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Sportnews-Ticker: Mountainbikerin Sina Frei in Nove Mesto auf dem Podest

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Sina Frei in Nove Mesto auf dem Podest +++ Roman Mityukov gewinnt in Monaco

Die wichtigsten Kurznachrichten aus der weiten Welt des Sports.
24.05.2026, 15:0224.05.2026, 15:02
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Belinda Bencic am French Open in der 2. Runde
Belinda Bencic gewinnt ihr erstes Einzel in Roland-Garros seit drei Jahren gegen die 24-jährige Österreicherin Sinja Kraus in 89 Minuten mit 6:2, 6:3. In der 2. Runde trifft die 29-jährige Ostschweizerin am Mittwoch auf die Amerikanerin Caty McNally (WTA 63) oder die Australierin Ajla Tomljanovic. (hkl/sda)

Sina Frei auch in Nove Mesto auf dem Podest
Die Schweizer Mountainbikerinnen überzeugen auch bei der zweiten Weltcup-Station.

Sina Frei fährt im olympischen Cross-Country in Nove Mesto als Dritte erneut auf das Podest. Nicole Koller, Alessandra Keller und Ronja Blöchlinger belegen die Plätze 4, 5 und 7.

Den Sieg holt sich die Österreicherin Laura Stigger vor der Schwedin Jenny Rissveds. (hkl/sda)

Mityukov siegt, Ponti auf Rang 3
Die Schweizer Topschwimmer haben beim renommierten Mare-Nostrum-Meeting in Monaco starke Leistungen gezeigt. Roman Mityukov sicherte sich über 200 m Rücken den Sieg, während Noè Ponti über 100 m Delfin den 3. Platz belegte.

Mityukov setzte ein Ausrufezeichen. Der Genfer entschied das Rennen in 1:58,06 Minuten souverän für sich und distanzierte den zweitplatzierten Tschechen Jan Cejka um gut anderthalb Sekunden. Mit Flavio Bucca vom SC Uster schwamm ein zweiter Schweizer als Dritter in die vordersten Ränge.

Noè Ponti bewies in einem hochkarätig besetzten Rennen über 100 m Delfin in seiner Paradedisziplin einmal mehr seine Klasse. Der Tessiner schlug nach 51,82 s als Dritter an. Den Sieg holte sich in dem engen Rennen der ungarische Ausnahmekönner und Meeting-Rekordhalter Kristof Milak in 51,67 s, hauchdünn vor dem Russen Andrej Minakow. (hkl/sda)

Auch Europas Turnverband hebt Sanktionen gegen Russland auf
Nach dem Turn-Weltverband (Fig) hat auch European Gymnastics alle Sanktionen gegen Sportler aus Russland und Belarus aufgehoben. Mit sofortiger Wirkung dürfen Turnerinnen und Turner wie die russische Tokio-Olympiasiegerin Angelina Melnikowa auch auf europäischer Ebene wieder unter eigener Flagge antreten und bei Siegen mit der Hymne geehrt werden. Das habe das Exekutivkomitee des Verbandes an einem Online-Meeting entschieden. Auf einem kurzfristig angesetzten ausserordentlichen Online-Verbandstag soll der Beschluss bestätigt werden.

Damit folgt European Gymnastics einem Beschluss des Weltverbandes. Dieser hatte am 18. Mai alle seit Februar 2022 geltenden Beschränkungen für russische und belarussische Sportlerinnen und Sportler mit sofortiger Wirkung aufgehoben. Die Sanktionen waren wegen des russischen Angriffskrieges gegen die Ukraine verhängt worden. Belarus ist Unterstützer der Aggression. Seit 2024 durften Russen und Belarussen unter bestimmten Vorgaben als sogenannte «individuelle neutrale Athleten» starten. (hkl/sda/dpa)

Usyk mit Zittersieg gegen Kickboxer
Der ukrainische Box-Star Alexander Usyk verteidigt vor den Pyramiden von Gizeh seinen WBC-Gürtel durch einen Zittersieg gegen das Kickbox-Idol Rico Verhoeven.

Der ungeschlagene 39-Jährige und Dreifach-WM-Titelträger besiegte den Niederländer in Ägypten in dem ungewöhnlichen Crossover-Duell durch technischen K.o. nach elf von zwölf Runden.

