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Sportnews-Ticker: Novak Djokovic schlägt Zverev in Peking

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Djokovic schlägt Zverev in Peking +++ Evans profitiert in Rallye-WM von Unfall

Die wichtigsten Kurznachrichten aus der weiten Welt des Sports.
04.10.2026, 16:3304.10.2026, 16:33
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Djokovic überrascht gegen Zverev
Novak Djokovic hat es noch nicht verlernt: Der 39-jährige Grand-Slam-Rekordsieger schaltet im Viertelfinal des ATP-500-Turniers in Peking den topgesetzten Deutschen Alexander Zverev aus. Djokovic rang den diesjährigen French-Open- und US-Open-Sieger in gut zweieinhalb Stunden mit einer starken Leistung 4:6, 6:4, 6:4 nieder. Zverev kann damit im Verlauf der Asien-Tournee Jannik Sinner noch nicht als Weltnummer 1 ablösen.

«Für diese Momente spiele ich immer noch. Die Motivation ist gross, wenn man sich gut fühlt und gegen die Besten gewinnen kann», sagte Djokovic im ATP-Interview. «Es war schwierig dieses Jahr, aber ich bin immer noch da und lasse die Jungen für ihr Geld arbeiten.»

Mit dem Sieg über Zverev schraubte Djokovic seine Peking-Gesamtbilanz auf 32:0 Siege. Nächster Gegner ist der als Nummer 3 gesetzte Russe Daniil Medwedew. Im zweiten Halbfinal duellieren sich der Pole Hubert Hurkacz und der Australier Alex de Minaur. (nih/sda/dpa/apa)
Elfyn Evans krönt seine Karriere mit dem ersten WM-Titel
Der Brite Elfyn Evans wird im Alter von 37 Jahren zum ersten Mal Rallye-Weltmeister. Mit einem komfortablen Vorsprung ins Saisonfinale in Sardinien gegangen, musste der Toyota-Fahrer allerdings noch gewaltig zittern. Sein schwedischer Teamkollege Oliver Solberg lag vor der 17. und letzten Wertungsprüfung nur noch einen Punkt hinter Evans, beging dort jedoch in der vorletzten Kurve einen Fehler. Dadurch kam Evans vor ihm ins Ziel und konnte den Weltmeistertitel feiern. Solberg musste sich mit dem Gesamtsieg bei der Rally Italia Sardegna begnügen.

Evans tritt die Nachfolge von Sébastien Ogier an und krönt damit seine Karriere, in deren Verlauf er lange als grosses Talent galt, den ganz grossen Erfolg aber häufig durch Pech oder eigene Fehler in entscheidenden Momenten verpasste. Er ist der erste britische Rallye-Weltmeister seit dem Titelgewinn von Richard Burns in der Saison 2001. (nih/sda)

Schweizer Podestplätze beim Murtenlauf
Beim 92. Murtenlauf überzeugten die einheimischen Läuferinnen und Läufer mit mehreren Podestplätzen und Schweizer Bestmarken.

Bei den Frauen gewann die Walliserin Oria Liaci über 17,17 km in 58:36 Minuten. Fabienne Schlumpf wurde in 1:00:06 Dritte. Damit nahm Liaci erfolgreich Revanche an der Zürcherin, die im Vorjahr in 1:00:17 gewonnen und sie um 17 Sekunden distanziert hatte.

Liaci verbesserte die Schweizer Bestmarke, die seit 1997 von der inzwischen verstorbenen Franziska Rochat-Moser gehalten worden war. Auch Rémi Bonnet und Matthias Kyburz waren gemäss den Organisatoren schneller unterwegs als Stéphane Schweickhardt bei dessen Schweizer Bestmarke von 1998. Der Freiburger und der Fricktaler belegten die Plätze 2 und 3 und mussten sich dem Sieger Brian Kipchumba aus Kenia im Endspurt beugen. (hkl/sda)

Golubic chancenlos
Viktorija Golubic bleibt beim WTA-1000-Turnier in Peking in der 3. Runde chancenlos. Die Zürcherin verliert gegen die tschechische Top-Ten-Spielerin Linda Noskova in knapp einer Stunde 2:6, 1:6.

Einzig zu Beginn des zweiten Satzes bot sich der Schweizerin (WTA 67) eine kleine Chance, als sie im ersten Game zu drei Breakbällen in Serie kam. Doch die Wimbledon-Siegerin schaffte mit fünf Punkten in Folge die Wende.

