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Sport-News

Zug verliert in Ambri in der Overtime +++ Union setzt sich von den Abstiegsplätzen ab

Die wichtigsten Kurznews aus der weiten Welt des Sports.



Zwerger schiesst Ambri ins Glück

Nachdem es schon am Samstag in der National League fünf Heimsiege gegeben hat, setzen sich auch im einzigen Spiel vom Sonntag die Gastgeber durch. Der Tabellenletzte Ambri-Piotta bezwingt Zug 3:2 n.V.

Den entscheidenden Treffer erzielte Dominic Zwerger in der 62. Minute. In der regulären Spielzeit hatten die Leventiner eine 2:0-Führung aus der Hand gegeben.

Zug's player Johann Morant, Ambri's player Elias Bianchi and Zug's goalkeeper Luca Hollenstein, from left, fight for the puck, during the preliminary round game of National League A (NLA) Swiss Championship 2019/20 between HC Ambri Piotta and EV Zug at the ice stadium Valascia in Ambri, on Sunday, December 08, 2019. (KEYSTONE/Ti-Press/Samuel Golay)

Johann Morant und der EVZ hatten mit Ambri ihre liebe Mühe. Bild: TI-PRESS

Der zuletzt zweimal überzählig gewesene Slowene Robert Sabolic brachte Ambri bereits in der 5. Minute in Führung, in der 26. Minute erhöhte Matt D'Agostini nach einem Puckverlust des Zuger Verteidigers Miro Zryd auf 2:0. Die Gäste, die im Gegensatz zu den Tessinern schon am Dienstag und Samstag gespielt hatten, reagierten mit Toren von Yannick Zehnder (32.) und Verteidiger Raphael Diaz (51.). Letzterer war im Powerplay mit einem Schuss von der blauen Linie erfolgreich. Der Zuger Captain traf in der siebenten Partie hintereinander, etwas das zuletzt Teamkollege Gregory Hofmann, damals noch beim HC Lugano tätig, zwischen dem 8. September und dem 7. Oktober 2017 geschafft hatte.

Die beiden Teams boten den 5721 Zuschauern ein emotionsgeladenes Gotthard-Derby. Vor allem im ersten Drittel ging es mit elf Zweiminuten-Strafen (total 20) äusserst turbulent zu und her. Ambri, das zuvor dreimal in Folge gegen den EVZ verloren hatte, verkürzte dank des dritten Heimsieges in Serie den Rückstand auf den Vorletzten Rapperswil-Jona Lakers auf drei Punkte. Allerdings schied in der 37. Minute Goalie Benjamin Conz verletzt aus. Auch die Zuger beklagten mit Sven Leuenberger (7.) einen weiteren Ausfall. Die Zentralschweizer hatten zuvor fünfmal hintereinander auf fremdem Eis gewonnen. (bal/sda)

Union Berlin setzt sich von den Abstiegsplätzen ab

Aufsteiger Union Berlin gewinnt gegen den 1. FC Köln 2:0 und setzt sich weiter von den Abstiegsplätzen ab. Die Reserve auf den 16. Platz beträgt nun schon sieben Punkte.

epa08055244 Cologne's Dominick Drexler (R) in action against Union?s Christopher Trimmel (C) during the German Bundesliga soccer match between Union Berlin and 1. FC Koeln in Berlin, Germany, 08 December 2019.  EPA/FELIPE TRUEBA CONDITIONS - ATTENTION: The DFB regulations prohibit any use of photographs as image sequences and/or quasi-video.

Nichts zu holen für Kölns Drexler (rechts) bei Union Berlin. Bild: EPA

Die beiden Tore zum Heimsieg gegen den Mit-Aufsteiger erzielte der Schwede Sebastian Andersson. Der Skandinavier war in den letzten vier Bundesliga-Spiele fünf Mal erfolgreich. Das Team des Schweizer Trainers Urs Fischer hat von den letzten fünf Meisterschaftsspielen vier gewonnen.

Lausanne stolpert über Vaduz – auch Winti verliert

Eine Woche vor dem Spitzenspiel auswärts gegen Verfolger Grasshoppers ist Lausanne-Sport in der 17. Runde der Challenge League überraschend gestolpert. Der Leader verlor sein Heimspiel gegen Vaduz 0:2 und tritt die Reise nach Zürich somit mit einer Reserve von nur drei Punkten an. Es war die erste Niederlage der Waadtländer in dieser Saison auf der Pontaise, auf der sie zuvor in acht Spielen 22 Punkte geholt und 29 Tore erzielt hatten.

