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Sport-News

Albasini neuer Nationaltrainer +++ SFV stellt Talentmanager ein

Die wichtigsten Kurznews aus der weiten Welt des Sports.



SFV stellt einen Talentmanager ein

Der SFV schafft neu das Ressort Talentmanagement und betraut Luca Fiorina mit dessen Führung. Fiorina, der bisher als Footeco-Verantwortlicher des SFV für die Regionen Zürich und Ostschweiz zuständig war, kümmert sich in dieser neuen Funktion um Talentsuche, Talentidentifikation und Selektion sowie um die Integration der talentiertesten Spielerinnen und Spieler der Schweiz.

Wie der SFV weiter bekannt gab, wird Sascha Amhof Ressortleiter des Schiedsrichter-Departements. Er ist dabei zuständig für die Förderung der Schiedsrichter sowie für die Aus- und Weiterbildung der Schiedsrichter, Coaches und Instruktoren. (ram/sda)

Albasini folgt auf Albasini

Michael Albasini wird ab dem kommenden Jahr das Schweizer Strassennationalteam betreuen. «Für mich ist das eine schöne Herausforderung zum richtigen Zeitpunkt. Ich freue mich darauf, mein in über 20 Radsportsaisons gesammeltes Wissen weitergeben zu können», lässt sich Albasini zitieren. Vor seiner Profi-Laufbahn hatte er das Lehrerpatent erworben.

Der 39-jährige Thurgauer, der zum Saisonende vom aktiven Spitzen-Radsport zurücktritt, wird Nachfolger seines Vaters Marcello Albasini. Dieser hatte die Verantwortung des Strassennationalteams im Juni 2019 übernommen, nachdem Danilo Hondo nach einem Doping-Geständnis entlassen worden war. (ram/sda)

Der Schweizer Radrennfahrer Michael Albasini, posiert fuer ein Portrait, am Sonntag, 7. Juni 2020, in Frauenfeld. Nach der Absage der diesjaehrigen Tour de Suisse wegen des Coronavirus organisierten Freunde fuer Albasini eine eigene, letzte Tour de Suisse. Albasini wird Ende Jahr zurueck treten. (KEYSTONE/Gian Ehrenzeller)

Bild: keystone

Weitere Bussen wegen Maskenverstössen in der NFL

Im American Football in den USA wird weiterhin hart gegen Verstösse gegen das Corona-Schutzkonzept durchgegriffen. So wurden in der Nacht zum Mittwoch erneut zwei Cheftrainer mit Bussen von 100'000 Dollar belegt. Die jeweiligen Klubs bestraft die Liga mit 250'000 Dollar.

Somit hat die NFL am zweiten Spieltag insgesamt Bussen in Höhe von 1,75 Millionen Dollar ausgesprochen, weil Cheftrainer während der Spiele nicht wie vorgeschrieben eine Maske trugen. Beim Saisonstart vor einer Woche hatte die Liga noch Verwarnungen ausgesprochen und die Klubs in einem Schreiben explizit zur Verhaltensänderung aufgefordert. (ram/sda/dpa)

Nuggets finden Anschluss

Die Denver Nuggets verkürzen in der Playoff-Halbfinal-Serie der NBA gegen die Los Angeles Lakers zum Stand von 1:2. Sie setzen sich in der Blase von Orlando 114:106 durch. Massgeblichen Anteil am Sieg von Denver hatte Jamal Murray. Er kam auf 28 Punkte, 12 Assists und 8 Rebounds. Insbesondere zwei späte Dreipunkte-Würfe waren matchentscheidend.

Im Gegensatz zu den zwei vorangegangenen Partien führten die Nuggets mehrheitlich, verspielten im Schlussviertel aber fast eine 20-Punkte-Führung, bevor Murray in den letzten zwei Minuten den Sieg sicherte. Die Lakers verloren somit erstmals nach sechs Siegen in Serie. Die vierte Partie der Best-of-7-Partie steht in der Nacht zum Freitag an. (ram/sda/dpa)

Salzburg siegt auswärts knapp

Red Bull Salzburg ist auf gutem Weg, sich erneut für die Gruppenphase der Champions League zu qualifizieren. Österreichs Serienmeister hat das Playoff-Hinspiel bei Maccabi Tel Aviv mit 2:1 gewonnen. Der israelische Meister konnte aufgrund von zahlreichen Corona-Fällen im Team nicht in Bestbesetzung antreten.

