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Sportnews: Ancelotti will nach Engagement bei Real Madrid zurücktreten

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Ancelotti: Nach Real ist Schluss +++ Ditaji Kambundji überzeugt in Tschechien

Die wichtigsten Kurznews aus der weiten Welt des Sports.
28.05.2024, 21:43
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Angha steigt mit Wiesbaden in die 3. Liga ab
Der SV Wehen Wiesbaden muss ein Jahr nach dem Aufstieg in die 2. Bundesliga wieder den Gang in die 3. Liga antreten. Nach dem 2:2 im Barrage-Hinspiel verlor der Klub mit dem Schweizer Innenverteidiger Martin Angha vor heimischer Kulisse das Rückspiel gegen den Drittligisten Jahn Regensburg 1:2. Die Bayern kehren damit ein Jahr nach dem Abstieg wieder in die zweithöchste Liga Deutschlands zurück.

Angha, einst beim FC Zürich und später bei Arsenal ausgebildet, wurde im Barrage-Rückspiel beim Stand von 0:2 für die Schlussviertelstunde eingewechselt, nachdem er im Hinspiel die erste Halbzeit bestritten hatte. Während der Meisterschaft stand der gebürtige Zürcher mit kongolesischen Wurzeln 22-mal in der Startelf von Wehen Wiesbaden. (dab/sda)
19.05.2024, xavx, Fussball 2.Bundesliga, SV Wehen Wiesbaden - FC St.Pauli emspor, v.l. Martin Angha SV Wehen Wiesbaden umarmt Interimstrainer Nils Döring SV Wehen Wiesbaden DFL/DFB REGULATIONS PROHIBI ...
Bild: www.imago-images.de
Ditaji Kambundji überzeugt in Tschechien
Anderthalb Wochen vor dem Auftakt der EM in Rom liefert Ditaji Kambundji einen weiteren Beweis ihrer starken Verfassung. Die U23-Europameisterin gewinnt in Ostrava die 100 m Hürden in 12,68 Sekunden.

Nach einem verhaltenen Start setzte sich Ditaji Kambundji bei einem Gegenwind von 0,6 m/s souverän durch. Erst einmal - bei ihrem grossartigen Sieg am Diamond-League-Meeting in Doha in 12,49 - ist die EM-Dritte von 2022 die 100 m Hürden in diesem Jahr schneller gelaufen. In der europäischen Saisonbestenliste liegt die 22-jährige Bernerin an erster Stelle, was ihre viel versprechenden Aussichten an der EM verdeutlicht.

Ihre ältere Schwester Mujinga Kambundji wurde am Golden Spike, dem wichtigsten Meeting auf tschechischem Boden, über 100 m in 11,27 Sekunden Vierte, Dany Brand über 400 m Hürden in 49,56 mit seiner zweitbesten Saisonzeit Sechster. (dab/sda)
Ditaji Kambundji of Switzerland in action during women's 100 meters hurdles semi-final of the World Athletics Championships at the National Athletics Centre, in Budapest, Hungary, Wednesday, Augu ...
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Real Madrid letzte Trainerstation von Carlo Ancelotti
Star-Trainer Carlo Ancelotti wird nach dem Engagement bei Real Madrid seine Trainerkarriere beenden. Das sagte der 64-jährige Italiener der Zeitung «La Repubblica». Ancelotti, der in der Vergangenheit auch mit dem Trainerposten von Brasiliens Nationalteam in Verbindung gebracht worden war, besitzt beim spanischen Rekordmeister noch einen bis im Sommer 2026 gültigen Vertrag.

Ancelotti gewann als Trainer vier Mal die Champions League, je zweimal mit Milan und mit Real Madrid. Am Samstag im Final gegen Borussia Dortmund winkt Titel Nummer 5. Ausserdem feierte Ancelotti Meistertitel in den fünf grossen Ligen in Spanien, Italien, England, Deutschland und Frankreich. (dab/sda/dpa)
Real Madrid head coach Carlo Ancelotti during the Spanish La Liga soccer match between Real Madrid and Deportivo Alaves at the Santiago Bernabeu stadium in Madrid, Spain, Tuesday, May 14, 2024. (AP Ph ...
Bild: keystone
Gleich zweimal Gold für Chiara Leone
Die Schweizer Schützinnen trumpfen an den Europameisterschaften in Osijek zum Auftakt der olympischen Disziplinen gross auf. Chiara Leone kürte sich in der kroatischen Stadt im Dreistellungsmatch mit dem Gewehr über 50 Meter zur Europameisterin. Mit der bald 26-jährigen Aargauerin stieg auch Emely Jäggi aufs Podest. Die zehn Jahre jüngere Solothurnerin sicherte sich hinter der Polin Julia Piotrowska Bronze.

