Sport
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
Toronto Maple Leafs right wing Phil Kessel (81) carries the puck past Tampa Bay Lightning center Brian Boyle (11) during the first period of an NHL hockey game Monday, Dec. 29, 2014, in Tampa, Fla. (AP Photo/Chris O'Meara)

Phil Kessel (links) ist einer der dynamischsten Flügel in der NHL. Mit 41 Punkten aus 40 Spielen belegt er derzeit Platz 10 der Skorerliste. Bild: Chris O'Meara/AP/KEYSTONE

Feuer im Dach bei den Maple Leafs

Toronto-Star Phil Kessel rastet wegen Reporterfrage aus - oder doch eher wegen der Kritik an ihm? 

Die Toronto Maple Leafs stecken mal wieder in der Krise. Obwohl der traditionsreiche Eishockeyclub nach der Hälfte der NHL-Saison gerade noch auf einem Playoff-Platz steht, entliess das Management Coach Randy Carlyle gehen. Begründung: Unter ihm spiele das Team zu unbeständig.

Doch für viele Fans und zumindest einen prominenten Aussenstehenden liegt das Problem nicht beim Coach - sondern bei den Spielern. Allen voran wird Flügelstürmer Phil Kessel kritisiert. Er soll schwer schwierig im Umgang sein und schwer führbar sein.

Dass er solcher Kritik wenig abgewinnen kann, gab Kessel jedoch sogleich einem Reporter zu spüren, als dieser ihn darauf ansprach. Er glaube nicht, dass diese Kritik zutreffe - und überhaupt sei das eine blöde Frage, sagte er. Dann herrscht er den Reporter an: «Denkst Du, es ist mein Fehler? Ist es das, was Du sagst?». Und dann beim Davonlaufen: «Dieser Typ ist so ein Idiot. Er war schon immer so.»

abspielen

Ausgelöst hatte die Episode eine Bemerkung von Ron Wilson, der bis 2012 selbst die Maple Leafs trainiert hat, bevor er gefeuert und durch Carlyle ersetzt wurde. Viele Spieler seien nicht coachbar, sagte Ron Wilson. «Einige der wichtigen Spieler haben unter zwei oder drei Trainern versagt.» Das Problem liege also wohl eher bei ihnen.

Kessel wirft er vor, dass dieser zwei Wochen gut spiele und dann zwei Wochen wieder schlecht. Und wenn es ihm schlecht laufe, werde er sehr emotional und sei schwierig im Umgang mit Coaches und Mitspielern. «Du kannst Dich nicht auf ihn verlassen.» (trs)



Abonniere unseren Newsletter

0
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
0Alle Kommentare anzeigen

Del Curto holt ZSC-Ikone Seger an die Bande

Arno Del Curto, der neue Trainer der ZSC Lions, baut seinen Trainerstab aus. Neben Michael Liniger stösst mit Mathias Seger DIE grosse Ikone des Klubs als zusätzlicher Assistent hinzu.

Wie die ZSC Lions mitteilen, steht der 41-Jährige bereits heute erstmals im Training mit dem Team auf dem Eis. Segers Hauptaugenmerk gelte der Defensiv-Arbeit. Nach der vergangenen Saison und dem Meistertitel mit den Zürchern hatte der Ostschweizer nach 19 Jahren für den Klub seine Spielerkarriere beendet. (ram)

Artikel lesen
Link zum Artikel