Der Schweizer Internationale Noah Okafor wurde bei Salzburg nach 76 Minuten eingewechselt. Der frühere Stürmer des FC Basel verpasste in der Nachspielzeit mit einem Pfostenschuss das 3:1. In weiteren Spielen feierte Krasnodar zuhause gegen PAOK Saloniki einen 2:1-Sieg, Slavia Prag und YB-Bezwinger Midtjylland trennten sich 0:0. (ram/sda)

epa08689262 Salzburg?s Enock Mwepu (R) in action against Maccabi?s Eyal Golasa during the UEFA Champions League playoff soccer match between Maccabi Tel Aviv and FC Salzburg at Bloomfield stadium in Tel Aviv, Israel, 22 September 2020  EPA/ATEF SAFADI

Bild: keystone

Schweizerinnen gewinnen Spitzenspiel gegen Belgien

Das Schweizer Frauen-Nationalteam ist im Kampf um die direkte Qualifikation für die EM 2022 in England wieder auf Kurs. Die SFV-Auswahl entschied das Spitzenspiel in Thun gegen Belgien mit 2:1 für sich und übernahm in der Gruppe H die Tabellenspitze.

Nun deutet alles darauf hin, dass es am 1. Dezember zum Abschluss der Qualifikation im Rückspiel in Belgien zum Final um den Gruppensieg kommt. Neben den neun Gruppensiegern qualifizieren sich auch die besten drei Gruppenzweiten direkt für die EM. Ihr nächstes Spiel bestreiten die Schweizerinnen Ende Oktober in Rumänien. (sda)

epa08688845 Switzerland's player celebrate their first score to 1-0 during the UEFA European Women's Championship 2022 qualification round Group H match between Switzerland and Belgium, at the Stockhorn Arena in Thun, Switzerland, September 22, 2020.  EPA/PETER SCHNEIDER

Bild: keystone

AS Roma verliert nachträglich forfait

Die AS Roma verliert das Saisonauftaktspiel bei Hellas Verona nachträglich am grünen Tisch. Das Sportgericht der italienischen Fussball-Liga hat das torlose Unentschieden vom Samstag wegen des Einsatzes eines nicht spielberechtigten Akteurs in eine 0:3-Forfait-Niederlage für das Team aus der Hauptstadt umgewandelt

Dem Entscheid liegt ein Formfehler der Römer Vereinsverantwortlichen zugrunde. Sie hatten es versäumt, den Guineer Amadou Diawara auf der Liste zu erwähnen, auf der alle Spieler aufgeführt sein müssen, die älter als 22-jährig sind. Der Mittelfeldspieler, der in Verona in der Startformation stand, wurde Mitte Juli 23 Jahre alt. Besagte Liste muss vor dem Saisonbeginn den Zuständigen der Liga zugestellt werden. (pre/sda)

Hellas Verona's Miguel Veloso, right, and Roma's Diawara Amadou in action during an Italian Serie A soccer match between Verona and Roma at the Bentegodi stadium in Verona, Italy, Saturday, Sept. 19, 2020. (Paola Garbuio/LaPresse via AP)

Bild: keystone

Schweiz will Eishockey-WM 2026

Swiss Ice Hockey bewirbt sich beim Weltverband (IIHF) für die Organisation der WM 2026. Dies wurde im Rahmen einer Medienkonferenz zum Saisonauftakt der National League publik. Der Schweizer Verband lässt sich durch die corona-bedingte Absage der WM 2020 in Zürich und Lausanne nicht entmutigen. Er will schnellstmöglich wieder Titelkämpfen ausrichten.

