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UEFA nominiert Modric, Ronaldo und Salah +++ Tsonga gibt Forfait fürs US Open

Die wichtigsten Kurznews aus der weiten Welt des Sports.

20.08.18, 17:16


Tsonga gibt Forfait fürs US Open

Der französische Tennisprofi Jo-Wilfried Tsonga (ATP 64) gab für das vom 27. August bis zum 9. September stattfindende US Open Forfait. Der in der Waadt wohnhafte 33-Jährige muss aus gesundheitlichen Gründen auf das Grand-Slam-Turnier in New York verzichten.

Seit Mitte Februar bestritt Tsonga keinen Ernstkampf mehr, im April musste er sich einer Meniskus-Operation im linken Knie unterziehen. Der Australian-Open-Finalist von 2008 hofft, dass er noch vor dem Saisonende auf die Tour zurückkehren kann. (pre/sda)

Modric, Ronaldo oder Salah – wer wird Europas Fussballer des Jahres?

Mit dem kroatischen WM-Finalisten Luka Modric und dem Portugiesen Cristiano Ronaldo stehen zwei Champions-League-Sieger der letzten Saison mit Real Madrid unter den besten drei der Wahl zum Fussballer des Jahres. Ergänzt wird das Duo auf der von der UEFA veröffentlichten Liste vom ehemaligen Basel-Stürmer Mohamed Salah.

Der Sieger wird im Rahmen der Auslosung der Gruppenphase der Königsklasse am 30. August gekürt. Die Wähler sind die Trainer der Champions-League- und Europa-League-Teilnehmer sowie ausgewählte Journalisten. (pre/sda)

Vier Japaner von Asien-Spielen ausgeschlossen

Weil sie Sex mit Prostituierten hatten, sind vier japanische Basketballer von den laufenden Asien-Spielen ausgeschlossen worden. Japans Olympisches Komitee schickte Yuya Nagayoshi, Takuya Hashimoto, Takuma Sato und Keita Imamura am Montag nach Hause.

Mit ihrem Verhalten hätten sie gegen die Regeln des Komitees verstossen, sagte Delegationschef Yasuhiro Yamashita in der indonesischen Hauptstadt Jakarta und entschuldigte sich «aus tiefstem Herzen» für den Vorfall. (ram/sda/dpa)

Four Japanese basketball players arrive at Jakarta airport Monday, Aug. 20, 2018. They were kicked off their Asian Games team and sent home Monday after delegation head Yasuhiro Yamashita said they

Bild: AP/Kyodo News

Wawrinka macht 50 Plätze gut

Stan Wawrinka rückt in der Weltrangliste weiter vorwärts. Dank der Viertelfinal-Qualifikation letzte Woche in Cincinnati ist er nun auf Platz 101 klassiert, 50 Ränge besser als in der Vorwoche. Seit Anfang Monat hat Wawrinka im ATP-Ranking fast 100 Plätze gut gemacht. Bis Ende Jahr hat der 33-jährige, dreifache Major-Sieger keine Punkte zu verteidigen, da er die zweite Hälfte der letzten Saison verletzungsbedingt verpasste.

Roger Federer verkürzte als Zweiter den Rückstand auf Rafael Nadal und hat damit die Chance, nach dem US Open wieder die Nummer 1 zu sein. Dafür müsste er das Turnier gewinnen und Nadal gleichzeitig nicht über die Viertelfinals hinaus kommen. Novak Djokovic, Anfang Juli noch ausserhalb der Top 20 klassiert, wird nach dem Turniersieg in Cincinnati auf Platz 6 geführt. (ram/sda)

Stan Wawrinka, of Switzerland, reacts during a match against Roger Federer, of Switzerland, in the quarterfinals of the Western & Southern Open tennis tournament, Friday, Aug. 17, 2018, in Mason, Ohio. (AP Photo/John Minchillo)

Bild: AP

Buemi in Silverstone disqualifiziert

Sébastien Buemi wurde der Sieg beim 6-Stunden-Rennen in Silverstone nachträglich aberkannt. Der Schweizer und seine Teamkollegen Fernando Alonso und Kazuki Nakajima hatten auch das dritte für die Langstrecken-WM zählende Saisonrennen dominiert. Ihr Toyota war in Silverstone aber nicht konform mit den Vorschriften.

