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Da sind wir sprachlos

Murray sorgt für sensationelle Premiere: Er stellt Amélie Mauresmo als Trainerin ein



08.02.2014; Paris; Tennis Fed-Cup - Frankreich - Schweiz;
Amelie Mauresmo (FRA) (Andy Mueller/freshfocus)

Amélie Mauresmo: Hier noch im Fedcup mit Frankreich gegen die Schweiz, jetzt dann mit Andy Murray in Wimbledon. Bild: Andy Mueller/freshfocus

Künftig wird erstmals ein Tennisprofi von Weltformat von einer Frau trainiert. Der Schotte Andy Murray, Nummer 5 der Weltrangliste, gab auf seiner Homepage bekannt, dass er sich bereits in der anstehenden Rasensaison von der Französin Amélie Mauresmo trainieren lassen werde. Im März hatte sich Murray von Ivan Lendl getrennt, der sich wieder mehr Zeit für persönliche Projekte nehmen wollte.

«Ich bin begeistert über die Möglichkeiten, die sich aus dieser Partnerschaft ergeben», liess sich Murray zu dieser überraschenden, ja fast sensationellen Verpflichtung vernehmen. «Amélie ist jemand, den ich immer bewundert habe.» 

«Andy hat mich vor ein paar Wochen kontaktiert, und wir haben gute Gespräche geführt», verriet Mauresmo am Pfingstsonntag in Paris. Vorerst hätten sie ihre Zusammenarbeit für die Rasen-Saison fixiert, danach werde man weitersehen. «Das ist eine grosse Herausforderung», sagte die Französin. Der Aspekt, dass sie eine Frau sei, spiele für sie keine Rolle. «Das ist für euch Journalisten eine grosse Geschichte, nicht für mich», betonte sie. «Es ist aber vielleicht so, dass er etwas Anderes, Neues, suchte. Und seine Mutter hatte ja viel Einfluss auf seine Tennis-Ausbildung.»

Mauresmo ist ehemalige Weltnummer 1 und gewann zwei Grand-Slam-Titel. Ende 2009 hatte die heute 34-jährige nach einer recht erfolgreichen Karriere den Rücktritt vom Spitzensport erklärt. Aktuell trainiert sie das französische Fedcup-Team. Marion Bartoli half Mauresmo 2013 zum Titel in Wimbledon. (si/fox)

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Unvergessen

Söderling haut Nadal raus und ebnet Federer den Weg zum Karriere-Grand-Slam

31. Mai 2009: Im Achtelfinal der French Open geschieht Historisches. Robin Söderling, die Weltnummer 25, schlägt den vierfachen Titelträger Rafael Nadal, der bis dahin in 31 Spielen bei den French Open unbesiegt blieb.

Deutlicher könnte die Ausgangslage kaum sein: Der topgesetzte Rafael Nadal trifft im Achtelfinal der French Open auf die Weltnummer 25, Robin Söderling aus Schweden. Seit seinem Paris-Debüt 2005 hat der Spanier insgesamt 31 Matches und vier Titel gewonnen. Seit Roger Federer im Final 2007 war es keinem Spieler in Paris mehr gelungen, Nadal auch nur einen Satz abzunehmen.

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