Im Prinzip kann die Schweiz das Turnier mit den besten Nationen der Welt erst 2026 ausrichten, weil die Weltmeisterschaften bis 2025 bereits vergeben sind. Sollte sich vor 2026 eine Möglichkeit eröffnen, wären die Schweizer Organisatoren bereit, für ein anderes Land einzuspringen. Allerdings nicht 2021 – Co-Veranstalter Lettland verweigert derzeit die Zusammenarbeit mit den Weissrussen. Wegen der angespannten Situation in Sachen Doping wackelt indes auch die WM 2023 in Russland. (ram/sda)

ARCHIVBILD ZUR MELDUNG, DASS AUCH 2021 KEINE EISHOCKEY WM IN DER SCHWEIZ STATTFINDEN WIRD - Switzerland's team and fans celebrate after scoring 5:0 during the game between Switzerland and Italy, at the IIHF 2019 World Ice Hockey Championships, at the Ondrej Nepela Arena in Bratislava, Slovakia, on Saturday, May 11, 2019. (KEYSTONE/Melanie Duchene)

Bild: KEYSTONE

Teichmann setzt Siegesserie fort

Jil Teichmann (WTA 54) hat beim Sandplatzturnier in Strassburg die Viertelfinals erreicht. Die Schweizerin schlug auch in ihrem zweiten Match im Elsass mit der Russin Anastasia Pawljutschenkowa (WTA 38) eine besser klassierte Spielerin. Sie gewann in knapp zwei Stunden 7:6 (7:3), 7:5. In der 1. Runde hatte sich die in Biel wohnhafte 23-Jährige gegen die junge Amerikanerin Amanda Anisimova (WTA 29) durchgesetzt. Im Viertelfinal trifft Teichmann entweder auf die ukrainische Weltranglisten-5. Jelina Switolina. (pre/sda)

Fribourg-Star Sprunger verletzt

Der 34-jährige Stürmer Julien Sprunger wird den Meisterschaftsstart verpassen. Der Captain von Fribourg-Gottéron verletzte sich bei einem Freundschaftsspiel gegen Ambri-Piotta am Knie, wie aus einer Meldung in «La Liberté» hervorgeht. Der Klub geht allerdings davon aus, dass Sprunger in rund zwei Wochen wieder fit sein dürfte. Die Freiburger starten am Donnerstag, 1. Oktober, gegen die Rapperswil-Jona Lakers in die Saison. (ram/sda)

ZUR MELDUNG, DASS DER EISHOCKEY STUERMER JULIEN SPRUNGER EINEN NEUEN VERTRAG MIT DEM EISHOCKEY CLUB FRIBOURG-GOTTERON BIS FRUEHLING 2020 ERHAELT, STELLEN WIR IHNEN AM MONTAG 2.MAI 2016 FOLGENDES ARCHIVBILD ZUR VERFUEGUNG. - Fribourgs Julien Sprunger freut sich ueber den Treffer zum 3:2, im Eishockey National League A Spiel zwischen dem HC Fribourg-Gotteron und dem HC Davos, am Freitag, 16. Oktober 2015, in der BCF Arena in Fribourg. (KEYSTONE/ Peter Schneider)

Bild: KEYSTONE

Quintanas Equipe bestätigt Doping-Razzia

Emmanuel Hubert, der Team-Manager der französischen Equipe Arkéa-Samsic um Captain Nairo Quintana, bestätigte am Dienstagmorgen Medienberichte eine Durchsuchung wegen Dopingverdachts. Vergangenen Mittwoch wurden in Méribel im Rahmen der Tour de France die Hotelzimmer von Sportlern kontrolliert. Diese habe «eine sehr geringe Zahl von Fahrern» und deren direktes Umfeld betroffen, sagte Hubert. Namen von Akteuren nannte er nicht.