In der Team-Wertung gewannen Leone und Jäggi zusammen mit Nina Christen, der Olympiasiegerin von 2021, vor Norwegen und Polen die Goldmedaille.

Die Schweizer Männer konnten nicht mit ihren Landsfrauen mithalten. Christoph Dürr, Jan Lochbihler und Sandro Greuter verpassten als 28., 38. respektive 50. der Qualifikation den Final der besten acht deutlich. (dab/sda)
epa10717578 Chiara Leone of Switzerland in action during the 50m Rifle 3 Positions Women's Team final at the European Games Krakow 2023, in Wroclaw, Poland, 29 June 2023. EPA/Sebastian Borowski P ...
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Amira Arfaoui wechselt zu Werder Bremen
Die zweifache Schweizer Internationale Amira Arfaoui wird auch in der kommenden Saison in der Bundesliga spielen. Die 24-jährige Offensivspielerin wechselt nach dem Abstieg mit dem 1. FC Nürnberg zu Werder Bremen.

Arfaoui war erst im Winter von Bayer Leverkusen nach Nürnberg gewechselt. Den Saisonendspurt verpasste die Bernerin aufgrund einer Knieverletzung, die sie sich Anfang April beim Aufwärmen für das EM-Qualifikationsspiel zwischen der Schweiz und der Türkei zugezogen hatte. (dab/sda)
Switzerland's midfielder Amira Arfaoui, center, attrends a training session on the training ground Tahuna Park in Dunedin, on Friday July 14, 2023. (KEYSTONE/Michael Buholzer)
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Erneute Knieoperation bei Kunstturner Gischard
Die Olympischen Spiele in Paris finden ohne den Schweizer Kunstturner Benjamin Gischard statt. Der Berner muss sich einer erneuten Knieoperation unterziehen und verpasst damit das Saison-Highlight.

Der Team-Captain des Schweizer Kunstturn-Nationalkaders befand sich nach einem im vergangenen September erlittenen Kreuzbandriss und Meniskusschaden auf dem Weg zurück. Laut einer Mitteilung des Schweizerischen Turnverbandes STV hat sich der 28-Jährige nun während eines intensiven Vorbereitungstrainings auf die anstehenden Selektionswettkämpfe für Paris 2024 neuerlich am Knie verletzt. Der EM-Silbermedaillengewinnen von 2021 am Boden wird am Mittwoch erneut operiert. (dab/sda)
Benjamin Gischard of Switzerland reacts after his performance at the horizontal bar during the men's artistic gymnastics qualification at the 2020 Tokyo Summer Olympics in Tokyo, Japan, on Saturd ...
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Co-Präsidium mit Urs Lehmann und Peter Barandun
Swiss-Ski soll in Zukunft von einem Duo geführt werden. Urs Lehmann und Peter Barandun werden den Delegierten an der Versammlung vom 29. Juni in Bern als Co-Präsidenten vorgeschlagen.

Lehmann, der das Präsidenten-Posten vor 16 Jahren vom Bündner Duri Bezzola übernommen hat, stellt sich für eine fünfte Amtszeit zur Verfügung. Die Anforderungen und der Umfang der Aufgaben sind in dieser Zeit stetig gestiegen. «Um der Komplexität und der Vielzahl an Grossevents und anderen Projekten gerecht zu werden, sind wir im Präsidium übereingekommen, dass wir mit einer Doppelspitze in die Zukunft schreiten wollen», wird der 55 Jahre alte Aargauer in einem Communiqué des Verbandes zitiert.

