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Inter-Trainer Mancini bangt um Shaqiri – die erste Diagnose lässt auch für die Nati nur wenig Hoffnung



01.03.2015; Mailand; Fussball Serie A - Inter Mailand - Fiorentina; Xherdan Shaqiri (Inter) (Giuseppe Celeste/Insidefoto/freshfocus)

Bei Shaqiri zwickt mal wieder der Muskel. Bild: Giuseppe Celeste/freshfocus

Für Xherdan Shaqiri dauerte das gestrige Serie-A-Spiel gegen Cesena nur 23 Minuten. Der Schweizer Nationalspieler musste mit muskulären Problemen ausgewechselt werden. Ohne den «Kraftwürfel» kam Inter gegen Cesena nicht über ein 1:1 hinaus.

Shaqiri, der sich nach einer ersten Diagnose eine Muskelzerrung im linken Oberschenkel zugezogen hat, wird den Nerazzurri wohl auch im Achtelfinal-Rückspiel der Europa League gegen den VfL Wolfsburg fehlen. Für Inter-Trainer Roberto Mancini besonders ärgerlich: Von den beiden Winter-Transfers Lukas Podolski und Shaqiri durfte der 50-Jährige nur einen für die Europa League nominieren – er entschied sich für den verletzungsanfälligen Schweizer.

Für Shaqiri ist es bereits die fünfte Muskelverletzung in den letzten zwei Jahren. Wegen Muskelfaserrissen, eines Muskelbündelrisses und Adduktoren-Problemen verpasste der Ex-Basler dabei 40 Spiele für die Bayern.

Trainer Mancini hat die Hoffnung auf einen Shaqiri-Einsatz am Donnerstag gegen Wolfsburg aber noch nicht aufgegeben. «Ich glaube nicht, dass er spielen kann», so der Inter-Trainer nach dem Rückschlag gegen Cesena. «Wir werden aber alles versuchen, denn die Europa League ist unsere letzte Titelchance

Shaqiris Verletzung könnte auch zum Problem von Nati-Trainer Vladimir Petkovic werden. Zwar spricht noch niemand von einem Forfait des wichtigsten Schweizer Offensivspielers für das EM-Qualifikationsspiel vom übernächsten Freitag gegen Estland. Doch klar scheint, dass der wichtigste Schweizer Offensivspieler am kommenden Montag nicht in bester Verfassung ins Schweizer Nati-Camp einrücken wird.  (pre/si)

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