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Schweizer Sieg am Race Across America +++ Wawrinka – Murray in Eastbourne

Die wichtigsten Kurznews aus der weiten Welt des Sports.

23.06.18, 15:35


Gigantenduell in Eastbourne

Die Auslosung des Wimbledon-Vorbereitungsturniers in Eastbourne brachte einen Knüller. In der Startrunde treffen mit Stan Wawrinka und Andy Murray zwei Grand-Slam-Sieger aufeinander. Beide kämpfen sich von einer Verletzung zurück und wurden für das Rasenturnier mit einer Wildcard ausgestattet. (ram)

Schweizer Triumph am Race Across America

Nicole Reist aus Winterthur erweist sich beim Race Across America als die zäheste Radfahrerin. Als Dritte hinter zwei Männern pedalt sie sogar aufs Overall-Podest. 9 Tage, 23 Stunden und 57 Minuten – das ist die äusserst beeindruckende Fahrzeit von Reist am Extrem-Radrennen, das über 4941 Kilometer und 53'400 Höhenmeter von der amerikanischen West- an die Ostküste führte.

Reist absolvierte das Nonstop-Rennen mit einer Durchschnittsgeschwindigkeit 20,58 km/h. Die Zürcherin stand in der 37-jährigen Geschichte des Rennens als zweite Frau überhaupt und als erste seit 25 Jahren auf dem Overall-Podium der Solofahrer. Zuvor hatte Österreichs Extrem-Radsportler Christoph Strasser die Härteprüfung zum fünften Mal als Sieger beendet. Damit zog er mit dem slowenischen Rekordsieger Jure Robic gleich. Der 35-jährige Strasser bewältigte die Prüfung in 8 Tagen, 1 Stunde und 23 Minuten. Dabei sass er bei zwölf Stopps nur insgesamt 8:18 Stunden nicht auf dem Rad. (ram/sda)

Die Sieger: Strasser (links) und Reist. bild: stefan zürrer

Mauresmo übernimmt Frankreichs Davis-Cup-Team

Als erste Frau übernimmt Amélie Mauresmo das Captain-Amt bei Frankreichs Davis-Cup-Team. Die ehemalige Nummer 1 und Trainerin von Andy Murray folgt im kommenden Jahr auf Yannick Noah. Die 38-jährige Mauresmo hatte von 2012 bis 2016 bereits Frankreichs Fed-Cup-Equipe geleitet.

Das Frauen-Team, derzeit ebenfalls unter der Führung von Noah, übernimmt ab kommendem Jahr Julien Benneteau, der nach dem US-Open 2017 zurückgetreten ist. (sda/reu/qae)

Bild: AP/AP

Murray spielt in Eastbourne

Andy Murray, der in dieser Woche beim Turnier im Queen's Club in London nach fast einjähriger Verletzungspause sein Comeback gab, wird in der kommenden Woche dank einer Wildcard beim Rasen-Event in Eastbourne spielen.

Murray hatte sein erstes Match nach seiner Rückkehr gegen den Australier Nick Kyrgios in drei Sätzen verloren. Dennoch war er zufrieden mit seiner Leistung. Die ehemalige Nummer 1 der Welt hatte seit Juli 2017 pausiert und sich Anfang dieses Jahres einer Hüftoperation unterziehen müssen. Murray will unbedingt in Wimbledon dabei sein. Das dritte Grand-Slam-Turnier der Tennis-Saison beginnt am 2. Juli. (sda/dpa/qae)

Bild: EPA/EPA

Rasmus Dahlin der Nachfolger von Nico Hischier

Wie erwartet ziehen die Buffalo Sabres beim NHL-Draft den schwedischen Verteidiger Rasmus Dahlin von Frölunda als Nummer 1. Der 18-Jährige ist somit der Nachfolger des Wallisers Nico Hischier.

In der ersten Rundes des Draft in Dallas wurde diesmal kein Schweizer gezogen. Für die Nachwuchsspieler, deren Name bisher nicht fiel, besteht am Samstagabend eine weitere Chance, von einem der 31 NHL-Teams gewählt zu werden. Die Runden zwei bis sieben werden ebenfalls im texanischen Dallas abgehalten. (sda/qae)

Bild: AP/FR171389 AP

Djokovic stösst in 800er-Klub vor

Novak Djokovic stösst nach seinem 7:5, 6:1-Sieg gegen den Franzosen Adrian Mannarino im Viertelfinal des Rasenturniers im Londoner Queen's Club in einen illustren Kreis vor. Als erst zehnter Spieler der Geschichte hat der 31-jährige Serbe nun 800 Siege auf der Habenseite stehen. Neben Djokovic haben mit Roger Federer (1156 Siege) und Rafael Nadal (903) zwei weitere noch aktive Spieler mehr als 800 Siege auf der Tour gefeiert.