Le defenseur de Vaduz Yannick Schmid, gauche, observe la deception de l'attaquant lausannois Aldin Turkes, droite, lors de la rencontre de football du Championnat Suisse de Challenge League entre le FC Lausanne-Sport et le FC Vaduz ce dimanche 8 decembre 2019 au stade olympique de la Pontaise a Lausanne. (KEYSTONE/Laurent Gillieron)

Lausannes Torgarant aus Zürich heute einmal glücklos: Aldin Turkes. Bild: KEYSTONE

Für die seit nun sechs Spielen ungeschlagenen Vaduzer erzielte Gabriel Lüchinger in der 63. Minute mit einem Flachschuss via Innenpfosten das wegweisende Führungstor. Zuvor hatten die Lausanner am eigenen Strafraum den Ball verloren. Das Heimteam hatte seine gefährlichste Szene schon in der 3. Minute bei einem Pfostenschuss von Aldin Turkes.

Im zweiten Sonntagsspiel verlor der FC Winterthur gegen Stade Lausanne-Ouchy zu Hause mit 1:2. Den Führungstreffer von Luka Sliskovic konnten die Waadtländer mit einem Doppelschlag in der zweiten Halbzeit innert 3 Minuten korrigieren. (bal/sda)

Leicester City nun die klare Nummer 2

Acht Punkte hinter dem souveränen Leader Liverpool hat sich Leicester City in diesem Spätherbst in der Premier League als Nummer 2 etabliert. Der Meister von 2016 gewann beim 4:1 auswärts gegen Aufsteiger Aston Villa zum achten Mal in Serie und hat nun eine Reserve von sechs Punkten auf das drittklassierte Manchester City.

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Vardy trifft eiskalt zum 4:1-Endstand. Video: streamja

Mit nun 38 Zählern ist Leicester City derzeit sogar erfolgreicher unterwegs als 2015/16, als es auf dem Weg zum Meistertitel in den ersten 16 Runden «nur» 35 Punkte holte. Mittelstürmer Jamie Vardy, einer der Meisterhelden von damals, erzielte gegen Aston Villa zwei Tore und ist mit 16 Saisontreffern der nun mit Abstand beste Skorer der Premier League.

Fabian Schär kam für Newcastle United erstmals seit dem 19. Oktober wieder zum Einsatz. Beim 2:1-Heimsieg gegen Southampton wurde der Schweizer Verteidiger beim Stande von 0:1 nach der Pause eingewechselt. Schär hatte zunächst wegen einer Knieverletzung gefehlt und sass danach in drei Spielen nur auf der Bank. Newcastle kam zum vierten Sieg in den letzten sechs Runden und ist nun als Zehnter in der vorderen Tabellenhälfte klassiert. (bal/sda)

Schweizer Frauen-Staffel steht auf dem Weltcup-Podest

Der Schweizer Frauen-Staffel im Biathlon gelang beim Weltcup in Östersund ein Coup. Das Quartett mit den drei Gasparin-Schwestern und Lena Häcki holte sich hinter Norwegen den 2. Rang.

Diesmal behielt Lena Häcki die Nerven im Griff, nachdem sie am Donnerstag im Einzel mit drei Fehlschüssen zum Schluss noch den Sieg vergeben hatte. An Marte Olsbu Röiseland gab es kein Vorbeikommen. Aber im Rücken der Norwegerin hielt die Engelbergerin die Schwedin Hanna Öberg auf der Zielgeraden in Schach. Die Deutsche Franziska Preuss hatte sie schon zuvor distanziert.

Switzerland's Lena Haecki in action to cross the finish line of the women's IBU World Cup biathlon 15 Km individual start at Ostersund Ski Stadium in Ostersund, Sweden, Thursday Dec. 5, 2019. (Fredrik Sandberg / TT via AP)

Lena Häcki und Co. zeigten ein starkes Rennen. Bild: AP

Vor einem Jahr war zum Saisonauftakt mit der Mixed-Staffel (2. Rang) erstmals ein Schweizer Team auf dem Weltcup-Podest gestanden. Nun feierte die Frauen-Staffel Premiere auf dem Podest.