Damit ruhen die Schweizer Hoffnungen beim Turnier in Chinas Hauptstadt auf Belinda Bencic, die im Sechzehntelfinal auf die Amerikanerin Ann Li (WTA 30) trifft. (hkl/sda)

Sina Frei beendet Saison mit Sieg
Sina Frei beendet ihre glänzende Saison mit einem Sieg. Die Zürcherin triumphiert beim Weltcup-Finale in Lake Placid im Cross-Country hauchdünn vor der Italienerin Martina Berta.

Nicole Koller und Alessandra Keller belegen hinter der Neuseeländerin Samara Maxwell die Plätze 4 und 5. Jenny Rissveds sichert sich mit Platz 11 den Gesamtsieg.

Filippo Colombo verpasst bei den Männern seinen ersten Weltcupsieg knapp. Der Tessiner wird beim Weltcup-Finale in Lake Placid Zweiter hinter dem Briten Charlie Aldridge. (riz/sda)
Schweizerinnen mit später Wende zum Sieg
Das Schweizer Eishockey-Nationalteam der Frauen beendet das Turnier der Women's Euro Hockey Tour in Lahti mit einem Erfolgserlebnis. Die Schweiz bezwingt Tschechien nach Penaltyschiessen 3:2. Nach einem tschechischen Doppelschlag in der 52. und 53. Minute schien die Partie entschieden. Für die Tschechinnen waren es die ersten Treffer an diesem Turnier. Nationaltrainerin Shannon Miller reagierte mit einem Timeout, und ihr Team schlug zurück. Rahel Enzler und Sinja Leemann retteten die Schweiz mit zwei späten Treffern noch in die Verlängerung.

Dort fiel keine Entscheidung. Im Penaltyschiessen avancierte Torhüterin Andrea Brändli zur Matchwinnerin. Sie parierte alle fünf tschechischen Versuche, während Leoni Balzer mit dem letzten Penalty als einzige Schützin traf und der Schweiz den Sieg sicherte. (riz/sda)




Claessens mit sechstem Weltcupsieg, Podestpremiere von Steiner
Der Weltcup in Peking verläuft für das Schweizer BMX-Nationalteam erfreulich. Während Zoé Claessens ihren sechsten Sieg im Weltcup feiert, fährt Filib Steiner erstmals auf das Podest. Claessens entschied das zweite Rennen in Chinas Hauptstadt souverän zu ihren Gunsten, nachdem sie tags zuvor lediglich um drei Hundertstel am Podest vorbeigefahren und Vierte geworden war.

Bei den Männern gelang Filib Steiner am Samstag erstmals der Sprung auf das Podest. Der 22-Jährige aus Winterthur musste sich einzig dem Australier Joshua Jolly und dem Franzosen Jérémy Rencurel geschlagen geben. Fortgesetzt wird der Weltcup am nächsten Wochenende weiter nördlich in Chongli. (riz/sda)


Sinner fehlt auch in Schanghai
Die Rückkehr von Jannik Sinner lässt weiter auf sich warten. Die Weltnummer 1 sagt auch seine Teilnahme am Masters-1000-Turnier in Schanghai (7. bis 18. Oktober) ab.

Der Italiener fehlt seit seinem Triumph in Wimbledon Mitte Juli wegen einer Verletzung am rechten Knie auf der ATP Tour. Zuletzt musste er auch für das ATP-500-Turnier in Peking Forfait erklären, bei dem er als Vorjahressieger angetreten wäre.

Die längere Pause erhöht die Chancen von Alexander Zverev, Sinner bis Ende Jahr an der Spitze des ATP-Rankings abzulösen. Viele Punkte verliert Sinner durch den Verzicht in Schanghai zwar nicht, da er dort 2025 in der 3. Runde nach einer Aufgabe ausgeschieden war. Bis Saisonende hat der fünffache Grand-Slam-Sieger jedoch noch zahlreiche Punkte zu verteidigen. Im Vorjahr gewann er die Turniere in Wien, Paris-Bercy und die ATP Finals in Turin. (hkl/sda/afp)

Startsieg für Belinda Bencic
Belinda Bencic erreicht beim WTA-1000-Turnier in Peking die 3. Runde. Die Ostschweizerin schlägt nach einem Freilos zum Auftakt die Russin Anastasia Sacharowa 6:1, 7:6 (7:3).

