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Sport-News

Chicago verliert trotz zwei Shaqiri-Assists +++ Fans zurück in Chinas Fussballstadien

Die wichtigsten Kurznews aus der weiten Welt des Sports.
29.05.2022, 11:59
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Fans kehren in Chinas Fussballstadien zurück
Für das Eröffnungsspiel der chinesischen Super League (CSL) sind trotz der strengen Corona-Massnahmen erstmals Fans im Stadion zugelassen. Wie die Nachrichtenagentur Xinhua am Samstag berichtete, soll der Auftakt der diesjährigen Saison am 3. Juni stattfinden–- Pandemie-bedingt rund drei Monate später als ursprünglich geplant. Zur genauen Anzahl an erlaubten Zuschauern gibt es bislang keine Angaben.

Der chinesische Profi-Fussball hat unter den strengen Corona-Schutzmassnahmen stark gelitten. Sämtliche Spiele fanden zuletzt ohne Zuschauer statt. Zudem hatte sich die Volksrepublik China jüngst als Gastgeber der Fussball-Asienmeisterschaft zurückgezogen, die für Juli 2023 geplant war. Mehrere Stadien im Land wurden eigens für das Grossereignis neu errichtet oder renoviert.

Die jetzige CSL-Saison findet ebenfalls unter starken Einschränkungen statt. Sämtliche Spiele werden lediglich in drei verschiedenen Städten ausgetragen, wobei sich die Spieler und Mitarbeiter der Fussballteams laut Medienberichten nach jeder Reise jeweils drei Wochen lang in Hotelquarantäne begeben müssen.

China verfolgt nach wie vor eine strenge «Null Covid»-Strategie, die selbst auf kleinste Infektionsstränge mit Massentests und Lockdowns reagiert. (sda/dpa)
Ducarroz fliegt auf das Podest
In der ersten Weltcupkonkurrenz im BMX Freestyle reiht sich Nikita Ducarroz auf Rang 3 ein. Den Sieg sichert sich die erst 18-jährige Lizsurley Villegas Serna aus Kolumbien.

Nikita Ducarroz hatte es angekündigt: «Vermutlich werden wir schon in diesem Jahr eine neue Generation erleben, die uns herausfordern und zwingen wird, unsere Grenzen zu verschieben», liess die Olympiadritte im BMX Freestyle im Vorfeld der Weltcup-Ouvertüre in Montpellier verlauten.

Das Ergebnis der Konkurrenz in Südfrankreich spricht für sich: Ducarroz landete auf dem dritten Platz, die Olympiazweite Hannah Roberts wurde Vierte. Olympiasiegerin Charlotte Worthington, wie Ducarroz 25-jährig und damit eine der Erfahrensten in der Weltklasse, musste gar mit Rang 7 vorliebnehmen. Es triumphierte Lizsurley Villegas Serna, die Kolumbierin wurde im Jahr 2003 geboren. Rang 2 ging an die 22-jährige Deutsche Lara Marie Lessmann. (dab/sda)
epa09384036 Nikita Ducarroz of Switzerland compete during the Cycling BMX Freestyle Women's Park Final events of the Tokyo 2020 Olympic Games at the Ariake Urban Sports Park in Tokyo, Japan, 01 August 2021.  EPA/FAZRY ISMAIL
Bild: keystone
Chicago verliert trotz zwei Shaqiri-Assists erneut
Die Krise von Chicago Fire in der nordamerikanischen Profiliga MLS geht weiter. Die 2:3-Niederlage in der Nacht auf Sonntag in Toronto war bereits das zehnte Spiel in Serie ohne Sieg, wettbewerbsübergreifend gar das elfte.

Auch ein überzeugender Xherdan Shaqiri konnte eine weitere Enttäuschung für Chicago nicht abwenden. Sowohl beim 1:1-Ausgleich als auch beim zwischenzeitlichen Führungstreffer nach 66 Minuten legte der Basler Spielmacher für den Torschützen auf. Nur zwölf Minuten später hatte Toronto dank zwei Treffern des Spaniers Alejandro Pozuelo die Partie aber wieder gewendet.

Augenscheinlich war der Unterschied der beiden Teams in Sachen Effizienz. Während Toronto aus fünf Abschlüssen drei Tore machte, reichte Chicago auch der Vereinsrekord von 33 Schüssen nicht, um den Negativtrend zu stoppen. Fire bleibt mit 11 Punkten aus 14 Spielen das schwächste Team der Liga.

Am Montag wird Shaqiri im Camp der Schweizer Nationalmannschaft in Bad Ragaz erwartet, um sich mit dem Team auf die vier im Juni anstehenden Partien der Nations League vorzubereiten. (dab/sda)
Niederreiter und Carolina müssen in die Belle
Nino Niederreiter und die Carolina Hurricanes verpassen den Einzug in die Halbfinals der NHL-Playoffs vorerst. Nach der 2:5-Niederlage bei den New York Rangers kommt es zum entscheidenden Spiel 7.