Der Coup zeichnete sich erst bei Rennhälfte ab. Die Startläuferin Elisa Gasparin übergab nach zwei Nachladern an 8. Stelle mit 48 Sekunden Rückstand. Selina und Aita Gasparin schlossen aber dank starken Leistungen im Schiessstand zur Spitze auf. Die Schlussläuferin Häcki übernahm in Vierergruppe mit Norwegen, Deutschland und Schweden. Die Schweizer Frauen wiesen mit nur vier Nachladern das mit Abstand beste Resultat im Schiessstand aus. (bal/sda)

Killian Peier wird Zweiter in Nischni Tagil

Der WM-Dritte Killian Peier erreichte im Weltcup seinen ersten Podestplatz. Der 24-jährige Waadtländer flog in Nischni Tagil in den 2. Rang. Der Schweizer musste sich einzig dem überragenden Stefan Kraft aus Österreich beugen.

CORRECTS ID OF SKIER TO KILIAN PEIER FROM SWITZERLAND NOT EVGENIY KLIMOV - Kilian Peier from Switzerland soars through the air during the 2nd World Cup Ski Jumping competition, in Wisla, Poland, Sunday, Nov. 18, 2018.  (AP Photo/Alik Keplicz)

Bild: AP/AP

Nach 138 m und Platz 5 in der Zwischenwertung gelang Peier mit einem Flug auf 137 m der Sprung aufs Podest. Dieses hatte er am Samstag mit derselben Ausgangslage noch verpasst. Peier wies zuvor den 7. Rang von Innsbruck im Rahmen der Vierschanzentournee 2018/19 als Bestresultat aus. Auf der Schanze im Tirol hatte er auch knapp zwei Monate später WM-Bronze geholt. Peier weist im Weltcup sieben Top-Ten-Plätze aus.

Simon Ammann zeigte zwei ordentliche Sprünge. In der Endabrechnung resultierte Platz 21. (bal/sda)

Schweizerinnen bezwingen die favorisierten Finninnen

Die Schweizer Unihockeyanerinnen haben die WM in Neuenburg mit einem verdienten 7:4-Erfolg gegen Finnland so richtig lanciert. Es war nach sechs Niederlagen der erste Sieg gegen die Nordländerinnen.

Die Equipe von Nationaltrainer Rolf Kern zeigte gegen den Favoriten eine überzeugende Leistung. Die Schweizerinnen gerieten auch nach dem 1:2-Anschlusstreffer der Finninnen in der 24. Minute nicht aus dem Konzept und gingen nur 32 Sekunden später dank Michelle Wiki wieder mit zwei Toren in Führung.

HANDOUT - Flurina Marti (links, Schweiz), Nina Baertschi (mitte, Schweiz) und Corin Ruettimann (rechts, Schweiz) jubeln waehrend dem Viertelfinal Schweiz gegen Lettland, Unihockey Weltmeisterschaft der Damen 2015, 9. Dezember 2015, Hakametsae Eishalle, in Tampere, Finnland (swiss unihockey/Fabian Trees) *** NO SALES, DARF NUR MIT VOLLSTAENDIGER QUELLENANGABE VERWENDET WERDEN ***

Bild: swiss unihockey

Was danach folgte, war lange Zeit ein Kürlaufen. Die Schweizerinnen bauten den Vorsprung vor dem begeisterten Publikum noch im zweiten Drittel auf 5:1 aus, und spätestens mit dem Penalty-Treffer von Corin Rüttimann zum 6:1 (51.) schien die Vorentscheidung gefallen zu sein. Die Finninnen gaben aber nicht auf, kamen gut drei Minuten vor Schluss auf 4:6 heran und brachten die Gastgeberinnen noch ins Zittern. Diese wankten zwar kurz, fielen aber nicht - Margrit Scheidegger machte mit dem 7:4 (60.) alles klar.

