recht sonnig-1°
DE | FR
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
Sport
Super League

Spektakel ohne Sieger bei Xamax–FCZ – YB genügt gegen Lugano ein Tor

Super League, 15. Runde
YB – Lugano 1:0 (0:0)
Neuchâtel Xamax – Zürich 3:3 (1:0)
YB-Fans halten gelb-schwarze Schirme waehrend die Teams aufs Spielfeld kommen, vor dem Super League Spiel zwischen dem BSC Young Boys Bern und dem FC Lugano, am Samstag, 24. November 2018 im Stade de  ...
Mit Schirm, Charme und Ball: Die Spieler betreten den Wankdorf-Rasen.Bild: KEYSTONE

Spektakel ohne Sieger bei Xamax–FCZ – YB genügt gegen Lugano ein Tor

24.11.2018, 21:0124.11.2018, 23:44

YB – Lugano 1:0

– Die Young Boys kommen in der 15. Runde der Super League dank einer Leistungssteigerung nach der Pause zum 1:0-Sieg gegen Lugano. Mit den Tessinern reiste das zweitschwächste Auswärtsteam der Liga in die Bundeshauptstadt. Dass es schliesslich auch wirklich drei Punkte geworden sind, haben die Berner einer Leistungssteigerung nach der Pause und den Freistoss-Qualitäten von Miralem Sulejmani zu verdanken. In der 83. Minute landete ein Freistoss des 29-jährigen Mittelfeldspieler doch noch im Tor der Tessiner. Unhaltbar schien dieser allerdings keineswegs.

YBs Miralem Sulejmani, hinten verdeckt, erzielt das Tor zum 1-0 gegen Luganos Torhueter David Da Costa, im Super League Spiel zwischen dem BSC Young Boys Bern und dem FC Lugano, am Samstag, 24. Novemb ...
Sulejmanis Freistoss landet im Netz.Bild: KEYSTONE

– Trotz des Sieges wird YB-Trainer Gerardo Seoane mit der Hauptprobe vor dem Champions-League-Spiel gegen Manchester United am Dienstag nicht vollauf zufrieden sein. Besonders in der ersten Halbzeit blieb das Heimteam erstaunlich blass. «Die körperliche Verfassung stimmt, die Spieler sind fit», hielt Gerardo Seoane vor dem Lugano-Spiel fest. Allerdings hätte das happige Programm mit der Doppelbelastung durch die Champions League bei einigen Spielern im mentalen Bereich Spuren gelassen, zuletzt habe es etwas an Kreativität und an Handlungsschnelligkeit gefehlt.

– YB bezahlte den Sieg mit dem Ausfall von Goalgetter Guillaume Hoarau. Der Topskorer der Super League verletzte sich am Fuss und musste in der Pause ausgewechselt werden. Der 34-Jährige wurde zu weiteren Abklärungen ins Spital gebracht.

Xamax – Zürich 3:3

– Was elf Neuenburger und elf Zürcher zwischen der 56. und der 76. Minute aufführten, war das wohl Verrückteste, das in der Super League seit langem zu sehen war. Zurück bleibt ein nüchternes und gerechtes Resultat zwischen Xamax und dem FCZ: 3:3.

– In der genannten 56. Minute führten die Neuenburger 1:0. Dieses Tor war bis dorthin ein Tor zu viel, denn es kam nur zustande, weil sich Goalie Yanick Brecher nach 22 Minuten einen nicht alltäglichen Lapsus leistete. Von Raphaël Nuzzolo gut lanciert, näherte sich Mittelfeldspieler Max Veloso dem Strafraum. Auf gut Glück schoss er aus rund 25 Metern mitten aufs Tor. Brecher hatte freie Sicht und musste keine Parade zeigen, um den Ball zu halten. Er liess ihn aber zu aller Überraschung durch die Fäuste ins Tor gleiten.

Les joueurs neuchatelois celebrent le premier but lors de la rencontre de football de Super League entre Neuchatel Xamax FCS et FC Zuerich, FCZ, ce samedi 24 novembre 2018 au stade de la Maladiere a N ...
Die Xamaxiens feiern einen ihrer drei Treffer.Bild: KEYSTONE

– In der 56. Minute selber erzielte erneut Veloso und erneut nach dem letzten Pass von Nuzzolo das – unhaltbare – 2:0. Ab dieser Minute brachen auf der Maladière die Dämme. Hekuran Kryeziu, der in dieser Meisterschaft wie Max Veloso noch nicht getroffen hatte, glich innerhalb von drei Minuten mit zwei fast identischen, prächtigen Weitschuss-Toren aus. Dazwischen traf Charles-André Doudin für Xamax die Latte. Nur zwei Minuten nach dem 2:2 erzielte Doudin, auf einen Corner von Veloso, doch noch sein Tor. Danach vergingen zehn Minuten, in denen auf beiden Seiten weitere Treffer hätten fallen können. Nach 76 Minuten zerrte die Xamax' GC-Leihgabe Charles Pickel den 19-jährigen Zürcher Super-League-Debütanten Fabio Dixon im Strafraum am Leibchen zu Boden. Mit Verzögerung entschied Schiedsrichter Fedayi San richtigerweise auf Foulpenalty. Benjamin Kololli verwertete diesen souverän.

