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Sport-News

Hirschi, Alaphillipe und Cavendish verpassen Tour de France +++ Touon fällt für die EM aus

Die wichtigsten Kurznews aus der weiten Welt des Sports.
27.06.2022, 15:2327.06.2022, 15:58
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Alaphilippe und Cavendish nicht bei der Tour
Mit dem zweifachen Weltmeister Julian Alaphilippe aus Frankreich und dem Briten Mark Cavendish sind zwei der bekanntesten Fahrer im Kader des Teams Quick-Step nicht für die Tour de France aufgeboten worden.

Alaphilippe gab nach seinem schweren Sturz vor zwei Monaten beim Eintagesklassiker Lüttich-Bastogne-Lüttich erst am Sonntag bei den französischen Strassenmeisterschaften sein Comeback. Anstelle von Cavendish soll der Niederländer Fabio Jakobsen für Quick-Step bei den Massensprints Siege anpeilen. (abu/sda)
Belgium's Remco Evenepoel of the Quickstep Alpha Vinyl team reacts as he crosses the finish line to win the Belgian cycling classic and UCI World Tour cycling race Liege Bastogne Liege, in Liege, Belgium, Sunday, April 24, 2022. (AP Photo/Olivier Matthys)
Tadej Pogacar,Primoz Roglic,Julian Alaphilippe
Bild: keystone
Favre kehrt als Trainer zu Nizza zurück
Lucien Favre hat am Montagmorgen bei Nice ein erstes Training abgehalten, am Nachmittag wurde die Rückkehr des 64-jährigen Waadtländers auf die Trainerbank in Nizza dann auch offiziell bestätigt. Favre kehrt damit auf den Posten zurück, den er bereits von 2016 bis 2018 innehatte. Unter seiner Leitung erreichte Nice in der Saison 2016/17 den 3. Platz in der Meisterschaft. Dass es eine Weile dauerte, bis der Vertrag unterschrieben war, lag am Weggang des bisherigen Trainers Christophe Galtier. Es wird angenommen, dass der Franzose bei Paris Saint-Germain den Argentinier Mauricio Pochettino ersetzt. Die Modalitäten dieses Wechsels sind allerdings nicht geregelt. (pre/sda)
Ella Touon fällt für die EM aus
Die Schweizer Internationale Ella Touon fällt für die Europameisterschaft in England aus. Die 18-jährige Verteidigerin, die jüngste Spielerin im Kader von Nationalcoach Nils Nielsen, hat sich im Training das vordere Syndesmoseband im rechten Fuss gerissen. Sie wird mehrere Monate nicht spielen können. An ihrer Stelle rückt in den nächsten Tagen die 22-jährige Nadine Riesen vom FC Zürich ins Kader nach. Das Schweizer Team absolviert diesen Donnerstag gegen England ein letztes Vorbereitungsspiel. Die Partie im Letzigrund wird um 18 Uhr angepfiffen. (pre/sda)
Ella Touon waehrend dem Training und EM-Vorbereitung der Schweizer Fussballnationalmannschaft der Frauen, am Dienstag, 21. Juni 2022, in Zuerich. (KEYSTONE/Alexandra Wey).
Bild: keystone
Hirschi nicht für Tour de France aufgeboten
Marc Hirschi wird nicht seine dritte Tour de France in Serie bestreiten. Der Berner steht nicht im Aufgebot seines Teams UAE Emirates für die am Freitag beginnende 109. Frankreich-Rundfahrt. Hirschi hatte zuletzt die Tour de Suisse vor den letzten drei Etappen aufgeben müssen, nachdem er positiv auf Corona getestet worden war. Der 23-Jährige verzichtete in der vergangenen Woche auch auf die Teilnahme an den nationalen Meisterschaften in Steinmaur.

Nun wurde Hirschi, der 2020 bei seinem Grand-Tour-Debüt in Frankreich mit einem Etappensieg in Sarran überzeugt und zudem die Auszeichnung des kämpferischsten Fahrers der Rundfahrt erhalten hatte, von der UAE-Teamführung nicht für die Tour berücksichtigt. Das acht Fahrer umfassende Aufgebot des Rennstalls ist ganz auf den zweifachen Titelverteidiger Tadej Pogacar aus Slowenien zugeschnitten.

