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Die «Gazzetta» deckt auf

Doping-Bande um Mediziner Michele Ferrari setzte 30 Millionen Euro um



Italy's Astana Bepink team competes to take a bronze medal during the women's team trial event over 36.15 kilometers (22.46 miles) at the Road Cycling World Championships in Ponferrada, north-western Spain, Sunday, Sept. 21, 2014. (AP Photo/Daniel Ochoa de Olza)

Zahlreiche Astana-Profis sollen gedopt sein. Bild: Daniel Ochoa de Olza/AP/KEYSTONE

Eine kriminelle Bande mit mindestens 30 Mitgliedern soll in Zusammenhang mit den Machenschaften des auf Lebenszeit gesperrten Dopingarztes Michele Ferrari mindestens 30 Millionen Euro umgesetzt haben. Das berichtete am Donnerstag die Gazzetta dello Sport, die weitere Details aus dem 550 Seiten umfassenden Report der Staatsanwaltschaft Padua zitierte.

Den Beteiligten wird Bildung einer kriminellen Vereinigung, Steuerhinterziehung und Geldwäsche vorgeworfen. Ziel der Bande sei es gewesen, mit systematischem Doping den Marktwert der Athleten zu erhöhen, dann einen grossen Teil der Erträge am Staat vorbei zu schleusen und diese Summen mittels Geldwäsche in grosse Projekte, vor allem im Immobiliensektor, zu investieren.

Am Mittwoch hatte die italienische Tageszeitung eine Liste der in den Skandal verstrickten Profis veröffentlicht. Darunter waren auch zahlreiche Profis des kasachischen Teams Astana. Der Tour-de-France-Sieger Vincenzo Nibali, ebenfalls Mitglied dieser Equipe, taucht in der 38 Namen umfassenden Liste nicht auf. (pre/si/dpa)

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