Sport
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Turn-EM in Sofia

Steingruber am Sprung, am Boden am Balken und mit dem Team im Final



epa04203595 Switzerland's Giulia Steingruber practises on the floor during a training session for the 30th European Women's Artistic Gymnastics Championships in Sofia, Bulgaria, 13 May 2014.  EPA/GEORGI LICOVSKI

Giulia Steingruber ist in Topform. Bild: EPA/EPA

Angeführt von Giulia Steingruber qualifiziert sich das Schweizer Kunstturn-Team an der Frauen-EM in Sofia für den Final. Die Ostschweizerin kämpft zudem am Sprung, am Boden und am Balken um Einzel-Medaillen.

Das Team von Zoltan Jordanov belegte am Ende in der überraschend von Grossbritannien gewonnen Qualifikation mit 163,663 Punkten den guten 6. Platz, erfüllte damit die Zielvorgabe des Verbands deutlich und wird am Samstag zum zweiten Mal nach 2010 einen Diplomrang erreichen. Vor vier Jahren klassierten sich die Schweizerinnen in Birmingham am Ende im 6. Rang.

Steingruber war bereits in Birmingham mit dabei, inzwischen ist sie zum Captain und zur absoluten Leaderin im Schweizer Team gereift. An ihrem Paradegerät dem Sprung, wo sie vor einem Jahr in Moskau Gold gewonnen hatte, gelang Steingruber sowohl der Tschussowitina als auch der Jurtschenko mit einer Schraube einwandfrei. Mit 14,622 Punkten gewann die 20-jährige Ostschweizerin wie bereits in Berlin 2011 und in Moskau die Qualifikation. Im Final am Sonntag wird Steingruber ihren zweiten Sprung mit einer Doppelschraube zeigen.

Auch am Boden hat Steingruber realistische Chancen auf eine Medaille, schloss sie doch die Qualifikation als Dritte ab. Bereits an den Europameisterschaften in Moskau sowie an den Weltmeisterschaften im letzten Herbst in Antwerpen hatte sich die Gossauerin am Boden in den Top 8 klassiert und ein Diplom gewonnen. Am Balken rutschte Steingruber nach einem Wackler als Achte und Letzte in den Final - eine Premiere für die «Schweizer Sportlerin des Jahres» an diesem Gerät.

Ilaria Käslin verpasste die Finalteilnahme am Balken knapp. Die 16-jährige Tessinerin, der insgesamt ein guter Wettkampf gelang, zeigte an ihrem Paradegerät einen fast fehlerlosen Vortrag, kassierte aber wegen Zeitüberschreitung einen Zehntelpunkt Abzug.

Den einzigen Sturz im Schweizer Team verzeichnete EM-Debütantin Stefanie Siegenthaler, die den Wettkampf am Balken eröffnete und stürzte. Laura Schulte zeigte am Boden und am Sprung zwei gelungene Vorstellungen, Nadia Mülhauser unterlief am Stufenbarren ein leichter Fehler. (pre/si)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

Murray chancenlos – Djokovic ist der erste Finalist in Indian Wells

In einer Partie auf bescheidenem Niveau bezwang die Weltnummer 1 Novak Djokovic den Briten Andy Murray 6:2, 6:3. Roger Federer und Milos Raonic machen nun den Finalgegner des Serben aus (im watson-Liveticker).

In der Wiederholung des Australian-Open-Finals machte Murray nie den Eindruck, Djokovic gefährden zu können. Der Schotte bewegte sich schlecht und schien sich nie wohl zu fühlen auf dem Platz. Djokovic liess sich von den Problemen Murrays irritieren und agierte zögerlich und …

Artikel lesen
Link zum Artikel