Gemäss Barandun erhoffen sie sich bei Swiss-Ski von dieser Neuerung, «dass sie dazu beiträgt, den Erfolgslauf von Swiss-Ski noch lange fortzusetzen. Diesen Verband als Präsident zu führen, erfordert immer mehr Ressourcen. Zu zweit können wir dieser Entwicklung noch besser gerecht werden». Der 59-jährige Bündner, CEO und Verwaltungsratspräsident von Electrolux und Vizepräsident des Verwaltungsrats der Arbonia AG, gehört seit 12 Jahren dem Swiss-Ski-Präsidium an und amtet zurzeit als Vizepräsident.

In nächster Zukunft werden sie bei Swiss-Ski im Besonderen gefordert sein, stehen doch mit den Weltmeisterschaften im nächsten Winter im Biathlon in Lenzerheide und im Snowboard und Ski Freestyle im Engadin sowie in knapp drei Jahren im Ski alpin in Crans-Montana mehrere Grossanlässe bevor. (sda)
Urs Lehmann, president of the Swiss-Ski federation reacts in the finish area during the second run of the women's Giant-Slalom race at the FIS Alpine Skiing World Cup finals in Meribel, France, S ...
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Stabhochsprung-Olympiasieger Braz wegen Dopings gesperrt
Stabhochsprung-Olympiasieger Thiago Braz wurde wegen eines Vergehens gegen die Anti-Doping-Bestimmungen für 16 Monate gesperrt. Das teilte die Unabhängige Integritätskommission (AIU) des Leichtathletik-Weltverbandes am Dienstag mit.

Beim Goldmedaillengewinner von 2016 in Rio und Dritten von 2021 in Tokio wurde in einer Probe Ostarin nachgewiesen. Der 30-jährige Brasilianer wird damit die Sommerspiele in Paris verpassen. (nih/sda)
FILE - Thiago Braz, of Brazil, makes an attempt in in the Men's pole vault at the World Athletics Indoor Championships in Belgrade, Serbia, on March 20, 2022. Olympic pole vault gold medalist Thi ...
Bild: keystone
Shaqiri soll am Mittwoch zum Nationalteam stossen
Xherdan Shaqiris Verletzung ist nicht gravierend. Dies vermeldete der Medienverantwortliche des Schweizer Nationalteams am Dienstag.

Der Offensivspieler von Chicago Fire beklagt eine Blessur an der Wadenmuskulatur und wurde am Montag in Basel untersucht. Es folgt nun eine weitere Therapie-Einheit, ehe der 32-Jährige am Mittwoch zum Nationalteam stossen soll, das in St. Gallen die erste Phase der EM-Vorbereitung absolviert.

Denis Zakaria und Breel Embolo, deren Verletzungen schwerwiegender sind, rückten am Montag in den Kreis des Nationalteams ein. Die beiden Monaco-Spieler, die hoffen, bis zur definitiven Kaderbekanntgabe am 7. Juni fit genug zu sein, werden zunächst individuell trainieren. (nih/sda)
Une défaite de plus pour Xherdan Shaqiri avec Chicago.
Bild: fxp-fr-sda-rtp
Boston Celtics erster Finalist in NBA
Die Boston Celtics stehen in der NBA als erster Finalist fest. Gegen die Indiana Pacers gewinnen sie mit 105:102 auch die vierte Partie der Halbfinal-Serie.

In Indianapolis fiel die Entscheidung 43 Sekunden vor Schluss. Guard Derrick White machte mit einem Drei-Punkte-Wurf die zweite Final-Qualifikation der Celtics innert drei Saisons perfekt. Vor zwei Jahren war Boston im Final an den Golden State Warriors gescheitert.

Der neuerliche Vormarsch der Celtics in die Final-Serie kam nicht überraschend. Die Franchise aus Massachusetts waren in der Regular Season, gemessen an den gewonnenen Spielen, die klar beste Mannschaft.

Gegner diesmal werden die Dallas Mavericks oder die Minnesota Timberwolves sein. In dieser Halbfinal-Serie führt die Equipe aus Texas mit 3:0 Siegen. Die vierte Partie findet in der Nacht auf Mittwoch in Dallas statt. (nih/sda)
Erstmalige Führung für die Dallas Stars
Die Dallas Stars gehen in der Halbfinal-Serie der NHL-Playoffs gegen die Edmonton Oilers erstmals in Führung. Das Team aus Texas gewinnt das dritte Spiel auswärts 5:3.

