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1000. Sieg in Griffweite

«Ich spiele hier, um zu gewinnen» – Rekordjagd Federers startet nach Freilos gegen Millman oder Qualifikanten

03.01.2015, 10:5105.01.2015, 11:42
Roger Federer beginnt sein Jahr mit einem Freilos.
Roger Federer beginnt sein Jahr mit einem Freilos.Bild: Getty Images AsiaPac

Roger Federer trifft zum Auftakt des ATP-250er-Turniers in Brisbane (Au) in den Achtelfinals entweder auf den Einheimischen John Millman (ATP 156) oder einen Qualifikanten. 

Federer meldet sich aus Down under.

Der in Australien als Nummer 1 gesetzte Baselbieter, der im Vorjahr im Final dem Australier Lleyton Hewitt unterlag, geniesst in der Metropole im australischen Bundesstaat Queensland in der 1. Runde ein Freilos. Im weiteren Verlauf des Turniers könnte Federer gemäss Papierform auf den Franzosen Gilles Simon, den Bulgaren Grigor Dimitrov und im Final auf den Kanadier Milos Raonic oder den Japaner Kei Nishikori treffen. 

Gewinnt der Schweizer Sportler des Jahres 2014 seine maximal vier Partien in Brisbane, erreicht er eine historische Marke: 1000 Siege auf der ATP-Tour. Diese haben bislang nur Jimmy Connors (1253 Siege) und Ivan Lendl (1071 Siege) geschafft. 

Federer landete am Samstagmorgen in Begleitung seiner Familie und Coach Severin Lüthi in der Metropole im australischen Bundesstaat Queensland. Er habe gut trainiert, sei gesund und hungrig, sagte die Weltnummer 2 nach seiner Ankunft. «Ich sehe dieses Turnier nicht in erster Linie nur als Vorbereitung, sondern ich spiele hier, um zu gewinnen», sagte der 17-fache Grand-Slam-Sieger. Federer tritt zum zweiten Mal nach 2014 in Brisbane an, verzichtet in diesem Jahr aber auf einen Einsatz im Doppel.

Roger Federer freut sich in Brisbane auf die neue Saison.
Roger Federer freut sich in Brisbane auf die neue Saison.Bild: Juergen Hasenkopf/freshfocus

Das letztjährige Turnier sei der gelungene Auftakt in eine grossartige Saison gewesen, sagte Federer, der 2014 mit 73 am meisten Partien auf der Tour gewann. «Ich habe sehr konstant und ein positives, offensives Tennis gespielt.» Er habe sich mehrere Chancen erarbeitet, Grand-Slam-Turniere zu gewinnen. Nun hoffe er, einen Schritt weiter gehen zu können, so Federer, «denn nahe zu sein, ist nicht gut genug». Seinen letzten Grand-Slam-Titel gewann Federer 2012 in Wimbledon, wo der Major-Rekordsieger in der vergangenen Saison Novak Djokovic im Final knapp in fünf Sätzen unterlag. 

Im Gegensatz zu früheren Jahren verzichtete Federer im letzten Jahr aufgrund des Davis-Cup-Finals Ende November in Lille, seiner Teilnahme in der indischen International Tennis Premier League und dem «Match for Africa» gegen Stan Wawrinka in Zürich auf eine längere Pause und den klassischen Saisonaufbau. Die Festtage verbrachte er für einmal wieder in der Schweiz. Erst nach dem Australian Open in Melbourne (19. Januar bis 1. Februar) wird Federer eine Pause einlegen und die eigentliche Saisonvorbereitung in Angriff nehmen.  (si) 

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