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Sportnews: Lando Norris holt beim Formel-1-GP in Ungarn Pole Position

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McLaren startet beim GP von Ungarn auf 1 und 2 ++ Armon Orlik gewinnt auf dem Weissenstein

Die wichtigsten Kurznews aus der weiten Welt des Sports.
20.07.2024, 17:45
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Podestplatz für Sébastian Buemi
Der Schweizer Sébastien Buemi fährt beim ersten von zwei Formel-E-Rennen in London aufs Podest. Buemi beendet das Rennen hinter Pascal Wehrlein (GER) und Mitch Evans (AUS) auf Platz 3. Im zweitletzten Rennen der Saison schaffte es Sébastien Buemi zum zweiten Mal unter die ersten drei. Beim Saisonstart Mitte Januar in Mexiko City realisierte Buemi sogar den 2. Platz.

Die Schweizer Piloten schlugen sich in London grossartig. Hinter Buemi klassierten sich auch Edoardo Mortara (5.) und Nico Müller (6.) unter den ersten sechs.

Die Formel-E-WM wird erst am Sonntag im letzten Rennen entschieden. Mit dem Deutschen Wehrlein (180 Punkte), und den Australiern Mitch Evans (177) und Nick Cassidy (173) liegen die ersten drei der Fahrerrangliste bloss sieben Punkte auseinander. Die Schweizer Müller, Buemi und Mortara belegen in der Fahrerwertung die Plätze 14, 15 und 16. (nih/sda)
epa11074798 Envision Racing's Sebastien Buemi of Switzerland celebrates his second place at the end of the Formula E Grand Prix at the Autodromo de los Hermanos Rodriguez in Mexico City, Mexico,  ...
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Armon Orlik siegt auf dem Weissenstein
Der Nordostschweizer Armon Orlik gewinnt auf dem Weissenstein oberhalb von Solothurn das vierte Bergfest der Saison. Ein Nordwestschweizer Schwinger als Gastgeber schaffte es immerhin in den Schlussgang. Patrick Räbmatter vom Schwingklub Zofingen führte mit einem halben Punkt Vorsprung nach fünf Gängen das Feld an. Im Schlussgang wurde Räbmatter aber ausgekontert: Der Aargauer setzte alles auf eine Karte, griff Armon Orlik mit einem Schlungg an, wurde dann aber selber auf den Rücken gelegt.

Orlik gewann das Fest trotz zwei gestellten Gängen verdientermassen. Er musste gegen vier Eidgenossen antreten, unter ihnen Schwingerkönig Joel Wicki im Anschwingen. Orliks Nordostschweizer Teamkollege Damian Ott hätte das Fest ex-aequo gewinnen können, allerdings kam der St. Galler gegen Michael Gwerder nicht über einen Gestellten hinaus. König Wicki vergab seine Chancen mit zwei Gestellten im Anschwingen gegen Armon Orlik und im vierten Gang gegen Lars Voggensperger.

Auf dem Weissenstein traten Innerschweizer und Nordostschweizer gegen die Nordwestschweizer Schwinger an. (nih/sda)
Der Sieger Armon Orlik, oben, wird von seinem Gegner Patrick Raebmatter geschultert im Schlussgang am Weissenstein Schwinget, am Samstag, 20. Juli 2024, auf dem Weissenstein. (KEYSTONE/Peter Schneider ...
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Lando Norris holt Pole-Position in Mogyorod
Lando Norris sichert sich vor McLaren-Teamkollege Oscar Piastri die Pole-Position für den Formel-1-GP von Ungarn vom Sonntag in Mogyorod. Die Qualifikation zog sich hin. Im ersten und im dritten Teil des Qualifying störte Regen. In diesen beiden Sessions wurde wegen Einschlägen in die Streckenbegrenzung von Sergio Perez (Q1) und Yuki Tsunoda (Q3) das Rennen unterbrochen. Norris und Piastri sicherten sich die erste Startreihe unmittelbar vor Tsunodas Unfall. Weniger als fünf Hundertstel trennten die schnellsten drei Fahrer. WM-Leader Max Verstappen (Red Bull) wurde Dritter.