Mit diesem Erfolg haben die Schweizerinnen ihre Ambitionen an der Heim-WM eindrücklich bestätigt. Mit dem alles andere als selbstverständlichen Erfolg wurde zudem wohl ein erstes Ziel erreicht - einem Halbfinal gegen Titelverteidiger Schweden aus dem Weg zu gehen. (bal/sda)

4. Rang für Wanders

Julien Wanders beendete die Cross-EM in Lissabon im starken 4. Rang. Der Schweizer büsste auf den 10,225 km 26 Sekunden auf den Schweden Robel Fsiha ein. Auf das Podest, auf dem ausschliesslich gebürtige Afrikaner standen, büsste er 4 Sekunden ein.

Julien Wanders of Switzerland in action before celebrates his victory of the men's elite category, during the 42st Escalade Race (Course de l'Escalade) in Geneva, Switzerland, on Sunday, December 1, 2019. Over 46,602 participants run at the Course de l'Escalade in the old city of Geneva. For this 42st edition, will take place over two days from November 30 to December 1. (KEYSTONE/Martial Trezzini)

Bild: KEYSTONE

Wanders musste nach Rennhälfte abreissen lassen. In der Endphase kam er nochmals auf, arbeitete sich in 4. Rang vor und kam dem Drittklassierten Italiener immer näher. (bal/sda)

Houston siegt auch ohne Harden-Gala

Auch ohne einen in Bestform agierenden James Harden kommen die Houston Rockets in der NBA zum vierten Sieg in den letzten fünf Spielen. Gegen die Phoenix Suns gewinnt Houston daheim 115:109.

Das Spiel gegen die Suns war ein Plädoyer dafür, dass die Rockets mehr sind als Superstar James Harden. Während drei Vierteln glückte dem 30-jährigen für seine Verhältnisse wenig, nur dank 18 Zählern im letzten Abschnitt avancierte er mit insgesamt 34 Punkten doch noch zum besten Skorer seines Teams.

Houston Rockets' Clint Capela (15) goes up to dunk the ball as Phoenix Suns' Kelly Oubre Jr. (3) defends during the second half of an NBA basketball game Saturday, Dec. 7, 2019, in Houston. The Rockets won 115-109. (AP Photo/David J. Phillip)
Clint Capela,Kelly Oubre Jr.

Bescheidene Leistung auch vom Schweizer Clint Capela. Bild: AP

Zuvor hatten für Houston allen voran Russell Westbrook, der 24 Punkte warf, und Ben McLemore (27 Punkte) den Leistungsabfall Hardens kompensiert. Der Genfer Center Clint Capela blieb mit 12 Punkten und zehn Rebounds gemessen an den Erwartungen ebenfalls eher diskret, Thabo Sefolosha kam in rund zehn Minuten zu vier Punkten und drei Rebounds. «Es zeigt, wie tief unser Kader ist», richtete Superstar Harden nach Spielschluss ein Kompliment an seine Teamkollegen. (bal/sda)

Zeiter nicht mehr Sportchef und Trainer in Winterthur

Michel Zeiter ist nicht mehr Trainer und Sportchef des EHC Winterthur. Einen Tag nach der 2:7-Niederlage bei Sierre-Anniviers geben die Winterthurer die Trennung bekannt.

Ziel der Trennung sei es, «neue Impulse» zu setzen und «frühzeitig die Weichen für die Zukunft» zu stellen, schrieb der Zweitletzte der Swiss League in einem Communiqué. Zeiter stand Winterthur seit der Saison 2016/17 in der Doppelfunktion als Sportchef und Trainer vor. In den letzten Wochen verlief die Zusammenarbeit allerdings nicht sehr erfolgreich, der Winterthurer Hockeyklub gewann nur eines der letzten elf Meisterschaftsspiele.

Einen Nachfolger hat der EHC Winterthur noch nicht bestimmt. Der Verwaltungsrat will während der anstehenden Nationalmannschaftspause entscheiden, wie die vakanten Positionen zu besetzen sind. (sda)

Michel Zeiter EHC Winterthur

Michel Zeiter. Bild: watson

Ladina Jenny trumpft auch in Parallel-Riesenslalom auf

Zweiter Wettkampftag, zweites Podium für Alpin-Snowboarderin Ladina Jenny. 24 Stunden nach ihrem 3. Platz im Parallel-Slalom doppelt die 26-Jährige als Zweite im Riesenslalom von Bannoje nach.