Die Oilers starteten vehement in die Partie. Nach siebeneinhalb Minuten führten sie bereits 2:0. Connor McDavid trumpfte in der Startphase ein weiteres Mal gross auf. Der Kanadier war einer der Vorbereiter des Führungstors seines Landsmanns Zach Hyman, der in diesen Playoffs schon zum 13. Mal traf. Das 2:0 erzielte McDavid selber. Es waren seine Skorerpunkte 24 und 25 in der entscheidenden Phase der Meisterschaft.

Dann aber spielte sich ein anderer in den Fokus. Der Amerikaner Jason Robertson sorgte im zweiten Drittel innert zweieinhalb Minuten für den Ausgleich der Stars, im dritten Abschnitt machte der Sohn einer Philippinerin und eines Schotten mit dem 4:3 die Wende zugunsten seiner Equipe perfekt. Drei Tore in einem NHL-Playoff-Spiel hatte Robertson noch nie erzielt.

Spiel 4 findet in der Nacht auf Donnerstag ebenfalls in Edmonton statt. (nih/sda)
Hockey-Nati sorgt bei SRF für Quoten-Hit
Die Schweizer Eishockey-Nationalmannschaft sorgte bei SRF für eine Millionen-Quote. Bis zu 1,12 Millionen Personen verfolgten am Sonntagabend auf SRF zwei die 0:2-Niederlage im WM-Final gegen Tschechien. Dieser Wert entspricht gemäss Medienmitteilung von SRF einem Marktanteil von 75,9 Prozent in der Spitze.

Zum Vergleich: Nemos Triumph in der Finalshow des Eurovision Song Contests verfolgten am Samstagabend, 11. Mai, bis zu 800'000 Zuschauerinnen und Zuschauer auf allen SRF-Plattformen.

Auch der WM-Halbfinal gegen Kanada war ein Quotenhit. Der 3:2-Sieg nach Penaltyschiessen des Teams von Nationaltrainer Patrick Fischer lockte am Samstag bis zu 875'000 Personen vor die Bildschirme.

Beim Viertelfinal gegen Deutschland am 23. Mai waren im Durchschnitt 331’000 Personen zugeschaltet. Die sieben Vorrundenspiele der Schweizer verfolgten durchschnittlich rund 280'000 Personen. (sda/con)
epa11369075 Nino Niederreiter of Switzerland celebrates with his teammates after scoring during the IIHF Ice Hockey World Championship 2024 semi-finals match between Canada and Switzerland in Prague,  ...
Bild: EPA
Penalty-Drama in Düsseldorf – Bochum bleibt nach grossem Comeback oben
Fortuna Düsseldorf verpasst trotz bester Ausgangslage den Aufstieg in die 1. Bundesliga. Stattdessen schafft der VfL Bochum mit einer grossen Willensleistung den Klassenerhalt.

Bochum bleibt trotz des im Barrage-Hinspiel eingehandelten 0:3-Handicaps in der 1. Bundesliga. Der Oberklassige rettet sich im Rückspiel auswärts gegen den Zweitligisten Fortuna Düsseldorf mit einem 3:0 nach Verlängerung ins Penaltyschiessen. Dieses gewinnen die Bochumer mit 6:5.

Ausgerechnet Philipp Hofmann, der im Hinspiel vor heimischem Publikum mit einem unglücklichen Eigentor die Niederlage eingeleitet hatte, stand am Anfang des kleinen Fussball-Wunders. Der 31-jährige Stürmer erzielte im mit 51'500 Zuschauern voll besetzten Düsseldorfer EM-Stadion die ersten zwei Treffer und brachte den Bochumern bis zur 66. Minute den Glauben an den Ligaerhalt zurück.

Nur vier Minuten später schoss Kevin Stöger, der bei Hofmanns Toren jeweils die Vorlage geliefert hatte, mittels Handspenalty gar das 3:0. Das Team von Interimstrainer Heiko Butscher hatte den vier Tage zuvor eingehandelte Defizit wettgemacht. Die bei der Gala in Bochum so stabil wirkende Defensive der Düsseldorfer sah sich immer wieder ausgehebelt.