Zwei McLaren-Mercedes in der ersten Startreihe: Das gab es zuletzt vor zwölf Jahren beim Grand Prix von Brasilien, als Lewis Hamilton sein letztes Rennen für McLaren-Mercedes bestritt und sich die erste Startreihe mit Teamkollege Jenson Button aufteilte. Norris holte zum zweiten Mal in dieser Saison (nach Spanien) und zum dritten Mal insgesamt eine Pole-Position. Ein Rennen gewann Norris erst einmal – in dieser Saison in Miami.

Das Sauber-Team startet von den Plätzen 12 und 18 ins Rennen. Valtteri Bottas qualifizierte sich fürs zweite Qualifying, schöpfte auch in diesem die Möglichkeiten seines Rennwagens aus und egalisierte den bislang besten Startplatz in dieser Saison aus dem GP von Spanien im Juni. Der Chinese Guanyu Zhou verlor als 18. in der 13. Qualifikation dieser Saison zum 11. Mal das Duell gegen Teamkollege Bottas. (nih/sda)
Lobalu gewinnt in der Diamond-League 3000-m-Lauf mit Top-Zeit
Dominic Lobalu gewinnt den 3000-m-Lauf beim Diamond-League-Meeting in London. In 7:27,68 Minuten verbessert er den Schweizer Rekord um sechs Sekunden und läuft eine weltweite Saisonbestzeit.

Für Lobalu war es der zweite Sieg im Rahmen der Diamond League nach Stockholm 2022. An den Olympischen Spielen in Paris muss der Europameister für das olympische Flüchtlingsteam starten.
Dominic Lobalu a brillé lors du meeting de Londres.
Bild: fxp-fr-sda-rtp
Lobalu hatte bereits an der EM in Rom, wo er neben Gold über 10'000 m auch Bronze über 5000 m holte, seine Endschnelligkeit unter Beweis gestellt. In London nun lief er die letzten 400 m unter 55 Sekunden und entledigte sich all seiner Gegner. In der ewigen europäischen Bestenliste, angeführt von Jakob Ingebrigtsen (3:26,73), ist Lobalu neu die Nummer 4.

Angelica Moser schaffte im Stabhochsprung 4,65 m. Das Schweizer Quartett über 4x100 m mit Salomé Kora, Léonie Pointet, Géraldine Frey und Emma van Camp zeigte in 42,71 Sekunden ebenfalls eine solide Leistung. (nih/sda)
epa11482253 Angelica Moser of Switzerland gestures during the Women's Pole Vault competition at the International Athletics Meeting, World Athletics - Continental Tour Silver, in Lucerne, Switzer ...
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Erster Final für Rafael Nadal seit Roland-Garros 2022
Rafael Nadal (ATP 261) erreicht am Swedish Open in Bastad erstmals seit dem French Open 2022 wieder einen Final.

Vier Stunden benötigte Rafael Nadal, um sich am Freitag gegen den Argentinier Mariano Navone (ATP 36) für die Halbfinals zu qualifizieren. Nicht wenige rechneten damit, dass sich Nadal nach dieser Abnützungsschlacht mit Blick auf das Olympiaturnier von Paris aus dem Turnier zurückziehen würde. Aber Nadal traut sich wieder viel zu: Gegen den Kroaten Duje Ajdukovic (ATP 130) setzte sich Nadal erneut in drei Sätzen durch.

Ajdukovic führte nach gut zehn Minuten mit zwei Breaks 3:0 und später auch im zweiten Satz mit Breakvorsprung (6:4, 1:0). Nadal setzte aber zum Steigerungslauf an und siegte in 2:14 Stunden 4:6, 6:3, 6:4. (sda)
Rafael Nadal of Spain speaks during a press conference after his men's singles match against Leo Borg of Sweden, at the Nordea Open Tennis tournament in Bastad, Sweden, Tuesday July 16, 2024. (Ad ...
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Matteo Berrettini in Gstaad im Final
Der Italiener Matteo Berrettini (ATP 82) und der französische Qualifikant Quentin Halys (ATP 192) bestreiten am Sonntagmittag (11.30 Uhr) den Final des Gstaader Tennis Swiss Open.