– Auch nach diesen 20 Minuten mit fünf Toren und weiteren aufregenden Szenen war in Neuenburg noch einiges los. Der Schlagabtausch der zweiten Halbzeit war auch ein Kontrast zum ersten Duell im Letzigrund, das 0:0 ausgegangen war. Damals hatten die Zürcher schier unzählige gute Chancen vergeben und waren die Neuenburger nur mit Glück um eine deutliche Niederlage herumgekommen. Auf der Maladière dagegen hatten beide Teams von Anfang an etwa gleich viele Spielanteile. Und sie trennten sich nach dieser denkwürdigen Fussballschlacht brüderlich. Nach 15 Runden hält die Mannschaft von Trainer Ludovic Magnin bei der einigermassen enttäuschenden Bilanz von fünf Siegen, sechs Unentschieden und vier Niederlagen. (ram/sda)

Die Tabelle

Bild
tabelle: srf

Die Telegramme

Young Boys - Lugano 1:0 (0:0)
21'839 Zuschauer. - SR Klossner.
Tor: 83. Sulejmani 1:0.
Young Boys: Von Ballmoos; Mbabu, Lauper, Von Bergen, Benito; Fassnacht (80. Moumi Ngamaleu), Sanogo, Sow, Sulejmani; Assalé (88. Aebischer), Hoarau (46. Nsame).
Lugano: Da Costa; Maric, Covilo, Sulmoni; Mihajlovic, Sabbatini, Piccinocchi (62. Vecsei), Daprelà; Fazliu (57. Bottani); Carlinhos (74. Brlek), Gerndt.
Bemerkungen: Young Boys ohne Wüthrich, Lotomba (beide verletzt). Lugano ohne Crnigoj, Manicone und Yao (alle verletzt), Janko (nicht im Aufgebot). 54. Pfostenschuss Assalé. Verwarnungen: 28. Sabbatini (Foul). 75. Gerndt (Foul). 80. Daprelà (Foul).

Neuchâtel Xamax - Zürich 3:3 (1:0)
4065 Zuschauer. - SR San.
Tore: 22. Veloso (Nuzzolo) 1:0. 56. Veloso (Nuzzolo) 2:0. 61. Hekuran Kryeziu (Marchesano) 2:1. 64. Hekuran Kryeziu 2:2. 66. Doudin (Veloso) 3:2. 76. Kololli (Foulpenalty) 3:3.
Neuchâtel Xamax: Walthert; Gomes, Oss, Sejmenovic, Le Pogam; Veloso (77. Corbaz), Pickel, Di Nardo, Doudin; Karlen (63. Ramizi), Nuzzolo.
Zürich: Brecher; Nef, Bangura, Maxsö; Palsson (60. Dixon); Winter (87. Khelifi), Hekuran Kryeziu, Domgjoni, Kololli; Marchesano, Odey.
Bemerkungen: Neuchâtel Xamax ohne Djuric, Cicek, Ademi, Santana und Mulaj (alle verletzt). Zürich ohne Ceesay, Rüegg, Aliu, Baumann, Kempter, Omeragic und Rohner (alle verletzt). 62. Lattenschuss Doudin. Super-League-Debüt des 19-jährigen Fabio Dixon. Verwarnungen: 43. Nef (Foul), 51. Sejmenovic (Foul), 71. Di Nardo (Foul), 86. Pickel (Reklamieren), 92. Hekuran Kryeziu (Foul), 92. Odey (Foul). (sda)

Ihr müsst unbedingt Christmas Vodka probieren! So geht's!

1 / 12
Ihr müsst unbedingt Christmas Vodka probieren! So geht's!
quelle: watson/obi / watson/obi
Auf Facebook teilenAuf Twitter teilenWhatsapp sharer

«Glühwein ist sch**sse»

Video: watson/Emily Engkent
DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
twint icon
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

Das könnte dich auch noch interessieren:

0 Kommentare
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 24 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
LeBron James bricht den NBA-Punkterekord – und tut dies auf die perfekte Weise
LeBron James hat einen weiteren Rekord gebrochen. Mit seinen Punkten 35 und 36 im Spiel gegen die Oklahoma City Thunder überholt er Kareem Abdul-Jabbar und wird auch gleich vom bisherigen Rekordhalter geehrt. «Besser hätte ich es mir nicht vorstellen können», sagt James.

Schon den ganzen Abend über wird es jeweils laut in der Arena in Los Angeles, sobald LeBron James den Ball in den Händen hält. Jeder Punkt wird frenetisch bejubelt. Alle 19'079 Zuschauerinnen und Zuschauer in der Crypto.com Arena wissen, dass der 38-Jährige 36 Zähler braucht, um den Rekord von Kareem Abdul-Jabbar zu brechen. Deswegen sind sie gekommen, um live zu erleben, wie Geschichte geschrieben wird. Gewisse haben mehrere tausend Dollar bezahlt, um vor Ort sein zu können. Je näher der Moment rückt, desto lauter wird das Publikum.

Zur Story