Ein weiteres Tor fiel allerdings in der regulären Spielzeit und auch in der Verlängerung nicht mehr, das Penaltyschiessen musste entscheiden. Dieses entschieden die Bochumer mit 6:5 zu ihren Gunsten. Der grosse Pechvogel für die Gastgeber aus Düsseldorf hiess Takashi Uchino. Der Japaner setzte als 14. Penaltyschütze den Ball weit über das Tor.

Für Bochum, das den Abstieg in extremis abwenden konnte, stand ab der 59. Minute auch der Schweizer Verteidiger Noah Loosli auf dem Platz. (sda/con)
epa11374454 Players of Bochum celebrate after winning the German Bundesliga Relegation second leg soccer match between Fortuna Duesseldorf and VfL Bochum in Duesseldorf, Germany, 27 May 2024. EPA/CHRI ...
Bild: keystone
Juristischer Teilerfolg für umstrittene europäische Super League
Die Initiatoren der umstrittenen europäischen Super League, dem geplanten Konkurrenzprodukt zur Champions League, haben einen juristischen Etappenerfolg erzielt. Ein Handelsgericht in Spanien gab einer Klage des für die Planung des neuen Wettbewerbs zuständigen Unternehmens European Super League Company SL (ESLC) gegen mögliche Sanktionen durch die internationalen Verbände FIFA und UEFA teilweise statt.

Die zuständige Richterin am Madrider Handelsgericht Nr. 17, Sofia Gil Garcia, teilte in ihrem Urteil mit, der Weltverband FIFA und die Europäische Union UEFA hätten ihre marktbeherrschende Stellung missbraucht und den freien Wettbewerb auf dem Markt verhindert. Sie ordnete deshalb die Einstellung des «wettbewerbswidrigen Verhaltens» an.

Das Urteil ist nicht rechtskräftig und kann in Madrid angefochten werden. Es bleibt somit weiter fraglich, ob und wann das Projekt der European Superleague Company verwirklicht werden kann. 2021 hatten zwölf europäische Topklubs die grosse Revolution geprobt–- und scheiterten krachend. UEFA und FIFA drohten mit Strafen. . Ausser Real Madrid und der FC Barcelona unterstützt derzeit niemand offensiv das Vorhaben. (kat/sda/dpa)
FILE - A general view of the Santiago Bernabeu stadium in Madrid, Spain, Friday, Nov. 30, 2018. Spain is a strong contender to be the next international host of a regular-season NFL game and it could  ...
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Corin Rüttimann tritt aus dem Nationalteam zurück
Die Schweizer Rekord-Nationalspielerin Corin Rüttimann tritt mit 32 Jahren aus dem Unihockey-Nationalteam zurück. Die Bündnerin, die seit einem Jahr für Zug spielt, lief insgesamt 141-mal für die Schweiz auf, zuletzt beim 4. Rang an der WM im letzten Dezember in Singapur.

Mit 137 Toren und 224 Skorerpunkten ist Rüttimann auch die Schweizer Rekord-Torschützin und beste Skorerin in der Historie des Nationalteams. Über die Zeitspanne von 15 Jahre nahm sie an acht Weltmeisterschaften teil und gewann zweimal Silber und viermal Bronze.

Ob Rüttimann ihre Karriere auf Klubebene fortsetzt, ist noch offen. (nih/sda)
Chiara Gredig (links, Schweiz) bejubelt mit Corin Ruettimann (rechts, Schweiz) das 3:0, waehrend dem Viertelfinale Schweiz gegen Slowakei an der Unihockey Weltmeisterschaft der Frauen, am Freitag, 3.  ...
Bild: keystone
Spaniens vorläufiger EM-Kader mit Bundesliga-Profis Olmo und Grimaldo
Der FC Barcelona und Real Sociedad San Sebastián sind mit jeweils fünf Profis die am stärksten vertretenen Vereine im vorläufigen erweiterten EM-Kader der spanischen Fussball-Nationalmannschaft. Nationaltrainer Luis de la Fuente gab die Namen der 29 von ihm nominierten Spieler am Montag am Sitz des spanischen Verbandes RFEF in Las Rozas bei Madrid bekannt. Auf der Liste stehen auch zwei Bundesliga-Profis: Dani Olmo von RB Leipzig und Alejandro Grimaldo vom neuen deutschen Meister Bayer Leverkusen.

