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Saibene in Bielefeld entlassen +++ Pascal Meier MVP der Unihockey-WM

Die wichtigsten Kurznews aus der weiten Welt des Sports.



Bielefeld entlässt Saibene

Arminia Bielefeld trennt sich per sofort von Trainer Jeff Saibene. Dem früheren Super-League-Coach wird beim Klub aus der 2. Bundesliga eine Serie von zehn sieglosen Spielen zum Verhängnis. Das 1:1-Unentschieden am Sonntag gegen den Tabellenvorletzten SV Sandhausen brachte das Fass zum Überlaufen. Bielefeld ist nur auf Rang 14, der Vorsprung auf die Abstiegsplätze beträgt lediglich vier Punkte.

Saibene war im März 2017 von Thun nach Bielefeld gewechselt und hatte den Verein vor dem Abstieg gerettet. Die letzte Saison schloss die Arminia im 4. Rang ab. (ram/sda)

ARCHIV - ZUR MELDUNG DASS JEFF SAIBENE DEN FC THUN VERLAESST STELLEN WIR IHNEN DIESES ARCHIVBILD ZUR VERFUEGUNG - Thun's Trainer Jeff Saibene, im Fussball Super League Spiel zwischen dem FC St. Gallen und dem FC Thun, am Sonntag, 30. Oktober 2016, im Kybunpark in St. Gallen. (KEYSTONE/Gian Ehrenzeller)

Bild: KEYSTONE

Pascal Meier als MVP der WM geehrt

Pascal Meier wurde eine grosse Ehre zuteil. Der Torhüter der Unihockey-Nationalmannschaft wurde als erster Schweizer zum MVP und zum besten Goalie der WM 2018 in Prag gewählt. Neben dem Keeper von NLA-Leader Grasshoppers schafften es die schwedischen Verteidiger Emil Johansson und Robin Nilsberth sowie im Sturm der Tscheche Adam Delong, der Finne Joonas Pylsy und der Schwede Kim Nilsson (die letzten beiden mit Vergangenheit in der NLA) ins Allstar-Team.

Der 28-Jährige Meier liess die Schweiz mit zahlreichen starken Paraden im Halbfinal gegen Rekord-Weltmeister Schweden lange am grossen Coup schnuppern. Letztlich verpassten die Schweizer den zweiten Finaleinzug nach 1998 erst im Penaltyschiessen. Mit einem Sieg gegen Gastgeber Tschechien im Spiel um Platz 3 sicherten sie sich die Bronzemedaille. (zap/sda)

Pascal Meier (Schweiz) wehrt ab, waehrend dem Halbfinalspiel Schweden gegen Schweiz, Unihockey Weltmeisterschaft der Herren 2018, 8. Dezember 2018, O2-Arena, in Prag, Tschechien (Keystone / Fabian Trees).

Bild: KEYSTONE

Goalie ohne Selbstvertrauen

Wir kennen weder Liga, noch Spielstand, noch Goalie. Aber was er macht, zeugt nicht von grosser Überzeugung in die eigenen Fähigkeiten. Als gleich drei Gegenspieler ohne Verteidiger im Weg auf sein Tor zustürmen, verschiebt er einfach sein Tor. Der Goalie nimmt eine Zwei-Minuten-Strafe in Kauf – offenbar sieht er im Boxplay eine grössere Chance, keinen Treffer zu kassieren, als in dieser Situation. Weshalb die Gegner den Torhüter für diese grobe Unsportlichkeit nicht einmal ein bisschen körperlich angehen, bleibt ihr Geheimnis. (ram)

Auch in Grün siegt Davos zu Hause nicht

Der HC Davos verlor gegen den EV Zug 3:4 und kassierte die 10. Heimniederlage in Folge. Während die Bündner auch nach dem vierten Spiel unter Interimstrainer Michel Riesen auf den ersten Sieg warten, gewannen die Zentralschweizer zum vierten Mal hintereinander.

Matchwinner der Zuger war der 20-jährige Yannick Zehnder, der zum 1:0 (7.) und 3:1 (35.) erfolgreich war. Den zweiten Treffer erzielte er im Powerplay, nachdem die Gäste zuvor während der gleichen Davoser Strafe das 1:2 durch Marc Wieser (34.) erhalten hatten. Zehnder ist ein Eigengewächs des EVZ und hat den Vertrag gerade erst um zwei Jahre bis 2021 verlängert. In den ersten 59 Partien in der höchsten Schweizer Liga hatte er fünfmal getroffen. Auch das 2:0 (31.) schoss mit Fabian Schnyder ein Spieler der vierten Linie der Zentralschweizer.

Zwar steigerte sich der HCD, der zu Gunsten schwerkranker Kinder in grünen Trikots antrat, deutlich im Vergleich zur 0:2-Niederlage am Samstag in Zug. Insgesamt aber ging der Erfolg der Gäste in Ordnung. Das am Ende entscheidende 4:1 von Reto Suri (47.), der zweite Shorthander der Begegnung, muss der Davoser Marc Wieser auf seine Kappe nehmen, verlor er doch den Puck unmittelbar vor dem eigenen Tor.

