

In zwei Jahren in Italien wird auch ein Parallel-Rennen als Einzeldisziplin seine Premiere feiern. Dadurch erhöht sich die Anzahl der WM-Entscheidungen von 11 auf 13 Wettkämpfe. Anzunehmen ist, dass die WM wieder auf drei Rennwochenenden ausgedehnt wird.

Noch nicht klar ist, welches Parallel-Format 2021 in Cortina angewandt wird. Ob Parallel-Slalom oder -Riesenslalom, das wird erst im Frühling entschieden. Vorher soll das Gelände im Dolomiten-Ort nochmals genau begutachtet werden. (sda)

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Video: srf

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    Alle Leser-Kommentare
  • dillinger 13.02.2019 16:53
    Highlight Highlight Dann aber bitte entweder mit einem verkürzten Slalom oder einer einigermassen normalen Abfahrt. Ansonsten macht das ganze wenig sinn und spielt nur den Technikspezialisten in die Hände. Ich will nicht dass das Podest bereits nach den ersten 10 Fahrern im Slalom mehr oder weniger komplett ist.
    • crik 13.02.2019 17:11
      Highlight Highlight Dieses Jahr standen bei den Frauen Holdener (5. in der Abfahrt), Vlhová (8. in der Abfahrt) und Mowinckel (3. in der Abfahrt) auf dem Podest, und auf dem 4. Platz landete Siebenhofer (1. der Abfahrt).

      So von wegen nach den ersten 10 Fahrern im Slalom steht das Podest schon.
    • Troxi 13.02.2019 18:23
      Highlight Highlight Das ist ein Herren Problem und kein Algemeines. Was ich mir hingegen wünschen würde. Dass der Slalom immer die erste Disziplin ist und die Abfahrt nicht als Training missbraucht wird.
    • Schreiberling 13.02.2019 18:41
      Highlight Highlight Bei den Herren wurde der Slalom ja verkürzt. Die Laufzeit lag bei etwa 37 Sekunden, wenn ich mich nicht irre.
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