Ein Arzt und ein Betreuer wurden in Polizeigewahrsam genommen, nachdem die Ermittler Injektionsnadeln, Kochsalzlösung und Medikamente gefunden hatten. Die Staatsanwaltschaft in Marseille hat nun Vorermittlungen aufgenommen. Der Verdacht der «Anstiftung zu einer Verwendung einer verbotenen Substanz oder Methode» stehe im Raum, hiess es in einer Erklärung, aus der die Nachrichtenagentur AFP zitiert. Der Radsport-Weltverband UCI teilte mit, dass er entsprechende Massnahmen ergreifen werde, sobald er die Informationen von den französischen Justizbehörden geprüft habe. (ram/sda/dpa)

epa08666764 Colombian rider Nairo Quintana (L) of Team Arkea-Samsic in action during the 15th stage of the 107th edition of the Tour de France cycling race over 174.5km from Lyon to Le grand Colombier, France, 13 September 2020.  EPA/SEBASTIEN NOGIER

Bild: keystone

Michael Jordan gründet Nascar-Team

Basketball-Legende Michael Jordan gründet zusammen mit Rennfahrer Denny Hamlin ein eigenes und noch zu benennendes Team in der Tourenwagen-Serie Nascar. Für das Cockpit wurde der aktuell einzige schwarze Nascar-Fahrer ausgewählt, Bubba Wallace.

Der 39-Jährige, der bereits drei Mal das berühmte Daytona 500 gewonnen hat, ist ein Favorit auf den Gewinn der laufenden Meisterschaft. Jordan besitzt bereits das NBA-Team Charlotte Hornets. (ram/sda/dpa)

Tampa Bay gleicht Finalserie aus

Im Kampf um den Stanley Cup schaffte Tampa Bay Lightning in der Serie den Ausgleich zum 1:1. Das Team aus Florida setzte sich in der Blase von Edmonton mit 3:2 gegen die Dallas Stars durch. Die Lightning erzielten ihre drei Treffer innerhalb von vier Minuten. Brayden Point (12.) und Ondrej Palat (15.) im Power-Play sowie Kevin Shattenkirk (16.) mit einem Schuss von der blauen Linie überwanden den in Spiel 1 des Playoff-Finals noch überragenden Torhüter Anton Chudobin.

Ab dem Mitteldrittel dominierte Dallas zwar gegen die nun defensiver agierenden Lightning das Spiel, zu mehr als zwei Treffern reichte es aber nicht. In Spiel 3 der Best-of-7-Serie in der Nacht zum Donnerstag hoffen die Lightning auf einen zusätzlichen Schub durch ihren Captain Steven Stamkos, der nach über einem halben Jahr Verletzungspause kurz vor seinem Comeback steht. (ram/sda)

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Video: YouTube/NHL

ManCity startet erfolgreich in die Saison

Manchester City ist mit einem Sieg in die Premier-League-Saison gestartet. Es setzte sich auswärts gegen die Wolverhampton Wanderers verdient mit 3:1 durch. Die Citizens legten in der ersten Halbzeit durch Tore von Kevin De Bruyne (20.) per Foulpenalty und Youngster Phil Foden (32.) mit 2:0 vor.

Wolverhampton gelang nach 78 Minuten durch Raul Jimenez zwar der Anschlusstreffer, eine echte Chance für den Ausgleich konnten sich die Gastgeber jedoch nicht erspielen. In der Nachspielzeit traf Gabriel Jesus für den Zweiten der letzten Saison mit einem abgelenkten Schluss zum 3:1. (ram/sda)

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0:2 ManCity: Phil Foden (32.). Video: streamja

Ibrahimovic schiesst Milan mit zwei Toren zum Sieg

Der AC Milan ist der Start in die neue Serie-A-Saison dank Zlatan Ibrahimovic geglückt. Der schwedische Starstürmer erzielte beim 2:0-Heimsieg der Mailänder gegen Bologna beide Tore.

Beim 1:0 nach 35 Minuten verwandelte Ibrahimovic eine Flanke von Theo Hernandez per Kopf. Das 2:0 kurz nach dem Seitenwechsel schoss der 38-Jährige nach einem Foul an Ismaël Bennacer vom Penaltypunkt aus. (sda)

epa08687149 AC Milan's Zlatan Ibrahimovic jubilates after scoring the 1-0 during the Italian Serie A soccer match Ac Milan vs Fc Bologna at Giuseppe Meazza stadium in Milan, Italy, 21 September  2020.  EPA/MATTEO BAZZI

Bild: keystone

Kanadier Tyler Benson leihweise zu den GCK Lions

Die GCK Lions haben einen Ersatz für den am Fuss verletzten Finnen Teemu Rautiainen verpflichtet. Der Kanadier Tyler Benson, welcher der NHL-Franchise der Edmonton Oilers angehört, wird sich auf Leihbasis bis voraussichtlich Ende Jahr dem Klub aus der Swiss League anschliessen.