Der Grand Départ der diesjährigen Tour de France erfolgt mit drei Etappen in Dänemark. Zum Auftakt am 1. Juli bestreiten die Fahrer in Kopenhagen ein Einzelzeitfahren über 13 km, zu Ende geht die Rundfahrt am 21. Juli in Paris. Mit dem Thurgauer Stefan Küng (Groupama-FDJ) ist bislang erst ein Schweizer für die Tour aufgeboten. Zu erwarten sind noch die Nominierungen des Thurgauers Stefan Bissegger (EF Education) und des Aargauers Silvan Dillier (Alpecin). (pre/sda)
Winterthurer Stadtpolizei erhält mehr Geld wegen FCW-Aufstieg
Der Aufstieg des FC Winterthur in die Super League hat Auswirkungen auf die Stadtpolizei. Weil mehr Aufwand für die Sicherheit notwendig ist, hat der Stadtrat zusätzlich 12,7 Stellen sowie einmalige Investitionen in der Höhe von 795'000 Franken beschlossen. Mit dem Aufstieg dürfe Winterthur neue Teams und damit auch viele neue Fans in Winterthur willkommen heissen, schreibt die Stadt am Montag in einer Mitteilung.

Bereits in der Vergangenheit seien wertvolle Erfahrungen mit «grossen» Matches gesammelt worden. Die Stadtpolizei verfüge über die notwendigen Sicherheitskonzepte. Trotzdem müssten die Sicherheitsdispositive angepasst werden und daher nehme die Belastung der Stadtpolizei zu. Für die zusätzlichen 12,7 Stellen fallen Kosten in Höhe von rund 1,6 Millionen Franken pro Jahr an. (pre/sda)
Schweizer Wasserspringer überraschen mit Platz 4
Das neu formierte Duo Guillaume Dutoit und Jonathan Suckow überrascht an den Weltmeisterschaften in Budapest im Wasserspringen. Die beiden Schweizer beendeten den Wettkampf im Synchronspringen vom 3-m-Brett im 4. Rang. Dies ist das wertvollste Resultat im Schweizer Wasserspringen auf Weltniveau. 1998 hatte bereits Jacqueline Schneider einen 4. Rang an globalen Titelkämpfen erreicht. Im Gegensatz zum damaligen Ergebnis vom 1-m-Brett ist das 3-m-Synchronspringen eine olympische Disziplin.

Der Sieg in Budapest ging an das chinesische Duo Wang Zongyuan/Cao Yuan mit 459,18 Punkten. Bronze holten die Deutschen Timo Barthel/Lars Rüdiger mit 406,44 Zählern. Dutoit/Suckow erreichten ein Total von 376,05. (dab/sda)
Guillame Dutoit and Jonathan Suckov of Switzerland compete during the men's diving 3m synchro springboard final at the 19th FINA World Championships in Budapest, Hungary, Sunday, June 26, 2022. (AP Photo/Petr David Josek)
Bild: keystone
Baur und Froidevaux siegen bei Schweizer Rad-Meisterschaften
Überraschungssiege an den Schweizer Meisterschaften im Strassenrennen: Die Zürcherin Caroline Baur und der Waadtländer Robin Froidevaux tragen in den nächsten zwölf Monaten das Trikot mit dem weissen Kreuz auf dem Rücken.

Anlässlich der Schweizer Strassenmeisterschaften in Steinmaur liess sich Froidevaux erstmals als Schweizer Meister feiern. Der Waadtländer in Diensten der Tudor-Equipe, welcher die Tour de Suisse im Trikot des Nationalteams bestritten hatte, setzte sich im Sprint gegen die Fluchtgefährten Sébastien Reichenbach und Colin Stüssi durch. Der als meistgenannter Favorit angetretene Einheimische Mauro Schmid beendete das Rennen auf Platz 4 – unmittelbar vor seinem Vereinskollegen Fabian Lienhard und dem Vorjahressieger Silvan Dillier.