Auf ihrem Weg in den Final eliminierte Jenny im Viertelfinal mit Selina Jörg die Qualifikationsschnellste, bevor sie in den Halbfinals die bereits 46-jährige österreichische Routinierin Claudia Riegler bezwang. Erst im Final gegen die Deutsche Ramona Hofmeister blieb Jenny, der Neunten der Qualifikation, nur das Nachsehen.

Für Julie Zogg, die Sieger des Vortages im Parallel-Slalom, und Olympiasiegerin Patrizia Kummer endete der Arbeitstag in den Viertelfinals. Zogg scheiterte wie nach ihr Jenny an Siegerin Hofmeister, Kummer blieb knapp hinter Riegler zurück, die das Rennen als Dritte beendete. (sda)

Traumtor-Show von Messi und Suarez

Der FC Barcelona führt die spanische Meisterschaft auch nach 15 Spielen punktgleich mit Real Madrid an. Der Meister setzte sich gegen den Aufsteiger Mallorca 5:2 durch. Matchwinner war einmal mehr Lionel Messi, der seinen 35. LaLiga-Hattrick erzielte. Ein Tor war schöner als das andere. Ein Traumtor erzielte auch Luis Suarez. Sein 4:1 mit der Hacke war zum mit der Zunge schnalzen. (pre)

Barcelona - Mallorca 5:2 (4:1)
71'072 Zuschauer.
Tore: 7. Griezmann 1:0. 17. Messi 2:0. 35. Budimir 2:1. 41. Messi 3:1. 43. Suarez 4:1. 64. Budimir 4:2. 83. Messi 5:2.

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Messi mit dem 2:0 für Barcelona. Video: streamable

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Messi mit dem 3:1 für Barcelona. Video: streamable

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Suarez' Hackentrick zum 4:1 für Barça. Video: streamable

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Messi macht mit dem 5:2 den Hattrick perfekt. Video: streamable

Juve kassiert erste Saisonniederlage

Einen Tag nach Leader Inter Mailand (0:0 gegen die AS Roma), ist auch Juventus Turin in der Serie A gestolpert. Der Meister erlitt beim 1:3 auswärts gegen Lazio Rom sogar die erste Saisonniederlage und weist nun einen Rückstand von zwei Punkten auf Inter Mailand auf. Lazio liegt als Dritter nur noch drei Zähler hinter Juventus.

Nachdem der zuletzt kritisierte und formschwache Cristiano Ronaldo Juventus in Führung gebracht hatte, sorgten der Brasilianer Luiz Felipe, der Serbe Andrej Milinkovic-Savic und der Ecuadorianer Felipe Caicedo für die Wende für Lazio, das zum siebten Sieg in Folge kam. Das wegweisende 2:1. fiel fünf Minuten nach dem Platzverweis gegen Juventus' Aussenverteidiger Juan Cuadrado.

Napoli bleibt weiterhin in der Krise. In Udine kam der letztjährige Zweite nur zu einem 1:1 und liegt als Siebter 17 Punkte hinter Leader Inter Mailand zurück. Nach dem Pausenrückstand schaffte Napoli immerhin noch ein Remis, welches Trainer Carlo Ancelotti vorerst im Amt halten dürfte. Der letzte Sieg in der Serie A datiert vom 19. Oktober. Seither blieb Napoli in neun Pflichtspielen ohne Erfolg.

Lazio Rom - Juventus Turin 3:1 (1:1)
55'000 Zuschauer.
Tore: 25. Cristiano Ronaldo 0:1. 45. Luiz Felipe 1:1. 74. Milinkovic-Savic 2:1. 95. Caicedo 3:1.
Bemerkungen: 69. Rote Karte gegen Cuadrado (Juventus Turin). 79. Szczesny (Juventus Turin) wehrt Foulpenalty von Immobile ab. (pre/sda)

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Ronaldos 1:0 für Juventus. Video: streamable

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Das 2:1 für Lazio durch Milinkovic-Savic. Video: streamable

GC bleibt Lausanne auf den Fersen

Die Grasshoppers bleiben in der Challenge League am Leader Lausanne dran. Mit dem 1:0-Sieg beim Tabellenletzten Chiasso verkürzten die Zürcher den Rückstand auf den Aufstiegsfavoriten, der am Sonntag gegen Vaduz spielt, vorübergehend auf drei Punkte. Vor allem aber vergrösserten sie die Differenz zum dritten Platz auf acht Zähler, da Kriens das Verfolgerduell gegen Wil 2:1 gewann.

