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ATP World Tour Finals, London

Gruppe B:
R. Nadal – S. Wawrinka 6:3 6:2
A. Murray – D. Ferrer 6:4 6:4​

LONDON, ENGLAND - NOVEMBER 16:  Stanislas Wawrinka of Switzerland wipes his brow in his men's singles match against Rafael Nadal of Spain during day two of the Barclays ATP World Tour Finals at O2 Arena on November 16, 2015 in London, England.  (Photo by Clive Brunskill/Getty Images)

Was war nur los mit Wawrinka? Der Romand wirkt bei der klaren Niederlage gegen Nadal müde und unmotiviert.
Bild: Getty Images Europe

Wawrinkas Taktik geht nicht auf: Trotz 29 Winnern bleibt er gegen Nadal chancenlos

Bei seiner dritten Teilnahme an den ATP-Finals verliert Stan Wawrinka erstmals seine Startpartie. Der Schweizer unterliegt Rafael Nadal überraschend deutlich 3:6, 2:6.



» Hier gibt's den Liveticker der Partie zum Nachlesen.

In den letzten vier Duellen hat Stan Wawrinka dreimal gegen Rafael Nadal gewonnen – zuletzt vor zehn Tagen im Viertelfinal des Hallenturniers in Paris-Bercy. Zum Auftakt der World Tour Finals in London ist der 30-jährige Lausanner jedoch weit davon entfernt, dem Spanier das Leben schwer zu machen.

Bild

29 Winners, aber leider auch 35 Fehler.
bild: screenshot tennistv.com

Glückshose mit Trauerflor

Nadal, der das Masters als einziges wichtiges Turnier in seiner Karriere noch nie gewonnen hat, begeht kaum Fehler und profitiert davon, dass Wawrinka nie die richtige Balance zwischen Aggressivität und Geduld findet. Viel zu oft sucht der French-Open-Sieger den Gewinnschlag zu früh und aus ungünstiger Position. Die Folge sind – gnädig gezählte – 35 unerzwungene Fehler. Nach nur 83 Minuten beendet Nadal die Partie mit einem Aufschlagpunkt.

Dabei beginnt Wawrinka die Partie perfekt. Im ersten Game nimmt er Nadal den Aufschlag zu null ab – und dies mit beeindruckenden Gewinnschlägen von der Grundlinie. Er kann die horrende Pace jedoch nicht halten und gibt gleich darauf seinen eigenen Service ebenfalls zu null ab.

Was soll man auch gegen solche Bälle machen ...
Video: streamable

Es dauert bis zum zehnten Punkt, ehe erstmals ein Aufschläger ein Erfolgserlebnis verbucht. Das entscheidende Break des ersten Satzes gelingt schliesslich Nadal zum 5:3 – dank eines Vorhandfehlers von Wawrinka.

Im zweiten Satz wehrt der Schweizer zwar zunächst sieben Breakbälle ab, doch der ein Jahr jüngere Mallorquiner holt zum 2:1 und 4.1 Verpasstes nach.

Animiertes GIF GIF abspielen

Das Racket muss leiden.
gif:srf

In den vergangenen zwei Jahren hatte der Waadtländer jeweils gegen Tomas Berdych seine erste Partie gewonnen – und danach beide Male auch den Halbfinal erreicht. Nun steht er in seiner zweiten Partie am Mittwoch gegen David Ferrer bereits unter Druck. Letztmals hatte an den ATP-Finals vor zwei Jahren ein Spieler von ausserhalb der Top 4 (Federer!) gegen einen der vier Grossen (Del Potro) gewonnen. (pre/si)

Die Tennisstars als Comic-Helden

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Die Tennisstars als Comic-Helden
quelle: xproduction.com
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Der Schlusspunkt war ein «Wawrinka spezial». Wie von einem Laser gezogen flog die Rückhand des Schweizers der Linie entlang ins Feld von Novak Djokovic, der keine Chance mehr hatte, an den Ball zu kommen. Es war nicht übertrieben, als Stan Wawrinka an der Siegerehrung vom «Spiel des Lebens» sprach. Nie war der damals 30-jährige Lausanner besser als am French Open 2015.

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