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Auch Ronda Rousey muss sich nach diesem Wochenende erst einmal auf den neusten Stand bringen lassen.
bild: streamable

Sport am Wochenende

Du hast dir am Weekend die Lichter löschen lassen? Wir bringen dich sportlich auf den neusten Stand

Wer kennt es nicht: Ausser einem dumpfen Schädelpochen ist vom Wochenende kaum noch eine Erinnerung übrig. Wir bringen zumindest dein Sportwissen wieder auf Vordermann.



Immer mitten in die Fresse rein

Auch wenn Kampfsport nicht dein Ding ist, guck dir diesen Knock-out an. Er hat am Wochenende den traumhaften Höhenflug von MMA-Ausnahmekönnerin Ronda Rousey beendet. Die 28-Jährige galt bislang als gefährlichste Frau der Welt und musste sich nach zwölf Blitzsiegen in zwölf UFC-Kämpfen nun völlig überraschend der Ex-Boxweltmeisterin Holly Holm geschlagen geben. Die ist übrigens eine Pfarrerstochter und nun DAS ganz grosse Sportthema in den USA.

Tschingeling! Holly Holm knipst Ronda Rousey die Lichter aus. 
video: streamable

Gibt es den Graben wirklich?

Ronda Rousey hat die Nacht nach dem brutalen Knock-out im Spital verbracht und dürfte nun einige Erinnerungslücken haben. Ein Schicksal, welches der Schweizer Nati nicht vergönnt ist. Shaqiri & Co. müssen sich noch immer mit der desolaten ersten Stunde bei der 2:3-Niederlage gegen die Slowakei befassen. Dazu ist nun eine neue Baustelle eröffnet: Die «Schweiz am Sonntag» berichtete, dass ein «Balkan-Graben» zwischen den Spielern mit Migrationshintergrund und dem Rest der Mannschaft die Stimmung belastet. Konkrete Beweise konnte der Artikel jedoch keine liefern und Nati-Boss Peter Stadelmann dementiert. Fortsetzung folgt!

Dieser Graben, durch den die Slowakei beim 3:2 gegen die Schweiz spaziert, ist garantiert echt.
video: streamable

Ungarn feiert, Norwegen weint

Ungarn steht als erster grosser Sieger der EM-Barrage fest. Dank eines 2:1-Erfolgs im Rückspiel gegen Norwegen qualifizierten sich die Magyaren erstmals seit 1972 wieder für eine Europameisterschaft. Auch Tamas Priskin wird am Montag wohl einen Brummschädel haben: Er leitete den historischen Erfolg mit seinem Hammertor zum 1:0 ein.

Das nennt man dann wohl einen Sonntagsschuss: Tamas Priskin trifft zum 1:0 für Ungarn. 
video: streamable

Ein emotionaler Höhepunkt war die geglückte Qualifikation auch für Ungarns Keeper Gabor Kiraly. Der ehemalige Bundesliga-Legionär (Hertha, Bayer Leverkusen) mit der charakteristischen Schlabberhose hielt in beiden Barrage-Spielen stark und dürfte im kommenden Sommer mit 40 Jahren aller Voraussicht nach Lothar Matthäus als ältesten EM-Teilnehmer beerben.

BUDAPEST, HUNGARY - NOVEMBER 15:  Goalkeeper Gabor Kiraly of Hungary celebrates as his team take a 1-0 lead during the UEFA EURO 2016 Qualifier Play-Off, second leg match between Hungary and Norway at Groupama Arena on November 15, 2015 in Budapest, Hungary.  (Photo by Shaun Botterill/Getty Images)

Voll im Saft: Ränzli-Keeper Kiraly qualifiziert sich mit Ungarn für die EM.
Bild: Getty Images Europe

Die weiteren Barrage-Paarungen sind noch nicht entschieden. Die Ukraine, Schweden und Irland haben sich im Hinspiel Vorteile erarbeitet.

Ein grosser Kicker tritt gross ab

Einmal Vize-Weltmeister, viermal Deutscher Vize-Meister und einmal Vize-Pokalsieger: Der langjährige Schalke-Star Gerald Asamoah ist in seiner Karriere fast so oft gescheitert wie wir bei watson-Sport täglich an der Rechtschreibung. Neben unseren Herzen hat der 43-fache deutsche Nationalspieler mit ghanaischen Wurzeln aber auch Titel erobert – nämlich den DFB-Pokal 2001 und 2002. Nun ist er mit 37 Jahren endgültig abgetreten und hat bei seinem Abschiedsspiel in der Veltins-Arena einen letzten grossen Auftritt hingelegt. Wir sagen «Ciao, Blondie» und huldigen ihm noch einmal mit diesen zehn Videos.