Djokovic fehlt noch ein Sieg, um mit dem Schweden Stefan Edberg gleichzuziehen. Diesen möchte er im Halbfinal in London gegen Jérémy Chardy (ATP 61) feiern. Die Zeichen dafür stehen gut: In zehn Partien gegen den gleichaltrigen Franzosen hat Djokovic noch nie einen Satz abgegeben. (pre/sda)

Bestzeit für Hamilton bei Rückkehr nach Frankreich

Lewis Hamilton im Mercedes fährt in Le Castellet zum Auftakt des ersten Grand Prix von Frankreich seit zehn Jahren zweimal die beste Rundenzeit. Hamilton war auf seiner besten Runde im zweiten Training sieben Zehntel schneller als der zweitplatzierte Daniel Ricciardo im Red Bull, lag aber über der Zeit, die er in der ersten Session erreicht hatte.

Die Equipe Alfa Romeo Sauber war im zweiten Training nur mit Charles Leclerc am Start. Marcus Ericsson war nach einem Unfall kurz vor Schluss der ersten Einheit zum Zuschauen gezwungen. Weil das Auto nach dem Aufprall in der Streckenbegrenzung wegen auslaufendem Öl Feuer gefangen hatte, waren umfangreiche Arbeiten nötig, die entsprechend viel Zeit benötigten. Im ersten Training hatte Ericsson unmittelbar hinter Leclerc Platz 14 belegt. (ram/sda)

Bild: Ap

Meistertrainer Trotz zu den Islanders

Die New York Islanders sichern sich die Dienste von NHL-Meistertrainer Barry Trotz. Der 55-Jährige erhielt einen Fünfjahresvertrag. Trotz stand die letzten vier Jahre bei den Washington Capitals hinter der Bank und feierte mit dem Team aus der US-Hauptstadt in der abgelaufenen Saison den ersten Stanley-Cup-Titel seiner Karriere. Die Islanders hatten in den letzten beiden Saisons die Playoffs verpasst. (ram/sda/dpa/reu)

Wawrinka in Eastbourne am Start

Stan Wawrinka hat sich kurzfristig dazu entschieden, am Rasenturnier von Eastbourne teilzunehmen. Der dreifache Grand-Slam-Sieger, der nach seiner Knieverletzung in der Weltrangliste auf Position 261 abgerutscht ist, erhielt von den Turnierorganisatoren eine Wildcard. Wawrinka hatte dem Event zuletzt 2007 beigewohnt, als das Rasenturnier allerdings noch in Nottingham ausgetragen wurde. Damals unterlag der Romand dem Kroaten Ivo Karlovic in der ersten Runde in zwei Sätzen.

Der 33-Jährige benötigt Spielpraxis, um sich seinem besten Tennis wieder anzunähern – auch im Hinblick auf das Grand-Slam-Turnier von Wimbledon, das in weniger als zwei Wochen startet. Gesundheitlich fühlt sich Wawrinka bereits wieder auf der Höhe: «Ich bin fit genug, um mein bestes Tennis zu zeigen», erklärte er auf der Turnier-Website. Er freue sich darauf, bald auch wieder bei den wichtigen Punkten in den Spielen mental voll bereit zu sein.

Am Mittwoch war Wawrinka beim Rasenturnier im Queen's Club in London trotz ansprechender Leistung in der 2. Runde am Amerikaner Sam Querrey (ATP 13) 5:7, 7:6, 1:6 gescheitert. (pre/sda)

Bild: AP/PA

England – Schweiz in Leicester

Das Schweizer Nationalteam kennt nunmehr den Austragungsort seines zweites Länderspiels nach der WM. Der englische Verband trägt die Testpartie vom Dienstag, 11. September, mit Spielbeginn um 21 Uhr in Leicester aus.

