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Stanislas Wawrinka from Switzerland returns the ball during the Madrid Open tennis tournament match against Joao Sousa from Portugal in Madrid, Spain, Tuesday, May 5, 2015. (AP Photo/Daniel Ochoa de Olza)

Wawrinka streckt sich heute vergebens, der Romand muss in Madrid die Segel streichen. Bild: Daniel Ochoa de Olza/AP/KEYSTONE

Nach Federer erwischt's auch Wawrinka – der Romand scheitert in Madrid an Dimitrov

Einen Tag nach Roger Federer scheidet auch Stan Wawrinka am Madrider ATP-Masters-1000-Turnier aus. Der Romand unterliegt dem Bulgaren Grigor Dimitrov in 1:59 Stunden 6:7 (5:7), 6:3, 3:6.



Damit endete für Stan Wawrinka auch das vierte Masters-1000-Turnier der Saison mit einer Enttäuschung. Nach seinem glorreichen Saisonstart mit Turniersiegen in Chennai (Januar) und Rotterdam (Februar) und der Halbfinalqualifikation am Australian Open in Melbourne (Januar) verpasste er nacheinander in Indian Wells (2. Runde), Key Biscayne (3. Runde), Monte Carlo (Achtelfinal) und nun Madrid vor den Viertelfinals.

Die geplante Revanche gegen den Bulgaren Grigor Dimitrov missriet. In Monte Carlo hatte «Stan the man» gegen Dimitrov bloss drei Games gewonnen (1:6, 2:6). Diesmal dominierte der 30-jährige Schweizer über weite Strecken die Partie. Aber trotz sieben Aufschlag-Assen, obwohl er mehr Gewinnschläge (30) als vermeidbare Fehler (27) produzierte, obwohl er die Partie mit dem Aufschlag diktierte, stand Wawrinka am Ende mit leeren Händen da.

Am Ende entscheidet ein Break

Die Entscheidung fiel im achten Game des Entscheidungssatzes, als Stan Wawrinka zuerst seinem Widersacher mit einem Doppelfehler einen dritten Breakball gewährte und daraufhin noch einen unerzwungenen Fehler mit der Vorhand hinterher schickte. So kam Dimitrov «billig» zum Aufschlagdurchbruch zum 5:3; drei Minuten später beendete er mit dem ersten Matchball die Partie.

Stan Wawrinka seinerseits hatte Breakmöglichkeiten beim Skore von 1:1 (einen Breakball) und 2:2 (zwei Breakbälle) ausgelassen. Dem Schweizer gelangen bloss zwei Breaks trotz zwölf Breakchancen. Eine ausgezeichnete Möglichkeit der Partie einen anderen Verlauf zu geben, verpasste Wawrinka ausserdem im ersten Satz, als er nach dem ersten Break im Spiel (zum 3:2) umgehend selber ein Aufschlagspiel nicht durchbrachte (zum 3:3). Im Tiebreak des ersten Satzes hatte Wawrinka noch mit 4:3 geführt. (si/cma) 

Masters-1000-Turnier in Madrid, Achtelfinals

S. Wawrinka – G. Dimitrov 6:7 6:3 3:6

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Nadal ätzt nach epischer Niederlage gegen Kyrgios: «Ihm fehlt der Respekt»

Ein «Uneufe»-Aufschlag von Nick Kyrgios, drei vergebene Matchbälle von Rafael Nadal, Buhrufe aus dem Publikum, ein ziemlich frostiger Handschlag und Kritik vom Verlierer für den Sieger – der 3:03 Stunden dauernde Achtelfinal-Fight in Acapulco war an Drama kaum zu überbieten.

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