Eine prägende Figur für die Rangers, die nun sechs Heimspiele in Serie gewonnen haben, war Igor Schestjorkin. Der russische Goalie zeigte nicht nur 37 Paraden, sondern lieferte zu den Toren zum 2:0 und 4:1 jeweils einen Assist. Er ist der erste Torhüter mit zwei Torvorlagen in einem Spiel seit Pekka Rinne 2017, dem dies mit den Nashville Predators gelungen war. Der Tscheche Filip Chytil traf doppelt für die Rangers.

Carolina, bei dem Nino Niederreiter in gut 12 Minuten Eiszeit ohne Skorerpunkt blieb, kam derweil nie näher als auf zwei Tore heran. Die Hurricanes sind das erste Team in der Geschichte der NHL, das in den Playoffs seine ersten sechs Auswärtsspiele alle verloren hat. Insofern ist es ein Vorteil für das Team aus Raleigh, dass das entscheidende Spiel 7 um den Halbfinaleinzug in der Nacht auf Dienstag in der eigenen Halle ausgetragen wird. Zuhause ist der Stanley-Cup-Sieger von 2006 in diesen Playoffs in sieben Spielen ungeschlagen. (dab/sda)
New York Rangers center Tyler Motte, center, celebrates with center Barclay Goodrow (21) and right wing Ryan Reaves (75) after scoring on Carolina Hurricanes goaltender Antti Raanta (32) during the first period of Game 6 of an NHL hockey Stanley Cup second-round playoff series, Saturday, May 28, 2022, in New York. (AP Photo/John Minchillo)
Bild: keystone
Servette und der FCZ im Playoff-Final
Titelverteidiger Servette Chênois und Cupsieger Zürich stehen im Playoff-Final. Die beiden Favoriten schafften in den Halbfinal-Rückspielen die Wende und machen am 6. Juni in Lausanne den Meistertitel unter sich aus. Der amtierende Meister Servette Chênois schaffte gegen Basel nach dem 0:2 im Hinspiel in extremis die Wende. Die Genferinnen schossen erst in der 87. Minute das 2:0, das sie in die Verlängerung rettete. Im Penaltyschiessen brachte der zehnte Versuch die Entscheidung, als die Baslerin Julia Matuschewski mit ihrem Versuch scheiterte.

Weniger Mühe bekundete der FC Zürich, der sich im Derby gegen die Grasshoppers 3:0 durchsetzte. Bereits zur Pause war das Handicap aus dem Hinspiel wettgemacht, nach der Pause sorgten Marie Höbinger und Rahel Kiwic innerhalb von einer Viertelstunde für die Entscheidung zugunsten des Heimteams. Mit Servette Chênois und Zürich treffen die beiden besten Klubs der Qualifikation in der Final-Premiere aufeinander. Klar ist bereits jetzt, dass beide Teams in der nächsten Saison in der Champions League spielen werden. (pre/sda)
La gardienne genevoise Ines Teixeira Pereira, droite, laisse eclater sa joie apres avoir arrete un penalty lors des tirs au but, lors du match du championnat suisse de football de la Super League feminine des playoffs, demi finales match retour entre le Servette FC Chenois Feminin et le FC Basel 1893, ce samedi 28 mai 2022 au stade de Geneve. (KEYSTONE/Martial Trezzini)
Bild: keystone
Kambundji muss die Weltbesten ziehen lassen
Mujinga Kambundji belegt beim Diamond-League-Meeting in Eugene über 100 m den 7. Rang in 11,11 Sekunden. Die Hallen-Weltmeisterin kam in einem Weltklasse-Feld – einzig die Olympiazweite Shelly-Ann Fraser-Pryce fehlte – nicht optimal aus dem Startblock. Zudem verhinderte kühles Wetter Top-Zeiten.

Den Lauf dominierte die Olympiasiegerin Elaine Thompson-Herah aus Jamaika. Die 29-Jährige aus Jamaika brillierte mit 10,79 Sekunden und nahm den Konkurrentinnen 13 Hundertstel und mehr ab. Insgesamt blieben fünf Sprinterinnen unter 11 Sekunden. Kambundji absolvierte in Eugene im Bundesstaat Oregon, wo im Juli auch die Weltmeisterschaften stattfinden werden, einen Doppelstart. Kurz vor Mitternacht Schweizer Zeit trat die Bernerin auch über 200 m an. Jonas Raess belegte im 1500-m-Lauf Platz 13 (3:42,56). (pre/sda)
Hindley distanziert Carapaz und ist neuer Giro-Leader
Der Australier Jai Hindley geht als Leader in die Schlussetappe des 105. Giro d'Italia. Er distanzierte in der Steigung mit Ziel auf dem Passo Fedaia den bisherigen Führenden Richard Carapaz deutlich und nimmt nun einen Vorsprung von 1:25 Minuten auf den Olympiasieger aus Ecuador in das abschliessende Zeitfahren über 17,4 km in Verona. Der 26-jährige Hindley vom Team Bora-Hansgrohe wäre der erste australische Sieger der Italien-Rundfahrt. Dritter ist mit 1:51 Minuten Rückstand der Spanier Mikel Landa.

Pass solo der Italiener Alessandro Covi. 4490 Höhenmeter mussten auf dem Weg in Ziel gemeistert werden, darunter neben der Zielankunft auch der San-Pellegrino-Pass und mit dem Pordoi auf 2239 m das Dach des diesjährigen Giro. (pre/sda)
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