Berrettini, die ehemalige Nummer 6 der Welt, eliminierte im Halbfinal den topgesetzten Griechen Stefanos Tsitsipas (ATP 12) in 103 Minuten mit 7:6 (8:6), 7:5. Berrettini steht im Saanenland zum dritten Mal im Final: 2018 gewann der das Gstaader Turnier, 2022 verlor er das Endspiel gegen den Norwegen Casper Ruud.

Berrettini bestätigte seine Aufwärtstendenz, nachdem er wegen gesundheitlicher Probleme bis vor vier Monaten auf Weltranglistenplatz 154 abgerutscht war. Die ehemalige italienische Nummer 1 schlug hervorragend auf, gestand Tsitsipas keinen einzigen Breakball zu und realisierte beim ersten Matchball das einzige Break der gesamten Partie.
Matteo Berrettini of Italy celebrates during his quarter final match against Felix Auger-Aliassime of Canadaat the Swiss Open tennis tournament in Gstaad, Switzerland, Friday, July 19, 2024. (Peter Kl ...
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Im Final trifft Berrettini auf einen Aussenseiter. Quentin Halys behauptete sich vor einer Woche in Gstaad in der Qualifikation und eliminierte im Halbfinal den Deutschen Jan-Lennard Struff (ATP 37) mit 6:3, 7:6 (7:2). Auch Halys imponierte mit dem Aufschlag. Nicht weniger als 16 Asse servierte der 27-jährige Pariser.

Letztmals stand mit Yannick Hanfmann 2017 ein Qualifikant im Final von Gstaad. Halys spielt am Sonntag seinen ersten ATP-Final. (nih/sda)
Quentin Halys of France celebrates after winning the semi final match against Jan-Lennard Struff of Germany at the Swiss Open tennis tournament in Gstaad, Switzerland, on Saturday, July 20, 2024. (KEY ...
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Billiard: Britische Snooker-Legende Ray Reardon gestorben
Die britische Billard-Legende Ray Reardon ist tot. Das teilte der Welt-Snooker-Verband WPBSA unter Berufung auf dessen Frau mit. Demnach starb der sechsmalige Snooker-Weltmeister am Freitag im Alter von 91 Jahren an einer Krebserkrankung. Der wegen seiner Frisur als «Dracula» bekannte Waliser hat den Sport in den 70er-Jahren dominiert, in einer Zeit, in der Snooker durch den Start von Fernsehübertragungen zu grosser Popularität gelangt ist. (hkl/sda/dpa)

Oscar Villegas übernimmt bolivianische Nationalmannschaft
Oscar Villegas heisst der neue Trainer der bolivianischen Nationalmannschaft. Der 54-Jährige tritt die Nachfolge von Antonio Carlos Zago an.

Der 55-jährige Brasilianer Zago wurde nach dem blamablen Vorrundenaus bei der Copa America mit 0 Punkten und 1:10 Toren am Donnerstag entlassen. Villegas war zuletzt Trainer des bolivianischen Vereins Always Ready.

