Sport
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Rang 7 für Albasini

Valverde fliegt an der Mauer von Huy davon und gewinnt Flèche Wallone



A pack of riders including BMC Racing Team rider Philippe Gilbert of Belgium (91) climbs the

Das Feld bei der ersten Bewältigung der Mauer von Huy. Insgesamt musste die Steigung drei Mal bezwungen werden. Bild: Reuters

Der Spanier Alejandro Valverde gewinnt den Frühlingsklassiker Flèche Wallone in Belgien. In der fürchterlich steilen Schlussrampe in Huy hatte Valverde noch die meiste Kraft in den Beinen. Lange wartete er mit seinem Angriff, am Ende setzte er sich vor dem Iren Daniel Martin und dem Polen Michal Kwiatkowski durch, die ihre Angriffe etwas zu früh lanciert hatten. Valverde fuhr die Mauer so schnell hoch wie vor ihm noch kein Fahrer in der Geschichte des Rennens.

Mit der Entscheidung nichts zu tun hatte der belgische Topfavorit Philippe Gilbert. Der Ex-Weltmeister, am Sonntag überzeugender Sieger des Amstel Gold Race, büsste wegen eines Sturzes von Damiano Cunego einige Plätze ein und konnte sich nicht mehr nach vorne kämpfen.

Für Valverde ist es der zweite Sieg beim «Pfeil von Wallonien» nach 2006. Bereits in den beiden vergangenen Jahren siegten in Huy Spanier: im letzten Jahr Dani Moreno, 2012 Joaquim Rodriguez. Der Thurgauer Michael Albasini wurde bei seinem Lieblingsrennen Siebter. Zweitbester Schweizer wurde Mathias Frank als 15. (ram)

78. Flèche Wallonne, 199 km:
1. Alejandro Valverde (Sp) 4:36:45. 2. Daniel Martin (Irl) 0:03 zurück. 3. Michal Kwiatkowski (Pol) 0:04. 4. Bauke Mollema (Ho), gl. Zeit. 5. Tom-Jelte Slagter (Ho) 0:06. 6. Jelle Vanendert (Be), gl. Zeit. 7. Michael Albasini (Sz) 0:08. 8. Roman Kreuziger (Tsch), gl. Zeit. 9. Daniel Moreno (Sp) 0:11. 10. Philippe Gilbert (Be) 0:15. Ferner: 15. Mathias Frank (Sz) 0:26. (si)

DANKE FÜR DIE ♥

Da du bis hierhin gescrollt hast, gehen wir davon aus, dass dir unser journalistisches Angebot gefällt. Wie du vielleicht weisst, haben wir uns kürzlich entschieden, bei watson keine Login-Pflicht einzuführen. Auch Bezahlschranken wird es bei uns keine geben. Wir möchten möglichst keine Hürden für den Zugang zu watson schaffen, weil wir glauben, es sollten sich in einer Demokratie alle jederzeit und einfach mit Informationen versorgen können. Falls du uns dennoch mit einem kleinen Betrag unterstützen willst, dann tu das doch hier.

Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen?

(Du wirst zu stripe.com umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)

Oder unterstütze uns mit deinem Wunschbetrag per Banküberweisung.

Nicht mehr anzeigen

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

0
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 24 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
0Alle Kommentare anzeigen

Analyse

Warum WM-Bronze von Marc Hirschi alles andere als Zufall ist

An der Tour de France fuhr Marc Hirschi mit beherzten Auftritten ins Rampenlicht. An der WM in Imola gelang dem 22 Jahre jungen Berner gleich die Bestätigung seiner Erfolge in Frankreich. Drei Gründe, weshalb er schon jetzt so ein guter Rennfahrer ist.

Es war ein harter, langer Tag im Sattel für die besten Radprofis der Welt. Im WM-Rennen in Imola wurde ihnen nichts geschenkt. Steile Rampen und viele Kilometer machten den Wettkampf zu einem Ausscheidungsfahren, in dem einer nach dem anderen das hohe Tempo der Favoriten nicht mehr mitgehen konnte.

Einer war stets vorne dabei: Marc Hirschi. Erst als der spätere Weltmeister Julian Alaphilippe energisch attackierte, musste der Berner abreissen lassen. Doch als er bemerkte, dass das wunderschöne …

Artikel lesen
Link zum Artikel