Das einzige Tor im Südtessin schoss Petar Pusic nach knapp einer Stunde per Kopf und mit gütiger Mithilfe von Chiassos jungem Goalie Loïc Jacot. In Kriens sorgten Nico Siegrist (24.) und Asumah Abubakar (33.), die beide im Strafraum zu viel Raum erhielten, schon in der ersten Hälfte für den Unterschied. Damit ist Kriens zumindest bis Sonntag Tabellendritter, kann aber noch von Winterthur und Vaduz wieder verdrängt werden. (pre/sda)

Bild

Peier verpasst Karriere-Bestresultat wegen Böe

Killian Peier musste sich beim ersten von zwei Weltcup-Springen im russischen Nischni Tagil mit Platz 16 begnügen, nachdem er in der Zwischenwertung noch an Position 5 gelegen hatte. Peiers Absprung klappte auch im zweiten Umgang perfekt. In der Mitte des Hanges allerdings würde er von einer Böe erfasst, die Ski begannen zu pendeln. Der 24-jährige Waadtländer setzte bereits nach 122 m auf. Zuvor hatte er mit weniger Aufwind 128 m erreicht.

Auch Simon Ammann missriet der zweite Sprung, allerdings selbst verschuldet. Mit 112,5 m in der Reprise rutschte der Toggenburger noch auf Platz 29 ab. Gregor Deschwanden als 33. musste im zweiten Umgang zuschauen. Als Tagessieger liess Yukiya Sato feiern (126 m/132 m). Der Japaner fing als siebtletzter Starter noch sämtliche Konkurrenten ab. (pre/sda)

epa08017592 Killian Peier of Switzerland in action during the qualification round for the FIS Ski Jumping World Cup at the Adam Malysz Ski Jump in Wisla, Poland, 22 November 2019.  EPA/Grzegorz Momot POLAND OUT

Bild: EPA

Unihockey-Frauen starten mit Sieg in die WM

Die Schweizer Unihockey-Frauen starten mit dem erwartet deutlichen Sieg in die WM in Neuenburg. Gegen Deutschland gewinnen sie dank einem fulminanten Beginn 12:1. Das Skore eröffnete Corin Rüttimann in der 3. Minute, nach einer Viertelstunde erzielte sie ihren dritten Treffer zum 9:0-Pausenstand. Das war der 100. Torerfolg im Dress des Nationalteams für die Schweizer Rekordtorschützin. Derweil bestritt ihre Churer Vereinskollegin Seraina Ulber ihr 100. Länderspiel, sie trug sich ebenfalls in die Reihe der Torschützinnen ein.

Nach einem Furioso mit sechs Treffern innerhalb von knapp drei Minuten blieb die Equipe von Rolf Kern ab dem zweiten Drittel etwas gnädiger mit dem Gegner und liess gar einen Gengetreffer zu. Am Sonntag wartet der erste Prüfstein auf die Schweizerinnen, wenn es gegen Finnland um die bessere Ausgangslage im Hinblick auf die zu erwartende Halbfinal-Qualifikation geht. (pre/sda)

«Grünes Ballett» bodigt Espanyol

Der spanische Rekordmeister Real Madrid hat im Fernduell mit dem Erzrivalen FC Barcelona vorgelegt und zumindest für ein paar Stunden die Tabellenführung in der Primera Division übernommen. Die Königlichen, die wegeb der momentan in Madrid stattfindenden UN-Weltklimakonferenz in grünen Trikots aufliefen, schlugen Espanyol Barcelona verdient mit 2:0.

Der französische Verteidiger Raphael Varane (37.) brachte das Team von Trainer Zinedine Zidane in Führung, sein Landsmann Karim Benzema (79.) traf mit seinem bereits 11. Saisontor zum Endstand. Zu Reals insgesamt glanzlosem Auftritt passte der Platzverweis für Abwehrspieler Ferland Mendy, der in der Schlussphase Gelb-Rot (83.) sah.