Nach einem Drittel der südamerikanischen WM-Qualifikation liegt Bolivien auf dem neunten und vorletzten Platz. Die ersten sechs Mannschaften qualifizieren sich für die Endrunde 2026 in den USA, Kanda und Mexiko, der siebte muss in eine interkontinentale Barrage. (lak/sda/afp)
Oscar Villegas poses for a photo with a Bolivia's soccer jersey after being named new head coach of Bolivia's national soccer team in La Paz, Bolivia, Friday, July 19, 2024. (AP Photo/Juan K ...
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WM-Bronze im Gruppen-Voltigieren für die Schweiz
An der Elite-Weltmeisterschaft im Voltigieren, die derzeit in Bern stattfindet, holte das Schweizer Team aus Lütisburg die Bronzemedaille. Bereits nach dem Pflicht-Programm vom Donnerstag lag die Schweiz auf dem aussichtsreichen 3. Platz hinter Deutschland und Frankreich. Trotz einer schönen Kür mit zahlreichen Höhepunkten konnte die Gruppe aus der Ostschweiz um Monika Winkler-Bischofberger mit dem erfahrenen Pferd Acardi van den Kapel ihren Platz im hart umkämpften Final nicht mehr verbessern. So ging WM-Gold nach Deutschland (8,677), Silber nach Frankreich (8,556) und Bronze in die Schweiz (8,267). (lak/sda)
Leonie Linsbichler of Switzerland on horse Clausi competes in the Individual Young Vaulters Female competition during the Vaulting European Championship in Bern, Switzerland, Wednesday, July 17, 2024. ...
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Challenge League: Thun, Xamax und Etoile Carouge siegen zum Saisonauftakt
Der FC Thun startet erfolgreich in die neue Saison der Challenge League. Der Zweite der letzten Spielzeit gewinnt in Aarau mit 3:1. Auch Neuchâtel Xamax und Etoile Carouge siegen.

Der 21-jährige Marc Gutbub war mit seinen Toren in der ersten Halbzeit zur 2:0-Führung der Matchwinner der Thuner, die nach den Abgängen von Daniel Dos Santos und Koro Koné noch etwas mehr auf die Skorerpunkte von Gutbub angewiesen sind. Ärgerlich war aus Aarauer Sicht vor allem das 0:1 nach nicht mal sieben Minuten, dem gleich zwei dumme Ballverluste um den eigenen Strafraum herum vorangegangen waren.

Einen ersten Abend zum Vergessen in dieser Saison erlebte Absteiger Stade Lausanne-Ouchy. Die Waadtländer unterlagen bei Neuchâtel Xamax nicht nur 2:3, sondern verloren auch zwei Spieler nach Platzverweisen. Lucas Pos kurz vor der Pause und Mergim Qarri in der Schlussphase leisteten sich Notbremse-Fouls. Der von Aarau gekommene Shkelqim Demhasaj erzielte zwei Tore für Xamax, und Hussayn Touati, Neuzugang aus Wil, lieferte zwei Assists für das Team von Trainer Uli Forte.

Etoile Carouge feierte eine erfolgreiche Rückkehr in die Challenge League nach zwölf Jahren Absenz. Die Genfer gewannen in Schaffhausen 3:2. Vincent Rüfli, der 36-jährige Verteidiger mit Vergangenheit bei Servette, Sion und St. Gallen, traf mit einem platzierten Weitschuss in der 76. Minute zum Sieg, nachdem Neuzugang Stephan Seiler für die Schaffhauser zum 1:0 und 2:2 getroffen hatte. (sda)
Les joueurs neuchatelois et le buteur Paschal Onyekachi (XAM) fetent la victoire lors de la rencontre de football de Challenge League entre Neuchatel Xamax FCS et FC Stade Lausanne Ouchy le vendredi 1 ...
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Papst wünscht sich für Olympia Waffenstillstand
Papst Franziskus hofft eine Woche vor Beginn der Olympischen Spiele in Paris auf die friedensstiftende Wirkung des Grossanlasses.

In seiner Botschaft an Laurent Ulrich, den Erzbischof von Paris, erinnerte Papst Franziskus daran, dass «die Antike in weiser Voraussicht einen Waffenstillstand während der Spiele eingeführt hatte». Dies sei eine «glückliche Tradition», die es auch in der Moderne anzustreben gelte, betonte der 87-jährige Pontifex.

«In dieser unruhigen Zeit, in der der Weltfrieden ernsthaft bedroht ist, wünsche ich mir sehr, dass jeder sich an diesen Waffenstillstand hält, in der Hoffnung, dass die Konflikte gelöst werden und die Eintracht zurückkehrt», appellierte der Papst.