Im Rennen der Frauen - die Elite- und die U23-Kategorie waren gemeinsam gestartet - kam es nach 120 km zu einem Sprint einer neunköpfigen Gruppe. Es reüssierte Caroline Baur vor Noemi Rüegg und Sina Frei. Noemi Rüegg gewann damit den erstmals vergebenen U23-Meistertitel, MTB-Olympia-Medaillengewinnerin Sina Frei wie vor vier Jahren in Schneisingen Silber bei der Elite. Die Titelverteidigerin Marlen Reusser war nach überstandener Corona-Erkrankung angetreten, gab das Rennen jedoch nach der dritten von fünf Runden auf. Für die Olympiazweite im Zeitfahren geht es nun primär darum, im Hinblick auf die zweite Saisonhälfte mit den internationalen Grossanlässen die Batterien wieder aufzuladen. (sda)
Samuel Giger unwiderstehlich - wie fast immer
Auch am Nordostschweizer Teilverbandsfest im thurgauischen Balterswil erweist sich Samuel Giger als nahezu unbezwingbar. Er bodigt im Schlussgang den 20-jährigen St. Galler Werner Schlegel im Bodenkampf. Giger hat trotz seiner erst 24 Jahre 26 Kranzfestsiege im Palmarès. Nunmehr vier davon hat er an Teilverbandsfesten errungen.

Untypisch war einzig, dass Giger bei seinen fünf Siegen in den ersten fünf Gängen keine Maximalnote bekam. Im 1. Gang gegen den jungen Berner Hünen Adrian Walther war er zweimal sehr nahe an einer Niederlage, ehe er sich im Bodenkampf durchsetzte.

Unter den starken Nordostschweizer Youngster tritt Werner Schlegel in dieser Saison stärker auf als den Kilchberger Sieger Damian Ott. Wie Ott konnte in Balterswil auch Armon Orlik nicht in die Entscheidung eingreifen. Der Bündner besiegte jedoch im 4. Gang Schlegel. (sda)
Der Thurgauer Samuel Giger gewinnt gegen den Toggenburger Werner Schlegel, im Schlussgang am Nordostschweizer Schwingfest, am Sonntag, 26. Juni 2022, in Balterswil. (KEYSTONE/Gian Ehrenzeller)
Bild: keystone
McLaughlin verbessert eigenen Weltrekord über 400 m Hürden
Sydney McLaughlin gewinnt den nationalen Meistertitel über 400 m Hürden mit Weltrekord. Die Amerikanerin siegt in Eugene, Oregon, in 51,41 Sekunden und steigert ihre eigene Bestleistung um weitere fünf Hundertstel.

In Weltrekordzeit war die 22-jährige McLaughlin bereits Olympiasiegerin in Tokio geworden. In jenem Rennen, in dem auch ihre Landsfrau Dalilah Muhammad unter der alten Bestmarke blieb, senkte sie den Wert gleich um 44 Hundertstel. Die 51,90 hatte McLaughlin einen guten Monat zuvor ebenfalls in Eugene an den Ausscheidungswettkämpfen, den sogenannten Trials, erreicht und war damit als erste Athletin unter 52 Sekunden geblieben.

Muhammad war in Eugene, wo neben den Meistertiteln auch die Startplätze für die gleichenorts im nächsten Monat stattfindenden Weltmeisterschaften vergeben werden, nicht am Start. Die Weltmeisterin, vor Beginn der Dominanz von McLaughlin selber Weltrekordhalterin, konnte wegen einer Oberschenkelverletzung nicht antreten. Als Titelverteidigerin ist sie im Juli aber gleichwohl teilnahmeberechtigt. (dab/sda)
Tsitsipas mit erstem Titel auf Rasen
Stefanos Tsitsipas (ATP 6) gewinnt zwei Tage vor Beginn des Grand-Slam-Turniers in Wimbledon seinen neunten Titel, den zweiten in dieser Saison und den ersten auf Rasen.

Beim ATP-250-Turnier in Santa Ponça auf Mallorca setzte sich der 23-jährige Grieche im Final gegen den Spanier Roberto Bautista Agut (ATP 20) mit 6:4, 3:6, 7:6 (7:2) durch. Tsitsipas, der im Entscheidungssatz zwischenzeitlich 4:1 und 5:2 führte, verwertete nach zweieinhalb Stunden Spielzeit im Tiebreak seinen ersten Matchball.

In der 1. Runde in Wimbledon trifft der als Nummer 4 gesetzte Tsitsipas auf den 28-jährigen Zürcher Grand-Slam-Debütanten Alexander Ritschard (ATP 192). (sda)
epa10032030 Stefanos Tsitsipas of Greece in action against Benjamin Bonzi of France during their semi final match of the ATP 250 Mallorca Championship tennis tournament in Santa Ponsa, Majorca island, Balearics, Spain, 24 June 2022.  EPA/ATIENZA
Bild: keystone
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