Das Datum ist eines von zwei freien Zeitfenstern im Kalender der neu eingeführten UEFA Nations League. Die beiden Partien gegen Island und in Belgien finden am 8. September (18.00 Uhr in St. Gallen) und am 12. Oktober (20.45 Uhr, Spielort noch offen) statt. (abu/sda)

Albasini nicht an der Tour de France

Michael Albasini ist von seinem Team Mitchelton-Scott zum ersten Mal seit 2011 nicht für die Tour de France (7. bis 29. Juli) aufgeboten worden. Die Nicht-Nomination des 37-jährigen Thurgauers kommt allerdings nicht überraschend, nachdem er im Frühling von einer Viruserkrankung zurückgeworfen worden ist und seine Form erst Ende Mai wieder gefunden hat.

Weil er in Frankreich nicht dabei ist, dürfte Albasini dafür an der Vuelta (ab 25. August) teilnehmen. Zuvor steht noch ein Start an der EM in Glasgow (12. August) in seinem Rennprogramm. (abu/sda)

Bild: KEYSTONE

Spielsperren gegen Pettersson bestätigt

Der Schwede Fredrik Pettersson von Meister ZSC Lions bleibt für die ersten fünf Spiele der neuen Saison gesperrt. Das Sportgericht des Schweizer Eishockey-Verbandes hat die Berufung des Vereins abgewiesen.

Mit dem Entscheid stützt das Verbandssportgericht das erstinstanzliche Urteil des Einzelrichters für Disziplinarsachen Leistungssport. Im ordentlichen Verfahren vom 5. Mai wurde Pettersson für sechs Spiele gesperrt.

Eine Partie hat Pettersson bereits ausgesetzt, nämlich im siebenten und entscheidenden Playoff-Final-Spiel in Lugano. Somit ist er für die ersten fünf Spiele in der am 21. September beginnenden Meisterschaft suspendiert.

Pettersson war für ein Foul im zweitletzten Playoff-Finalspiel belangt worden. In jener Partie im Hallenstadion hatte er kurz vor Schluss Luganos Playoff-Topskorer Maxim Lapierre von hinten gecheckt. Der Kanadier blieb bei der Attacke unverletzt. (zap/sda)

Bild: KEYSTONE

Taylor Hall zum MVP der NHL gekürt

Nico Hischiers Teamkollege Taylor Hall wird zum wertvollsten Spieler der National Hockey League gewählt. Er ist der erste Spieler der New Jersey Devils, dem diese Ehre zuteil wird.

Hall war in der abgelaufenen Qualifikation der besten Liga der Welt mit 39 Toren und 54 Assists der sechstbeste Skorer. Er setzte sich in der Wahl knapp gegen Nathan McKinnon (Colorado Avalanche) durch.

Zum besten Verteidiger wurde Victor Hedman von den Tampa Bay Lightning gekürt. Der Berner Roman Josi belegte den 7. Platz. Dessen Teamkollege bei den Nashville Predators, Pekka Rinne, erhielt die Auszeichnung als bester Goalie. Bester Rookie ist Mathew Barzal, der 85 Punkte für die New York Islanders erzielte. Der Nummer-1-Draft Nico Hischier erreichte wie Josi Rang 7. Die Ehrungen wurden an der Gala der NHL in Las Vegas vorgenommen. (zap/sda)

Wawrinka in London ausgeschieden

Stan Wawrinka ist in der 2. Runde des Rasenturniers im Londoner Queen's Club ausgeschieden. Er verlor gegen den Weltranglisten-13. Sam Querrey 5:7, 7:6, 1:6. Im ersten Satz vergab der Waadtländer beim Stand von 5:4 und Aufschlag des als Nummer 5 gesetzten Amerikaners nicht weniger als sieben Satzbälle. Den zweiten Durchgang holte sich Wawrinka, der in der Weltrangliste nur noch die 261. Position einnimmt, im Tiebreak mit 7:3. (abu/sda)

Bild: AP/AP

Nordischer Gegner für St.Gallen

Der FC St.Gallen wird es in seinem ersten Europacup-Spiel seit 2003 mit einem Gegner aus dem hohen Norden zu tun bekommen. Die Ostschweizer treffen in der 2. Qualifikationsrunde der Europa League entweder auf die Isländer von IBV Vestmannäyjar oder die Norweger von Sarpsborg. Das Hinspiel am 26. Juli findet in St.Gallen statt, das Rückspiel am 2. August auswärts. (abu/sda)

Bild: KEYSTONE

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Charly Otherman, 5.5.2017
Watson kann nicht nur lustig! Auch für Deutsche (wie mich) ein Muss, obwohl ich das schweizerische nicht immer verstehe.

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