Vom FC Barcelona, der in der abgelaufenen Saison der Primera División hinter Meister Real Madrid den zweiten Platz belegte und nach Medienberichten kurz vor der Verpflichtung von Ex-Bundestrainer Hansi Flick steht, wurden nur junge oder sehr junge Spieler berücksichtigt: Abwehrmann Pau Cubarsí (17), die Mittelfeldspieler Pedri und Fermín López (beide 21) sowie die Stürmer Lamine Yamal (16) und Ferrán Torres (24).

Real Madrid, das am Samstag im Champions-League-Finale in London auf Borussia Dortmund trifft, ist dagegen mit drei Routiniers dabei: Dani Carvajal (32), Nacho Fernández und Joselu (beide 34). Wegen Verletzung verpassen die EM unter anderem Gavi und Alejandro Balde vom FC Barcelona sowie Isco von Betis Sevilla.

Spanien ist bei der Endrunde der Europameisterschaft 2024, die vom 14. Juni bis 14. Juli in Deutschland stattfindet, einer der Titelfavoriten. Der dreifache Europameister (1964, 2008 und 2012) trifft in der Gruppe B auf Kroatien, Titelverteidiger Italien und Albanien. «La Roja» bestreitet ihr erstes Spiel am 15. Juni im Berliner Olympiastadion gegen die Kroaten. (nih/sda/dpa)
Britische Reiterin stirbt nach Sturz
Die Britin Georgie Campbell, eine erfahrene Reiterin im Concours Complet, ist am Sonntag nach einem Sturz verstorben. Die 36-Jährige kam beim Event in der Grafschaft Devon an einem Zaun zu Fall.

Das medizinische Personal vor Ort sowie das Team eines Rettungshelikopters konnten die Reiterin, die über 200 Starts auf internationalem Niveau verzeichnete, nicht retten. Das Pferd dagegen blieb beim tragischen Zwischenfall unverletzt.

Georgie Campbell war mit Jesse Campbell verheiratet, der Neuseeland bei den Olympischen Spielen 2021 in Tokio im Concours Complet vertreten hat. (nih/sda/apa/reuters)
10:16
Die Schweiz ist in der Weltrangliste des Internationalen Eishockey-Verbandes so gut klassiert wie noch nie . Dank dem Gewinn von WM-Silber hat sie zwei Positionen gutgemacht und liegt nun auf Platz 5.

Die Schweizer überholten die USA, Schweden und Deutschland, mussten ihrerseits aber Tschechien vorbeiziehen lassen. Der neue Weltmeister verbesserte sich um vier Ränge auf Platz 4.

Angeführt wird das Ranking weiterhin vom entthronten Weltmeister Kanada. Erster Verfolger ist nunmehr Russland, das trotz Suspendierung auf internationalem Parkett Finnland überholt hat. (nih/sda)
Switzerland's Dean Kukan, left, and Switzerland's Kevin Fiala react with the silver medal during the Ice Hockey World Championship final match between Switzerland and Czech Republic in Pragu ...
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Newgarden wiederholt Vorjahressieg
Josef Newgarden gewann zum zweiten Mal nacheinander die legendären 500 Meilen von Indianapolis. Der Amerikaner verwies bei der 108. Auflage des Rennens den Mexikaner Pato O'Ward durch ein Überholmanöver in der letzten Runde auf Platz 2.

Der 33-jährige Newgarden ist der erste Fahrer seit Helio Castroneves 2001 und 2002, der zweimal hintereinander Indy 500 gewonnen hat. Diese besondere Leistung trug dem zweifachen IndyCar-Champion einen Bonus in der Höhe von 440'000 Dollar ein. (nih/sda/dpa)
Josef Newgarden celebrates after winning the Indianapolis 500 auto race at Indianapolis Motor Speedway in Indianapolis, Sunday, May 26, 2024. (AP Photo/AJ Mast)
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Dallas Mavericks mit einem Bein im Playoff-Final
Die Dallas Mavericks sind nur noch einen Sieg vom Einzug in den Playoff-Final der NBA entfernt. Das Team aus dem Bundesstaat Texas gewann das Heimspiel gegen die Minnesota Timberwolves 116:107 und führt in der Best-of-7-Serie 3:0.