Auch der zweite Toyota, der wie in den ersten zwei Rennen den 2. Platz belegt hatte, wurde aus den gleichen Gründen disqualifiziert. Den Sieg erbte das Schweizer Team Rebellion R13 mit dem Genfer Mathias Beche, dem Franzosen Thomas Laurent und dem Amerikaner Gustavo Menezes. (ram/sda)

Drivers of the Toyota TS050 Hybrid No8 of the Toyota Gazoo Racing Team Sebastien Buemi of Switzerland, center, Fernando Alonso of Spain, left, and Kazuki Nakajima of Japan, right, celebrate with their trophy after winning the 86th 24-hour Le Mans endurance race, in Le Mans, western France, Sunday, June 17, 2018. (AP Photo/Thibault Camus)

Bild: AP

Heusler wird nicht SFV-Präsident

Der vom «Blick» zum Kronfavoriten geschriebene Bernhard Heusler will nicht Präsident des Schweizerischen Fussballverbands werden. Er erteilt der Idee eine Abfuhr und sagt in der Zeitung: «Ich habe zu dieser Frage in den letzten Tagen viele Gespräche in meinem Umfeld geführt. Und bin zum Schluss gekommen, dass so etwas derzeit für mich keine Option ist.»

SFV-Präsident Peter Gilliéron steht wie die gesamte Führung des Verbands in der Kritik. Es scheint vorstellbar, dass er auf eine Wiederwahl verzichtet, um einen Neuaufbau zu ermöglichen. Heusler hatte während Jahren mit grossem Erfolg den FC Basel präsidiert, ehe er das Amt vor einem Jahr abgab. (ram)

Der Praesident des FC Basel 1893 Bernhard Heusler jubelt waehrend dem letzten Fussball Meisterschaftsspiel der Super League der Saison 2016/17 im Stadion St. Jakob-Park in Basel, am Freitag, 2. Juni 2017. (KEYSTONE/Georgios Kefalas)

Bild: KEYSTONE

Real rehabilitiert sich gegen Getafe

Real Madrid ist ohne Probleme in die spanische Meisterschaft gestartet. Der Champions-League-Sieger gewann in der 1. Runde daheim gegen Getafe 2:0. Mit der 2:4-Niederlage im europäischen Supercup gegen Atletico Madrid hatte Julen Lopetegui denkbar schlecht als Trainer von Real Madrid debütiert. Sein erstes Heimspiel verlief angenehmer.

Getafe beschränkt sich aufs Verteidigen, und Real Madrid hatte keine Probleme das Geschehen zu kontrollieren. Daniel Carvajal schoss nach 20 Minuten das 1:0, Gareth Bale doppelte sechs Minuten nach der Pause nach. (pre/sda)

Das 1:0 durch Carvajal. Video: streamable

Das 2:0 durch Bale. Video: streamable

Telegramm:

Real Madrid - Getafe 2:0 (1:0)
48'446 Zuschauer.
Tore: 20. Carvajal 1:0. 51. Bale 2:0.

Inter patzt bei Sassuolo – Dzemailis Bologna verliert gegen Djourous SPAL

Das verstärkt und mit grossen Ambitionen in die Saison gestartete Inter Mailand unterliegt zum Serie-A-Auftakt auswärts Sassuolo 0:1. Ein von Domenico Berardi verwandelter Penalty in der 27. Minute entschied die Partie. Die besten Chancen für Inter vergaben der argentinische Topskorer Mauro Icardi und der niederländische Neuzugang Stefan de Vrij, er in der Nachspielzeit. Sassuolo hat nunmehr die letzten vier Partien gegen Inter für sich entschieden. Der frühere Milan-Publikumsliebling Kevin-Prince Boateng, auf diese Saison hin von Eintracht Frankfurt in die Provinz der Emilia-Romagna gezogen, traf nach 66 Minuten für Sassuolo nur den Pfosten.