Zudem richtete sich Franziskus an die Franzosen. Er wünsche sich, dass die Spiele für das Land eine «schöne Gelegenheit zur brüderlichen Eintracht» darstellen würden und die Einheit der Nation gestärkt werde. (kat/sda)
FILE - Pope Francis attends a meeting with the participants of the 50th Social Week of Catholics in Italy, in Trieste, Italy, on July 7, 2024. The Vatican?s chief prosecutor has strongly defended the  ...
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Küng steigt aus der Tour de France aus
Stefan Küng hat die Tour de France aufgegeben. Er tritt nicht zur drittletzten Etappe am Freitag an. Gründe dafür gab sein Rennstall Groupama-FDJ nicht an. Gut möglich, dass er sich für das Zeitfahren an den Olympischen Spielen schont, das am Samstag in einer Woche ausgetragen wird.

Küng hatte gestern Donnerstag mehrfach engagiert versucht, in der Startphase der Etappe in die Fluchtgruppe zu kommen. Dies schaffte der Thurgauer nicht. Am Ende gewann mit dem Belgier Victor Campenaerts ein Ausreisser. (ram)
France: 14th Stage of the Tour de France 2024: Pau - Saint-Lary-Soulan Pla d Adet Bareges, France, 13th July 2024: The Groupama - FDJ cyclist, Stefan K
Bild: www.imago-images.de
Dänemark mit neuem Nationaltrainer gegen die Schweiz
Dänemarks Nationaltrainer Kasper Hjulmand erklärt nach der Europameisterschaft in Deutschland den Rücktritt. Dänemark ist am 5. September der nächste Gegner der Schweiz.

«Es war eine unglaubliche Ehre und ein Privileg, die dänische Nationalmannschaft vier Jahre lang trainieren zu dürfen», so Kasper Hjulmand in seiner Rücktrittserklärung. Hjulmand ist der Meinung, dass dem Team ein neues Gesicht und neue Ideen für ein neues Kapitel gut tun.

Dänemark qualifizierte sich an der Euro mit nur zwei erzielten Toren und drei Unentschieden für die Achtelfinals, in denen die Dänen mit 0:2 an Deutschland scheiterten. Unter Hjulmand erreichte Dänemark an der Europameisterschaft 2021 die Halbfinals (Niederlage gegen England). An der WM in Katar folgte mit dem Ausscheiden in der Vorrunde eine herbe Enttäuschung.

An Stelle von Hjulmand führt Morten Wieghorst, der bisherige Assistent, Dänemarks Nationalmannschaft bis mindestens Ende Jahr. Dänemark empfängt im nächsten Länderspiel am 5. September in Kopenhagen die Schweiz. Mit diesem Spiel erfolgt der Auftakt in die Nations League. Der Gruppe mit der Schweiz und Dänemark gehören auch noch Europameister Spanien und Serbien an. (sda/kat)
epa11446443 Head coach Kasper Hjulmand of Denmark greets their supporters after losing the UEFA EURO 2024 Round of 16 soccer match between Germany and Denmark, in Dortmund, Germany, 29 June 2024. EPA/ ...
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Apple und Fifa schliessen keinen TV-Vertrag für Club-WM 2025 ab
Zwischen Apple und dem Fussball-Weltverband Fifa ist es zu keiner Einigung für die weltweiten TV-Übertragungsrechte der neuen Club-WM 2025 gekommen. Stattdessen gab die Fifa bekannt, dass die Rechte per Ausschreibung für verschiedene Territorien vergeben werden.

Gestartet wird die Ausschreibung für das in weniger als einem Jahr beginnende Turnier sowie die Club-WM 2029 in Nord- und Südamerika, Asien, Naher Osten und Nordafrika. Das Verfahren für Europa soll laut Fifa-Mitteilung später starten. Es geht dabei um Rechte für insgesamt 63 Spiele des neuen Turniers vom 15. Juni bis 13. Juli in den USA.

Die «New York Times» hatte im April über eine kurz bevorstehende Einigung berichtet und damit für Aufsehen gesorgt. Jetzt ist klar, dass es diesen Vertrag nicht geben wird.

Keine Schweizer Klubs
Die Fifa wollte sich zu dem angeblichen Deal mit Apple ebenso wenig äussern wie der Technologie-Konzern, der bereits Fussball-Rechte besitzt. Apple hat einen weltweit gültigen Zehnjahresvertrag mit der Major League Soccer.