Der 22-jährige Flügelstürmer kam in der vergangenen Saison zu sieben Einsätzen in der NHL, für Edmontons Farmteam in der AHL erzielte der Zweitrunden-Draft von 2016 in 47 Spielen 36 Skorerpunkte. (sda)

Weiterer Corona-Fall in Paris

Die Organisatoren des French Open haben einen weiteren positiven Corona-Fall zu beklagen. Eine Spielerin, die an der am Dienstag beginnenden Qualifikation der Frauen teilnehmen wollte, ist positiv auf Covid-19 getestet worden.

Bereits am Sonntag haben die Veranstalter des Grand-Slam-Turniers in Paris zwei positive Fälle bei männlichen Spielern publik gemacht. Zudem waren drei weitere Spieler ausgeschlossen worden, weil sie in engem Kontakt mit einem positiv getesteten Trainer standen. Alle Betroffenen müssen sich nun für sieben Tage in Quarantäne begeben.

Mit Viktorija Golubic und Leonie Küng spielen ab Mittwoch auch zwei Schweizerinnen um den Einzug ins Hauptfeld. Bereits am Dienstag steht Henri Laaksonen in der Qualifikation der Männer im Einsatz. (sda)

epa08686269 A tournament staff member uses a net to clear the clay from the court line during the French Open tennis tournament at Roland Garros in Paris, France, 21 September 2020. Roland Garros runs from 21 to 11 October 2020, with one week qualification.  EPA/YOAN VALAT

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Hotelzimmer von Nairo Quintana durchsucht

Die Staatsanwaltschaft von Marseille hat wegen Dopingverdachts bei einem Team der Tour de France Vorermittlungen eingeleitet. Medienberichten zufolge soll es sich dabei um die französische Equipe Arkéa-Samsic um Captain Nairo Quintana handeln.

Bei einer Durchsuchung von Hotelzimmern sollen am Mittwochabend der vergangenen Woche in der Nähe von Méribel zahlreiche Gesundheitsprodukte entdeckt worden sein, darunter Medikamente und in diesem Zusammenhang auch Hinweise auf Doping. Daraufhin wurden am Montag zwei Personen verhaftet.

Quintana zählte trotz einem Sturz im Training zum Favoritenkreis der 107. Frankreich-Rundfahrt. Der Kolumbianer, der die Tour zwischen 2013 und 2016 dreimal auf dem Podest beendet hatte, schloss das bedeutendste Radrennen der Welt mit über einer Stunde Rückstand auf den slowenischen Sieger Tadej Pogacar aber lediglich im 17. Rang ab. (sda/afp)

Colombia's Nairo Quintana climbs during stage 20 of the Tour de France cycling race, an individual time trial over 36.2 kilometers (22.5 miles), from Lure to La Planche des Belles Filles, France, Saturday, Sept. 19, 2020. (Marco Bertorello/Pool via AP)

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Djokovic mit fünftem Rom-Triumph zum Rekord

Novak Djokovic hat zum fünften Mal das ATP-Turnier von Rom gewonnen. Der Weltranglistenerste aus Serbien schlug den Argentinier Diego Schwartzman (ATP 15) in einem hochklassigen Final 7:5, 6:3 und stellte damit eine Bestmarke auf. Damit hält der 33-Jährige aus Belgrad nun bei 36 Masters-1000-Turniersiegen und liegt in der Bestenliste wieder einen Erfolg vor Rafael Nadal.

Eine Woche vor dem Start des French Open zeigte sich Djokovic in guter, aber nicht in bestechender Form. Besonders zu Beginn seines zehnten Finalspiels in Italiens Hauptstadt bekundete der 17-fache Grand-Slam-Sieger gegen Schwartzman Mühe. Bei leichtem Regen gab die Weltnummer 1 gleich seine ersten beiden Aufschlagspiele ab. Doch Djokovic fand schnell zurück ins Spiel und versuchte, dem 1,70 m kleinen Argentinier zum Laufen zu zwingen. Statt 0:3 hiess es plötzlich 4:3 für Djokovic. Auch im zweiten Durchgang machte der Serbe einen frühen Break-Rückstand wett. Nach 1:53 Stunden nutzte er schliesslich seinen dritten Matchball.