Enttäuschend verlief der Serie-A-Start für Blerim Dzemaili, der mit Bologna daheim gegen SPAL Ferrara 0:1 unterlag. Der auf diese Saison hin nach Italien gewechselte Johan Djourou kam für SPAL nicht zum Einsatz. Valon Behrami spielte für Udinese in der Schlussphase einige Minuten lang. Das 2:2 bei Parma, das sich mit drei Aufstiegen in Folge zurück in die Serie A befördert hat, stand zum Zeitpunkt der Einwechslung des früheren Schweizer Internationalen schon fest. (pre/sda)

epa06959149 Sassuolo's Domenico Berardi (C) scores the 1-0 lead from the penalty spot against Inter's goalkeeper Samir Handanovic (R) during the Italian Serie A soccer match between US Sassuolo Calcio and Inter Milan in Reggio Emilia, Italy, 19 August 2018.  EPA/SERENA CAMPANINI

Bild: EPA/ANSA

Telegramme:

Bologna - SPAL Ferrara 0:1 (0:0)
21'158 Zuschauer.
Tor: 71. Kurtic 0:1.
Bemerkungen: Bologna mit Dzemaili. SPAL ohne Djourou (Ersatz). 90. Gelb-Rote Karte gegen Nagy (Bologna).

Parma - Udinese 2:2 (1:0)
13'141 Zuschauer.
Tore: 43. Inglese 1:0. 59. Barilla 2:0. 65. Rodrigo De Paul (Handspenalty) 2:1. 69. Fofana 2:2.
Bemerkung: Udinese mit Behrami (ab 88.).

Sassuolo - Inter Mailand 1:0 (1:0)
20'000 Zuschauer.
Tor: 27. Berardi (Foulpenalty) 1:0. (pre/sda)

Marseille kassiert Klatsche im Süd-Derby

In der Ligue 1 legen die beiden Aufsteiger einen perfekten Start hin. Wie Reims steht auch Nîmes nach dem 3:1-Heimsieg gegen Olympique Marseille in der 2. Runde mit sechs Punkten da. Nîmes feierte in seinem ersten Heimspiel in der Ligue 1 seit über 25 Jahren einen überzeugenden Erfolg gegen Marseille, den Vierten der letzten Saison. Die «Crocodiles» überraschten den Gast zweimal mit hervorragenden Kontern – zum 1:0 in der 34. Minute und zum 2:1 in der 62. Minute.

Marseille hatte durch einen schönen Lob von Florian Thauvin, einer von drei eben gekürten Weltmeistern auf dem Platz, kurz nach der Pause das 1:1 erzielt. Auf den zweiten Rückstand konnte OM aber nicht mehr reagieren und kassierte wie Lyon am Vortag (gegen Reims) am zweiten Spieltag die erste Niederlage. Zudem verlor Marseille seinen Goalie Steve Mandanda. Dieser musste nach dem zweiten Gegentor verletzt ausgewechselt werden. (pre/sda)

Das zwischenzeitliche 1:1 durch Thauvin. Video: streamable

Gelungenes Debüt für Vaclik

Der ehemalige Basler Goalie Tomas Vaclik erlebte ein gelungenes Debüt in der spanischen Meisterschaft. Der nun beim FC Sevilla spielende Tscheche gewann in der 1. Runde der neuen Saison beim Aufsteiger Rayo Vallecano 4:1. Das Gegentor kassierte Vaclik in der 85. Minute vom Penaltypunkt. Drei Treffer erzielte der Portugiese André Silva, der für ein Jahr von der AC Milan ausgeliehen wurde. Für die Mailänder hatte der 26-fache Internationale in 24 Meisterschaftspartien nur zweimal getroffen. (pre/sda)

Der Penalty-Gegentreffer für Vaclik. Video: streamable

Dzeko schiesst die Roma spät zum Startsieg

Die AS Roma startet mit einem knappen Auswärtssieg in die Saison. Bei Torino gewinnt der Scudetto-Mitfavorit dank einem späten Tor von Edin Dzeko 1:0. Der bosnische Stürmer traf in der 89. Minute mit einer Direktabnahme nach einer Flanke des von Ajax Amsterdam neu verpflichteten Justin Kluivert. Zuvor hatte Dzeko zweimal nur den Pfosten getroffen.

