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Super League, 3. Runde

FC Basel – GC 4:2 (2:0)

FC Luzern – FC Lugano 4:2 (2:1)

Basels Trainer Marcel Koller gratulier Ricky van Wolfswinkel zu seinem Treffer zum 4:0 beim Fussballspiel der Super League FC Basel gegen den Grasshopper Club Zuerich, am Samstag, 4. August 2018 im St. Jakob-Park Stadion in Basel. (KEYSTONE/Melanie Duchene)

Koller gratuliert van Wolfswinkel, dem Torschützen zum 4:0. Bild: KEYSTONE

Koller nach Sieg zum Einstand: «Meine Haare waren ja vorher schon grau …»

Jeder Trainer wünscht sich ein solches Debüt beim neuen Klub. Marcel Koller, seit 2009 nicht mehr im Klubfussball tätig gewesen, erringt mit dem angeschlagenen FC Basel einen 4:2-Sieg daheim gegen GC.



Basel – GC 4:2

» Das war der Liveticker

– «Ein super Einstand», befand Marcel Koller im Teleclub-Interview nach dem gelungenen Einstand. Weil es am Ende aber knapper als nötig wurde, fügte er hinzu: «Meine Haare waren ja vorher schon grau, ich glaube nicht, dass das jede Woche so weitergehen kann.»

Basels neuer Trainer Marcel Koller beim Fussballspiel der Super League FC Basel gegen den Grasshopper Club Zuerich, am Samstag, 4. August 2018 im St. Jakob-Park Stadion in Basel. (KEYSTONE/Melanie Duchene)

Kaum da, schon Sieger: Marcel Koller. Bild: KEYSTONE

– Wie viel die wiedererlangte Stärke des Serienmeisters FCB und wie viel die offensichtliche Baisse des Rekordmeisters aus Zürich zu dem deutlichen Ergebnis im plötzlich wieder stimmungsvollen St.Jakob-Park beigetragen haben, ist schwer auseinanderzudividieren. Tatsache ist, dass die Basler im fünften Wettbewerbsspiel der Saison die beste, weil einzige gute Leistung abgeliefert haben.

– Zwei defensiv ausgerichtete Spieler – Luca Zuffi und der aufblühende Fabian Frei – trafen mit Schlenzern aus der Distanz in der ersten Halbzeit, zwei Stürmer – Albian Ajeti und Ricky van Wolfswinkel – zogen nach der Pause nach. Es ist bemerkenswert, dass die Basler das 3:0 und das 4:0 erzielten, kurz nachdem ihr Innenverteidiger Eray Cümart mit einer Gelb-Roten Karte des Feldes verwiesen worden war. «Wir haben in diesen zwei Tagen gemerkt, dass die Spieler zuhören», sagte Koller, «aber wir haben noch vieles zu verbessern.»

Jubel zum 3:0 bei Basels Torschuetze Albian Ajeti, rechts, Geoffrey Serey Die, links, und dem Team beim Fussballspiel der Super League FC Basel gegen den Grasshopper Club Zuerich, am Samstag, 4. August 2018 im St. Jakob-Park Stadion in Basel. (KEYSTONE/Melanie Duchene)

Serey Die kommt etwas zu spät – aber natürlich darf er nach dem 3:0 mitjubeln. Bild: KEYSTONE

– Dass bei Basel längst nicht alles zum besten bestellt ist, wurde in den letzten 20 Minuten deutlich. Mit Treffern des schwedischen Stürmers Nabil Bahoui und von Marco Djuricin erzielten die Zürcher zwei Tore – und scheiterten daneben mit zwei Foulpenaltys. Goalie Jonas Omlin parierte die Penaltys von Runar Sigurjonsson und Djuricin mit hervorragenden Paraden. «Er hat fantastisch gehalten», lobte ihn Trainer Koller.

– Für die auch nach drei Runden punktelosen Zürcher kamen immerhin die ersten zwei Saisontore zustande. Trotzdem bleibt GC auf dem letzten Platz kleben. Trainer Thorsten Fink bemängelte im Teleclub vor allem die Leistung in der ersten Halbzeit. «Wir haben noch viele Schwierigkeiten, aber dass die Mannschaft will, hat man in den Schlussminuten gesehen. Nächste Woche sind wir eine Woche weiter», versprach er.