Verhoeven machte Usyk das Leben überraschend schwer, der Ukrainer wirkte nur selten wie der erwartetet klare Favorit. «Ich fand, es war ein frühes Ende, aber am Ende ist das nicht mein Entscheid», sagte Verhoeven, der zuvor nur einen Profi-Kampf absolviert hatte – 2014 gegen einen No-Name-Gegner. Als Kickboxer war der 37-Jährige lange der Beste im Schwergewicht. Zehn Jahre lang blieb er ungeschlagen.

Usyk, der Grössen wie Tyson Fury besiegt hat und dessen WBA- und IBF-Gürtel nicht auf dem Spiel standen, agierte bei seiner freiwilligen Titelverteidigung überraschend schwach. Im Laufe des Duells bekam er zunehmend Probleme, dennoch verpasste Usyk seinem Kontrahenten einen Uppercut-Treffer mit Wirkung. Daraufhin stoppte der Ringrichter überraschend den Kampf. (sda/dpa/con)

Ehlers gleicht für Carolina aus
Die Carolina Hurricanes schaffen im Playoff-Halbfinal der NHL gegen die Montreal Canadiens den Ausgleich. Der Ex-Bieler Nikolaj Ehlers trifft in der Verlängerung zum 3:2.

Nikolaj Ehlers, der Sohn des diesjährigen SCB-Trainers Heinz Ehlers, verwertete in der vierten Minute der Overtime eine mustergültige Vorlage von Mark Jankowski. Zuvor hatte er im Mittelabschnitt nach einer feinen Einzelleistung schon das 2:1 für die Hurricanes erzielt.

In der Best-of-7-Serie zwischen dem Qualifikations-Ersten (Carolina) und dem -Vierten der Eastern Conference steht es damit 1:1. Spiel 3 findet in der Nacht auf Dienstag in Montreal statt. Im zweiten Halbfinal führen die Vegas Golden Knights gegen Colorado Avalanche dank zwei Auswärtssiegen 2:0. (sda/con)

Vier Matchbälle für die Knicks
Den New York Knicks fehlt in der NBA noch ein Sieg zum ersten Einzug in den Playoff-Final seit 1999. Das 121:108 im dritten Spiel der Best-of-7-Serie gegen die Cleveland Cavaliers ist New Yorks zehnter Sieg in Serie.

Die Zuschauer um Musik-Superstar Taylor Swift und NFL-Profi Travis Kelce sahen am Samstagabend einen schwachen Start der Gastgeber, die zu keinem Zeitpunkt in Führung lagen und nach dem ersten Viertel bereits einem zweistelligen Rückstand hinterherliefen. Jalen Brunson steuerte 30 Punkte zum Auswärtssieg der Knicks bei, Mikal Bridges 22 und OG Anunoby 21. Bester Werfer für die Cavaliers war Evan Mobley mit 24 Zählern.

Die New York Knicks, in der Regular Season die Nummer 3 im Osten, haben nun zehn Partien in Serie gewonnen und besitzen vier Matchbälle zum Finaleinzug. Das vierte Duell in der Serie findet in der Nacht auf Dienstag statt. Einen 0:3-Rückstand konnte in der NBA-Historie noch kein Team in einem Playoff-Halbfinal wettmachen. Der letzte Meistertitel der Knicks datiert von 1973. (sda/con)

Iran verlegt Basislager von Arizona nach Mexiko
Die iranische Fussballnationalmannschaft hat ihr Basislager während der Fussball-WM in die mexikanische Grenzstadt Tijuana verlegt. Dies vermeldet die AP mit Verweis auf den Präsidenten des iranischen Fussballverbandes. Ursprünglich war geplant, dass der Iran in Tucson in Arizona trainieren soll, doch aufgrund der Lage rund um den Krieg im Iran hat man sich nun zu diesem Schritt entschieden.