Im Sechzehntelfinal trifft Bencic auf die Amerikanerin Ann Li (WTA 30). Das bisher einzige Aufeinandertreffen verlor Bencic am US Open 2025 in der 2. Runde deutlich in zwei Sätzen. (hkl/sda)

Erste Pole-Position von Verstappen in diesem Jahr
Drei Tage nach seinem 29. Geburtstag verwies Max Verstappen im Red Bull auf der Strecke 60 km südlich der malaysischen Hauptstadt Kuala Lumpur Rekordchampion Lewis Hamilton im Ferrari auf Platz 2. Auf seiner besten Runde im entscheidenden Teil der Qualifikation war der Niederländer fast drei Zehntel schneller.

Dritter wurde Isack Hadjar im zweiten Red Bull. Der Franzose wird wegen einer Motorenstrafe jedoch um fünf Positionen in der Startaufstellung zurückversetzt. Die zweite Startreihe bilden deshalb WM-Leader Kimi Antonelli im Mercedes und Charles Leclerc im zweiten Ferrari. Antonellis Teamkollege George Russell, der nach seinem Sieg in Baku in der WM-Wertung noch 66 Punkte hinter dem Italiener liegt, startet von Position 7 zum 16. Grand Prix der Saison.

Der Start zum Grossen Preis von Bahrain, der ursprünglich im April in Sakhir hätte ausgetragen werden sollen, erfolgt am Sonntag um 9.00 Uhr Schweizer Zeit. Wegen des Iran-Kriegs war das Rennen ebenso wie der Grand Prix in Saudi-Arabien abgesagt worden. (hkl/sda)

Drei Spielsperren gegen Jesse Puljujärvi
Jesse Puljujärvi von Genève-Servette muss für drei Partien aussetzen. Der finnische Stürmer wird wegen eines Checks gegen den Kopf-/Nackenbereich von Lausannes Verteidiger Erik Brännström im Meisterschaftsspiel vom Mittwoch gesperrt. Puljujärvi, der am Freitag bereits eine Spielsperre verbüsst hat, muss zudem eine Busse von 5200 Franken bezahlen.

Brännström zog sich bei der Aktion eine Schulterverletzung zu und fällt sechs bis acht Wochen aus. (hkl/sda)

Formel 1 hält an Saisonfinale in Abu Dhabi fest
Die Formel 1 will die WM-Saison 2026 trotz des anhaltenden Iran-Kriegs wie geplant in Katar und Abu Dhabi beenden. Geschäftsführer Stefano Domenicali bestätigte gegenüber Sky Italia, dass die beiden letzten Grands Prix am 29. November in Katar und am 6. Dezember in Abu Dhabi stattfinden sollen.

Damit ist auch die zwischenzeitlich diskutierte Ersatzlösung mit Imola als Austragungsort für das Saisonfinale vorerst vom Tisch. Wegen des Iran-Kriegs waren zuvor bereits die Rennen in Bahrain und Saudi-Arabien abgesagt worden. Während Bahrain an diesem Wochenende im malaysischen Sepang nachgeholt wird, wurde der Grand Prix von Saudi-Arabien ersatzlos gestrichen. (hkl/sda/dpa)

Sina Frei gewinnt Gesamtwertung im Short Track
Die Mountainbikerin Sina Frei gewinnt mit einem 3. Platz in Lake Placid die Disziplinenwertung im Short Track. Der Gesamt-Weltcup ist vor dem letzten Rennen praktisch für Jenny Rissveds entschieden.

Dank Frei hielten die Schweizer Mountainbikerinnen auch ihre Podestserie am Leben. Inklusive EM und WM klassierte sich zum 18. Mal eine Schweizerin auf dem Podest. Auch Nicole Koller als Fünfte und Alessandra Keller als Sechste konnten aber überzeugen. (car/sda)

Lausanne sechs bis acht Wochen ohne Brännström
Lausanne muss sechs bis acht Wochen ohne seinen wichtigsten Verteidiger Erik Brännström auskommen. Wie der Verein der National League bekannt gab, zog sich der Schwede im Meisterschaftsspiel am Mittwoch gegen Servette eine Verletzung an der Schulter zu. (abu/sda)


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