Real Madrid - Espanyol Barcelona 2:0 (1:0)
64'125 Zuschauer.
Tore: 37. Varane 1:0. 79. Benzema 2:0.
Bemerkung: 83. Gelb-Rote Karte gegen Mendy (Real Madrid).(pre/sda)

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Das 1:0 für Real durch Varane. Video: streamable

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Das 2:0 für Real durch Benzema. Video: streamable

Jubiläumssieg für Smith, Finalfrust für Berry

Im zweiten Weltcup-Rennen der Saison schaffte es Skicrosserin Fanny Smith zum ersten Mal aufs Podium. Im französischen Val Thorens feierte die Schweizer Disziplinensiegerin der Vorsaison ihren insgesamt zwanzigsten Saisonsieg. Smith verwies auf dem Weg zum Jubiläumssieg im Final mit Sandra Näslund die Siegerin des Vortages in den 2. Rang. Beim Auftakt am Freitag hatte sich die 27-jährige Waadtländerin aufgrund eines Fahrfehlers im Halbfinal noch mit dem 5. Platz begnügen müssen.

Für Joos Berry, den einzigen Schweizer im Final der Männer, setzte es dagegen eine Enttäuschung ab. Der 29-Jährige, der in der vergangenen Saison in Innichen seinen ersten Weltcup-Sieg feierte, kam im oberen Streckenabschnitt beim Kampf um die beste Position zu Fall und beendete das Rennen als Vierter. Den Sieg sicherte sich überraschend der Kanadier Kristofor Mahler, der sich gegen das französische Duo Bastien Midol und Jean-Frédéric Chapuis durchsetzte. Für Mahler war es der erste Karrieresieg auf höchster Stufe. (sda)

Fanny Smith, la championne de skicross encourage les jeunes athletes de la Fanny Smith Academy lors d'une journee presse ce mercredi 3 mars 2016 sur le domaine skiable de Morgins en Valais. (KEYSTONE/Jean-Christophe Bott)

20. Weltcup-Sieg für Fanny Smith. Bild: KEYSTONE

Auftakt geglückt: Zogg siegt im Parallel-Slalom, Jenny wird Dritte

Der Weltcup-Start der Schweizer Alpin-Snowboarderinnen verlief nach dem Plan des neuen Coaches David van Wijnkoop. Weltmeisterin Julie Zogg war beim ersten Parallel-Slalom der Saison im russischen Bannoje nicht zu schlagen, Ladina Jenny überzeugte als Dritte.

Bei den Männern war in Abwesenheit der rekonvaleszenten Teamleader Dario Caviezel und Nevin Galmarini erwartungsgemäss nichts zu holen. Kaspar Flütsch, der nach langer Verletzungspause sein Weltcup-Comeback gab, blieb als 44. in der Qualifikation hängen. (sda)

Die Snowboarderin Julie Zogg wird nach dem Gewinn der Goldmedaille an den Weltmeisterschaften im Parallel-Slalom in Park City empfangen, am Mittwoch, 27. Februar 2019, in Mels. (KEYSTONE/Gian Ehrenzeller)

Julie Zogg (hier nach ihrem WM-Titel im Februar 2019) ist schon wieder top. Bild: KEYSTONE

Inters Siegesserie beendet

Inter Mailand droht bereits wieder der Verlust der Tabellenführung. Der Mailänder kamen im Spitzenspiel der 15. Runde der Serie A gegen die AS Roma trotz klarem Chancenplus nur zu einem 0:0, womit die Serie von fünf Siegen endete.

Das Team von Antonio Conte war im San Siro das klar bessere Team, ein Treffer wollte dem Leader aber nicht gelingen. Marcelo Brozovic kurz vor und Matias Vecino kurz nach der Pause oder Lautaro Martinez kurz vor Schluss vergaben einige der zahlreichen Möglichkeiten Inters, das erstmals in dieser Meisterschaft ohne Torerfolg blieb.

Dank der Nullnummer Inters bietet sich Juventus Turin am Samstag die Möglichkeit, die Tabellenführung wieder zu übernehmen. Der Meister tritt auswärts im Duell der beiden ersten Verfolger von Inter bei Lazio Rom an. (sda)

epa08050289 Inter's Lautaro Martinez (R) and Roma's Gianluca Mancini in action during the Italian Serie A soccer match Inter FC vs AS Roma at the Giuseppe Meazza stadium in Milan, Italy, 06 December 2019.  EPA/MATTEO BAZZI

Bild: EPA

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