Russell siegt im Sprint, Antonelli flippt aus
Eine Beinahe-Kollision zwischen Teamkollegen und wütende Funksprüche: Das Sprintrennen in Kanada bot jede Menge Spektakel. Am Ende setzte sich der von der Pole-Position gestartete Mercedes-Pilot George Russell knapp vor Weltmeister Lando Norris im McLaren durch. WM-Leader Kimi Antonelli musste sich nach harten Rad-an-Rad-Duellen mit Russell mit Platz 3 begnügen. Der junge Italiener führt die WM-Wertung nun noch 18 Punkte vor Russell an.

Oscar Piastri belegte im zweiten McLaren Platz 4 vor dem Ferrari-Duo Charles Leclerc und Lewis Hamilton. Max Verstappen kam im Red Bull nicht über Rang 7 hinaus. Am späten Samstagabend steht in Montreal noch das Qualifying (22.00 Uhr) für den Grand Prix vom Sonntag (22.00 Uhr) an. (nih/sda)


Zweiter ATP-Titel für Learner Tien
Learner Tien (ATP 20) gewinnt das Geneva Open. Der amerikanische Nachwuchsspieler setzt sich 3:6, 6:3, 7:5 gegen den Argentinier Mariano Navone (ATP 42) durch.

Der 20-jährige Linkshänder tritt in der Siegerliste von Genf die Nachfolge der Legende Novak Djokovic an, der im vergangenen Jahr seinen 100. Titel auf der ATP Tour geholt hatte. Mit 20 Jahren feierte Learner Tien seinen zweiten Titel auf der Tour, nachdem er im November in Metz auf Hartplatz in der Halle den ersten Titel geholt hatte. (nih/sda)


Celtic Glasgow zum 43. Mal schottischer Cupsieger
Celtic Glasgow gewinnt eine Woche nach der Meisterschaft auch den Cup. Das Team von Trainer Martin O'Neill setzt sich im Final gegen den Zweitligisten Dunfermline mit 3:1 durch. Dunfermline hatte sich unter anderem dank eines Erfolgs gegen den letztjährigen Cupsieger Aberdeen für den Final qualifiziert.

Im Glasgower Hampden Park trafen der Japaner Daizen Maeda, der Belgier Arne Engels und der Nigerianer Kelechi Iheanacho, bevor dem Aussenseiter in der Schlussviertelstunde der Ehrentreffer gelang.

In den letzten 15 Jahren gingen 30 von 45 nationalen Titeln (Meisterschaft, Cup und Ligacup) an Rekordchampion Celtic Glasgow, das nun bei 43 Cupsiegen und 56 Meistertiteln steht. Der Erzrivale Rangers hat 34 Cupsiege und 55 Meistertitel. (nih/sda)
Zwei Emmentaler dominieren am Oberaargauischen
Der Emmentaler Michael Moser aus Biglen gewinnt in Niederbipp das Oberaargauer Gauverbands-Schwingfest. Im Schlussgang gewinnt Moser gegen Fabio Hiltbrunner aus Schmidigen-Mühleweg. Moser siegte am Oberaargauischen zum zweiten Mal hintereinander. Er feierte seinen fünften Sieg an einem Kranzfest.

Im Schlussgang zwischen den beiden 21-Jährigen fiel die Entscheidung nach zweieinhalb Minuten. Moser warf Hiltbrunner mit Kurz-Lätz ins Sägemehl und drückte ihn am Boden auf die Schulterblätter. Im fünften Gang hatte Michael Moser, der Sieger zweier Teilverbandsfeste in der letzten Saison (Nordostschweiz, Berner Kantonales), auch erstmals Curdin Orlik besiegen können. (nih/sda)
Vingegaard mit drittem Etappensieg zur Maglia Rosa
Jonas Vingegaard macht in der schweren Bergetappe im Aostatal einen wichtigen Schritt Richtung seines ersten Giro-Triumphs. Der Däne übernimmt mit seinem dritten Etappensieg das Leadertrikot von Afonso Eulalio.

In der ersten klassischen Hochgebirgsetappe liess Vingegaard keinen Zweifel daran, dass der Gesamtsieg an dieser Italien-Rundfahrt nur über ihn führt. Den ganzen Tag über ging es bergauf und bergab. Auf nur 133 km mussten die Fahrer nicht weniger als 4350 Höhenmeter bewältigen. Im 16,5 km langen Schlussanstieg nach Pila konnte Vingegaard dann keiner mehr folgen. Das Ziel der 14. Etappe auf knapp 1800 Metern über Meer erreichte der Captain des Teams Visma Lease-a-Bike 49 Sekunden vor dem zweitplatzierten Österreicher Felix Gall.

