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Der Giganten-Kampf Mayweather-Pacquiao erzählt in Bildern

Kampf der Giganten: Floyd Mayweather bezwingt Manny Pacquiao klar nach Punkten



Floyd Mayweather bleibt WBA- und WBC-Champion im Weltergewicht. Der 38-jährige Amerikaner bezwang in Las Vegas im «Fight of the Century» den WBO-Champion Manny Pacquiao (Philippinen) einstimmig nach Punkten. 

Im finanzkräftigsten Boxkampf der Geschichte, der im MGM Grand Garden in Las Vegas über die Bühne ging, sahen am Ende alle drei Punktrichter den Favoriten klar vorne (118:110, 116:112, 116:112). Mayweather bleibt damit in seiner Karriere unbesiegt. Für ihn war es der 48. Sieg der Karriere, womit ihm nur noch ein Erfolg zur Marke von Rocky Marciano fehlt. 

Für den knapp zwei Jahre jüngeren Pacquiao, der die Mehrheit der 16'500 Zuschauer hinter sich wusste, war es im 65. Kampf die sechste Niederlage. 

Reichweitenvorteile für Mayweather

Der vier Zentimeter grössere Favorit Mayweather spielte von Beginn an seine Reichweitenvorteile aus, setzte in der ersten Runde einige Körpertreffer und dominierte zunächst das Geschehen. Pacquiao begann überraschend zurückhaltend und wurde unter lauten «Manny, Manny»-Rufen der Zuschauer erst nach dem ersten Abtasten aktiver.

In Runde vier drängte Pacquiao seinen Kontrahenten an die Seile und landete einen klaren Treffer zum Kopf. Danach übernahm aber wieder Mayweather die Kontrolle. In den letzten drei Runden nahm das Tempo des Kampfes deutlich ab. Vor der Schlussrunde umarmten sich beide, Mayweather riss schon zehn Sekunden vor dem Schlussgong die Arme nach oben. 

«Zunächst einmal möchte ich Gott für diesen Sieg danken. Jetzt weiss ich, warum Pacquiao so berüchtigt ist. Er ist ein cleverer Kämpfer», sagte Mayweather, der im September wieder in den Ring steigen will.

Floyd Mayweather Jr., celebrates his unanimous decision victory over Manny Pacquiao, from the Philippines, at the finish of their welterweight title fight on Saturday, May 2, 2015 in Las Vegas. (AP Photo/John Locher)

«Zunächst einmal möchte ich Gott für diesen Sieg danken»: Champion Mayweather. Bild: John Locher/AP/KEYSTONE

Eine Stunde Verzögerung

Der Kampf hatte wegen der grossen Nachfrage bei den beiden amerikanischen Pay-per-View-Anbietern Showtime und HBO mit knapp einer Stunde Verzögerung begonnen. Im Vorfeld wurde erwartet, dass der Kampf die grössten Pay-per-View-Ratings der Geschichte generieren wird. 

In den USA kostete der Kauf des Kampfs in HD-Qualität knapp 100 Dollar. Die Einnahmen des Kampfs sollen insgesamt bis zu 400 Millionen Dollar betragen. Mayweather soll 140 bis 180 Millionen Dollar erhalten, Pacquiao bekommt 100 bis 120 Millionen Dollar. 

Zahlreiche Prominente aus Sport und Unterhaltung hatten sich den Kampf nicht entgehen lassen. Am Ring waren unter anderem die früheren Tennisgrössen Steffi Graf und Andre Agassi zu sehen, auch die Basketball-Legenden Michael Jordan und Magic Johnson, die Schauspieler Clint Eastwood, Denzel Washington und Adrien Brody und Sänger Sting, Jesse Jackson und Paris Hilton zeigten sich in der Arena. (si) 

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