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Routinier Martin Plüss tritt aus der Nati zurück



ZUR NOMINIERUNG DES EISHOCKEY OLYMPIA-KADERS FUER DIE OLYMPISCHEN WINTERSPIELE IN SOCHI, RUSSLAND, STELLEN WIR IHNEN FOLGENDES BILDMATERIAL ZUR VERFUEGUNG - Switzerland's Martin Pluess controls the puck, during the IIHF Ice Hockey World Championships preliminary round game Sweden vs Switzerland at the Globen Arena in Stockholm, Sweden, on Friday, 3 May 2013. (KEYSTONE/Salvatore Di Nolfi)

Plüss an der WM 2013, wo er mit der Schweiz Vize-Weltmeister wurde. Bild: KEYSTONE

Zwei Tage vor seinem 38. Geburtstag hat Martin Plüss angekündigt, nicht mehr für die Schweizer Eishockey-Nationalmannschaft zur Verfügung zu stehen. Der Stürmer des SC Bern will sich nach 239 Länderspielen künftig ganz auf die Spiele mit dem Klub konzentrieren. «Die Nationalmannschaft war und ist für mich eine Herzensangelegenheit und ich bin der Typ, der immer noch mehr erreichen will», wird Plüss auf der Website des Verbands zitiert. «Deshalb ist es für mich ein äusserst harter Moment, aber ich habe das Gefühl, dass dies für mich der richtige Zeitpunkt ist.»

Natitrainer Glen Hanlon nannte Plüss «eine Identifikationsfigur, die jederzeit mit Herz und Enthusiasmus für die Schweiz aufgelaufen ist. Ich wünsche ihm alles Gute.»

Plüss nahm an vier Olympischen Spielen und zwölf Weltmeisterschaften teil. Der Höhepunkt war unbestritten der Gewinn der WM-Silbermedaille im Jahr 2013. Mit 134 Punkten (56 Tore, 78 Assists) ist Plüss hinter Jörg Eberle die Nummer 2 der ewigen Skorerliste der Nati. Zudem haben nur Mathias Seger und Ivo Rüthemann noch mehr Länderspiele bestritten als der Zürcher. (ram)

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