Eulalio verlor bis ins Ziel 2:46 Minuten auf den Dänen, verteidigte aber immerhin Rang 2 im Gesamtklassement. Sein Rückstand beträgt nun 2:26 Minuten. Als Gesamtdritter folgt Gall mit 2:50 Minuten Rückstand. (nih/sda)


Wieder neuer Gegner für Stan Wawrinka
Wie vor einer Woche in Genf trifft Stan Wawrinka in Roland-Garros auf einen Lucky Loser. Arthur Fils (ATP 19) zieht sich am Samstag aus dem Turnier zurück. Stattdessen trifft Wawrinka am Montag auf Jesper de Jong (ATP 109).

Stan Wawrinka wird sich über diese Planänderung sicher nicht beschweren – auch wenn nun nicht mehr sicher ist, dass der 40-jährige Waadtländer auf dem Court Central, dem Court Philippe Chatrier, spielen kann.

Gegen Jesper de Jong (25) winkt Stan Wawrinka ein Sieg. Wawrinka ist als Nummer 119 der Welt zwar zehn Plätze schlechter klassiert als De Jong, der Niederländer hat in diesem Jahr aber noch an keinem ATP-Turnier eine Runde überstanden. Seine beste Klassierung in der Weltrangliste war Platz 71. (nih/sda)
Joseph und Kambundji in China im Fahrplan
Jason Joseph und Ditaji Kambundji verbessern am zweiten Diamond-League-Meeting der Saison im chinesischen Xiamen wie angepeilt ihre Saisonbestleistungen.

Joseph lief über die 110 m Hürden in 13,24 Sekunden ein. Die Weltmeisterin Kambundji belegte im 100-m-Hürdenrennen in 12,62 Sekunden den 5. Platz. Joceline Wind, die dritte Schweizerin im Teilnehmerfeld am Meeting in China, klassierte sich über die 1500 m in 4:01,41 Minuten auf dem 10. Platz. (nih/sda)
Nils Reichmuth in Chiles Nationalteam
Nils Reichmuth steht vor seinem Debüt für die chilenische Nationalmannschaft. Der 24-jährige Mittelfeldspieler des FC Thun wurde von Nationalcoach Nicolas Cordova für den anstehenden Zusammenzug aufgeboten.

Chile ist das Heimatland von Reichmuths Mutter. Beim FC Thun gehörte der ehemalige Junior des FC Zürich und Schweizer U-Nationalspieler in der Meistersaison zum Stammpersonal. In 32 Ligaspielen erzielte er vier Tore und bereitete drei vor.

Chile testet am 6. und 9. Juni gegen die WM-Teilnehmer Portugal und DR Kongo. Selbst haben die Südamerikaner die Qualifikation für die Endrunde 2026 in den USA, Kanada und Mexiko als Zehnter und Letzter der CONMEBOL-Qualifikation deutlich verpasst. (nih/sda)
Nicole Koller und Dario Lillo auf dem Short-Track-Podest
Auch bei der zweiten Station im Mountainbike-Weltcup schaffen es zwei Schweizer im Short Track auf das Podest. Nicole Koller und Dario Lillo werden in Nove Mesto Dritte.

Koller musste sich im tschechischen Mountainbike-Mekka im Sprint des Kurzformats nur der Niederländerin Puck Pieterse und der Österreicherin Laura Stigger geschlagen geben. Lillo, der Sieger beim Auftakt vor drei Wochen in Südkorea, hatte knapp das Nachsehen gegen den Franzosen Mathis Azzaro und den britischen Weltmeister Tom Pidcock.

Mit Sina Frei (5.), der Zweifachsiegerin von Yongpyong, und Ronja Blöchlinger (6.) klassierten sich zwei weitere Schweizerinnen in den Top 6. Zweitbester Schweizer bei den Männern war Lars Forster im 11. Rang, gefolgt von Filippo Colombo (13.) und Fabio Püntener (15.). (nih/sda)


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