Trotz dieser beiden Chancen war der Sieg der Römer durchaus schmeichelhaft. Torino hielt gut mit und erspielte sich durch die Stürmer Iago Falco und Andrea Belotti zwei herausragende Chancen. (pre/sda)

Der Siegtreffer von Dzeko. Video: streamable

Telegramm:

Torino - AS Roma 0:1 (0:0)
20'000 Zuschauer.
Tor: 89. Dzeko 0:1.

Heikle Cup-Aufgaben für Sion, Luzern und Xamax

Die Auslosung der 1/16-Finals im Schweizer Cup vom 15./16. September bescherte dem Spezialisten FC Sion, dem FC Luzern und Aufsteiger Neuchâtel Xamax schwierige Aufgaben gegen Traditionsvereine aus der Challenge League. Vor einem Jahr kehrten die Sittener gefrustet aus Lausanne nach Hause zurück. In den 1/16-Finals waren die Walliser dem unterklassigen Stadt Lausanne Ouchy mit 1:2 nach Verlängerung unterlegen und mussten schon im zweiten Durchgang das Out aus ihrem Lieblings-Wettbewerb akzeptieren. Nur ein Jahr später muss Sion in den 1/16-Finals wieder in Lausanne antreten.

Noch ausgeglichener verliefen die bisherigen sechs Duelle zwischen Servette und Luzern, die ebenfalls Mitte September aufeinander treffen. Beide Teams gewannen dreimal, zuletzt durften die Innerschweizer dreimal jubeln. Vor einem Jahr gewann der FCL, ebenfalls in den 1/16-Finals, knapp mit 1:0. Im dritten Duell zweier Traditionsvereine treffen der FC Aarau und Neuchâtel Xamax aufeinander. Sie standen sich erst zweimal im Cup gegenüber, beide Male siegten die Aargauer. 1984/85 im Final mit 1:0. Walter Iselin erzielte damals den einzigen Treffer für das Team von Trainerlegende Ottmar Hitzfeld. (pre/sda)

Giger triumphiert auf der Schwägalp

Samuel Giger ist der überlegene Sieger des Bergkranzfestes auf der Schwägalp, des Höhepunkts der Schwingersaison. Im Schlussgang siegte der 20-jährige Thurgauer gegen den St. Galler Daniel Bösch. Das Duell zwischen dem nunmehr sechsfachen Saisonsieger Giger und dem Unspunnen-Gewinner von 2011 dauerte länger, als viele erwartet hatten. In der 9. von 12 Minuten brachte Giger den entscheidenden Kurzzug an.

Den Weg zum insgesamt 13. Kranzfestsieg der Karriere und dem zweiten auf der Schwägalp ebnete sich Giger im 5. Gang. Er trat dort gegen den Seeländer Hünen und aktuelle Unspunnensieger Christian Stucki an. Das Duell wurde das Highlight des ganzen Festes. Giger geriet dreimal in arge Bedrängnis, ehe er mit seinem ersten wuchtigen Angriff erfolgreich war. Giger hat in dieser Saison Einmaliges zustande gebracht. Wegen Verletzungspausen konnte er nur an sechs Kranzfesten teilnehmen. Aber er gewann sie alle.

Die weiteren Favoriten Joel Wicki und Schwingerkönig Kilian Wenger hielten sich bis zum 5. Gang im Rennen um den Festsieg. Sie wurden dann jedoch einander zugeteilt. Wicki dominierte den Berner Oberländer wie schon am letztjährigen Unspunnenfest, zum gültigen Resultat reichte es dem jungen Entlebucher jedoch nicht. (pre/sda)

Samuel Giger, braune Hose, gewinnt den Schlussgang und das 19. Schwaegalp Schwingen gegen Daniel Boesch, weisse Hose, beim traditionellen Schwaegalp Schwinget, am Sonntag, 19. August 2018, auf der Schwaegalp in Urnaesch. (KEYSTONE/Melanie Duchene)

Bild: KEYSTONE

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Brikne, 20.7.2017
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