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Die Highlights der Partie. Video: YouTube/MySports

Das Telegramm:

Davos - Zug 3:4 (0:1, 1:2, 1:2)
4703 Zuschauer. - SR Salonen/Kaukokari, Altmann/Stuber.
Tore: 7. Thiry (Schnyder, Zehnder) 0:1. 31. Schnyder (Diaz, Stadler) 0:2. 34. (33:36) Marc Wieser (Lindgren/Ausschluss Jung!) 1:2. 35. (34:38) Zehnder (Diaz, Senteler/Ausschluss Jung) 1:3. 47. Suri (Ausschluss Simion!) 1:4. 50. Marc Wieser (Dino Wieser, Bachofner) 2:4. 57. Marc Wieser (Bader, Heldner) 3:4.
Strafen: 3mal 2 plus 10 Minuten (Jung) gegen Davos, 4mal 2 Minuten gegen Zug.

Finnland verteidigt WM-Titel

Im Final der Unihockey-Weltmeisterschaft verteidigte Finnland seinen Titel von 2016 erfolgreich. Das Team des ehemaligen Schweizer Nationaltrainers Petteri Nykky setzte sich gegen den achtfachen Champion Schweden vor der WM-Rekordkulisse von 16'276 Zuschauern 6:3 durch. Für Finnland ist es der vierte WM-Titel nach 2008, 2010 und 2016. Schon bei den Triumphen 2008 und 2010 war Nykky der Trainer. (sda)

Häcki und Gasparin in den Top 20

Nach Benjamin Weger überzeugten beim Biathlon-Weltcup im slowenischen Pokljuka auch die Schweizer Frauen. Lena Häcki machte trotz zwei Schiessfehlern 20 Plätze gut und kam als 13. ins Ziel. Etwas dahinter folgte Elisa Gasparin im 18. Rang. Sie musste zwar nur eine Strafrunde absolvieren, verlor aber in der Loipe zu viel Zeit.

An der Spitze verteidigten Kaisa Mäkäräinen und Dorothea Wierer die Plätze 1 und 2 mit makellosen Schiessleistungen. Die 35-jährige Finnin triumphierte im Weltcup zum 25. Mal. (pre/sda)

epa07217550 Lena Haecki of Switzerland takes aim at the shooting range during the women's 7.5km Sprint race of the Biathlon World Cup at Pokljuka Mount, Slovenia, 08 December 2018.  EPA/ANTONIO BAT

Bild: EPA/EPA

Unihockey-Nati holt WM-Bronze

Die Schweizer Unihockey-Nationalmannschaft der Männer sicherte sich an der WM in Prag wie vor zwei Jahren in Lettland die Bronzemedaille. Nach der bitteren Halbfinal-Niederlage gegen Schweden im Penaltyschiessen gewann das Team von Trainer David Jansson das Spiel um Platz 3 gegen Gastgeber Tschechien 4:2.

Die Schweizer zeigten sich vom Dämpfer am Vorabend gegen Schweden gut erholt. Vor 16'112 Zuschauern gingen sie in der ersten Viertelstunde mit zwei Treffern in Führung. Den Vorsprung gaben sie zwar zwischenzeitlich noch einmal aus der Hand, nach dem 3:2 durch Tim Braillard kurz vor Ende des zweiten Drittels liessen sie in der Defensive nichts mehr zu. Für die Schweiz ist es an der zwölften WM die siebte Bronzemedaille. Mit zwei Ausnahmen beendete sie sämtliche Turniere mit dem Spiel um Platz 3. 1998 wurde sie Zweite, 1996 scheiterte sie vorzeitig.

Das Telegramm:

Tschechien - Schweiz 2:4 (1:2, 1:1, 0:1)
O2 Arena, Prag. - 16'112 Zuschauer. - SR Söderman/Boström (SWE).
Tore: 9. Känzig (Hofbauer) 0:1. 14. Eigentor 0:2. 19. Rypar (Garcar) 1:2. 34. Ondrusek (Doza) 2:2. 40. Braillard (Mendelin) 2:3. 47. Riedi (Braillard) 2:4.
Strafen: Je 2-mal 2 Minuten.
Tschechien: Soucek; Kisugite, Nemecek; Prazan, Veltsmid; Garcar, Suchanek; Bauer; Curney, Jendrisak, Sebek; Delong, Doza, Ondrusek; Benes, Langer, Rypar; Krbec, Tomasik.
Schweiz: Pascal Meier; Bischofberger, Heller; Graf, Berry; Bürki, Conrad; Camenisch; Maurer, Christoph Meier, Mendelin; Riedi, Braillard, Laely; Känzig, Zaugg, Hofbauer; Rüegger, Hartmann.
Bemerkungen: Tschechien ab der 57. phasenweise ohne Torhüter. Doza und Riedi als beste Spieler ausgezeichnet. Christoph Meier für 50. Länderspiel geehrt. (pre/sda)

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