«Es war eine gute Woche, auch wenn ich nicht mein bestes Tennis gespielt habe. Ich bin zufrieden», meinte Djokovic, der abgesehen von seiner Disqualifikation vor gut zwei Wochen im Achtelfinal des US Open in diesem Jahr weiter ungeschlagen ist. Seine beeindruckende Bilanz lautet: 31 Siege in 32 Spielen.

epa08686890 Novak Djokovic of Serbia celebrates winning the men's singles final round match against Diego Schwartzman of Argentina at the Italian Open tennis tournament in Rome, Italy, 21 September 2020.  EPA/Riccardo Antimiani / POOL

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Halep profitiert von Pliskova-Aufgabe

Simona Halep hat das Sandplatzturnier in Rom gewonnen. Die topgesetzte Rumänin profitierte im Final von der Aufgabe ihrer Gegnerin Karolina Pliskova. Die Titelverteidigerin aus Tschechien warf im zweiten Satz beim Stand von 6:0, 2:1 für Halep wegen einer Verletzung das Handtuch.

Nach zwei verlorenen Finalspielen in den Jahren 2017 und 2018 triumphierte Halep zum ersten Mal in Italiens Hauptstadt. Für die Weltranglisten-Zweite war es eine Woche vor dem Start des French Open nach Dubai und Prag der dritte Turniersieg in Folge und der 22. in ihrer Karriere. Auf ihre Teilnahme am US Open hatte Halep aus freien Stücken verzichtet. (pre/sda)

Hazard fehlt dem BVB mehrere Wochen

Lucien Favre muss bei Borussia Dortmund für einige Wochen auf Thorgan Hazard verzichten. Der belgische Mittelfeldspieler zog sich am Samstag beim 3:0-Sieg gegen Borussia Mönchengladbach einen Muskelfaserriss im Oberschenkel zu. Der 27-Jährige musste im Duell mit seinem früheren Klub bereits nach 19 Minuten verletzt ausgewechselt werden. (pre/sda)

Gündogan positiv auf Corona getestet

Der deutsche Internationale Ilkay Gündogan ist positiv auf das Coronavirus getestet worden. Der 29-jährige Mittelfeldspieler von Manchester City befolgt nach Angaben seines Klubs die Corona-Richtlinien der Premier League und der britischen Regierung und befindet sich in einer zehntägigen Selbstisolation. Gündogan fehlte City damit auch am Montagabend im Gastspiel bei den Wolverhampton Wanderers. (pre/sda)

Wawrinka trennt sich von Coach Norman

Stan Wawrinka wird nicht mehr von Magnus Norman trainiert. Der Waadtländer gab dies am Montagmorgen bekannt, sechs Tage vor Beginn des French Open. «Nach acht grossartigen gemeinsamen Jahren haben Magnus Norman und ich im gegenseitigen Einvernehmen beschlossen, unsere Zusammenarbeit zu beenden», schrieb die Nummer 17 der Weltrangliste auf Instagram. «Unsere Partnerschaft war unglaublich stark, profitabel und enorm erfolgreich.»

Die beiden Männer begannen ihre Zusammenarbeit im Frühjahr 2013. Sie wurde einzig Ende 2017 für ein paar Monate unterbrochen, als sich Wawrinka von einer Knieoperation erholte. Der Schwede, einst Top-10-Spieler, machte den Schweizer für Grosstaten fit. «Wir haben in diesem Sport neue Höhen erreicht, und ich möchte ihm dafür danken, dass er mir geholfen hat, alles zu gewinnen, wovon ich nur träumen konnte», betonte Wawrinka, der beim Australian Open 2014, Roland Garros 2015 und US Open 2016 drei Siege an Grand-Slam-Turnieren feierte und in der Weltrangliste bis auf Platz 3 vorstiess. (pre/sda)

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