Luzern – Lugano 4:2

– Wie Basel hat auch Luzern den ersten Sieg in dieser Meisterschaft errungen – in einem Spiel mit Spektakel und Toren. Beim 4:2 daheim gegen Lugano drehte die Mannschaft von René Weiler einen frühen Rückstand bis zur 58. Minute in einen 3:1-Vorsprung. Pascal Schürpf war Doppeltorschütze.

Die Luzerner mit Pascal Schuerpf, 2. von links, feiern das 2:1 beim Super League Meisterschaftsspiel zwischen dem FC Luzern und dem FC Lugano vom Samstag 4. August 2018 in Luzern. (KEYSTONE/Urs Flueeler)

Luzerner Jubel auf der Allmend. Bild: KEYSTONE

– Nach dem 1:1 vergab der Brasilianer Carlinhos die Chance auf die neuerliche Führung für die Luganesi, aber er scheiterte mit einem schwach getretenen Foulpenalty an Luzerns Goalie Mirko Salvi. (ram/sda)

Die Tabelle

Bild

tabelle: srf

Die Telegramme

Basel – GC 4:2 (2:0)
25'313 Zuschauer. - SR Schärer.
Tore: 8. Zuffi (Ajeti) 1:0. 40. Frei (Zuffi) 2:0. 64. Ajeti (Widmer) 3:0. 68. Van Wolfswinkel (Bua) 4:0. 72. Bahoui (Sigurjonsson) 4:1. 87. Djuricin (Andersen) 4:2.
Basel: Omlin; Widmer, Cümart, Suchy, Riveros; Serey Die, Frei; Van Wolfswinkel (78. Okafor), Zuffi, Oberlin (46. Bua); Ajeti (85. Kalulu).
GC: Lindner; Lavanchy (85. Andersen), Cvetkovic, Rhyner, Doumbia; Bajrami; Bahoui, Holzhauser (70. Pusic), Sigurjonsson, Jeffren (70. Tarashaj); Djuricin.
Bemerkungen: Basel ohne Stocker, Xhaka und Kuzmanovic (alle verletzt) und Campo (gesperrt), GC ohne Pickel, Basic, Arigoni (alle verletzt) und Nathan (nicht im Aufgebot). 61. Gelb-rote Karte gegen Cümart (Foul). 84. Omlin hält Foulpenalty von Sigurjonsson. 92. Omlin hält Foulpenalty von Djuricin. Verwarnungen: 29. Cümart (Foul). 77. Pusic (Foul). 84. Djuricin (Unsportlichkeit). 91. Riveros (Foul).

Luzern – Lugano 4:2 (2:1)
7815 Zuschauer. - SR Jaccottet.
Tore: 6. Yao (Vecsei) 0:1. 22. Demhasaj (Schürpf) 1:1. 45. Schürpf (Foulpenalty) 2:1. 58. Schürpf (Gvilia) 3:1. 64. Vecsei (Abedini) 3:2. 75. Eleke (Vargas) 4:2.
Luzern: Salvi; Grether, Alves, Schmid, Sidler; Voca, Ugrinic; Schneuwly (84. Schwegler), Gvilia (70. Vargas), Schürpf; Demhasaj (64. Eleke).
Lugano: Baumann; Mihajlovic, Yao, Daprelà, Masciangelo; Abedini (66. Janko); Gerndt (56. Crnigoj), Vecsei (77. Amuzie), Sabbatini, Carlinhos; Ceesay.
Bemerkungen: Luzern ohne Custodio, Cirkovic, Schulz, Knezevic, Juric und Lustenberger (alle verletzt), Lugano ohne Bottani, Golemic, Piccinocchi, Manicone und Sulmoni (alle verletzt). 40. Salvi hält Foulpenalty von Carlinhos. Verwarnungen: 10. Gerndt (Foul). 39. Schmid (Foul). 44. Vecsei (Foul). 45. Daprelà (Unsportlichkeit). 56. Schneuwly (Foul). 68. Eleke (Foul). 91. Voca (Unsportlichkeit). 91. Ceesay (Unsportlichkeit). 94. Ugrinic (Foul). (sda)

Die Karriere von Marcel Koller

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