Bereits im vierten Spiel in der Nacht auf Mittwoch können die Mavericks die Entscheidung herbeiführen und in der Western Conference als Sieger hervorgehen. Auch in der Eastern Conference scheint der Fall klar zu sein: Die Boston Celtics führen gegen die Indiana Pacers ebenfalls 3:0. (nih/sda)
Rangers siegen erneut nach Verlängerung
Die New York Rangers halten im Playoff-Halbfinal der Eastern Conference wieder die besseren Karten in der Hand. Sie gewannen auswärts bei den Florida Panthers 5:4 n. V. und führen in der Best-of-7-Serie 2:1.

In Sunrise gewannen die Rangers zum zweiten Mal in Folge und holten sich damit auch den Heimvorteil in der Serie zurück. Spiel vier steigt in der Nacht auf Mittwoch erneut in Florida.

Überragende Akteure bei den Rangers waren Alexis Lafreniere und Barclay Goodrow, die beide je zweimal trafen. In der Verlängerung avancierte Alex Wennberg mit dem Siegtreffer zum Match-Winner. Bei Florida stach Sam Reinhart mit zwei Treffern gleich im ersten Drittel heraus. (nih/sda)
Torschützin Alina Müller erzwingt Entscheidungsspiel
Alina Müller gelingt der bislang wertvollste Treffer ihrer Karriere. Im Playoff-Final der Professional Women's Hockey League schoss sie ihr Team Boston in der Verlängerung zum 1:0-Sieg und erzwang somit ein alles entscheidendes fünftes Spiel in der Best-of-5-Serie.

In der 19. Minute der Overtime erzielte die Züricherin beim Auswärtsspiel in St. Paul gegen Minnesota den einzigen Treffer der Partie. Bereits in Spiel drei hatte die 26-jährige Schweizerin getroffen.

Das Entscheidungsspiel findet in der Nacht auf Donnerstag Schweizer Zeit in Boston statt. Die PWHL bestreitet die Premierensaison. Dies gibt der kommenden Partie zusätzliche Brisanz. (nih/sda)
Olympia-Tickets für Flückiger, Schurter, Keller und Neff
Das Schweizer Mountainbike-Quartett an den Olympischen Spielen in Paris wird gebildet aus Mathias Flückiger, Nino Schurter, Alessandra Keller und Jolanda Neff.

Die durch Swiss Olympic auf Antrag von Swiss Cycling vorgenommene Selektion für den Saisonhöhepunkt erfolgte unmittelbar nach dem Weltcup-Wochenende in Nove Mesto. Weil die Schweiz auch als eine der führenden Mountainbike-Nationen nur noch je zwei Athletinnen und Athleten – und nicht mehr drei wie bis Tokio – stellen kann, hatten die Selektionäre die Qual der Wahl.

Zwei Fahrerinnen, die 2021 Olympia-Medaillen gewannen, erhielten kein Ticket nach Paris: Sina Frei (Silber in Tokio) und Linda Indergand (Bronze). Auch Marcel Guerrini, am Sonntag in Tschechien im Cross-Country als Dritter auf dem Podest, und Filippo Colombo, als Dritter in der Weltcup-Gesamtwertung gar der am besten klassierte Schweizer, wurden nicht berücksichtigt. (abu/sda)
Nino Schurter of Switzerland, 2nd, in action during the Cross Country Men Elite, XCO, WHOOP UCI Mountain Bike World Series, on Sunday, May 26, 2024, in Nove Mesto, Czech Republic. (KEYSTONE/Maxime Sch ...
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Drama in Bundesliga-Barrage – Noah Loosli wird zum Bochum-Retter
Fortuna Düsseldorf verpasst trotz bester Ausgangslage den Aufstieg in die 1. Bundesliga. Stattdessen schafft der VfL Bochum mit einer grossen Willensleistung den Klassenerhalt – auch dank Verteidiger Noah Loosli.

Bochum bleibt trotz des im Barrage-Hinspiel eingehandelten 0:3-Handicaps in der 1. Bundesliga. Der Oberklassige rettet sich im Rückspiel auswärts gegen den Zweitligisten Fortuna Düsseldorf mit einem 3:0 nach Verlängerung ins Penaltyschiessen. Dieses gewinnen die Bochumer mit 6:5.

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