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Gerald Asamoah fliegt bei seinem Abschiedsspiel zu Ehren der Terroropfer von Paris mit einer französischen Flagge ins Stadion.
YouTube/viki laba

«Ihr wisst, wie ich diesen Sport geliebt habe, aber jetzt kann ich nicht mehr. Es tun mir die Knochen, es tut alles weh. Und deswegen sag' ich ‹Tschüss›.»

Gerald Asamoah

Viel Hockey, zwei Fragen

Nach einem turbulenten Hockey-Wochenende setzen sich Fribourg-Gottéron und die ZSC Lions an der Tabellenspitze langsam aber sicher ab. Noch mehr zu diskutieren geben aber zwei andere Themen:

1. Ist die Verletzungswelle im Schweizer Eishockey ein Trend oder bloss Zufall?

2. Gibt es irgendeine historische Anekdote, welche «Eismeister» Klaus Zaugg nicht meisterhaft in die Posse um Guy Boucher beim SC Bern einweben kann?

Noch sind die Antworten nicht endgültig gegeben!

ARCHIV --- ZUR MELDUNG, DASS GUY BOUCHER DEN SC BERN ENDE SAISON VERLASSEN WIRD, STELLEN WIR IHNEN FOLGENDES BILD ZUR VERFUEGUNG --- Berns Trainer Guy Boucher im Eishockey-Meisterschaftsspiel der National League A zwischen dem EHC Biel und dem SC Bern, am Samstag, 12. September 2015, in der Tissot Arena in Biel. (KEYSTONE/Peter Klaunzer)

Guy Bouchers Gesichtsausdruck unmittelbar nach der Lektüre des neuesten Klaus-Zaugg-Artikels.
Bild: KEYSTONE

Keine Überraschung in London

Bei den Männern geht es für die Top 8 des Jahres 2015 in London um die Wurst. Zum Auftakt der ATP World Tour Finals fegte der haushohe Favorit Novak Djokovic den bedauernswerten Kei Nishikori in nur 64 Minuten gleich mit 6:1, 6:1 vom Platz.

Logisch, dass sich da auch Roger Federer nicht lumpen lassen wollte: Nur fünf Minuten länger brauchte er, um Tomas Berdych abzufertigen. Zeitweise spielte der Schweizer mit seinem Gegner Katz und Maus – die Partie war noch einseitiger, als es das Resultat von 6:4, 6:2 vermuten lässt.

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Nach 69 Minuten ist Roger Federers erster Sieg an den World Tour Finals im Sack.
gif: srf

Mehr Spannung kam hingegen beim Fed-Cup-Final der Frauen auf. Gastgeber Tschechien setzte sich in Prag mit 3:2 gegen Russland durch und gewann den Titel zum vierten Mal innert fünf Jahren. 

Russia's Maria Sharapova reacts during her final match of the Fed Cup tennis tournament against Czech Republic's Petra Kvitova in Prague, Czech Republic, November 15, 2015.   REUTERS/David W Cerny

Richtig, Maria Scharapowa: Ein Jahr musst du nun mindestens warten, bis du den Fed-Cup gewinnen kannst.
Bild: DAVID W CERNY/REUTERS

Kein Grid-Girl für Vettel

Die Formel 1 ist bekanntlich längst entschieden – trotzdem hat der stinkigste Wanderzirkus der Welt in Brasilien seinen zweitletzten Stopp des Jahres eingelegt. Zu sehen gab es einen Mercedes-Doppelsieg und eine Nullrunde für Sauber. Also eigentlich alles wie immer.

Ausser die mit Abstand beste Geschichte: Sebastian Vettel hat sich wieder lautstark darüber aufgeregt, dass die Hälfte der «Grid-Girls» in Interlagos «Grid-Boys» sind – und sogar einen Streik angedroht. Natürlich wurde ihm bei der Auslosung (ja, die gab es wirklich) ein richtiger Adonis zugeschustert. Er kann scheinbar einfach nicht mehr gewinnen, der Weltmeister von 2010–2013. (dux)

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Hamilton bekommt ein heisses Grid-Girl, Vettel diesen knackigen Burschen.
bild: srf

12 kurze Witze zum Schweizer Eishockey

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