Aus Europa nehmen an dem neuen Format der Club-WM zwölf der insgesamt 32 Mannschaften teil. Schweizer Klubs spielen keine mit. Aus der Fussball-Bundesliga sind der FC Bayern München und Borussia Dortmund dabei. Qualifiziert sind bisher 29 Clubs, darunter die Champions-League-Sieger der Jahre 2021 bis 2024. Pro Land dürfen maximal zwei Vereine dabei sein. (sda/dpa/kat)
FILE - The logo of Apple is illuminated at a store in the city center in Munich, Germany, on Dec. 16, 2020. The European Union says it's accepting Apple's pledge to open up its tap-and-go mo ...
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Entscheidung über Sanktionen gegen Israel vertagt
Eine Entscheidung des Fussball-Weltverbandes FIFA über einen Antrag des palästinensischen Fussballverbands zu möglichen Sanktionen gegen den israelischen Verband ist vertagt worden. Nach Angaben der FIFA haben beide Parteien um eine Fristverlängerung gebeten.

Es werde «mehr Zeit benötigt, um diesen Prozess mit der gebotenen Sorgfalt und Vollständigkeit abzuschliessen», heisst es. Eine Bewertung werde dem FIFA-Rat nun bis spätestens 31. August vorgelegt.

Teilnahme am olympischen Fussballturnier
Mit der Vertagung der Entscheidung steht fest, dass Israel am olympischen Fussballturnier der Männer teilnehmen darf.

Der palästinensische Verband hatte auf dem FIFA-Kongress im Mai im thailändischen Bangkok einen Antrag auf «angemessene, sofortige Sanktionen gegen israelische Teams» gestellt. Dabei wirft der Verband Israel den Bruch internationalen Rechts besonders in Gaza vor und beruft sich auf FIFA-Statuten mit Bezug auf Menschenrechte.

Auslöser des Gaza-Kriegs war das Massaker, das Terroristen der Hamas und anderer extremistischer Gruppen am 7. Oktober des vergangenen Jahres in Israel verübten. Sie töteten 1200 Menschen, nahmen 250 weitere als Geiseln und verschleppten sie in den Gazastreifen. Im folgenden Krieg wurden nach Angaben der von der Hamas kontrollierten Gesundheitsbehörde fast 39'000 Palästinenserinnen und Palästinenser getötet, wobei die unabhängig kaum zu verifizierende Zahl nicht zwischen Zivilisten und Kämpfern unterscheidet. (sda/dpa)
FILE - FIFA President Gianni Infantino walks on the stage before the start of the 69th FIFA congress in Paris, Wednesday, June 5, 2019. FIFA was facing more opposition to its newly-expanded Club World ...
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FCZ startet gegen irischen Gegner, St. Gallen gegen Tobol Kostanai
Der FC Zürich trifft bei seinem ersten Einsatz in der Qualifikation für die Conference League auf den irischen Klub Shelbourne, St. Gallen auf die Kasachen von Tobol Kostanai.

Shelbourne, der Vierte der irischen Meisterschaft, setzte sich in der 1. Runde gegen den St. Joseph's FC aus Gibraltar mit dem Gesamtskore von 3:2 durch. Tobol Kostanai hatte in der Europa-League-Qualifikation gegen den slowakischen Klub Ruzomberok mit 3:5 das Nachsehen.

St. Gallen bekommt es damit einem Gegner zu tun, an den der FC Basel schlechte Erinnerungen hat: Tobol Kostanai eliminierte vor einem Jahr den FCB in der Qualifikation für die Conference League.

Die Hinspiele finden am Donnerstag, 25. Juli, statt, die Rückspiele eine Woche später. Der FCZ und St. Gallen treten zuerst zu Hause an. (sda)
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60 Sportfotos, die unter die Haut gehen
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7. Februar 1988: Michael Jordan gewinnt beim NBA-All-Star-Game den Slam-Dunk-Contest. Bei seinem letzten Versuch springt er von der Freiwurflinie ab.
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