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Nach Herzinfarkt

Alfredo Di Stefano, der Begründer des «weissen Balletts» und der «beste Spieler aller Zeiten», ist tot



epa04303943 (FILE) A file picture dated 02 December 2010 of Argentinian-Spanish soccer legend and Real Madrid's honorary president Alfredo Di Stefano in Madrid, central Spain. Former Real Madrid star Alfredo Di Stefano, 88, has died after suffering a heart attack in the Spanish capital at the weekend, local media reported 07 July 2014. He had been admitted to Gregorio Maranon hospital in Madrid on 05 July as a result of a cardiac-respiratory arrest he had suffered in the surroundings of Santiago Bernabeu stadium.  EPA/JUAN M. ESPINOSA

Alfredo Di Stefano war eine der ganz grossen Figuren im Weltfussball. Bild: JUAN M. ESPINOSA/EPA/KEYSTONE

Alfredo Di Stefano hat sich von seinem Herzinfarkt nicht mehr erholt. Die argentinisch-spanische Fussballlegende ist gestorben. 

Der Real-Ehrenpräsident erlitt am Samstag während der Partie seines Heimatlandes Argentinien gegen Belgien einen Herzinfarkt, in einem Restaurant, als er seinen 88. Geburtstag feiern wollte. Der Real-Ehrenpräsident hatte einen 18-minütigen Herz- und Atemstillstand erlitten. Notärzten gelang es, ihn wiederzubeleben. Im Spital wurde er in ein künstliches Koma versetzt. Sein Zustand galt als stabil, aber ernst. Heute ist er gestorben.

Di Stefano zählte neben Pele, Franz Beckenbauer und Maradona zu den grössten Fussballern der Welt. Der Superstar der 50er und 60er Jahre im «weissen Ballett» wollte immer nur eines: Fussball spielen und Tore schiessen. «Fussball ohne Tore ist wie ein Tag ohne Sonne» war einer seiner Leitsprüche. Und Di Stefano kickte nahezu in Vollendung.

Der in Argentinien geborene Stürmer und spätere Spanier war der grösste Fussball-Star der 1950er Jahre, begründete als unumstrittener Chef von Real Madrid den bis heute andauernden Mythos des «weissen Balletts». Nun trauern nicht nur die «Königlichen» um ihren Helden, sondern die gesamte Fussball-Welt. (fox/si)

Real Madrid nimmt vom «besten Spieler aller Zeiten» Abschied.

Alvaro Arbeloa: «Du hast uns zu den Grössten gemacht.»

Pelé: «Er war kompletter als Maradona und ich.»
Johan Cruyff: «Mein erstes Idol. Ich habe ihn immer nachahmen wollen.»
Maradona: «Der Meister der Meister.»

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